
Zubeh�r
von Unbranded
Wir schreiben dir nur zu diesem Produkt — keine Werbung.
Eine Filterbox für Pilzzucht ist ein Polypropylen-Behälter mit mikroporösem Luftfilter im luftdichten Deckel — gebaut für die Myzelkultivierung. Gasaustausch läuft, Kontaminanten bleiben draußen. Erhältlich in neun Größen von 210 ml bis 1.200 ml, passt sie in jeden Workflow mit Körnerbrut oder Substrat und übersteht wiederholte Sterilisation durch Abkochen. Wenn du eine Filterbox für Pilzzucht kaufen willst, wähle unten die Größe, die zu deinem Setup passt.
Die richtige Größe hängt davon ab, was du vorhast. Hier die vier Hauptgrößen im Überblick:
| Größe | Form | Deckel | Boden | Höhe | Einsatzzweck |
|---|---|---|---|---|---|
| 280 ml | Rund | 90 mm Durchmesser | 80 mm Durchmesser | 60 mm | Kleine Körnergläser, Agarkulturen, Einzelstamm-Isolation |
| 565 ml | Rund | 110 mm Durchmesser | 90 mm Durchmesser | 80 mm | Standard-Körnerbrut, Flüssigkultur |
| 1.000 ml | Rund | 110 mm Durchmesser | 90 mm Durchmesser | 140 mm | Größere Körnerbrut-Chargen, Substrat-Tests |
| 1.200 ml | Rechteckig | 180 x 120 mm | 172 x 110 mm | 70 mm | Flache Substratschalen, breite Besiedlungsfläche |
Dazwischen führen wir noch fünf weitere Größen: 210 ml, 300 ml, 520 ml, 540 ml und 870 ml — damit du den Behälter exakt auf dein Körner- oder Substratvolumen abstimmen kannst. Für Korn-zu-Korn-Transfers greifen die meisten Grower zur 565-ml-Rundbox — das ist das Arbeitstier im Sortiment. Die 1.200-ml-Rechteckbox fällt formtechnisch aus der Reihe, bietet dem Myzel aber durch ihr flaches, breites Profil deutlich mehr Besiedlungsfläche, was die Kolonisierung spürbar beschleunigen kann.
Kontamination ist der häufigste Grund, warum Pilzzuchten zu Hause scheitern. Daten der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) und unabhängige Mykologie-Erhebungen zeigen übereinstimmend: Unkontrollierter Luftkontakt während der Inkubation ist der Hauptvektor für Ernteausfälle in Kleinkultivierungen. Wir haben das über die Jahre hundertfach gesehen — jemand macht alles richtig, sauberes Substrat, saubere Inokulation, und lagert dann die Körnerbrut in einem Glas mit Frischhaltefolie und Gummiband. Eine Woche später: grüner Schimmel. Die ganze Charge im Müll.
Das Problem ist simpel. Myzel ist aerob — es braucht Frischluft, um Körner und Substrat zu besiedeln. Aber sobald du einen Behälter öffnest, lädst du Trichoderma, Aspergillus und jeden anderen Luftkontaminanten ein, der gerade durch deine Küche schwebt. Ein mikroporöser Filter löst das, indem er als Einbahnstraße für Gasmoleküle funktioniert und gleichzeitig Partikel bis hinunter zur Größe von Bakteriensporen physisch blockiert. Der Filter dieser Boxen macht genau das — und weil er fest im Deckel integriert ist statt wie ein DIY-Polyfill-Stopfen mit Klebeband fixiert, bleibt die Abdichtung bei jedem Schließen konsistent.
Die andere Hälfte der Gleichung ist das Material. Anders als Einmachgläser, die bei Temperaturschock springen können, stecken diese Boxen den gesamten Temperaturbereich weg — von kochendem Wasser bis zur Gefriertruhe — ohne sich zu verziehen oder zu zersetzen. Du kannst die Box sterilisieren, mit Körnern füllen, nochmal im Schnellkochtopf oder Wasserbad sterilisieren, inokulieren, inkubieren, ernten und anschließend das Ganze wieder sauber abkochen für die nächste Runde. Eine Box, viele Ernten.
Eine ehrliche Einschränkung: Polypropylen ist leichter als Glas, und beim ersten Anfassen fühlen sich die Boxen etwas dünn an. Sind sie aber nicht. Die Wandstärke hält dem Schnellkochtopf stand. Wenn du allerdings das beruhigende Gewicht eines Weckglases gewohnt bist, braucht das Leichtgewicht einen Moment Gewöhnung. Funktional macht es keinen Unterschied — und deine Handgelenke werden es dir danken, wenn du ein Dutzend Behälter gleichzeitig hantierst.
Jede Filterbox für Pilzzucht besteht aus lebensmittelechtem Polypropylen (PP) mit einem mikroporösen Luftfilter, der dauerhaft im Deckel integriert ist. Hier die vollständigen Spezifikationen aller neun verfügbaren Größen, die du bei uns bestellen kannst.
| Spezifikation | Detail |
|---|---|
| Material | Polypropylen (PP) |
| Filtertyp | Mikroporöser Luftfilter (im Deckel integriert) |
| Deckelabdichtung | Luftdicht mit passivem Gasaustausch |
| Verfügbare Volumina | 210 ml, 280 ml, 300 ml, 520 ml, 540 ml, 565 ml, 870 ml, 1.000 ml, 1.200 ml |
| Formen | Rund (alle außer 1.200 ml), Rechteckig (nur 1.200 ml) |
| Hitzebeständigkeit | Kochfest — sicher für Sterilisation zwischen Ernten |
| Kältebeständigkeit | Funktioniert bei Minustemperaturen ohne Beschädigung |
| Wiederverwendbar | Ja — ausgelegt für wiederholte Sterilisation und Mehrfachnutzung |
| Filterfunktion | Ermöglicht Gasaustausch, blockiert Bakterien und Kontaminantensporen, hält Feuchtigkeit |
Vervollständige dein Growsetup mit einem Pilz-Growkit — das Substrat ist fertig vorbereitet, und diese Filterboxen sind die beste Ergänzung zum Lagern von Körnerbrut oder für Nebenexperimente. Wenn du dein eigenes Substrat ansetzt, bestelle einen Schnellkochtopf und Körnerbrut-Beutel dazu. Viele Grower kaufen außerdem eine Still-Air-Box, um die Inokulation sauber zu halten.
Die Filterbox für Pilzzucht hat bei uns vor Jahren die DIY-Deckel mit Polyfill-Stopfen abgelöst — und der Unterschied bei den Erfolgsquoten unserer Kunden war sofort spürbar. Wir verkaufen Pilzzuchtbedarf seit den Anfangstagen des Shops, und der Wechsel zu zweckgebauten Filterbehältern war ein echter Sprung nach vorn. Die Zahl der Kunden, die wegen Kontamination zurückkamen, ging merklich zurück, sobald sie auf integrierte Filterboxen umgestiegen waren. Kein Hexenwerk — einfach eine bessere Abdichtung und eine gleichmäßigere Filterfläche als alles, was du mit Watte und Mikropore-Tape zusammenbastelst.
Die 565-ml-Rundbox verkauft sich mit großem Abstand am häufigsten. Sie fasst genug Roggenkörner für ein solides Körnerbrut-Glas, ohne so groß zu sein, dass die Besiedlung ewig dauert. Wenn du deine erste Filterbox für Pilzzucht kaufen willst und nicht sicher bist, welche Größe — fang damit an. Die 280 ml ist praktisch für Agararbeit und kleine Testchargen, und die 1.000 ml macht Sinn, sobald du hochskalierst und weniger Behälter verwalten willst. Die 1.200-ml-Rechteckbox ist ein Nischenprodukt — klasse für flache Substratbesiedlung, aber die meisten Heimgrower brauchen sie erst, wenn sie mehrere Stämme gleichzeitig laufen lassen.
Im Vergleich zu modifizierten Einmachglasdeckeln mit aufgeklebten Filterscheiben sind diese Boxen leichter, einfacher zu reinigen, und der Filter verstopft oder beschädigt sich seltener bei der Sterilisation. Der Kompromiss: Durch Polypropylen kannst du nicht hindurchsehen wie durch Glas. Um den Besiedlungsfortschritt zu prüfen, musst du die Box gegen Licht halten oder den Deckel kurz in einer sauberen Umgebung anheben. Für die meisten Grower wiegt die Kontaminationsresistenz diesen Nachteil locker auf. Wenn du eine Filterbox für Pilzzucht zusammen mit deinem nächsten Pilz-Growkit bestellen möchtest — die 565 ml ist unsere Standardempfehlung. Sie passt in die meisten Schnellkochtöpfe und harmoniert bestens mit Standard-Roggen-Körnerbrut-Beuteln.
Die Filterbox für Pilzzucht durchläuft sieben Schritte von der Sterilisation bis zur Ernte — und der gesamte Ablauf wiederholt sich sauber für jede weitere Charge.
Der Filter ist im Deckel verbaut und übersteht wiederholte Sterilisationszyklen. Bei normaler Nutzung — Abkochen zwischen jeder Ernte — hält eine einzelne Filterbox dutzende Grows durch. Tausche sie aus, wenn der Filter verfärbt oder physisch beschädigt ist oder wenn die Kontaminationsrate trotz sauberer Technik steigt.
Ja. Das Polypropylen hält sowohl kochendem Wasser als auch Schnellkochtopftemperaturen stand, ohne sich zu verformen. Der Filter funktioniert nach der Drucksterilisation normal weiter. Achte darauf, dass die Box nicht direkt auf dem Heizelement am Boden steht — verwende einen Einsatzrost oder ein Gitter.
Nein. Der mikroporöse Filter im Deckel übernimmt den gesamten Gasaustausch. Zusätzliche Löcher würden den Zweck zunichtemachen — die Luft soll ausschließlich durch den Filter strömen, damit CO2 entweicht und Frischluft einströmt, während Kontaminanten draußen bleiben.
Die 565-ml-Rundbox ist die beliebteste Wahl für Standard-Körnerbrut. Sie fasst genug Körner für einen einzelnen Inokulationspunkt und besiedelt sich in vertretbarer Zeit. Skaliere auf 1.000 ml hoch, wenn du weniger Behälter willst, oder greif zur 280 ml für kleine Testchargen und Agartransfers.
Ja — der luftdichte Deckel mit mikroporösem Filter eignet sich sehr gut für Flüssigkulturarbeit. Der Filter ermöglicht Gasaustausch und hält die Kultur gleichzeitig steril. Die 280-ml- und 565-ml-Rundboxen sind die besten Größen für Flüssigkultur, weil bei kleinerem Volumen weniger Medium verloren geht, falls doch eine Kontamination auftritt.
Box leeren, Substratreste mit warmem Wasser herausschrubben, dann durch 10-minütiges Eintauchen in kochendes Wasser sterilisieren. Polypropylen und Filter nehmen durch Abkochen keinen Schaden. Verwende keine Scheuerschwämme auf der Filteroberfläche selbst — spüle sie stattdessen vorsichtig unter fließendem Wasser ab.
Nein — die 1.200 ml ist rechteckig (Deckel 180 x 120 mm). Alle anderen Größen sind rund. Die rechteckige Form bietet eine breitere, flachere Besiedlungsfläche, die manche Grower für Substratschalen bevorzugen oder wenn sie mit Arten arbeiten, die von mehr Oberfläche profitieren.
Nicht direkt — Polypropylen ist nicht transparent wie Glas. Du kannst die Box gegen eine starke Lichtquelle halten, um den Fortschritt grob einzuschätzen, oder den Deckel kurz in einer sauberen Umgebung anheben. Für die meisten Grower überwiegt die bessere Kontaminationsresistenz den Nachteil der eingeschränkten Sicht deutlich.
Zuletzt aktualisiert: April 2026