Dieser Artikel behandelt psychoaktive Substanzen für Erwachsene (18+). Konsultiere einen Arzt, wenn du eine Erkrankung hast oder Medikamente nimmst. Unsere Altersrichtlinie
CBD-Öl-Prozente erklärt: 5 %, 10 %, 20 %, 40 %

Definition
CBD-Öl-Prozente bezeichnen die Gewicht-pro-Volumen-Konzentration von Cannabidiol in einer Flasche Trägeröl. Eine 10-ml-Flasche mit 10 % CBD enthält 1.000 mg auf 250 Tropfen — rund 4 mg pro Tropfen. Millar et al. (2018) schätzten die orale Bioverfügbarkeit auf 6–19 %, unabhängig von der Konzentration.
CBD-Öl-Prozente bezeichnen die Gewicht-pro-Volumen-Konzentration von Cannabidiol in einer Flasche Trägeröl. Eine 10-ml-Flasche mit 10 % CBD enthält 1.000 mg Cannabidiol auf 250 Tropfen — also rund 4 mg pro Tropfen. Wer diese eine Umrechnung versteht, kann jede Prozentangabe auf jedem Etikett in Sekunden entschlüsseln und trifft beim Kauf eine fundierte Entscheidung.
Prozentvergleich auf einen Blick
Die Prozentangabe auf dem Etikett bestimmt direkt, wie viele Milligramm CBD in jedem einzelnen Tropfen stecken. Die folgende Tabelle zeigt die Arithmetik für die gängigsten Konzentrationen.
| Prozent | mg CBD pro 10-ml-Flasche | mg CBD pro Tropfen (÷ 250) | mg CBD pro 3-Tropfen-Dosis (Cibdol 2.0 Etikett) | Typischer Anwendungskontext |
|---|---|---|---|---|
| 5 % | 500 mg | 2 mg | 6 mg | Erste Orientierung mit dem Format; niedrige Milligrammmenge pro Einnahme |
| 10 % | 1.000 mg | 4 mg | 12 mg | Moderate Einzeldosis; häufigster Einstiegspunkt für regelmäßige Anwendung |
| 20 % | 2.000 mg | 8 mg | 24 mg | Höhere Milligrammmenge pro Einnahme ohne mehr Tropfen |
| 40 % | 4.000 mg | 16 mg | 48 mg | Erfahrene Anwender; maximale Konzentration pro Tropfen |
Alle Zahlen basieren auf der Cibdol-2.0-Formel: Eine 10-ml-Flasche enthält 250 Tropfen, und die Herstellerangabe empfiehlt 3 Tropfen zweimal täglich — unabhängig von der Konzentration. Ein höherer Prozentsatz bedeutet nicht, dass du weniger Tropfen nimmst. Es bedeutet, dass jeder einzelne Tropfen mehr Milligramm Cannabidiol liefert. Genau diese Unterscheidung ist der Kern des gesamten Artikels — und genau hier liegt der häufigste Denkfehler beim Einstieg.
Was „Prozent" wirklich bedeutet
Die Prozentangabe bei CBD-Öl ist eine Gewicht-pro-Volumen-Konzentration. Sie sagt dir, wie viele Milligramm CBD in jedem Milliliter Öl gelöst sind. Ein 10-%-Öl enthält 10 g CBD pro 100 ml Fertigprodukt — heruntergerechnet auf eine handelsübliche 10-ml-Flasche sind das 1.000 mg. Den Rest des Volumens macht das Trägeröl aus: bei Cibdol kaltgepresstes Hanfsamenöl in den 5-%, 10-%, 15-%- und 20-%-Formulierungen, MCT-Öl (aus Kokosnuss gewonnen) in der 30-%-Variante. Das CBD selbst — extrahiert aus Cannabis sativa L. — wird in diesem Träger gelöst.

Das Prinzip ist identisch mit dem Alkoholgehalt auf einer Weinflasche. Ein 5-%-Öl verhält sich wie ein leichtes Pils; ein 40-%-Öl eher wie ein Schnaps. Niemand trinkt einen halben Liter Korn und erwartet denselben Effekt wie bei einem halben Liter Radler. Der Vergleich hinkt auf der pharmakologischen Ebene — CBD ist kein Ethanol —, aber die Konzentrationslogik ist dieselbe.
Ein Punkt, der oft übersehen wird: Die Prozentangabe auf dem Etikett sagt nichts über die Bioverfügbarkeit. Ein Review von Millar et al. (2018) in Frontiers in Pharmacology (DOI: 10.3389/fphar.2018.01365) schätzte die orale Bioverfügbarkeit von CBD auf etwa 6–19 %, abhängig von Formulierung, Nahrungsaufnahme und individueller Variabilität. Die 12 mg, die du aus drei Tropfen eines 10-%-Öls abmisst, landen also nicht als 12 mg in deinem Blutkreislauf — die tatsächlich aufgenommene Menge liegt deutlich niedriger und schwankt von Person zu Person. Der Bioverfügbarkeitsartikel in diesem Wiki geht auf diese Forschung im Detail ein.
Die Rechnung: Prozent in Milligramm umrechnen
Die Formel wandelt jede beliebige CBD-Öl-Prozentangabe in eine konkrete Milligrammzahl um — in zwei Schritten. Einmal verstanden, wirst du nie wieder ratlos vor einem CBD-Etikett stehen:

mg pro Flasche = Prozent × 100 × (Flaschenvolumen in ml ÷ 10)
Für eine Standard-10-ml-Flasche vereinfacht sich das zu:
mg pro Flasche = Prozent × 100
Ein 20-%-Öl in einer 10-ml-Flasche: 20 × 100 = 2.000 mg Gesamtinhalt. Geteilt durch 250 Tropfen (Cibdol-2.0-Spezifikation) ergibt das 8 mg pro Tropfen. Multipliziert mit der 3-Tropfen-Herstellerdosis landest du bei 24 mg pro Einnahme.
Stößt du auf eine 30-ml-Flasche einer anderen Marke, rechnest du entsprechend: Ein 10-%-Öl in einer 30-ml-Flasche enthält 3.000 mg — nicht 1.000 mg. Prüfe also immer das Flaschenvolumen. Es ist die zweite Zahl, die du neben dem Prozentsatz brauchst.
Eine Analyse von Liebling et al. (2020) im Journal of Cannabis Research (DOI: 10.1186/s42238-020-00052-8) untersuchte 14 frei verkäufliche CBD-Öle und stellte fest, dass der tatsächliche CBD-Gehalt bei mehreren Produkten von der Etikettenangabe abwich — teilweise um mehr als 25 %. Unabhängige Analysezertifikate (Certificates of Analysis, COAs) sind der einzige Weg, um sicherzustellen, dass die Mathematik auf dem Etikett mit der Realität übereinstimmt. Der Artikel zum Lesen von CBD-Etiketten und COAs in diesem Wiki erklärt, wie du diese Dokumente interpretierst.
5-%-Öl: die Einstiegskonzentration
Ein 5-%-CBD-Öl liefert 500 mg pro 10-ml-Flasche und 2 mg pro Tropfen — bei einer 3-Tropfen-Dosis also 6 mg CBD. Das ist die niedrigste Einzelkonzentration im Cibdol-Sortiment (abgesehen von den 2,5-%-Ölen in Cannabinoid-Mischformulierungen wie dem CBG 5 % + CBD 2,5 % und dem CBN 5 % + CBD 2,5 %).

Die 5-%-Konzentration eignet sich für Leute, die noch nie CBD-Öl genommen haben und mit einer überschaubaren Milligrammmenge pro Einnahme anfangen wollen. Die Tropfenanzahl bleibt gleich — 3 Tropfen zweimal täglich laut Cibdol-Etikett —, die einzige Variable ist, wie viele Milligramm unter deiner Zunge landen. Sechs Milligramm liegen am unteren Ende der in Studien verwendeten Dosierungen: Eine Querschnittserhebung von Corroon und Phillips (2019) in Cannabis and Cannabinoid Research (DOI: 10.1089/can.2018.0006) ergab, dass CBD-Anwender im Median etwa 20–50 mg pro Tag konsumierten — allerdings mit enormer Streuung und ohne Kontrolle der Produktgenauigkeit.
Ein weiterer Vorteil der 5-%-Variante: der mildere Geschmack. Höher konzentrierte Öle enthalten mehr Hanfextrakt pro Milliliter, was das erdige, leicht bittere Aromaprofil verstärkt. Wer geschmacksempfindlich ist, hat es mit der niedrigeren Konzentration leichter, das Öl die empfohlenen 60–90 Sekunden unter der Zunge zu halten.
10-%-Öl: der verbreitetste Einstiegspunkt
Ein 10-%-CBD-Öl enthält 1.000 mg pro Flasche, 4 mg pro Tropfen und 12 mg pro 3-Tropfen-Dosis. Auf dem europäischen CBD-Markt ist 10 % die Konzentration, die am häufigsten als Erstkauf auftaucht — nicht wegen einer pharmakologischen Idealzahl, sondern weil sie einen Mittelweg zwischen Preis pro Milligramm und Milligrammmenge pro Einnahme darstellt.

Bei 12 mg pro Einnahme, zweimal täglich, kommt ein Anwender nach Cibdol-Herstellerangabe auf 24 mg CBD pro Tag. Das liegt im unteren Bereich der in der Literatur untersuchten Dosierungen. Linares et al. (2019) in Frontiers in Pharmacology (DOI: 10.3389/fphar.2018.01050) verwendeten 150–600 mg in einer simulierten Redestudie — Größenordnungen über dem, was ein 10-%-Verbraucheröl pro Dosis liefert. Das ist keine Kritik am 10-%-Format, sondern eine Erinnerung daran, dass Dosierungen in Verbraucherprodukten und klinischen Studien selten vergleichbar sind. Direkte Parallelen zwischen beiden zu ziehen, führt in die Irre.
Die Frage, die am Tresen am häufigsten für Stirnrunzeln sorgt, ist nicht »Welche Prozentangabe soll ich nehmen?«, sondern »Warum sieht die 10-%-Flasche genauso groß aus wie die 5-%?« Beide fassen 10 ml, beide enthalten 250 Tropfen. Die Flasche ist identisch. Was drin ist, nicht. Sobald das sitzt, erklärt sich der Rest in dreißig Sekunden.
20-%-Öl: doppelte Milligramm, dieselben drei Tropfen
Ein 20-%-CBD-Öl liefert 2.000 mg pro Flasche, 8 mg pro Tropfen und 24 mg pro 3-Tropfen-Dosis — das Vierfache des 5-%-Öls und das Doppelte des 10-%-Öls, bei exakt derselben Tropfenanzahl. Für Anwender, die bisher ein 10-%-Öl genommen haben und eine höhere Milligrammmenge pro Einnahme wollen, ohne mehr Tropfen zu zählen, ist das der rechnerische Aufstieg.

Das Trägeröl in Cibdols 5-%, 10-%, 15-%- und 20-%-Formulierungen ist kaltgepresstes Hanfsamenöl. Hanfsamenöl bringt ein eigenes Fettsäureprofil mit (Omega-6 und Omega-3 in einem Verhältnis von etwa 3:1), aber bei den beteiligten Mengen — drei Tropfen sind ungefähr 0,12 ml — ist der ernährungsphysiologische Beitrag des Trägeröls vernachlässigbar. Der Trägeröl-Artikel in diesem Wiki behandelt die Unterschiede zwischen Hanfsamenöl und MCT ausführlicher.
Der Preis pro Milligramm sinkt in der Regel mit steigender Konzentration. Eine 20-%-Flasche enthält doppelt so viel CBD wie eine 10-%-Flasche, kostet aber selten das Doppelte. Wenn du den Wert vergleichen willst, teile den Flaschenpreis durch die Gesamtmilligramm — das ergibt eine Preis-pro-Milligramm-Zahl, die du marken- und flaschenübergreifend verwenden kannst.
40-%-Öl: die höchste verfügbare Konzentration
Das 40-%-CBD-Öl bildet die Obergrenze der Cibdol-Reihe: 4.000 mg pro 10-ml-Flasche, 16 mg pro Tropfen und 48 mg pro 3-Tropfen-Dosis. Bei zweimal täglicher Einnahme nach Herstellerangabe sind das 96 mg CBD pro Tag aus insgesamt sechs Tropfen.

Diese Konzentration ist dicht. Das Öl ist spürbar dickflüssiger und dunkler als ein 5-%- oder 10-%-Öl, und der Geschmack ist entsprechend intensiver — eine ausgeprägte erdige Bitterkeit, die manchen das sublinguale Halten schwer macht. Ein Schluck Wasser oder Saft nach den 60–90 Sekunden Haltezeit ist ein gängiger Praxistipp, auch wenn keine veröffentlichten Daten darauf hindeuten, dass dies die Aufnahme beeinflusst.
Ein 40-%-Öl ist sinnvoll für Anwender, die bereits wissen, dass sie eine hohe Milligrammmenge pro Einnahme wollen, und diese in möglichst wenigen Tropfen bekommen möchten. Es ist nicht »stärker« in dem Sinne, wie ein doppelter Espresso stärker ist als ein einfacher — das Molekül ist dasselbe; die Konzentration pro Tropfen ist höher. Ob eine höhere Milligrammaufnahme ein anderes subjektives Erleben erzeugt, ist eine individuelle Variable, die die Forschung im Bereich der Verbraucherprodukdosierungen bisher nicht geklärt hat.
Die Wahl zwischen Prozentangaben: worauf es wirklich ankommt
Die Entscheidung hängt an drei praktischen Faktoren — nicht an »Potenz« im pharmakologischen Sinne:

- Gewünschte Milligramm pro Einnahme. Willst du 6 mg pro Dosis, bringt dich ein 5-%-Öl mit drei Tropfen dorthin. Willst du 48 mg, nimmst du entweder drei Tropfen eines 40-%-Öls — oder vierundzwanzig Tropfen eines 5-%-Öls. Und vierundzwanzig Tropfen zweimal am Tag abzählen will niemand.
- Preis pro Milligramm. Höher konzentrierte Flaschen packen mehr CBD in dasselbe 10-ml-Volumen, und der Preis pro Milligramm fällt in der Regel zugunsten der höheren Konzentrationen aus. Rechne es durch, bevor du bestellst.
- Geschmackstoleranz. Konzentrierte Öle schmecken intensiver nach Hanfextrakt. Wenn dir der Geschmack zu schaffen macht, ist eine niedrigere Konzentration in Hanfsamenöl-Träger milder. Alternativ umgehen CBD-Kapseln und Softgels den Geschmack komplett — der Vergleichsartikel CBD-Öl vs. Kapseln in diesem Wiki stellt die beiden Formate gegenüber.
Was nicht zählt: die Vorstellung, Einsteiger »müssten« bei 5 % anfangen und sich zu 40 % »hocharbeiten«, als würde man eine Toleranz aufbauen. CBD wird nicht mit klassischer pharmakologischer Toleranzentwicklung assoziiert, wie man sie etwa von Koffein oder Opioiden kennt. Ein Review von Machado Bergamaschi et al. (2018) stellte fest, dass wiederholte CBD-Gabe in Humanstudien bei den untersuchten Dosierungen keine Toleranz erzeugte (DOI: 10.1007/s40263-018-0585-0) — wobei die Evidenzbasis begrenzt bleibt und die meisten Studien pharmazeutisches CBD in Dosierungen weit oberhalb des Verbraucherproduktbereichs verwendeten.
Vollspektrum, Breitspektrum und Prozentangabe
Die Prozentangabe auf dem Etikett bezieht sich spezifisch auf den CBD-Gehalt, nicht auf die gesamte Cannabinoidlast. Der Extrakt in der Flasche kann auch andere Cannabinoide enthalten — Cannabigerol (CBG), Cannabinol (CBN) und Spuren von Tetrahydrocannabinol (THC) innerhalb der formalen EU-Grenzwerte. Ein Vollspektrumextrakt behält diese Verbindungen zusammen mit Terpenen und Flavonoiden bei; ein Breitspektrumextrakt entfernt THC, behält den Rest; ein Isolat ist reines CBD ohne weitere Begleitstoffe.

Die Unterscheidung ist aus zwei Gründen relevant. Erstens: Vollspektrumprodukte enthalten THC in Spurenmengen innerhalb der formalen Grenzwerte, was bei einem empfindlichen Arbeitsplatz-Drogenscreening anschlagen kann — ein Thema, das der Artikel zu Vollspektrum, Breitspektrum und CBD-Isolat in diesem Wiki ausführlicher behandelt. Zweitens: Einige Forscher haben einen sogenannten »Entourage-Effekt« vorgeschlagen, bei dem Cannabinoide und Terpene synergistisch zusammenwirken. Ein systematisches Review von Cogan (2020) (DOI: 10.1089/can.2020.0017) kam allerdings zu dem Ergebnis, dass die klinische Evidenz für diesen Effekt vorläufig und uneinheitlich bleibt.
Die Prozentangabe allein verrät dir nicht, ob das Produkt Vollspektrum, Breitspektrum oder Isolat ist. Du musst die Produktbeschreibung und idealerweise das COA prüfen.
CBD-Öl-Prozente im Vergleich zu anderen Formaten
CBD-Öl-Prozente isoliert betrachtet können irreführend sein, wenn du nicht bedenkst, dass Öle nur ein Darreichungsformat unter mehreren sind. Cibdol-Softgelkapseln etwa geben eine feste Milligrammzahl pro Kapsel an statt einer Prozentangabe — eine 10-mg-Softgelkapsel liefert 10 mg, unabhängig vom Trägervolumen in der Hülle. Kapseln ersparen das Tropfenzählen, was für Leute praktisch ist, die viel unterwegs sind oder den Geschmack des sublingualen Öls nicht mögen. Der Nachteil ist die fehlende Flexibilität: Mit einer Pipette kannst du um einen einzelnen Tropfen anpassen, eine Kapsel ist eine feste Einheit.

Topische CBD-Produkte (Cremes, Balsame) tragen ebenfalls eine Prozent- oder mg-Angabe, aber der Aufnahmeweg ist transdermal statt sublingual, sodass die Bioverfügbarkeitszahlen von Millar et al. (2018) nicht in gleicher Weise gelten. Ein 5-%-Öl und eine 5-%-Creme allein anhand der Prozentzahl zu vergleichen, ist wie Äpfel mit Birnen — die Zahl ist dieselbe, die Pharmakokinetik nicht.
Europäischer Marktkontext und Qualitätsprüfungen
Die European Industrial Hemp Association (EIHA) und die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) veröffentlichen beide Leitlinien, die für CBD-Produkte im EU-Raum relevant sind. Die Cannabis- und Cannabinoid-Ressourcenseiten der EMCDDA liefern Hintergrundwissen dazu, wie Mitgliedstaaten hanfbasierte Extrakte einordnen, während das Selbstregulierungsrahmenwerk der EIHA Qualitätsmaßstäbe setzt, denen seriöse Marken freiwillig folgen.

Für Deutschland kommt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) als weitere Referenzstelle hinzu: Das BfArM hat sich wiederholt zur Abgrenzung von CBD-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln und Arzneimitteln geäußert. Für dich als Verbraucher bleibt die praktische Konsequenz dieselbe: Wenn du ein CBD-Öl bestellst, achte auf ein chargenspezifisches Analysezertifikat (Certificate of Analysis) eines unabhängigen Labors. Dieses COA sollte bestätigen, dass der CBD-Prozentsatz mit dem Etikett übereinstimmt, dass der THC-Gehalt innerhalb der formalen Grenzwerte liegt und dass das Produkt auf Schwermetalle, Pestizide und Lösungsmittelrückstände geprüft wurde. Der Artikel zum Lesen von CBD-Etiketten und COAs in diesem Wiki führt dich durch jeden Abschnitt eines typischen Analysezertifikats.
Sicherheit und Wechselwirkungen
Dieser Artikel beschreibt CBD-Öl-Prozentangaben und die Mathematik der Milligramm pro Tropfen auf einem Herstelleretikett. Er ist Verbraucheraufklärung und keine medizinische Beratung. CBD-Produkte sind Nahrungsergänzungsmittel, keine Arzneimittel. CBD hemmt Leberenzyme (CYP3A4, CYP2C19) und kann mit verschreibungspflichtigen Medikamenten interagieren — die praktische Faustregel ist die »Grapefruitregel«: Wenn auf deinem Medikament steht »Nicht mit Grapefruit einnehmen«, kann CBD denselben Stoffwechselweg beeinflussen. Wer verschreibungspflichtige Medikamente einnimmt, schwanger ist, stillt oder mit einer Vorerkrankung lebt, sollte vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen. Vollspektrumprodukte enthalten THC in Spurenmengen innerhalb der formalen Grenzwerte, was bei einem empfindlichen Arbeitsplatz-Drogenscreening anschlagen kann.

Hochdosiertes pharmazeutisches CBD (wie in klinischen Studien verwendet) wurde bei einigen Teilnehmern mit erhöhten Leberenzymen (ALT) in Verbindung gebracht. Verbraucherprodukte in der Herstellerdosierung stellen eine erheblich niedrigere Exposition dar, aber Personen mit bestehenden Leberproblemen sollten vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen.
Cibdol-Sortimentsübersicht
Die Cibdol-2.0-Formelöle sind in 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 30 % und 40 % in 10-ml-Flaschen (je 250 Tropfen) erhältlich. Die 5-bis-20-%-Formulierungen verwenden kaltgepresstes Hanfsamenöl als Träger; die 30-%-Variante nutzt MCT (aus Kokosnuss gewonnen). Die Herstellerdosierung lautet bei allen Prozentangaben 3 Tropfen zweimal täglich. Wer die Pipette komplett überspringen möchte, findet bei Cibdol auch Softgelkapseln in entsprechenden Konzentrationen — eine praktische Option, wenn du eine feste Milligrammzahl ohne Tropfenzählen willst.

Letzte Aktualisierung: April 2026
Häufig gestellte Fragen
8 FragenWie rechne ich eine CBD-Öl-Prozentangabe in Milligramm pro Tropfen um?
Bedeutet ein höherer CBD-Prozentsatz, dass ich weniger Tropfen nehmen soll?
Warum schmeckt ein 40-%-CBD-Öl intensiver als ein 5-%-Öl?
Beeinflusst die Prozentangabe die Bioverfügbarkeit von CBD?
Wie lange reicht eine 10-ml-Flasche CBD-Öl bei empfohlener Dosierung?
Welche CBD-Öl-Konzentration hat den besten Preis pro Milligramm?
Kann ich zwei verschiedene CBD-Öl-Prozentsätze mischen, um eine individuelle Stärke zu erhalten?
Ändert sich das Trägeröl bei CBD-Öl je nach Prozentsatz?
Über diesen Artikel
Luke Sholl schreibt seit 2011 über Cannabis, Cannabinoide und die weitreichenden Vorteile der Natur und baut seit über einem Jahrzehnt selbst Cannabis in Homegrow-Zelten an. Diese praktische Anbauerfahrung – die den gesa
Dieser Wiki-Artikel wurde mit KI-Unterstützung verfasst und von Luke Sholl geprüft, External contributor since 2026. Redaktionelle Aufsicht durch Toine Verleijsdonk.
Medizinischer Hinweis. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere vor der Verwendung einer Substanz eine qualifizierte Fachperson im Gesundheitswesen.
Zuletzt geprüft am 25. April 2026
Verwandte Artikel

CBD und Regeneration — Was die Forschung zeigt
CBD und Regeneration bezeichnet den Einsatz von Cannabidiol zur Unterstützung der körperlichen Erholung nach sportlicher Belastung.

CBD-Dosierung beim Haustier: Tierärztliche Beratung
CBD-Dosierung beim Haustier mit tierärztlicher Beratung ist ein strukturierter Prozess, bei dem Tierhalter gemeinsam mit einem Tierarzt eine artgerechte…

CBD für Katzen — Veterinärmedizinische Aspekte
CBD für Katzen erfordert eine eigenständige veterinärmedizinische Betrachtung, weil Katzen mehrere Glucuronidierungswege fehlen, auf die Hunde und Menschen…

EU-Novel-Food-Verordnung für CBD — Was Käufer wissen sollten
Die EU-Novel-Food-Verordnung für CBD ist das regulatorische Rahmenwerk, das bestimmt, wie Cannabidiol-Extrakte als Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel…

CBD-Topicalcremes mit CE-Kennzeichnung – Klasse-I-Medizinprodukt erklärt
CBD-Topicalcremes in medizinischer Qualität sind cannabidiolhaltige Hautformulierungen mit CE-Kennzeichnung als Klasse-I-Medizinprodukte unter EU-MDR 2017/745.

CBD und Hauterkrankungen – was die Forschung zeigt
Cannabidiol (CBD) interagiert mit dem Endocannabinoidsystem der Haut, das laut Tóth et al.

