
"Mark 1" Pilz-Monotub (Microppose)
Zubeh�r
von Microppose
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Mark 1 Mushroom Monotub von Microppose
Der Mark 1 Mushroom Monotub ist eine speziell für die Pilzzucht konstruierte Fruchtkammer aus robustem PP-Kunststoff, die deinem Substrat genau das stabile Mikroklima liefert, das es zum Fruchten braucht. Mit Abmessungen von ca. 30,5 x 30,5 x 30,5 cm passt die Box auf jedes handelsübliche Stahldrahtregal — und bietet trotzdem genug Volumen für ordentliche Ernteschübe. Drei Paketvarianten stehen zur Auswahl: Small, Medium und Large — damit du die Ausstattung an dein Setup und deinen Erfahrungsstand anpassen kannst.
Welche Variante passt zu dir?
Alle drei Varianten des Mark 1 Monotub verwenden dieselbe Box mit identischen Maßen und demselben PP-Material — der Unterschied liegt im Lieferumfang. Die Small-Variante (SH0190) ist die nackte Kammer ohne Zubehör. Wenn du von einem früheren Grow noch Liner und Filter übrig hast, sparst du dir damit doppelte Anschaffungen. Die Medium-Variante (SH0196) enthält die wichtigsten Verbrauchsmaterialien, damit du direkt loslegen kannst. Die Large-Variante (SH0197) ist das vollständigste Paket. Unser Rat: Wenn du zum ersten Mal einen Monotub bestellen willst, greif zu Medium oder Large. Filter und Liner einzeln nachzukaufen wird immer teurer, als sie direkt im Paket mitzunehmen.
| Spezifikation | Detail |
|---|---|
| Hersteller | Microppose |
| Material | Extra robustes PP (Polypropylen) |
| Abmessungen | 12" x 12" x 12" (ca. 30,5 x 30,5 x 30,5 cm) |
| Deckel | Hochtransparent, glasklare Sicht |
| Luftlöcher | 2" Durchmesser (ca. 5 cm), vorgestanzt |
| Verschluss | Clip-Lock-System |
| Varianten | Small (SH0190), Medium (SH0196), Large (SH0197) |
| Regalkompatibel | Passt auf handelsübliche Stahldrahtregale |
| Einsatzbereich | Bulk-Pilzzucht (Monotub-Tek) |
Dein Monotub-Setup vervollständigen: Der Mark 1 entfaltet sein volles Potenzial erst mit dem richtigen Zubehör. Der Small Monotub Liner wird innen eingelegt und schrumpft mit dem Substrat mit — das verhindert Side-Pinning und macht die Reinigung nach dem letzten Flush zur Sache von 30 Sekunden. Monotub Hole Plugs verschließen die 5-cm-Löcher während der Kolonisierungsphase und halten Feuchtigkeit dort, wo sie hingehört. Sobald du auf Fruchtbedingungen umstellst, tauschst du die Plugs gegen Adherable Monotub Filters, die frische Luft reinlassen und Kontaminanten draußen halten. Als Substrat eignet sich der ShroomTek All-In-One Mushroom Grow Bag — ein fertig vorbereitetes Nährmedium, das direkt in diese Box passt. Flüssigkulturen und Sporenspritzen findest du im Shroomshop.
Warum eine dedizierte Fruchtkammer den Unterschied macht
Ein Monotub ist die einfachste zuverlässige Methode für Bulk-Pilzzucht zu Hause. Das Prinzip dahinter: ein geschlossener Behälter, der kolonisiertes Substrat aufnimmt, die Luftfeuchtigkeit bei 90–95 % hält und während der Fruchtphase kontrollierten Frischluftaustausch ermöglicht. Der Mark 1 erledigt alle drei Aufgaben, ohne dass du selbst zur Bohrmaschine greifen musst.
Wir haben über die Jahre genug Grower gesehen, die mit umgebauten Aufbewahrungsboxen aus dem Baumarkt angefangen haben — Löcher mit dem Forstnerbohrer reingebohrt, Polyfill als behelfsmäßigen Filter reingestopft, Deckel, die nie richtig dicht saßen. Funktioniert das? Manchmal. Aber die Ausfallquote durch Kontamination ist spürbar höher. Das Problem liegt nicht in der Idee, sondern in der Ausführung. Grob gebohrte Löcher hinterlassen Plastikgrate, an denen sich Feuchtigkeit und Bakterien sammeln. Schlecht sitzende Deckel erzeugen ungleichmäßige Feuchtigkeitszonen. Polyfill komprimiert mit der Zeit und filtert irgendwann gar nichts mehr. Der Mark 1 löst genau diese Probleme: präzise gestanzte 5-cm-Luftlöcher, ein Clip-Lock-Verschluss, der tatsächlich hält, und ein Deckel mit echter optischer Klarheit — nicht die milchige Trübheit einer Billigbox aus dem Supermarkt.
Zum Material noch ein Wort: Polypropylen ist autoklavierbar. Das heißt, du kannst diese Box zwischen den Grows ordentlich sterilisieren, ohne dass sie sich verzieht, reißt oder Chemikalien ins Substrat abgibt. Nimm den Mark 1 mal in die Hand — die Wandstärke spürst du sofort. Das ist derselbe Kunststoff, der in Laborbehältern zum Einsatz kommt. Und genau diese Denkweise bringt Ergebnisse: Behandle dein Setup wie ein Labor, und du bekommst Laborergebnisse.
So verwendest du den Mark 1 Mushroom Monotub
- Alles sterilisieren. Wische die gesamte Innenfläche des Mark 1 mit Isopropylalkohol ab. 70%ige Konzentration funktioniert am besten — 99 % verdunstet, bevor es seine Arbeit erledigt hat. Trag Handschuhe. Wir haben Grower gesehen, die eine komplette Charge verloren haben, weil eine einzige unbehandschuhte Hand die Innenwand berührt hat.
- Liner einlegen. Wenn du einen Microppose Small Monotub Liner verwendest, drück ihn in den Boden und an die Seitenwände. Der Liner verhindert Side-Pinning — also Pilze, die zwischen Substrat und Boxwand fruchten, wo sie verkrüppelt wachsen und kaum zu ernten sind. Außerdem macht er die Entsorgung nach dem letzten Flush zu einer 30-Sekunden-Angelegenheit.
- Kolonisiertes Substrat einfüllen. Ob du einen ShroomTek All-In-One Grow Bag verwendest oder deine eigene Grain-to-Bulk-Mischung: Verteile das kolonisierte Substrat gleichmäßig auf dem Boden. Ziel ist eine Schichthöhe von 7,5–12,5 cm. Microppose empfiehlt ein Verhältnis, das die Box füllt, ohne das Substrat festzupressen — das Myzel braucht Lufttaschen zum Atmen.
- Luftlöcher verschließen. Während der Kolonisierungsphase setzt du Monotub Hole Plugs in die 5-cm-Löcher ein, um hohe Luftfeuchtigkeit und CO2-Konzentration aufrechtzuerhalten. Das Myzel gedeiht in dieser geschlossenen Umgebung. Clip-Lock-Deckel fest verschließen.
- Vollständige Kolonisierung abwarten. Das dauert je nach Spezies und Temperatur typischerweise 10–14 Tage. Du erkennst den Fortschritt daran, dass sich die Oberfläche weiß färbt, während das Myzelnetzwerk sich ausbreitet. Der glasklare Deckel erlaubt dir, den Fortschritt zu beobachten, ohne die Box zu öffnen — und die Box während der Kolonisierung zu öffnen ist der schnellste Weg, Kontaminanten einzuschleppen.
- Auf Fruchtbedingungen umstellen. Sobald die Oberfläche vollständig kolonisiert ist, entfernst du die Hole Plugs und bringst Adherable Monotub Filters über den 5-cm-Löchern an. Diese ermöglichen Frischluftaustausch (FAE), während sie Kontaminanten aus der Luft filtern. Der CO2-Gehalt sinkt, Sauerstoff steigt — und das Myzel bekommt das Signal, Fruchtkörper zu bilden.
- Pflegen und ernten. Besprühe die Innenwände (nicht das Substrat direkt), wenn die Luftfeuchtigkeit abfällt. Durch den klaren Deckel fällt Licht ein — Pilze brauchen etwas Licht, um ihr Wachstum nach oben auszurichten. Ernte, wenn sich die Hüte abflachen, aber bevor die Sporen fallen. Aus einer einzelnen Box kannst du mit 2–4 Flushes rechnen, bevor das Substrat erschöpft ist.
Ehrliche Grenzen — was der Mark 1 nicht kann
Der Mark 1 ist eine Fruchtkammer, kein Komplettset. Substrat, Kulturen, Liner und Filter sind nicht enthalten — es sei denn, du bestellst die Medium- oder Large-Variante. Wenn du die Small-Variante kaufen willst und ein fertiges Growkit erwartest, wirst du enttäuscht. Stell sicher, dass du deine Verbrauchsmaterialien organisiert hast, bevor die Box bei dir ankommt.
Die Abmessungen von 30,5 x 30,5 x 30,5 cm sind ein bewusster Kompromiss. Die Box passt auf ein Regal, in einen Schrank oder in eine kleine Abstellkammer — aber sie liefert nicht die massiven Ernten eines 66-Liter-Monotubs. Für den Eigenbedarf mit 2–4 ordentlichen Flushes ist der Mark 1 genau richtig. Wenn du jede Woche einen Dörrautomaten füllen willst, brauchst du entweder mehrere Tubs oder ein größeres Setup. Allerdings: Viele Grower, mit denen wir gesprochen haben, fahren lieber 3–4 kleine Tubs parallel statt einen großen. Wenn eine Box kontaminiert, verlierst du nicht alles auf einmal.










