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von Microppose
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Die Microppose Adherable Monotub Filters sind selbstklebende Luftaustauschfilter im 12er-Pack, entwickelt speziell für die Microppose Monotub Growbox. Jeder Filter misst knapp über 5 cm im Durchmesser, sitzt passgenau über den vorgebohrten Löchern der Wanne und sorgt für kontrollierten Gasaustausch — Frischluft strömt ein, Luftfeuchtigkeit bleibt drin, Bakterien- und Schimmelsporen bleiben draußen. Das Filtermaterial besteht zu 100 % aus recyceltem Vlies, die Rückseite trägt einen 3M-Kleber, der auch bei hoher Luftfeuchtigkeit hält. Aufkleben, andrücken, fertig.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Marke | Microppose |
| Menge | 12 Filter pro Packung |
| Filterdurchmesser | knapp über 2" (~5 cm) |
| Material | 100 % recyceltes Filtervlies |
| Klebstoff | 3M-Selbstklebefolie |
| Entwickelt für | Microppose Monotub |
| Hauptanwendung | Luftaustausch in der Fruchtungsphase |
| SKU | SH0195 |
Die Filter sind nur die halbe Miete. Wenn du eine komplette Monotub-Lösung bestellen willst, kombiniere sie mit der Microppose Monotub selbst — dann passt alles zusammen, ohne Bastelei. Wer eigene Substratbeutel beimpfen möchte, sollte sich zusätzlich die Adherable Injection Ports im 50er-Pack ansehen: selbstheilende Injektionspunkte, die sauberes Inokulieren deutlich einfacher machen.
Pilzmyzel braucht Gasaustausch, um Fruchtkörper zu bilden. In einer geschlossenen Wanne steigt der CO2-Gehalt, und ohne frische Luft stagnieren die Pins — oder sie bilden sich erst gar nicht. Die naheliegende Lösung: Löcher in die Monotub bohren. Das weniger offensichtliche Problem: Jedes offene Loch ist eine Einladung für Kontaminanten. Brotschimmel (Rhizopus/Mucor), Trichoderma, Bacillus-Bakterien, Spinnwebschimmel (Hypomyces rosellus) — jeder einzelne kann dein Substrat schneller besiedeln als dein Myzel, und sobald die Kontamination Fuß gefasst hat, ist der Batch in der Regel verloren.
Wir haben über die Jahre Grower gesehen, die komplette Flushes durch ein einziges ungefiltertes Loch verloren haben. Drei Wochen Geduld, und dann kriecht grünes Trichoderma über die Oberfläche — das tut wirklich weh. Diese Microppose Filter sitzen über jedem Loch und wirken als physische Barriere: Luftmoleküle kommen durch, Sporen und Bakterien nicht. Das recycelte Filtervlies hat eine leicht raue, papierartige Textur — nicht so steif wie Polyfill, nicht so dünn wie Micropore Tape. Es fühlt sich an, als würde es tatsächlich halten, und der 3M-Kleber bestätigt diesen Eindruck. Einmal angedrückt, löst er sich nicht an den Ecken, wie es bei Tape nach ein paar Tagen Feuchtigkeit gerne passiert.
Die ehrliche Einschränkung: Kein Filter ersetzt saubere Arbeitstechnik. Wenn du mit ungewaschenen Händen in die Wanne greifst oder den Deckel in einem staubigen Raum öffnest, findet Kontamination trotzdem ihren Weg hinein. Diese Filter regeln den passiven Luftaustausch durch die Seitenlöcher — sie sterilisieren nicht deinen Workflow. Betrachte sie als eine Schicht in einem sauberen Setup, nicht als Wunderschild.
Die häufigste Frage, die wir zum Thema Monotub-Grow bekommen: „Wie viel Luftaustausch brauche ich eigentlich?" Kurze Antwort: Während der Kolonisierung sehr wenig — ein leicht erhöhter CO2-Gehalt fördert das Myzelwachstum. Während der Fruchtung brauchst du deutlich mehr FAE, um das Pinning auszulösen und Fuzzy Feet zu vermeiden (Luftmyzel, das nach oben wächst, weil die Pilze nach Sauerstoff ringen). Genau in dieser Phase verdienen sich die Filter ihren Platz. Sie liefern konstanten, passiven Luftstrom, ohne dass du alle paar Stunden den Deckel anheben musst.
Ein Punkt, den wir erwähnen würden: Wenn du in einer besonders warmen oder trockenen Umgebung anbaust (über 24 °C oder unter 80 % relativer Luftfeuchtigkeit in der Tub), kann selbst durch gefilterte Löcher zu viel Feuchtigkeit entweichen. In dem Fall hilft es, ein oder zwei gefilterte Löcher in den ersten Tagen der Fruchtung mit einem Stück Klebeband abzudecken, um die Luftfeuchtigkeit einzupendeln. Der Vorteil von 12 Filtern: Du kannst experimentieren — probiere 4 offene Löcher, probiere 6, schau, was dein Strain und deine Umgebung bevorzugen. Wir würden mit 4 Filtern an den Längsseiten der Wanne anfangen und von dort aus anpassen.
Die Microppose Adherable Monotub Filters sind gezielt darauf ausgelegt, gängige Kontaminanten beim Pilzanbau zu blockieren. Hier siehst du, wogegen du dich verteidigst:
| Kontaminant | Wie er aussieht | Warum er problematisch ist |
|---|---|---|
| Brotschimmel (Rhizopus/Mucor) | Grau-schwarze, pelzige Flecken | Breitet sich rasant aus und erstickt das Myzel |
| Trichoderma | Leuchtend grüne Flecken oder Flächen | Verdrängt Pilzmyzel aggressiv |
| Bacillus (bakteriell) | Schleimige, nasse Stellen, saurer Geruch | Zersetzt das Substrat, erzeugt Fehlgerüche |
| Spinnwebschimmel (Hypomyces rosellus) | Zartes, graues Gespinst | Überzieht Pins und Fruchtkörper, ruiniert die Ernte |
Gefilterter Luftaustausch eliminiert das Risiko nicht vollständig — Substratvorbereitung, Spawnqualität und deine eigene Hygiene spielen alle eine Rolle. Aber er entfernt einen der häufigsten Kontaminationswege: luftgetragene Sporen, die durch offene Löcher hineintreiben.
Die Filter messen knapp über 5 cm und sind auf die Löcher der Microppose Monotub abgestimmt. Hast du eigene Löcher in eine andere Wanne gebohrt, die ca. 5 cm oder kleiner sind, deckt der Klebering sie ab. Bei größeren Löchern entstehen Lücken am Rand.
Wechsle sie zwischen jedem Growzyklus. Nach 3–4 Wochen bei hoher Luftfeuchtigkeit kann das Filtermaterial gesättigt sein oder anfangen, sich zu zersetzen. Mit 12 Filtern pro Packung hast du genug für mindestens zwei komplette Tub-Setups oder eine Tub mit Ersatz für einen Wechsel mittendrin.
Nein. Der 3M-Kleber ist für den Einmalgebrauch ausgelegt — einmal abgezogen, haftet er nicht mehr zuverlässig. Und das Waschen des Filtermaterials kann die Porenstruktur beschädigen, was den ganzen Zweck zunichtemacht. Neue Filter bestellen ist hier der sicherere Weg.
Sie sind gleichmäßiger als beide. Micropore Tape verliert in feuchter Umgebung innerhalb weniger Tage seine Haftung. Polyfill ist fummelig — zu locker und Kontaminanten kommen durch, zu fest und du drosselst den Luftstrom. Die Microppose Filter sind speziell für den Monotub-Anbau entwickelt, und der 3M-Kleber hält auch bei hoher Feuchtigkeit. Wenn das Budget knapp ist, funktioniert Micropore Tape aber als Notlösung.
Sie blockieren luftgetragene Kontaminanten, die durch die Löcher der Wanne eindringen — einer der häufigsten Kontaminationswege. Gegen Verunreinigungen, die bereits im Substrat, Spawn oder durch unsauberes Arbeiten eingebracht werden, schützen sie nicht. Desinfiziere immer Hände, Werkzeug und Arbeitsumgebung, bevor du irgendetwas in der Tub anfasst.
Verwende sie in beiden Phasen. Während der Kolonisierung erlauben sie minimalen Gasaustausch und halten gleichzeitig Kontaminanten fern. Während der Fruchtung, wenn du mehr FAE brauchst, lassen dieselben Filter einen stetigen Frischluftstrom durch. Manche Grower kleben während der Kolonisierung ein paar gefilterte Löcher mit Tape ab und entfernen es zur Fruchtung — das funktioniert gut.
Aus 100 % recyceltem Filtervlies. Microppose gibt die genaue Polymerzusammensetzung nicht an, aber das Material ist ein Vliesstoff — atmungsaktiv und darauf ausgelegt, Bakterien- und Pilzsporen zu blockieren und gleichzeitig Luft durchzulassen. Es fühlt sich leicht strukturiert und papierartig an, robust genug für die feuchte Monotub-Umgebung.
Zuletzt aktualisiert: April 2026