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Kratom Chemie

Definition
Die Chemie von Kratom umfasst über 40 Alkaloide aus den Blättern von Mitragyna speciosa. Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin steuern den Großteil der Opioidrezeptoraktivität, doch das vollständige Alkaloidprofil beeinflusst Wirkung, Dosis und Risiko auf komplexe Weise.
Die Chemie von Kratom dreht sich um über 40 Alkaloide, die aus den Blättern von Mitragyna speciosa isoliert wurden — einem tropischen Baum aus der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae), also ein entfernter Verwandter der Kaffeepflanze. Zwei dieser Alkaloide, Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin, tragen die pharmakologische Hauptlast. Aber das Gesamtbild ist deutlich voller, als die meisten Kurzdarstellungen vermuten lassen. Wer Dosis, Wirkung und Risiko sinnvoll einordnen will, muss verstehen, was tatsächlich im Blatt steckt, wie sich diese Moleküle verhalten und warum ein Extrakt ein grundlegend anderes Produkt ist als getrocknetes Blattpulver.
Das Alkaloidprofil: Weit mehr als zwei Moleküle
Aus Mitragyna speciosa-Blättern wurden mindestens 40 strukturell unterschiedliche Alkaloide isoliert. Trotzdem steuern nur zwei davon — Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin — den Großteil der Opioidrezeptoraktivität. Flores-Bocanegra et al. (2020) stellten im Journal of Natural Products fest, dass für viele dieser Verbindungen die Charakterisierungsdaten lückenhaft bleiben: Stereochemie, exakte Konzentrationen und individuelle pharmakologische Beiträge sind nur teilweise kartiert. Dass trotzdem zwei Indolalkaloide die Diskussion dominieren, hat handfeste Gründe.
Mitragynin macht je nach Ausgangsmaterial etwa 12–66 % des Gesamtalkaloidgehalts in getrocknetem Blatt aus (Prozialeck et al., 2012). Damit ist es mit großem Abstand das häufigste aktive Alkaloid. Strukturell gehört es zur Corynantheidin-Klasse der monoterpenen Indolalkaloide — wer sich mit Yohimbin auskennt, erkennt das Grundgerüst wieder, auch wenn die Pharmakologie in eine ganz andere Richtung geht.
7-Hydroxymitragynin (7-OH) liegt in unverarbeitetem Blatt in deutlich niedrigeren Konzentrationen vor — oft unter 2 % des Gesamtalkaloidgehalts. Gleichzeitig bindet es mit erheblich höherer Affinität an den Mu-Opioidrezeptor als Mitragynin. Kruegel et al. (2016) ermittelten in kompetitiven Bindungsassays eine rund 13-fach höhere Bindungsaffinität am Mu-Opioidrezeptor im Vergleich zu Mitragynin. Dieses Missverhältnis zwischen Konzentration und Potenz ist entscheidend: Selbst kleine Verschiebungen im 7-OH-Gehalt — etwa durch Extraktion oder Aufkonzentrierung — verändern das pharmakologische Profil eines Produkts spürbar.
Jenseits dieser beiden gibt es weitere Alkaloide, die man kennen sollte:
- Paynanthein — in den meisten Proben das zweit- oder dritthäufigste Alkaloid. Wirkt als Glattmuskelrelaxans, zeigt keine nennenswerte Opioidrezeptoraktivität.
- Speciogynin — ebenfalls ein häufiger Bestandteil mit glattmuskelrelaxierender Wirkung.
- Speciociliatin — ein Diastereomer von Mitragynin, in variablen Mengen vorhanden. Die Pharmakologie ist weniger gut erforscht, Obeng et al. (2020) berichteten über schwache Opioidaktivität.
- Corynantheidin und Mitraphyllin — in Spurenmengen vorhanden, mit vorläufigen Hinweisen auf verschiedene Rezeptorinteraktionen, die derzeit nicht ausreichend verstanden sind, um belastbare Aussagen darüber zu treffen.
Das Verhältnis dieser Alkaloide zueinander verschiebt sich mit Anbauregion, Erntezeitpunkt, Trocknungsmethode und Nacherntebehandlung. Diese natürliche Variabilität ist einer der Gründe, warum identische Gewichtsmengen Blattpulver aus verschiedenen Chargen merklich unterschiedliche Effekte hervorrufen können — ein Punkt, den der Kratom-Dosierungsartikel ausführlicher behandelt. Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht hat diese Inkonsistenz als zentrale Herausforderung für die Risikobewertung von Kratomprodukten auf dem europäischen Markt benannt.
Wie Mitragynin am Rezeptor wirkt
Mitragynin ist ein partieller Agonist am Mu-Opioidrezeptor (MOR). Das bedeutet: Es aktiviert den Rezeptor, erreicht dabei aber eine Wirkungsobergrenze unterhalb dessen, was Vollagonisten wie Morphin auslösen. Dieses „partiell" ist pharmakologisch enorm relevant. Ein Vollagonist treibt den Rezeptor bis zur maximalen Antwort; ein partieller Agonist aktiviert ihn, erreicht dann aber ein Plateau — selbst bei Sättigungskonzentrationen bleibt die Antwort unter dem, was ein Vollagonist schafft. Sowohl Kruegel et al. (2016) als auch Váradi et al. (2016) wiesen dieses Partialagonistenprofil in In-vitro-Rezeptorassays nach.
Dieser partielle Agonismus ist der Grund, warum Kratom opioidartige Effekte mit einem anderen Charakter als klassische Opioide erzeugt — und wahrscheinlich auch der Grund, warum Atemdepression, die häufigste Todesursache bei Opioidüberdosierungen, bei Mitragynin allein deutlich weniger ausgeprägt zu sein scheint. „Weniger ausgeprägt" heißt allerdings nicht „abwesend", und Mischkonsum verändert die Gleichung grundlegend. Der Artikel zu Kratom Sicherheit und Nebenwirkungen geht auf dieses Risiko im Detail ein.
Dazu kommt eine metabolische Komplikation. Kamble et al. (2019) zeigten, dass Mitragynin in der Leber über CYP3A4-Enzyme zu 7-OH umgewandelt wird. Das bedeutet: Ein Teil der In-vivo-Effekte von Mitragynin wird möglicherweise durch seinen potenteren Metaboliten vermittelt. Dieser Umstand erschwert Dosis-Wirkungs-Vorhersagen und macht CYP3A4-Hemmer — darunter Grapefruitsaft, Clarithromycin oder Ketoconazol — zu einem realen Interaktionsrisiko.
Über Opioidrezeptoren hinaus zeigt Mitragynin Aktivität an adrenergen, serotonergen (5-HT2A) und dopaminergen Rezeptoren (Boyer et al., 2008). Diese Multitarget-Pharmakologie erklärt vermutlich die stimulanzienartigen Effekte, die bei niedrigeren Dosen berichtet werden — Effekte, die sich mit einem rein opioidergen Modell nicht erklären lassen. Das vollständige Rezeptorprofil wird noch kartiert; zu behaupten, wir hätten ein vollständiges Bild, wäre voreilig.
Die Frage „Ist Kratom eigentlich ein Opioid?" kommt am Tresen regelmäßig auf. Pharmakologisch ehrlich geantwortet: Es ist kompliziert. Mitragynin trifft auf Opioidrezeptoren, ja — aber auch auf adrenerge und serotonerge Ziele, und die Partialagonisten-Obergrenze sorgt dafür, dass die Dosis-Wirkungs-Kurve völlig anders aussieht als bei Morphin. Sowohl „Es ist ein Opioid" als auch „Es ist kein Opioid" führen in die Irre. Die Chemie sitzt sperrig zwischen den Kategorien, und das so zu benennen ist nützlicher als ein ordentliches Etikett zu vergeben.
Blattpulver vs. Extrakte: Die Chemie verändert das Risiko
Kratomextrakte enthalten pro Gramm erheblich höhere Konzentrationen an 7-Hydroxymitragynin als reines Blattpulver — und das verändert ihr pharmakologisches Profil und Risiko grundlegend. Das ist keine Marketingaussage, sondern Pharmakologie. Wenn Rohblatt zu einem konzentrierten Extrakt verarbeitet wird, verschiebt sich das Alkaloidverhältnis. Die meisten Extraktionsmethoden reichern Mitragynin und 7-OH gegenüber den übrigen rund 38 Alkaloiden bevorzugt an. Ein „50x-Extrakt" bedeutet nicht 50-mal die Wirkung von Blatt; es bedeutet, dass das Ausgangsmaterial gewichtsmäßig ungefähr im Verhältnis 50:1 reduziert wurde, wobei bestimmte Alkaloide konzentriert und andere möglicherweise verloren gehen.
Die praktische Konsequenz: Extrakte liefern pro Gramm wesentlich mehr 7-OH als Blattpulver. Da 7-OH eine rund 13-fach höhere Mu-Opioidaffinität als Mitragynin besitzt (Kruegel et al., 2016), können selbst moderate Konzentrationsverschiebungen das pharmakologische Profil in Richtung eines konventionellen Opioidagonisten verschieben. Toleranz entwickelt sich schneller, das Entzugsrisiko steigt bei regelmäßigem Gebrauch, und der Spielraum zwischen gewünschter Dosis und einer unangenehmen wird enger.
Dosisangaben, die für Blattpulver veröffentlicht wurden — in umfragebasierter Forschung typischerweise im Bereich von 1–8 Gramm (Grundmann, 2017) — sind nicht auf Extrakte übertragbar. Extrakt als einfach „stärkeres Blatt" zu behandeln, ist ein Kategorienfehler, der zu ernsthaft unangenehmen oder gefährlichen Ergebnissen führen kann. Wer Kratomextrakt verwendet, sollte mit einem Bruchteil der Blattpulvermenge beginnen und langsam anpassen. Der Kratom-Dosierungsleitfaden bietet spezifische Ausgangspunkte für beide Formate.
Natürliche Variabilität und die Frage der Blattaderfarbe
Die aktuelle analytische Evidenz stützt nicht die Vorstellung, dass die Blattaderfarbe ein verlässlicher Prädiktor für ein bestimmtes Alkaloidprofil ist. Das kommerzielle Vokabular rund um Kratom — Red Vein, Green Vein, White Vein, Yellow Vein — suggeriert distinkte chemische Profile, die an die Farbe der Blattadern gebunden sind. Die Datenlage erzählt eine andere Geschichte. Analytische Studien, die den Alkaloidgehalt über kommerziell gelabelte „Sorten" hinweg verglichen haben, finden erhebliche Überschneidungen. Lydecker et al. (2016) analysierten mehrere kommerzielle Produkte und stellten fest, dass die Etikettierung die Alkaloidverhältnisse nicht zuverlässig vorhersagte. Eine 2020 in ACS Publications veröffentlichte Analyse zeigte zudem, dass der Mitragynin-Gehalt stärker zwischen einzelnen Produktchargen variierte als zwischen benannten Sorten.
Was tatsächlich bedeutsam variiert, sind Anbauregion, Erntereife und Trocknungs- bzw. Fermentierungsmethode — Faktoren, die die Kratomchemie beeinflussen, sich aber nicht sauber auf das Rot/Grün/Weiß-System abbilden lassen. Manche Nutzer beschreiben konsistente subjektive Unterschiede zwischen Blattaderfarben, und diese Berichte sind erwähnenswert. Kontrollierte Studien, die eine pharmakologische Grundlage für diese Unterscheidung bestätigen, existieren derzeit jedoch nicht. Das Sortensystem erfasst möglicherweise etwas Reales über Verarbeitungsunterschiede — aber die Wissenschaft, die das bestätigen könnte, fehlt bislang.
CYP450-Hemmung: Wo Kratomchemie auf Arzneimittelsicherheit trifft
Kratomalkaloide hemmen dieselben Leberenzyme, die für den Abbau einer großen Zahl gängiger Medikamente verantwortlich sind — und erzeugen damit klinisch relevante Interaktionsrisiken. Die Alkaloide werden primär über CYP3A4- und CYP2D6-Leberenzyme metabolisiert — und hemmen gleichzeitig genau diese Enzyme. Tanna et al. (2021) zeigten, dass methanolische Kratomextrakte CYP2D6 um etwa 90 % und CYP3A um etwa 50 % bei 20 μg/ml in vitro hemmten. CYP2C9 wurde ebenfalls bei etwa 65 % inhibiert.
Das bedeutet: Die gleichzeitige Einnahme von Kratom mit Arzneimitteln, die über diese Stoffwechselwege abgebaut werden — und das betrifft eine große Zahl gängiger Medikamente, von SSRIs bis zu Blutdrucksenkern — kann die Plasmakonzentrationen dieser Medikamente auf unvorhersehbare Weise verändern. Der Artikel zu Kratom-Wechselwirkungen behandelt spezifische Arzneimittelklassen im Detail. Der zentrale chemische Punkt ist: Kratom ist pharmakologisch nicht inert neben anderen Substanzen, und sein Enzymhemmungsprofil ist breit genug, um bei jeder gleichzeitigen Medikation Vorsicht zu rechtfertigen. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) weist in ihren Informationsmaterialien ebenfalls auf die Problematik unkalkulierbarer Wechselwirkungen bei pflanzlichen Psychoaktiva hin.
Kratomchemie im Vergleich zu anderen pflanzlichen Alkaloiden
Die Alkaloidkomplexität von Kratom ist ungewöhnlich, aber unter psychoaktiven Pflanzen nicht einzigartig. Kaffee enthält über 1.000 identifizierte Verbindungen, stützt sich für seinen primären Effekt aber auf ein dominantes Alkaloid — Koffein. Kratom hat ebenfalls einen dominanten Spieler (Mitragynin), doch seine sekundären Alkaloide tragen spürbarer zum Gesamtprofil bei als die Begleitstoffe des Koffeins im Kaffee. Im Vergleich zu Kava, das über Kavalactone auf GABA-Signalwege wirkt, ist der Mechanismus von Kratom grundverschieden — obwohl beide Pflanzen als Entspannungsmittel vermarktet werden. Wer Kratom mit der Erwartung eines Kava-ähnlichen Erlebnisses bestellt, wird von der Pharmakologie überrascht: Die Opioidrezeptorkomponente hat in der Kavachemie keine Entsprechung. Der Kava-Artikel im Wiki beleuchtet diesen Unterschied von der anderen Seite.
Gelegentlich werden Kratom, Kanna und Blauer Lotus in einen Topf geworfen — vermutlich, weil sie alle als „pflanzlich" gelten und in denselben Läden im Regal stehen. Chemisch haben sie praktisch nichts gemeinsam: unterschiedliche Alkaloidklassen, unterschiedliche Rezeptorziele, unterschiedliche Risikoprofile. Produkte nach Regalplatz statt nach Chemie zu gruppieren, ist genau die Art von Denkfehler, die zu Dosierungsfehlern führt.
Wichtigste Alkaloide im Überblick
| Alkaloid | Typischer Blattanteil | Primäre Rezeptorziele | Anmerkungen |
|---|---|---|---|
| Mitragynin | 12–66 % des Gesamtalkaloidgehalts | Mu-Opioid (partieller Agonist), adrenerg, serotonerg | Häufigstes Alkaloid; wird über CYP3A4 zu 7-OH umgewandelt |
| 7-Hydroxymitragynin | Unter 2 % im Rohblatt | Mu-Opioid (partieller Agonist, ~13-fache Affinität vs. Mitragynin) | In Extrakten angereichert; treibt die Potenz überproportional |
| Paynanthein | Zweit- bis dritthäufigstes Alkaloid | Glattmuskelrelaxans | Keine nennenswerte Opioidaktivität |
| Speciogynin | Moderat | Glattmuskelrelaxans | Begrenzte pharmakologische Daten |
| Speciociliatin | Variabel | Schwache Mu-Opioidaktivität berichtet | Diastereomer von Mitragynin; wenig untersucht |
Quellenverzeichnis
- Boyer, E.W. et al. (2008). Self-treatment of opioid withdrawal using kratom. Addiction, 103(6), 1048–1050.
- Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Informationsmaterialien zu pflanzlichen Psychoaktiva. www.dhs.de.
- European drug monitoring bodies (2021). Kratom (Mitragyna speciosa) drug profile. European drug monitoring bodies.
- Flores-Bocanegra, L. et al. (2020). Alkaloid diversity in Mitragyna speciosa. Journal of Natural Products, 83(8), 2547–2559.
- Grundmann, O. (2017). Patterns of kratom use and health impact in the United States. Drug and Alcohol Dependence, 176, 63–70.
- Kamble, S.H. et al. (2019). Metabolism of a kratom alkaloid metabolite in human plasma. AAPS Journal, 21(6), 104.
- Kruegel, A.C. et al. (2016). Synthetic and receptor signaling explorations of the Mitragyna alkaloids. Journal of the American Chemical Society, 138(21), 6754–6764.
- Lydecker, A.G. et al. (2016). Suspected adulteration of commercial kratom products. Journal of Medical Toxicology, 12(4), 341–349.
- Obeng, S. et al. (2020). Pharmacological comparison of mitragynine and 7-hydroxymitragynine. ACS Chemical Neuroscience, 11(10), 1661–1672.
- Prozialeck, W.C. et al. (2012). Pharmacology of kratom. Journal of the American Osteopathic Association, 112(12), 792–799.
- Tanna, R.S. et al. (2021). Kratom drug interactions: CYP inhibition. Clinical Pharmacology & Therapeutics, 109(1), 201–208.
- Váradi, A. et al. (2016). Mitragynine/corynantheidine pseudoindoxyls as opioid analgesics. Journal of Medicinal Chemistry, 59(18), 8381–8397.
Zuletzt aktualisiert: April 2026

Häufig gestellte Fragen
9 FragenWie viele Alkaloide enthält Kratom?
Ist Mitragynin ein vollständiger Opioidagonist?
Warum sind Kratomextrakte riskanter als Blattpulver?
Sagen Blattaderfarben (Red, Green, White) etwas über die Alkaloidzusammensetzung aus?
Welche Medikamentenwechselwirkungen sind bei Kratom relevant?
Was sind Paynanthein und Speciogynin und wirken sie an Opioidrezeptoren?
Wie viele Alkaloide enthält Kratom und wie stark variiert die Zusammensetzung?
Was sind Speciogynin und Paynanthein im Kratom?
Ist Mitragynin wasser- oder fettlöslich?
Über diesen Artikel
Adam Parsons ist ein erfahrener Cannabis-Autor, Redakteur und Schriftsteller mit langjähriger Mitarbeit an Fachpublikationen in diesem Bereich. Seine Arbeit umfasst CBD, Psychedelika, Ethnobotanika und verwandte Themen.
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Zuletzt geprüft am 24. April 2026
References
- [1]Boyer, E.W. et al. (2008). Self-treatment of opioid withdrawal using kratom. Addiction , 103(6), 1048–1050.
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