
Selbstklebende Injektionsports 50er-Pack (Microppose)
Zubeh�r
von Microppose
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Selbstheilende Injektionsports zum Aufkleben — kontaminationsfreie Inokulation für deine Pilzzucht
Ein selbstheilender Injektionsport ist eine Silikondichtung, die sich nach dem Herausziehen der Spritzennadel in unter einer Sekunde wieder verschließt — und damit Kontaminanten zuverlässig aus deinem Substrat fernhält. Die Microppose Adherable Self-Healing Injection Ports bestehen aus medizinischem Silikon mit industrietauglichem 3M-Kleber auf der Rückseite. Du klebst sie auf dein Glas, deinen Beutel oder deine Monotub, und sie halten Drucksterilisation bei 15 PSI und 121 °C stand, ohne sich zu lösen. 50 Stück pro Packung — genug für dutzende Behälter und den einen oder anderen Fehlversuch beim Platzieren.
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Marke | Microppose |
| Menge | 50 Ports pro Packung |
| Durchmesser | 18 mm |
| Silikonstärke | ca. 3 mm |
| Klebstoff | 3M Industrial-Strength |
| Material | Selbstheilendes Silikon |
| Wasserdicht | Ja |
| Hitzebeständig | Bis 121 °C / 15 PSI |
| Kompatible Behälter | Gläser, Beutel, Monotubs |
| Empfohlene Einstiche pro Port | Maximal 3–4 |
| SKU | SH0193 |
| Abdichtungsmethode | Selbstverschluss nach Einstich | Übersteht Drucksterilisation | Wiederverwendbar | Anbringungszeit |
|---|---|---|---|---|
| Selbstheilender Injektionsport | Ja — verschließt sich in unter 1 Sekunde | Ja — getestet bis 121 °C bei 15 PSI | Ja — 3–4 Einstiche pro Port | 10–15 Sekunden |
| Micropore-Tape | Nein — das Loch bleibt offen | Verschlechtert sich — Haftkraft sinkt um ca. 40 % nach einem Zyklus | Nein — Einmalverwendung empfohlen | 5–10 Sekunden |
| Silikonmasse (DIY) | Nein — muss nach jedem Einstich erneuert werden | Variiert je nach Produkt | Nein | 5–10 Minuten Aushärtezeit |
Kombiniere die Injektionsports mit den Microppose Adherable Lid Filters — gleicher 3M-Kleber, konzipiert für die Gasaustauschöffnungen auf deinen Deckeln. Zusammen ergibt das ein steriles, wiederverwendbares Deckelsystem, ohne dass du zusätzliche Löcher bohren oder mit Micropore-Tape hantieren musst. Für einen kompletten Monotub-Aufbau findest du bei Azarius auch Microppose Monotub Filters und Pilzzucht-Startersets — alles in unserem Amsterdamer Laden und im Onlineshop bestellbar.
Warum selbstheilende Injektionsports den Unterschied machen
Kontamination beim Inokulieren ist der Grund Nummer eins, warum Hobbygrower ganze Chargen verlieren. Umfragen aus Anbauforen zwischen 2019 und 2024 schätzen, dass 70–80 % aller gescheiterten Pilzzuchten auf Verunreinigungen während der Inokulation zurückgehen. Der Moment, in dem du eine Nadel durch einen Deckel, Beutel oder eine Behälterwand stichst, öffnest du ein Einfallstor für Schimmelsporen, Bakterien und andere Kontaminanten aus der Luft. Ein EMCDDA-Bericht von 2021 zu Schadensminimierung bei Heimkultivierung benennt die sterile Technik am Inokulationspunkt als die wirkungsvollste Einzelvariable für eine erfolgreiche Substratkolonisierung. Wir haben Kunden erlebt, die sechs Gläser Getreidebrut angesetzt haben und vier davon an Grünschimmel verloren — jedes Mal ließ sich das auf eine undichte Einstichstelle zurückführen.
Micropore-Tape oder ein Klecks Silikonmasse funktionieren im Notfall, aber keines von beiden heilt sich selbst. Tape verliert nach einem einzigen Druckkocher-Durchgang rund 40 % seiner Haftkraft, löst sich an den Rändern in feuchter Umgebung und hinterlässt nach dem Nadelstich ein offenes Loch. Silikonmasse braucht 5–10 Minuten zum Aushärten und muss nach jedem Einstich neu aufgetragen werden. Die Microppose Injektionsports lösen das Problem mechanisch: Das Silikon ist weich genug, damit eine Standardnadel hindurchgleitet, aber elastisch genug, um sich sofort wieder zusammenzuziehen. Unabhängige Tests von Microppose zeigen, dass der Port in unter einer Sekunde wieder dicht ist — verglichen mit 45–60 Sekunden, die du brauchst, um Tape zuzuschneiden, zu positionieren und festzudrücken, während du gleichzeitig eine Spritze in der anderen Hand hältst.
Die ehrliche Einschränkung: Einmal aufgeklebt, sitzt der Port da, wo er sitzt. Der 3M-Kleber hält so fest, dass Umpositionieren den Klebstoff beschädigt. Also: einmal sauber platzieren. Aber bei 50 Stück pro Packung und einem Stückpreis von grob 0,30 € ist ein falsch platzierter Port kein Drama — nimm einfach den nächsten.
Anleitung: Selbstheilende Injektionsports richtig anbringen und verwenden
Das Anbringen eines Injektionsports dauert pro Behälter etwa 15 Sekunden, sobald die Oberfläche vorbereitet ist. Hier der komplette Ablauf vom Bohren bis zur Inokulation:
- Bereite deinen Zuchtbehälter vor — Glas, Beutel oder Monotub — und bohre oder stanze ein Loch mit ca. 18 mm Durchmesser an der gewünschten Inokulationsstelle. Bei Spawn-Gläsern sitzt das Loch typischerweise mittig im Deckel. Ein Stufenbohrer bei 18 mm gibt die sauberste Kante auf Metalldeckeln.
- Reinige die Fläche rund um das Loch mit Isopropylalkohol (70 % Konzentration funktioniert gut) und lass sie vollständig trocknen. Der 3M-Kleber haftet am besten auf sauberen, trockenen, fettfreien Oberflächen. Gib dem Alkohol 30–60 Sekunden Trocknungszeit.
- Zieh die Schutzfolie vom Injektionsport ab und drücke ihn fest über das Loch, sodass die Silikonscheibe mittig über der Öffnung sitzt. 10–15 Sekunden gleichmäßig andrücken, um den Kleber zu aktivieren. Die Verbindung erreicht ca. 90 % ihrer vollen Festigkeit innerhalb der ersten 72 Stunden.
- Falls du deine Gläser im Druckkocher sterilisierst (z. B. für Getreidebrut): Die Ports sind hitzebeständig und überstehen einen Standard-Sterilisationszyklus bei 15 PSI und 121 °C über 90 Minuten, ohne sich zu lösen oder zu verformen.
- Wenn du bereit bist zu inokulieren: Flammensterilisiere deine Spritzennadel, bis sie rotglühend ist (ca. 10 Sekunden mit einem Butanfeuerzeug), lass sie 5 Sekunden abkühlen und stich dann senkrecht durch die Mitte des Silikonports. Injiziere 1–2 cc deiner Flüssigkultur oder Sporenlösung ins Substrat.
- Zieh die Nadel gleichmäßig heraus. Das Silikon schließt sich hinter der Nadel — die Einstichstelle ist in unter einer Sekunde wieder dicht. Kein Tape, kein zusätzliches Dichtmittel nötig.
- Wiederhole den Vorgang für jeden Behälter. Ein einzelner Port verträgt mehrere Injektionen, aber wir empfehlen maximal 3–4 Einstiche pro Port für optimale Dichtigkeit. Ab dem fünften Einstich sinkt die Dichtzuverlässigkeit um geschätzt 25 % pro zusätzlichem Loch.










