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Steriplan Petrischale aus Kalk-Natron-Glas
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Steriplan Petrischale aus Kalk-Natron-Glas

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von Steriplan

€ 4,95
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Wiederverwendbare Petrischale aus Kalk-Natron-Glas für sterile Agararbeit — sterilisierbar bei 121 °C im Druckkochtopf, 100 mm Standarddurchmesser für alle gängigen Mykologieworkflows. Von Steriplan, einer etablierten Laborglasmarke. Einmal bestellen, jahrelang nutzen statt ständig Plastik nachkaufen.
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Petrischale aus Kalk-Natron-Glas von Steriplan

Die Steriplan Petrischale aus Kalk-Natron-Glas ist ein wiederverwendbares Laborgeschirr für die Myzelkultur auf Agarmedium. Mit 100 mm Durchmesser und 15 mm Höhe entspricht sie dem weltweit gängigen Standardmaß in der Mykologie — und weil sie aus echtem Glas statt Einwegplastik besteht, kannst du sie autoklavieren, reinigen und immer wieder einsetzen. Wer saubere Agarkulturen anlegen will, braucht genau so eine Schale.

100 mm Durchmesser, 15 mm Höhe Kalk-Natron-Glas Sterilisierbar bei 121 °C Unbegrenzt wiederverwendbar Hersteller: Steriplan

Warum eine Glaspetrischale dein Growsetup verändert

Steriles Arbeiten fängt bei der Unterlage an — und genau hier scheitern überraschend viele Grower, bevor sie überhaupt angefangen haben. Wer Agartransfers macht, Myzel isoliert oder von einem Fruchtkörper klont, braucht eine sterile, ebene, transparente Oberfläche, auf die er sich verlassen kann. Plastikbecher mit Frischhaltefolie, Einmachglasdeckel oder Takeaway-Behälter funktionieren vielleicht einmal im Notfall — aber keines dieser Provisorien übersteht einen Druckkochtopf-Zyklus bei 121 °C. Und genau das ist der entscheidende Punkt.

Kalk-Natron-Glas hält Autoklavtemperaturen stand, ohne sich zu verziehen, zu reißen oder fragwürdige Stoffe an dein Agarmedium abzugeben. Du gießt dein Medium ein, lässt es fest werden, inokulierst und versiegelst mit Parafilm. Der flache Boden steht stabil auf jeder Arbeitsfläche, der Deckel sitzt satt und lässt trotzdem gerade genug Gasaustausch zu. Und durch das klare Glas siehst du sofort, ob dein Myzel kolonisiert oder ob sich Kontamination einschleicht.

Eine ehrliche Einschränkung: Kalk-Natron-Glas ist thermisch weniger belastbar als Borosilikatglas. Die reguläre Betriebstemperatur liegt bei etwa 110 °C, die maximale Belastungstemperatur bei ungefähr 460 °C laut Corning-Spezifikationen für Kalk-Natron-Silikatglas. Für die Standard-Sterilisation bei 121 °C im Druckkochtopf reicht das locker aus — aber leg die Schalen nicht direkt auf eine heiße Herdplatte und setz sie keinen abrupten Temperaturschwankungen aus. Nach dem Autoklavieren langsam abkühlen lassen. Nicht die Temperatur selbst, sondern der Thermoschock bringt Glas zum Springen.

Technische Daten der Steriplan Kalk-Natron-Glas Petrischale

Ob du die Schalen in einer Still-Air-Box stapelst oder in den Druckkochtopf packen willst — jeder Millimeter zählt. Hier die vollständigen Spezifikationen.

Eigenschaft Wert
Marke Steriplan
Material Kalk-Natron-Glas
Durchmesser 100 mm
Höhe 15 mm
Sterilisationstemperatur 121 °C (Standard-Autoklavzyklus)
Thermische Ausdehnung 93,5 × 10⁻⁷ cm/cm/°C
Reguläre Betriebstemperatur 110 °C
Maximale Belastungstemperatur 460 °C
Wiederverwendbar Ja — bei sachgemäßer Pflege unbegrenzt
SKU HS1194

Dein Agarsetup vervollständigen: Kombiniere diese Petrischalen mit einem Pilzzuchtset, um deine isolierten Kulturen vom Nährboden bis zur fertigen Ernte zu bringen. Parafilm zum Versiegeln der Schalen und eine Still-Air-Box oder ein Laminar-Flow-Hood halten deine Kontaminationsrate nahe null.

Kalk-Natron-Glas vs. Borosilikat — der direkte Vergleich

Diese Frage kommt ständig, also hier ein klarer Vergleich, damit du die richtige Entscheidung für dein Setup treffen kannst.

Merkmal Kalk-Natron-Glas (Steriplan) Borosilikatglas
Thermische Belastbarkeit Regulär 110 °C, maximal 460 °C Regulär 230 °C, maximal 500 °C+
Thermoschockbeständigkeit Moderat — langsam abkühlen lassen Hoch — verträgt schnelle Temperaturwechsel
Thermischer Ausdehnungskoeffizient 93,5 × 10⁻⁷ cm/cm/°C ~33 × 10⁻⁷ cm/cm/°C
Preis Günstiger Deutlich teurer
Geeignet für 121 °C Autoklavierung Ja Ja
Am besten geeignet für Heimische Mykologie, Agararbeit, Kulturlagerung Forschungslabore, wiederholte Hochtemperaturzyklen
Gewicht Etwas schwerer Etwas leichter

Für Homegrower, die Standard-Agararbeit bei 121 °C machen, ist Kalk-Natron-Glas die praktische Wahl. Borosilikat brauchst du erst, wenn du Trockenhitzesterilisation bei 160 °C+ betreibst oder in einem Umfeld arbeitest, das es verlangt. Spar dir das Geld und steck die Differenz lieber in Sporensyringe oder Getreidebrut.

Anleitung: Agararbeit mit der Kalk-Natron-Glas Petrischale

Agararbeit ist der Ausgangspunkt jeder sauberen Pilzzucht. Hier der komplette Ablauf von der sterilen Schale zur kolonisierten Platte.

  1. Wickle deine Steriplan-Petrischalen (Deckel und Boden zusammen) locker in Alufolie ein. Das verhindert, dass Kondenswasser während der Sterilisation in die Schale tropft.
  2. Leg die eingewickelten Schalen zusammen mit deinem vorbereiteten Agarmedium in den Druckkochtopf. Standardrezept: 20 g Malzextrakt, 20 g Agarpulver, 1 Liter Wasser.
  3. Lass den Druckkochtopf bei 121 °C und 15 PSI für 15–20 Minuten laufen. Das ist der Standard-Autoklavzyklus, der praktisch alle Kontaminanten abtötet.
  4. Lass den Druckkochtopf von selbst Druck ablassen und abkühlen. Nicht forciert abkühlen — abrupte Temperaturstürze riskieren Risse im Kalk-Natron-Glas.
  5. Gieß in einer Still-Air-Box oder vor einem Laminar-Flow-Hood etwa 15–20 ml flüssiges Agar in jede Petrischale. Deckel sofort wieder drauf.
  6. Lass das Agar bei Raumtemperatur fest werden. Das dauert etwa 30–45 Minuten. Du siehst, wie das Medium von flüssig zu einem festen, leicht durchscheinenden Gel wird.
  7. Inokuliere mit einer Sporensyringe, Flüssigkultur oder einem Agarstück von einer bereits kolonisierten Platte. Arbeite zügig und lass den Deckel nur so kurz wie möglich offen.
  8. Versiegle den Spalt zwischen Deckel und Boden mit einem Streifen Parafilm. Der erlaubt Gasaustausch und blockiert gleichzeitig Kontaminanten aus der Luft.
  9. Lagere die inokulierten Schalen umgedreht (Agar oben) bei 22–26 °C. Durch das Umdrehen sammelt sich kein Kondenswasser auf der Myzeloberfläche.
  10. Kontrolliere täglich. Innerhalb von 3–7 Tagen solltest du weißes Myzelwachstum sehen, je nach Art. Grüne, schwarze oder orangefarbene Flecken bedeuten Kontamination — diese Platte entsorgen und mit einer frischen Schale neu anfangen.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich Kalk-Natron-Glas Petrischalen im Druckkochtopf sterilisieren?

Ja. Die Standard-Sterilisation läuft bei 121 °C und 15 PSI für 15–20 Minuten — das liegt im Betriebsbereich von Kalk-Natron-Glas. Schalen vorher in Alufolie wickeln und den Kochtopf immer von selbst Druck ablassen lassen, um Thermoschock zu vermeiden.

Wie oft kann ich eine Steriplan-Glaspetrischale wiederverwenden?

Unbegrenzt, solange das Glas glatt und unbeschädigt bleibt. Prüfe die Schalen regelmäßig auf Mikrokratzer oder Absplitterungen. Eine beschädigte Oberfläche kann Kontaminanten beherbergen, die eine Sterilisation überleben — solche Schalen aussortieren.

Gibt Kalk-Natron-Glas Stoffe an mein Agarmedium ab?

Für kurzfristige Agarkulturarbeit über Tage bis Wochen ist das kein praktisches Problem. Bei längerer Lagerung von Flüssigmedien kann Kalk-Natron-Glas Spurenmetallionen freisetzen — deshalb nimmt man für Langzeitlagerung Borosilikatflaschen. Für den normalen Gebrauch als Petrischale bist du auf der sicheren Seite.

Welche Agarplattengröße ergibt diese Petrischale?

Bei 100 mm Durchmesser und 15 mm Höhe fasst jede Schale etwa 15–20 ml Agarmedium. Das ergibt eine Platte in Standarddicke mit ausreichend Oberfläche für die Myzelkolonisation — das gleiche Format, das in den meisten Mykologie-Anleitungen verwendet wird.

Brauche ich Parafilm zum Versiegeln der Petrischalen?

Dringend empfohlen. Parafilm bildet eine halbdurchlässige Versiegelung, die Gasaustausch zulässt und gleichzeitig Kontaminanten aus der Luft blockt. Ohne Parafilm verlässt du dich allein auf den Glasdeckel — und selbst ein gut sitzender Deckel lässt genug Spalt für Schimmelsporen.

Darf ich diese Petrischalen in der Mikrowelle oder im Backofen verwenden?

Nicht empfehlenswert. Kalk-Natron-Glas hat eine geringere Thermoschocktoleranz als Borosilikat. Mikrowellen erhitzen ungleichmäßig, und Backofentemperaturen überschreiten schnell die reguläre Betriebstemperatur von 110 °C. Bleib bei der Sterilisation im Druckkochtopf oder Autoklav.

Sind das die gleichen Petrischalen, die in professionellen Laboren verwendet werden?

Steriplan ist eine anerkannte Laborglasmarke. Forschungslabore greifen oft zu Borosilikatschalen wegen der höheren thermischen Belastbarkeit, aber die Steriplan Kalk-Natron-Glas-Schalen erfüllen die gleichen Maßstandards (100 mm × 15 mm) und funktionieren für Kulturwachstum bei normalen Inkubationstemperaturen identisch.

Zuletzt aktualisiert: April 2026

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