THE PLANT — Cannabis-Doku von RQS & High Films

THE PLANT ist der neue Spielfilm-Dokumentarfilm von High Films in Zusammenarbeit mit Royal Queen Seeds — von der Erde bis ins Bewusstsein, mit Anbau, Wissenschaft, Politik und gelebter Erfahrung in einem Stück. Weltpremiere am 11.06.2026 auf der Mary Jane Berlin. Den Trailer kannst du dir jetzt schon ansehen.
Über Cannabis-Dokus regen wir uns selten auf. Die meisten kauen dieselben fünf Argumente durch und enden mit einer Zeitlupenaufnahme einer blühenden Pflanze im Abendrot. THE PLANT sieht nach etwas anderem aus — ein abendfüllender Film, der Raphael Mechoulam, Jorge Cervantes, Meital Manzuri und Dustin Sulak in dasselbe Gespräch holt und beim Namen nennt, was die Prohibition wirklich war: ein Werkzeug zur sozialen Kontrolle, gerichtet gegen mexikanische, schwarze und arme Communities. Der Untertitel »from soil to mind« ist keine Marketingfloskel. Der Trailer springt zwischen Growroom, Laborbank, Gerichtssaal und Patientengeschichte hin und her — genau die Konversation, die Cannabis 2026 verdient hat.
Aus unserem Laden: Wir verkaufen seit 1999 Hanfsamen und beraten Kundinnen und Kunden — die größte Verschiebung in dieser Zeit war das zähe, widerwillige Eingeständnis, dass Mensch und Cannabis eine 5.000 Jahre alte Beziehung haben. Die letzten 90 Jahre Trennung waren die Abweichung, nicht die Regel. THE PLANT scheint genau das auf den Punkt zu bringen.
Worum es in THE PLANT wirklich geht
THE PLANT ist ein abendfüllender Dokumentarfilm von High Films, produziert in Zusammenarbeit mit Royal Queen Seeds. Vier Erzählstränge — Anbau, Wissenschaft, Politik und Patientenerfahrung — werden zu einer einzigen Geschichte verwoben: über die Pflanze und die Menschen, die sie anbauen, erforschen, verteidigen und konsumieren. Es ist kein Kifferfilm. Es ist auch kein aktivistisches Pamphlet. Der Trailer deutet auf das hin, was wir uns von Cannabis-Medien öfter wünschen würden: ernsthaft, neugierig und ehrlich darüber, woher der Schaden kommt.

Drei Themen stechen aus dem Zwei-Minuten-Schnitt heraus:
- Forschung ist eine fortlaufende Revolution — keine Handvoll isolierter Durchbrüche. Das Endocannabinoid-System wurde erst in den 1990ern beschrieben. Wir stehen am Anfang.
- Die Trennung zwischen Mensch und Cannabis ist unnatürlich. Die Archäologie bestätigt das — Cannabispollen tauchen in Grabstätten von Rumänien bis Westchina auf, Jahrtausende zurück.
- Die Prohibition war ein Werkzeug sozialpolitischer Kontrolle, in den 1930ern in den USA gegen mexikanische Einwanderer eingesetzt, später im sogenannten War on Drugs gegen schwarze und arme Communities. Der Film spricht das direkt aus.
Der letzte Punkt zählt. Die meisten Mainstream-Cannabis-Dokus umtänzeln die rassistische und klassistische Geschichte der Prohibition. THE PLANT legt sie offenbar auf den Tisch.
Die Stimmen in THE PLANT — wer wer ist
Die Besetzungsliste ist beachtlich — so eine Aufstellung bekommt man nur, wenn ein Projekt jahrelang in der Entwicklung war. Wen du auf der Leinwand sehen wirst und warum es zählt:

| Mitwirkende:r | Warum es zählt |
|---|---|
| Raphael Mechoulam | Der israelische Chemiker, der die Strukturen von THC (1964) und CBD (1963) isoliert und beschrieben hat. Praktisch der Vater der modernen Cannabisforschung. 2023 verstorben — sein Auftritt hier ist ein Stück Zeitgeschichte. |
| Jorge Cervantes | Autor von The Cannabis Encyclopedia und wohl der meistgelesene Grow-Autor der letzten 40 Jahre. Wer je einen Anbau-Ratgeber gelesen hat, hat jemanden gelesen, der Cervantes gelesen hat. |
| Meital Manzuri | Cannabis-Anwältin aus Kalifornien, spezialisiert auf Lizenzierung und Politikreform. Bringt den Blick aus dem Gerichtssaal mit — wo die Prohibition immer noch zubeißt. |
| Dustin Sulak, DO | Arzt für Integrative Medizin, Gründer von Healer.com, einer der meistzitierten Kliniker in der Arbeit mit Cannabis-Patientinnen und -Patienten in den USA. |
| Boy Ramsahai | Niederländische Cannabis-Persönlichkeit mit tiefen Wurzeln in der Amsterdamer Coffeeshop- und Seedbank-Szene. |
| Vincent Lartizien | Französischer Züchter und Pädagoge, zentrale Figur in der europäischen Craft-Cannabis-Szene. |
| Max Buechse | Deutsche Stimme aus der Cannabisbranche — besonders relevant angesichts der Teillegalisierung in Deutschland im April 2024. |
| Die Familie Brushett | Eine Patientenfamiliengeschichte — der gelebte Erfahrungsstrang, der Wissenschaft und Politik zusammenhält. |
Diese Mischung — Chemiker, Züchter, Anwältin, Arzt, Patientenfamilie, europäische Cultivatoren — gibt THE PLANT seine »soil to mind«-Form. Jede Person sitzt auf einer anderen Sprosse derselben Leiter, und der Film bewegt sich zwischen ihnen, statt eine herauszupicken und den Rest zu ignorieren.
Warum ein Film wie THE PLANT genau jetzt einschlägt
THE PLANT kommt in einem Moment, in dem sich die Cannabis-Debatte in Europa endlich von »sollten wir?« zu »wie machen wir es?« verschoben hat. Die Teillegalisierung in Deutschland ist im April 2024 in Kraft getreten. Tschechien, das niederländische Modellprojekt zur kontrollierten Lieferkette, Malta, Luxemburg — die europäische Karte sieht nichts mehr aus wie vor fünf Jahren. Eine Doku, die die Pflanze ernst nimmt und die richtigen Stimmen versammelt, hat jetzt ein echtes Publikum.

Was du vor dem 11.06.2026 wissen solltest:
- Weltpremiere: Mary Jane Berlin Cannabis-Festival, 11.06.2026. Die Mary Jane ist eines der größten europäischen Cannabis-Branchen- und Kulturevents — der passende Ort für einen Film dieses Kalibers.
- Breite Veröffentlichung: ausgewählte Plattformen später im Jahr 2026 (Datum noch offen). Behalte die Kanäle von High Films und Royal Queen Seeds im Blick.
- Laufzeit und Form: Spielfilmlänge. Der Trailer deutet auf eine kinotaugliche Inszenierung hin — anständige Kameraarbeit, Archivmaterial, Drehs in mehreren Ländern.
- Was es nicht ist: kein Grow-Ratgeber. Keine Bestenliste der Sorten. Kein Erfahrungsbericht. Journalismus, Wissenschaft und Politik in Dokumentarform.
Aus unserem Laden: Wir haben in 25 Jahren viele Cannabis-»Dokus« gesehen. Hängen geblieben sind die, in denen Chemiker, Züchter und Patientinnen im selben Raum saßen. The Union hat das 2007 geschafft. Grass Is Greener 2019. THE PLANT sieht nach der 2026er-Version aus — mit dem zusätzlichen Gewicht eines Mechoulam auf der Leinwand, was allein schon Grund genug ist, einzuschalten.
Sieh dir den Trailer oben an, trag dir den 11.06.2026 für die Berliner Premiere in den Kalender ein und folge High Films sowie Royal Queen Seeds, um das Datum der breiten Veröffentlichung nicht zu verpassen. Eine Doku mit Mechoulam, Cervantes, Manzuri und Sulak im selben Schnitt kommt nicht oft vorbei — THE PLANT sind zwei Stunden deines Jahres wert.
Zuletzt aktualisiert: April 2026
Häufig gestellte Fragen
5 FragenWann und wo ist die Weltpremiere von THE PLANT?
Die Weltpremiere findet am 11.06.2026 auf dem Mary Jane Berlin Cannabis-Festival statt. Mary Jane ist eines der größten Branchen- und Kulturevents Europas rund um Cannabis. Eine breitere Veröffentlichung auf ausgewählten Plattformen folgt später im Jahr 2026, ein konkretes Datum wurde noch nicht bekanntgegeben.
Wer steckt hinter dem Film?
Produziert wurde THE PLANT von High Films in Zusammenarbeit mit Royal Queen Seeds. Inhaltlich tragen Schwergewichte wie Raphael Mechoulam, Jorge Cervantes, Meital Manzuri, Dustin Sulak, Boy Ramsahai, Vincent Lartizien, Max Buechse und die Familie Brushett den Film. Diese Mischung aus Wissenschaft, Anbau, Recht und gelebter Erfahrung gibt dem Projekt sein Format.
Wo kann ich den Trailer ansehen?
Der offizielle Trailer ist oben in diesem Artikel eingebettet und auf dem YouTube-Kanal von Royal Queen Seeds verfügbar. Er läuft rund zwei Minuten und liefert einen guten Vorgeschmack auf Ton, Tempo und Themenmischung des Films — von Growrooms über Laborbänke bis in Gerichtssäle.
Ist THE PLANT ein Anbau-Ratgeber oder Erfahrungsbericht?
Nein. THE PLANT ist weder eine Grow-Anleitung noch ein persönlicher Erfahrungsfilm. Es ist eine investigative Dokumentation, die Anbau, Wissenschaft, Drogenpolitik und Patientenperspektive miteinander verbindet. Wer eine Sortenliste oder Tipps zur Beleuchtung sucht, ist hier falsch.
Warum kommt der Film gerade jetzt?
Die europäische Cannabis-Landschaft hat sich in den letzten fünf Jahren grundlegend verschoben — von der deutschen Teillegalisierung 2024 bis zu Modellprojekten in den Niederlanden, Tschechien und Malta. Ein Film, der die Pflanze ernst nimmt und Forschende, Anwältinnen und Patientenfamilien an einen Tisch holt, trifft 2026 auf ein Publikum, das es vor zehn Jahren so nicht gab.
Über diesen Artikel
Joshua Askew ist Chefredakteur für die Wiki-Inhalte von Azarius. Er ist Managing Director bei Yuqo, einer Content-Agentur, die auf redaktionelle Arbeit in den Bereichen Cannabis, Psychedelika und Ethnobotanik in mehreren
Dieser Blog-Artikel wurde mit KI-Unterstützung verfasst und von Joshua Askew geprüft, Managing Director at Yuqo. Redaktionelle Aufsicht durch Adam Parsons.
Zuletzt geprüft am 28. Mai 2026

