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Neue Copelandia-Growkits: Hawaiian und Florida im Shop

Neue Copelandia-Growkits: Hawaiian und Florida im Shop
Azarius · Neue Copelandia-Growkits: Hawaiian und Florida im Shop

Definition

Neu bei Azarius: zwei Copelandia-Growkits mit Panaeolus cyanescens, einem Mistspezialisten mit mehr als vier- bis fünffacher Cubensis-Potenz. Einsteiger nehmen den Florida, Erfahrene den Hawaiian.

Bei uns im Shop gibt es zwei neue Pilze, und die haben mit dem üblichen Cubensis-Sortiment wenig gemeinsam. Die neuen Copelandia-Growkits enthalten Panaeolus cyanescens, einen Mistbewohner, der direkt aus einem fertig durchwachsenen Block fruchtet. Seit September 2026 kannst du zwei Varianten bei Azarius bestellen: das Copelandia Hawaiian Grow Kit und das Copelandia Florida Grow Kit. Dieser Beitrag richtet sich ausschließlich an Erwachsene ab 18 Jahren. Du erfährst hier, was Copelandia überhaupt ist und warum sich die Art anders verhält als die Cubensis-Kits, mit denen fast alle anfangen. Außerdem geht es darum, welches der beiden neuen Kits zu welchem Grower passt.

Wir verkaufen Growkits, seit Azarius 1999 an den Start gegangen ist. Ein Missverständnis hören wir dabei immer wieder: Viele halten Panaeolus cyanescens für eine weitere Cubensis-Sorte mit exotischem Namen. Das stimmt nicht. Es handelt sich um eine andere Gattung auf einem anderen Substrat, und der Pilz ist um ein Mehrfaches stärker. Deshalb gleich vorweg unser wichtigster Rat: Wenn du schon Cubensis züchtest, bewahre deine Copelandia-Ernte in einem eigenen, deutlich beschrifteten Behälter auf. Der Rest ergibt sich fast von selbst.

Neue Copelandia-Growkits: So unterscheiden sie sich von Cubensis

Die neuen Copelandia-Growkits enthalten keine Psilocybe cubensis, sondern die eigenständige Art Panaeolus cyanescens. Sie wächst auf Pferdemist, sieht ganz anders aus und ist um ein Mehrfaches potenter. „Copelandia“ ist der alte Gattungsname, den du auf Verpackungen und in Foren noch häufig findest. Heute heißt die Art offiziell Panaeolus cyanescens. Beide Namen bezeichnen denselben Pilz.

Slender Panaeolus cyanescens mushrooms beside stocky Psilocybe cubensis on a wooden table
AZARIUS · Neue Copelandia-Growkits: So unterscheiden sie sich von Cubensis

Anderer Pilz, anderes Substrat

Bei Cubensis-Kits besteht das Substrat meist aus Getreide. Beide neuen Kits kommen dagegen als fertig durchwachsener Pferdemistblock mit 1200 ml. Panaeolus cyanescens ist ein Mistspezialist und fruchtet am besten auf dem Untergrund, den er auch in der Natur bevorzugt. Zum Block gehören ein Growbag und eine Tasse Topsoil als Deckschicht. Was dann wächst, ist schlank und hochbeinig: dünne Stiele und blass-graue Hüte, die sich bei Berührung blau verfärben. Genau darauf bezieht sich der Artname cyanescens. Wer die kräftigen Cubensis-Fruchtkörper gewohnt ist, wird die erste Welle fast zerbrechlich finden.

Potenz, die Respekt verlangt

Dieser Punkt ist uns am wichtigsten. Der Hawaiian-Stamm erreicht bis zum Fünffachen der Potenz von Psilocybe cubensis, der Florida-Stamm mehr als das Vierfache. Werbeübertreibung ist das nicht. Paul Stamets hat Panaeolus cyanescens schon 1996 in seinem Bestimmungsbuch Psilocybin Mushrooms of the World zu den stärkeren Arten gezählt. Für dich bedeutet das: Deine Erfahrungswerte aus der Cubensis-Welt lassen sich nicht übertragen. Behandle den Pilz wie eine neue Substanz, achte auf Set und Setting und mische ihn niemals unter eine Cubensis-Ernte.

Neue Copelandia-Growkits (Panaeolus cyanescens)Typisches Cubensis-Kit (Psilocybe cubensis)
Substrat1200-ml-PferdemistblockMeist auf Getreidebasis
Deckschicht1 Tasse TopsoilJe nach Kit unterschiedlich
WuchsformSchlank, dünne Stiele, blasse HüteGedrungen, dicke Stiele, braune Hüte
Potenz im Vergleich zu CubensisMehr als 4x (Florida) bis zu 5x (Hawaiian)Referenzwert
SporenabdruckSchwarzPurpurbraun

Hawaiian oder Florida: Die neuen Copelandia-Growkits im Vergleich

Die Basis ist bei beiden Kits gleich: 1200-ml-Pferdemistblock, Growbag und Topsoil-Deckschicht. Sie unterscheiden sich im Schwierigkeitsgrad, in der Zahl der Erntewellen und in der Potenz. Grob gesagt verzeiht der Florida mehr Fehler, während der Hawaiian stärker ist und mehr Aufmerksamkeit verlangt.

Copelandia Hawaiian grow kit fruiting with pale grey-capped Panaeolus cyanescens
AZARIUS · Hawaiian oder Florida: Die neuen Copelandia-Growkits im Vergleich

Copelandia Hawaiian Grow Kit

Den Hawaiian empfehlen wir Leuten, die schon ein paar Grows hinter sich haben. Insgesamt liefert er 90–130 g frische Pilze, verteilt auf 2–3 Wellen. Das sind weniger Durchgänge als beim Florida, deshalb zählt jede Welle. Im Karton liegt eine artspezifische Anleitung, und die solltest du wirklich lesen, denn Panaeolus belohnt Cubensis-Routinen nicht. Im Growbag sind kleine Perforationslöcher. Die gehören so und sind kein Transportschaden, also bitte nicht zukleben. Mit bis zum Fünffachen der Cubensis-Potenz ist der Hawaiian das stärkere der beiden neuen Kits.

Copelandia Florida Grow Kit

Der Florida trägt den Namen des US-Bundesstaats, aus dem sein Stamm stammt, und gilt als einfach. Er bringt insgesamt 100–130 g Frischgewicht über 3–5 Wellen und fühlt sich bei konstanten 23–25 °C am wohlsten. Durch die zusätzlichen Wellen lernst du entspannter: Fällt die erste etwas lückenhaft aus, bleiben dir noch genug Gelegenheiten, nachzujustieren. Die Potenz liegt bei mehr als dem Vierfachen von Cubensis, und die Erfahrung mit dem Florida geht eher ins Visuelle.

Copelandia Hawaiian Grow KitCopelandia Florida Grow Kit
Growblock1200 ml Pferdemist, vollständig durchwachsen1200 ml Pferdemist, vollständig durchwachsen
LieferumfangGrowbag, 1 Tasse Topsoil-Deckschicht, artspezifische AnleitungGrowbag, 1 Tasse Topsoil-Deckschicht
Gesamtertrag frisch90–130 g über 2–3 Wellen100–130 g über 3–5 Wellen
SchwierigkeitsgradFür erfahrene GrowerEinfach
TemperaturSiehe beiliegende Anleitung23–25 °C
Potenz im Vergleich zu CubensisBis zu 5xMehr als 4x

Zu den Ertragsangaben noch ein Hinweis, weil sie leicht falsch gelesen werden: Die Grammzahlen gelten für das gesamte Kit und nicht für eine einzelne Welle.

Welches der neuen Copelandia-Growkits zu dir passt

Ist Panaeolus neu für dich, bestellst du den Florida. Hast du schon Erfahrung und willst die stärkste Variante, nimmst du den Hawaiian. Für den ersten Versuch mit Panaeolus cyanescens empfehlen wir ganz klar das Copelandia Florida Grow Kit. Die Einstufung als einfach, das klare Temperaturfenster und bis zu fünf Wellen lassen dir Raum für Fehler.

Copelandia Florida grow kit fruiting with tall slender Panaeolus cyanescens
AZARIUS · Welches der neuen Copelandia-Growkits zu dir passt

Aus unserem Laden:

Ein paar erfolgreiche Cubensis-Kits machen dich noch nicht reif für den Hawaiian. Was du beim Getreidesubstrat gelernt hast, hilft dir bei einem Mistspezialisten wie Panaeolus nur begrenzt, und der Hawaiian gibt dir nur 2–3 Wellen, um es richtig zu machen. Unser Rat vom Tresen: Kauf zuerst einen Florida, sammle damit Copelandia-Erfahrung und hol dir danach den Hawaiian. Der Hawaiian ist deshalb kein schlechtes Kit. Er belohnt nur Leute, die ihre Anfängerfehler schon an einem nachsichtigeren Pilz gemacht haben.

Ehrliche Grenzen

Beim reinen Gewicht schlägt keines der beiden Kits ein gutes Cubensis-Kit. Panaeolus-Fruchtkörper sind schmal, deshalb wirken 100–130 g Frischgewicht auf der Waage eher bescheiden. Auch bei den Potenzangaben wollen wir ehrlich sein. „Bis zu fünfmal“ und „mehr als viermal“ beschreiben eine Obergrenze. Ob du zwischen den beiden Stämmen einen deutlichen Unterschied in der Stärke bemerkst, können wir dir nicht versprechen. Beide spielen in derselben Gewichtsklasse. Entscheide daher zuerst nach dem Schwierigkeitsgrad und erst danach nach der Potenz.

Bevor du einen der Kartons öffnest

  1. Such dir einen Platz, an dem die Temperatur stabil bleibt. Für den Florida heißt das 23–25 °C.
  2. Lass die kleinen Löcher im Growbag, wie sie sind. Sie sind Absicht.
  3. Leg dir die Tasse Topsoil-Deckschicht vor dem Start bereit und nicht erst mittendrin.
  4. Lies beim Hawaiian die artspezifische Anleitung komplett durch, bevor du den Block anfasst.
  5. Beschrifte deine Copelandia-Ernte und lagere sie getrennt von jeder Cubensis-Ernte. Bei vier- bis fünffacher Potenz ist eine Verwechslung das Letzte, was du gebrauchen kannst.

Die neuen Copelandia-Growkits in Kürze

Wir haben zwei neue Kits und damit eine neue Art im Shop. Panaeolus cyanescens ist kein Cubensis-Ableger: Der Pilz wächst auf Pferdemist, ist schlanker und um ein Mehrfaches stärker. Für den Einstieg kaufst du am besten das Copelandia Florida Grow Kit. Das Copelandia Hawaiian Grow Kit lohnt sich, sobald du weißt, wie Panaeolus tickt. Bestellen kannst du beide ab sofort in unserer Rubrik für Growkits.

Zuletzt aktualisiert: September 2026

Häufig gestellte Fragen

Was unterscheidet Copelandia von Psilocybe cubensis?
Es handelt sich um eine andere Art: Panaeolus cyanescens, früher Copelandia genannt. Sie wächst auf Pferdemist statt auf Getreide, bildet schlanke Fruchtkörper mit blassen Hüten und hinterlässt einen schwarzen Sporenabdruck. Die Potenz liegt bei mehr als dem Vier- bis zum Fünffachen von Cubensis.
Welches der neuen Copelandia-Growkits eignet sich für Einsteiger?
Das Copelandia Florida Grow Kit. Es ist als einfach eingestuft, hat mit 23–25 °C ein klares Temperaturfenster und liefert 3–5 Wellen. So bleibt dir Spielraum, wenn die erste Welle nicht perfekt läuft. Den Hawaiian solltest du erst danach kaufen.
Wie viel ernte ich mit dem Hawaiian und dem Florida?
Der Hawaiian liefert insgesamt 90–130 g frische Pilze über 2–3 Wellen, der Florida insgesamt 100–130 g über 3–5 Wellen. Die Zahlen gelten jeweils für das ganze Kit und nicht pro Welle.
Warum hat der Growbag kleine Löcher?
Die Löcher sind absichtlich da. Es handelt sich um eine gewollte Perforation und nicht um Schäden. Kleb sie also nicht ab, sondern lass den Growbag so, wie er geliefert wird.
Darf ich Copelandia zusammen mit meiner Cubensis-Ernte lagern?
Nein. Bewahre die Copelandia-Ernte in einem eigenen, deutlich beschrifteten Behälter auf. Bei bis zu fünffacher Potenz im Vergleich zu Cubensis kann eine Verwechslung schnell unangenehm werden. Deine Erfahrungswerte mit Cubensis lassen sich nicht übertragen.

Über diesen Artikel

Joshua Askew ist Chefredakteur für die Wiki-Inhalte von Azarius. Er ist Managing Director bei Yuqo, einer Content-Agentur, die auf redaktionelle Arbeit in den Bereichen Cannabis, Psychedelika und Ethnobotanik in mehreren

Dieser Blog-Artikel wurde mit KI-Unterstützung verfasst und von Joshua Askew geprüft, Managing Director at Yuqo. Redaktionelle Aufsicht durch Adam Parsons.

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Zuletzt geprüft am 25. September 2026

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