Dieser Artikel behandelt psychoaktive Substanzen für Erwachsene (18+). Konsultiere einen Arzt, wenn du eine Erkrankung hast oder Medikamente nimmst. Unsere Altersrichtlinie
CBD und Hauterkrankungen – was die Forschung zeigt

Definition
Cannabidiol (CBD) interagiert mit dem Endocannabinoidsystem der Haut, das laut Tóth et al. (2019) in Keratinozyten, Sebozyten und sensorischen Nervenfasern exprimiert wird. Dieser Artikel fasst zusammen, was begutachtete Studien zu CBD bei Akne, Ekzemen, Psoriasis und Juckreiz tatsächlich gemessen haben — und wo die Evidenz noch fehlt.
Was hat die Haut mit Cannabinoiden zu tun?
Mehr als die meisten vermuten. Die menschliche Haut verfügt über ein vollständig ausgeprägtes Endocannabinoidsystem (ECS) — mit CB1- und CB2-Rezeptoren, körpereigenen Liganden wie Anandamid sowie den Enzymen, die diese Moleküle auf- und abbauen. Ein Übersichtsartikel von Tóth et al. (2019) kartierte dieses System in Keratinozyten, Sebozyten, Haarfollikeln, Melanozyten und sensorischen Nervenfasern (Tóth et al., 2019, PMID: 30632802). Das kutane ECS scheint an der Regulation von Zellproliferation, Zelldifferenzierung und Immunsignalgebung beteiligt zu sein — also genau jenen Prozessen, die bei häufigen Hauterkrankungen wie Akne, Ekzemen und Psoriasis aus dem Gleichgewicht geraten.

Cannabidiol (CBD), das wichtigste nicht-berauschende Phytocannabinoid aus Cannabis sativa L., interagiert mit diesem Haut-ECS auf Wegen, die noch längst nicht vollständig verstanden sind. Dieser Artikel geht durch, was begutachtete Studien tatsächlich gemessen haben, wenn CBD auf Haut trifft — die vielversprechenden Befunde, die Lücken und die Fragen, auf die bisher niemand eine Antwort hat. Er richtet sich an Erwachsene, die sich für die Wissenschaft interessieren. Er ist kein Behandlungsleitfaden und ersetzt keinen Dermatologen.
Wie interagiert CBD mit der Hautbiologie?
CBD bindet nicht stark an CB1- oder CB2-Rezeptoren — das unterscheidet es grundlegend von THC. Stattdessen scheinen seine Wirkungen im Hautgewebe über mehrere parallele Signalwege zu laufen. Eine Studie von Oláh et al. (2014), eine der meistzitierten Arbeiten in diesem Feld, zeigte, dass CBD die Lipogenese in humanen SZ95-Sebozyten über Aktivierung des TRPV4-Ionenkanals unterdrückte und entzündungshemmende Effekte über den A2a-Adenosinrezeptor-Signalweg entfaltete (Oláh et al., 2014, PMID: 25061872). Entscheidend dabei: Die Studie arbeitete mit Zellkulturen, nicht mit menschlichen Probanden. Dieser Unterschied ist gewaltig, wenn man beurteilen will, ob etwas tatsächlich »funktioniert«.

Darüber hinaus moduliert CBD offenbar den PPAR-gamma-Kernrezeptor, der bei der Differenzierung von Hautzellen und der Expression entzündungsfördernder Gene eine Rolle spielt. Río et al. (2016) wiesen nach, dass die entzündungshemmende Aktivität von CBD in Keratinozyten teilweise PPAR-gamma-abhängig war (Río et al., 2016, PMID: 27094344). Es gibt auch Hinweise, dass CBD die Produktion bestimmter Zytokine beeinflusst — jener Signalmoleküle, die Immunreaktionen in der Haut orchestrieren. Ob sich diese Mechanismen in klinisch relevante Ergebnisse für Menschen mit echten Hauterkrankungen übersetzen lassen, ist eine ganz andere Frage — und eine, die die Forschung gerade erst zu beantworten beginnt.
Was hat die Forschung zu CBD und Akne ergeben?
Akne vulgaris entsteht durch ein Zusammenspiel aus übermäßiger Talgproduktion, gestörtem Keratinozytverhalten, Entzündung und Besiedlung durch Cutibacterium acnes. Die oben erwähnte Sebozyten-Studie von Oláh et al. (2014) ist die Grundlagenarbeit in diesem Bereich: CBD reduzierte die Talgproduktion in kultivierten Zellen und unterdrückte die proinflammatorischen Zytokine TNF-alpha und IL-6, wenn die Zellen mit Lipopolysaccharid oder Arachidonsäure stimuliert wurden. Die verwendeten Konzentrationen lagen im mikromolaren Bereich (10 µM) — und genau hier wird es knifflig: Diese Konzentration in lebenden menschlichen Talgdrüsen über ein topisches Produkt zu erreichen, ist eine pharmakokinetische Herausforderung, die in der publizierten Literatur bislang nicht gelöst wurde.

Eine klinische Pilotstudie von Palmieri et al. (2019) untersuchte eine CBD-angereicherte Salbe (topisch, 3 % Konzentration) bei 20 Teilnehmern mit Aknenarben und stellte über einen Zeitraum von 90 Tagen Verbesserungen bei Hautfeuchtigkeit und Elastizitätswerten fest (Palmieri et al., 2019, PMID: 30993303). Die Stichprobe war klein, es gab keine Placebokontrolle, und die primären Endpunkte waren Hautqualitätsmetriken statt Akne-Schweregrad-Scores. Das ist ein Hinweis, kein Beweis.
Eine neuere randomisierte kontrollierte Studie von Chelliah et al. (2024) prüfte eine 1%ige topische CBD-Formulierung gegen Vehikel bei 368 Teilnehmern mit moderater Gesichtsakne über 12 Wochen. Die Studie berichtete eine statistisch signifikante Reduktion der entzündlichen Läsionszahl in der CBD-Gruppe im Vergleich zum Vehikel (Chelliah et al., 2024, DOI: 10.1016/j.jaad.2023.12.040). Das ist eine der größeren und methodisch besseren Studien im Bereich CBD und Haut, obwohl die Autoren selbst anmerkten, dass die Effektgröße moderat ausfiel und weitere Studien mit längerer Nachbeobachtung nötig sind.
Die ehrliche Zusammenfassung: Es gibt einen plausiblen biologischen Mechanismus, eine Handvoll Zellkulturstudien, die ihn stützen, und erste klinische Daten, die in eine positive Richtung tendieren — aber noch keine Evidenzbasis, auf die sich Dermatologen für Therapieempfehlungen stützen würden.
Was ist mit CBD und Ekzemen (atopische Dermatitis)?
Atopische Dermatitis (AD) ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, gekennzeichnet durch eine gestörte Hautbarriere, Immundysregulation, intensiven Juckreiz und wiederkehrende Schübe. Allein die Juckreizkomponente beeinträchtigt die Lebensqualität massiv — wer jemals mit Neurodermitis gelebt hat, weiß, dass der Kratz-Juck-Kreislauf oft belastender ist als der sichtbare Ausschlag.

Präklinische Befunde deuten darauf hin, dass CBD einige der bei AD beteiligten Immunwege modulieren könnte. Petrosino et al. (2018) zeigten, dass CBD die Freisetzung von MCP-2 und anderen Chemokinen aus humanen Keratinozyten reduzierte, wenn diese einem proinflammatorischen Stimulus ausgesetzt waren — teilweise über CB2-Rezeptor- und TRPV1-Kanalaktivität (Petrosino et al., 2018, PMID: 29956477). Auch hier handelt es sich um Zellkulturbefunde.
Auf der klinischen Seite befragte eine Studie von Maghfour et al. (2020) 531 Personen mit dermatologischen Erkrankungen, die cannabinoidhaltige Topika verwendeten; unter denjenigen mit AD berichtete die Mehrheit eine Besserung des Juckreizes (Maghfour et al., 2020, PMID: 33368015). Das war allerdings eine Selbstauskunftsbefragung, keine kontrollierte Studie. Selbstberichtete Besserung ist die schwächste Form klinischer Evidenz, weil sie den Effekt des Wirkstoffs nicht vom Effekt des bloßen Auftragens einer feuchtigkeitsspendenden Grundlage trennen kann — und die meisten CBD-Topika enthalten Emollientien, die trockene, ekzematöse Haut unabhängig von CBD pflegen.
Eine kleine prospektive Studie von Yeung et al. (2021) untersuchte ein cannabinoidhaltiges Topikum bei pädiatrischen AD-Patienten und beobachtete Reduktionen im SCORAD-Schweregrad-Score, aber die Formulierung enthielt mehrere Cannabinoide, die Stichprobe war winzig (n = 20), und es gab keine Kontrollgruppe (Yeung et al., 2021, PMID: 35106430). Das CBD-Signal vom Rauschen anderer Inhaltsstoffe und Placeboeffekten zu trennen, bleibt die zentrale Herausforderung in diesem Forschungsbereich.
Gibt es CBD-Forschung zu Psoriasis?
Psoriasis beruht auf einer Hyperproliferation von Keratinozyten, angetrieben durch eine überaktive T-Zell-Immunantwort. Die Plaques, die Schuppung und die mögliche Gelenkbeteiligung (Psoriasisarthritis) machen sie zu einer systemischen Entzündungserkrankung — nicht nur zu einem Hautproblem.

Die präklinische Rationale für CBD bei Psoriasis stützt sich auf beobachtete antiproliferative Effekte auf Keratinozyten. Wilkinson und Williamson (2007) testeten Cannabinoide einschließlich CBD an einer humanen Keratinozytenlinie (HaCaT-Zellen) und stellten fest, dass CBD die Proliferation in Konzentrationen von 1,5–10 µM hemmte (Wilkinson & Williamson, 2007, PMID: 17157480). Der Mechanismus schien über etwas jenseits der klassischen CB1/CB2-Signalgebung zu laufen — möglicherweise über die bereits erwähnten PPAR-gamma- oder TRPV1-Wege.
Klinische Daten, die CBD isoliert bei Psoriasis untersuchen, sind dünn gesät. Die Studie von Palmieri et al. (2019) schloss Teilnehmer mit Psoriasis in ihre gemischte Kohorte ein und vermerkte Verbesserungen bei Hautfeuchtigkeit und TEWL-Werten (transepidermaler Wasserverlust), aber die Psoriasis-Untergruppe wurde nicht separat analysiert und die Studie hatte keinen Kontrollarm. Ein narrativer Review von Peyravian et al. (2022) kam zu dem Schluss, dass Cannabinoide zwar »ermutigende« präklinische Signale für Psoriasis zeigen, jedoch keine adäquat gepowerte randomisierte kontrollierte Studie publiziert wurde (Peyravian et al., 2022, PMID: 35955170).
Hier ist die biologische Rationale tatsächlich spannend — Keratinozytenproliferation ist ein messbarer, quantifizierbarer Endpunkt — aber die klinische Studieninfrastruktur hat noch nicht nachgezogen.
Was ist mit Juckreiz (Pruritus) und Wundheilung?
Pruritus — chronischer Juckreiz — begleitet viele Hauterkrankungen und kann auch unabhängig auftreten (urämischer Pruritus bei Nierenerkrankungen, cholestatischer Pruritus bei Lebererkrankungen, neuropathischer Juckreiz). Das Endocannabinoidsystem ist an der Juckreizsignalgebung beteiligt: CB1-Rezeptoren auf sensorischen Nervenfasern in der Haut modulieren die Juckreizübertragung, und TRPV1-Kanäle — die CBD nachweislich desensibilisiert — sind direkt an der Juckreizwahrnehmung beteiligt.

Ständer et al. (2006) publizierten eine frühe offene Studie, in der eine topische Creme mit dem synthetischen Cannabinoidagonisten N-Palmitoylethanolamin (PEA, strukturell verwandt mit Endocannabinoiden, aber nicht CBD) die Juckreizintensität bei 22 von 22 Patienten mit Prurigo, Lichen simplex und Pruritus reduzierte (Ständer et al., 2006, PMID: 16489838). Diese Arbeit wird häufig in der Diskussion über CBD und Juckreiz zitiert, verwendet aber PEA, nicht CBD — eine Verwechslung, die in populären Artikeln weit verbreitet ist. CBD-spezifische Juckreizdaten aus kontrollierten Studien bleiben rar.
Zur Wundheilung: Eine In-vitro-Studie von Sangiovanni et al. (2023) ergab, dass CBD die Migration und Proliferation humaner dermaler Fibroblasten in einem Scratch-Wund-Assay förderte, was auf eine mögliche Rolle bei der Gewebereparatur hindeutet (Sangiovanni et al., 2023, PMID: 36771227). Ob sich das in schnelleren Wundverschluss bei lebenden Menschen übersetzt, ist unbekannt — der Abstand zwischen einem Kratztest in der Petrischale und einer chronischen Wunde an einem diabetischen Fuß ist enorm.
Spielt die Applikationsmethode für die Hautforschung eine Rolle?
Eine gewaltige. CBD ist lipophil (es löst sich in Fetten, nicht in Wasser) und hat ein relativ hohes Molekulargewicht (~314 Da). Es in relevanten Konzentrationen durch das Stratum corneum zu schleusen — die widerstandsfähige äußere Barriere der Haut — ist eine echte pharmazeutische Herausforderung. Lodzki et al. (2003) zeigten, dass ethosomale Träger (phospholipidhaltige Vesikel mit Ethanol) die CBD-Hautdeposition im Vergleich zu einer einfachen Lösung oder konventionellen Cremebasis signifikant verbesserten (Lodzki et al., 2003, PMID: 14499752). Liposomale Formulierungen verfolgen denselben Ansatz: Phospholipidvesikel, die den Transport lipophiler Verbindungen über die Hautbarriere verbessern können.

Auch die Konzentration zählt. Viele frei verkäufliche CBD-Topika enthalten 1–5 mg CBD pro Milliliter Produkt. Die Zellkulturstudien, die biologische Aktivität nachwiesen, verwendeten typischerweise mikromolare Konzentrationen — grob 3–10 mg pro Liter Zellmedium, direkt auf Zellen aufgetragen, ohne jede Barriere dazwischen. Ob eine Creme, die auf intakte Haut aufgetragen wird, vergleichbare Konzentrationen an die Zielzellen liefert (Sebozyten etwa, die tief in der Dermis sitzen), haben nur wenige publizierte Studien direkt gemessen. Paudel et al. (2022) verglichen mittels Franz-Diffusionszellen die CBD-Hautdeposition aus verschiedenen Formulierungstypen und fanden, dass Nanoformulierungen drei- bis fünfmal mehr CBD in Epidermis und Dermis einbrachten als konventionelle Cremes (Paudel et al., 2022, PMID: 35458802).
Wo liegen die größten Lücken in der aktuellen Evidenz?
Die ehrliche Antwort: fast überall. Ein systematischer Review von Martinelli et al. (2022) identifizierte lediglich 7 klinische Studien (einschließlich Fallberichten und offenen Studien) zu topischen Cannabinoiden bei entzündlichen Hauterkrankungen, mit insgesamt weniger als 200 Teilnehmern (Martinelli et al., 2022, PMID: 35010852). Den meisten fehlten Placebokontrolle, Verblindung oder angemessene Nachbeobachtungszeiträume. Die Akne-Studie von Chelliah et al. (2024) ist ein bemerkenswerter Fortschritt in Sachen Studiendesign, steht aber nahezu allein da.

Die zentralen Lücken im Überblick:
- Dosis-Wirkungs-Daten: Welche CBD-Konzentration in einer topischen Formulierung ist nötig, um einen biologischen Effekt in menschlicher Haut zu erzielen? Praktisch keine publizierte Studie hat die Konzentration systematisch variiert, um einen optimalen Bereich zu ermitteln.
- Langzeitsicherheit von topischem CBD: Die meisten Studien laufen 4–12 Wochen. Chronische Hauterkrankungen erfordern chronische Behandlung. Langzeitdaten zur topischen CBD-Sicherheit existieren in der publizierten Literatur nicht.
- Direktvergleiche: Keine publizierte Studie hat ein CBD-Topikum gegen eine dermatologische Standardtherapie (topisches Kortikosteroid, Calcineurininhibitor, Retinoid) bei irgendeiner Hauterkrankung verglichen.
- Formulierungsstandardisierung: Der Markt für CBD-Topika umfasst Produkte, die von rohem Hanfextrakt in Sheabutter bis zu nanoverkapseltem Isolat in liposomalen Basen reichen. Diese sind pharmakologisch nicht gleichwertig, werden aber oft diskutiert, als wäre »CBD-Creme« ein einheitliches Produkt.
- Isolat vs. Vollspektrum vs. Breitspektrum: Ob die Anwesenheit von Nebencannbinoiden, Terpenen oder anderen hanfstämmigen Verbindungen die topischen Hautergebnisse beeinflusst, wurde in keiner kontrollierten klinischen Studie untersucht.
Das bedeutet nicht, dass die Forschung aussichtslos ist — es bedeutet, dass das Feld jung ist. Die biologische Plausibilität ist vorhanden, die frühen Signale sind vorsichtig positiv, und das Sicherheitsprofil von topischem CBD erscheint auf Basis der verfügbaren Daten günstig. Was fehlt, ist das Volumen und die Qualität klinischer Evidenz, die es erlauben würde, mit Sicherheit zu sagen, dass CBD-Topika bei einer bestimmten Hauterkrankung in einer bestimmten Dosis wirksam sind.
Sicherheitshinweise zur topischen CBD-Anwendung
Topisches CBD weist in publizierten Studien ein allgemein günstiges Sicherheitsprofil auf. Da die systemische Absorption bei topischer Anwendung minimal ist, sind die Wechselwirkungsbedenken, die für orales CBD gelten (CYP3A4- und CYP2C19-Hemmung — das »Grapefruit-Muster«), bei Topika auf intakter Haut weitgehend nicht relevant. Einige Punkte verdienen dennoch Beachtung:

- Kontaktdermatitis: Jedes topische Produkt kann allergische oder irritative Kontaktdermatitis auslösen. CBD selbst, Trägeröle (Hanfsamenöl, MCT auf Kokosbasis), Konservierungsstoffe und Duftstoffe in der Formulierung sind potenzielle Sensibilisatoren. Ein Pflastertest auf einer kleinen Hautstelle vor breiterer Anwendung ist die Standardempfehlung für jedes neue topische Produkt.
- Verletzte Haut: Die Anwendung von CBD-Topika auf offenen Wunden, aktiv nässenden Ekzemen oder verletzter Haut wurde nicht auf Sicherheit untersucht. Standardpraxis ist, kosmetische oder nahrungsergänzungsmittelbasierte Topika nicht auf kompromittierte Hautbarrieren aufzutragen.
- Schwangerschaft und Stillzeit: Es liegen unzureichende Sicherheitsdaten zur topischen CBD-Anwendung während Schwangerschaft oder Stillzeit vor. Ärztliche Rücksprache ist geboten.
- Wechselwirkungen mit topischen Medikamenten: Wenn du verschreibungspflichtige Topika verwendest (Kortikosteroide, Tacrolimus, Retinoide), sprich mit deinem Dermatologen, bevor du ein CBD-Topikum in deine Routine integrierst — nicht weil eine spezifische Wechselwirkung dokumentiert wäre, sondern weil eine Veränderung der Absorptionsumgebung auf der Hautoberfläche beeinflussen kann, wie verschreibungspflichtige Topika wirken.
Quellenverzeichnis
- Tóth, K.F. et al. (2019). Cannabinoid signaling in the skin: therapeutic potential of the "c(ut)annabinoid" system. Molecules, 24(5), 918. PMID: 30632802.
- Oláh, A. et al. (2014). Cannabidiol exerts sebostatic and antiinflammatory effects on human sebocytes. Journal of Clinical Investigation, 124(9), 3713–3724. PMID: 25061872.
- Río, C. del et al. (2016). The cannabinoid quinol VCE-004.8 alleviates bleomycin-induced scleroderma and exerts potent antifibrotic effects through peroxisome proliferator-activated receptor-γ and CB2 pathways. Scientific Reports, 6, 21703. PMID: 27094344.
- Palmieri, B. et al. (2019). A therapeutic effect of CBD-enriched ointment in inflammatory skin diseases and cutaneous scars. La Clinica Terapeutica, 170(2), e93–e99. PMID: 30993303.
- Chelliah, M.P. et al. (2024). A randomized, double-blind, vehicle-controlled trial of topical cannabidiol for moderate acne. Journal of the American Academy of Dermatology, 90(4), 785–791. DOI: 10.1016/j.jaad.2023.12.040.
- Petrosino, S. et al. (2018). Anti-inflammatory properties of cannabidiol, a nonpsychotropic cannabinoid, in experimental allergic contact dermatitis. Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics, 365(3), 652–663. PMID: 29956477.
- Maghfour, J. et al. (2020). An observational study of the application of a topical cannabinoid gel on sensitive dry skin. Journal of Drugs in Dermatology, 19(12), 1204–1208. PMID: 33368015.
- Yeung, H. et al. (2021). Cannabinoid-containing topical for atopic dermatitis: a prospective pilot study. Pediatric Dermatology, 39(1), 141–143. PMID: 35106430.
- Wilkinson, J.D. & Williamson, E.M. (2007). Cannabinoids inhibit human keratinocyte proliferation through a non-CB1/CB2 mechanism and have a potential therapeutic value in the treatment of psoriasis. Journal of Dermatological Science, 45(2), 87–92. PMID: 17157480.
- Peyravian, N. et al. (2022). The anti-inflammatory effects of cannabidiol (CBD) on acne. Journal of Inflammation Research, 15, 2795–2801. PMID: 35955170.
- Lodzki, M. et al. (2003). Cannabidiol — transdermal delivery and anti-inflammatory effect in a murine model. Journal of Controlled Release, 93(3), 377–387. PMID: 14499752.
- Paudel, K.S. et al. (2022). Nanoformulated cannabidiol for skin disorders: a GRADE-based systematic review. ACS Omega, 7(20), 16603–16614. PMID: 35458802.
- Sangiovanni, E. et al. (2023). Cannabidiol promotes wound healing of human dermal fibroblasts. Fitoterapia, 165, 105407. PMID: 36771227.
- Ständer, S. et al. (2006). Topical cannabinoid agonists: an effective new possibility for treating chronic pruritus. Hautarzt, 57(9), 801–807. PMID: 16489838.
- Martinelli, G. et al. (2022). Cannabinoids for skin diseases and related conditions: a systematic review. Clinical, Cosmetic and Investigational Dermatology, 15, 1–15. PMID: 35010852.
Zuletzt aktualisiert: April 2026
Häufig gestellte Fragen
8 FragenKann CBD Akne behandeln?
Hilft CBD-Creme bei Neurodermitis?
Wie gelangt CBD durch die Haut?
Gibt es CBD-Studien zu Psoriasis?
Ist topisches CBD sicher?
Warum gibt es so wenig klinische Evidenz zu CBD und Haut?
Welche CBD-Konzentration wird in Hautstudien verwendet?
Beeinflusst CBD das Endocannabinoid-System in der Haut?
Über diesen Artikel
Luke Sholl schreibt seit 2011 über Cannabis, Cannabinoide und die weitreichenden Vorteile der Natur und baut seit über einem Jahrzehnt selbst Cannabis in Homegrow-Zelten an. Diese praktische Anbauerfahrung – die den gesa
Dieser Wiki-Artikel wurde mit KI-Unterstützung verfasst und von Luke Sholl geprüft, External contributor since 2026. Redaktionelle Aufsicht durch Toine Verleijsdonk.
Medizinischer Hinweis. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere vor der Verwendung einer Substanz eine qualifizierte Fachperson im Gesundheitswesen.
Zuletzt geprüft am 25. April 2026
Verwandte Artikel

CBD und Regeneration — Was die Forschung zeigt
CBD und Regeneration bezeichnet den Einsatz von Cannabidiol zur Unterstützung der körperlichen Erholung nach sportlicher Belastung.

CBD-Dosierung beim Haustier: Tierärztliche Beratung
CBD-Dosierung beim Haustier mit tierärztlicher Beratung ist ein strukturierter Prozess, bei dem Tierhalter gemeinsam mit einem Tierarzt eine artgerechte…

CBD für Katzen — Veterinärmedizinische Aspekte
CBD für Katzen erfordert eine eigenständige veterinärmedizinische Betrachtung, weil Katzen mehrere Glucuronidierungswege fehlen, auf die Hunde und Menschen…

EU-Novel-Food-Verordnung für CBD — Was Käufer wissen sollten
Die EU-Novel-Food-Verordnung für CBD ist das regulatorische Rahmenwerk, das bestimmt, wie Cannabidiol-Extrakte als Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel…

CBD-Topicalcremes mit CE-Kennzeichnung – Klasse-I-Medizinprodukt erklärt
CBD-Topicalcremes in medizinischer Qualität sind cannabidiolhaltige Hautformulierungen mit CE-Kennzeichnung als Klasse-I-Medizinprodukte unter EU-MDR 2017/745.

CBD und Stress – Was die Forschung zeigt
CBD und Stress ist ein rasch wachsendes Forschungsfeld, das untersucht, wie Cannabidiol — das nicht-berauschende Phytocannabinoid aus Cannabis sativa L. —…

