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Rauchen, Tee oder Extrakt: Lotus-Konsummethoden im Vergleich

Definition
Der Vergleich von Rauchen, Tee und Extrakt bei Lotus bezieht sich auf die drei Hauptkonsumrouten für Nymphaea caerulea und verwandte Arten, die Wirkungseintritt, Wirkdauer, Alkaloid-Bioverfügbarkeit und Risikoprofil bestimmen. Verbrennung liefert den schnellsten Wirkungseintritt bei geringster Effizienz, Tee extrahiert moderat ohne Atemwegsbelastung, und konzentrierte Extrakte erreichen die höchste Aporphin-Alkaloidlast pro Portion — wobei vorgeschlagener partieller Agonismus an D1- und D2-Rezeptoren gewisse In-vitro-Unterstützung hat (Agnihotri et al., 2008), kontrollierte pharmakokinetische Humanstudien zum Routenvergleich aber bislang fehlen.
Bei Nymphaea caerulea (Blauer Lotus), Nymphaea ampla (Weißer Lotus) und Nelumbo nucifera (Rosa Lotus, Heiliger Lotus) bestimmt die Zubereitungsart maßgeblich, wie schnell die Wirkung einsetzt, wie lange sie anhält, wie viel Alkaloid tatsächlich im Blutkreislauf ankommt und welches Risikoprofil du dir einhandelst. Die Pharmakologie bleibt identisch — die Pharmakokinetik ändert sich grundlegend: Rauchen bringt den schnellsten Wirkungseintritt bei der geringsten Effizienz, Tee extrahiert moderat ohne Atemwegsbelastung, und konzentrierte Extrakte liefern die höchste Aporphin-Alkaloidmenge pro Portion, verlangen aber präzises Dosieren. Dieser Artikel zerlegt alle drei Routen, damit du vor dem Kauf eines Lotusprodukts eine fundierte Entscheidung treffen kannst.
Direktvergleich aller drei Methoden
Die Debatte Rauchen vs. Tee vs. Extrakt lässt sich am besten mit einer tabellarischen Gegenüberstellung eröffnen. Jede Zeile wird in den nachfolgenden Abschnitten im Detail besprochen. Wichtig: Die Angaben sind Näherungswerte aus Anwenderberichten und begrenzten analytischen Daten — kontrollierte pharmakokinetische Humanstudien, die diese drei Routen spezifisch für Nymphaea caerulea vergleichen, existieren bislang nicht.
| Dimension | Rauchen (getrocknete Blütenblätter) | Teeaufguss (Heißwasserextraktion) | Konzentrierter Extrakt (Harz, Trockenpulver, Tinktur) |
|---|---|---|---|
| Typischer Wirkungseintritt | 1–5 Minuten | 15–30 Minuten | Formabhängig: sublingual 5–15 Min.; orales Harz/Pulver 15–40 Min. |
| Berichtete Wirkdauer | 30–90 Minuten | 2–4 Stunden | 2–5 Stunden (dosisabhängig) |
| Alkaloidtransfer-Effizienz | Gering — Verbrennung zerstört einen Teil der Aporphin-Alkaloide | Moderat — heißes Wasser extrahiert Nuciferin und Apomorphin, aber nicht vollständig | Hoch — vorkonzentriert, Milligramm für Milligramm die stärkste Route |
| Dosiskontrolle | Schlecht — variable Inhalationstiefe, unberechenbare Verbrennungsverluste | Moderat — Ziehzeit und Blütenblattmenge steuerbar | Am besten — Extraktstärke ist standardisiert oder zumindest als Verhältnis deklariert |
| Verbrennungsnebenprodukte | Ja — Kohlenmonoxid, Feinstaub, PAK | Keine | Keine (es sei denn, Extrakt wird auf Trägerkraut geraucht — dann wieder Verbrennung) |
| Praktische Hürde | Niedrig — Pfeife, Drehpapier oder Vaporizer | Niedrig — Wasserkocher, Tasse, Sieb | Niedrig bis mittel — Milligrammwaage empfohlen |
| Interaktionsrisiko | Niedriger pro Sitzung (weniger Alkaloid absorbiert) | Moderat | Am höchsten — konzentrierte Aporphinlast erhöht kardiovaskuläres und dopaminerges Interaktionspotenzial |
Rauchen getrockneter Blütenblätter
Rauchen ist die schnellste Route zum Wirkungseintritt, aber die ineffizienteste hinsichtlich der Alkaloidausbeute. Inhalierte Aporphin-Alkaloide — hauptsächlich Nuciferin und das in Nymphaea caerulea identifizierte Apomorphin-Analogon — passieren die Alveolarmembran und erreichen das Gehirn innerhalb weniger Minuten. Anwender beschreiben eine sanfte, leicht sedierende Wärme, die vergleichsweise rasch abklingt, typischerweise innerhalb von 30 bis 90 Minuten.

Der Haken ist die Verbrennung. Das Abbrennen jedes pflanzlichen Materials erzeugt Kohlenmonoxid, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Feinstaub. Eine 2012 in Chemical Research in Toxicology veröffentlichte Analyse (Maertens et al., 2012) zeigte, dass Kräuterrauch — unabhängig von der Pflanzenart — viele derselben schädlichen Verbrennungsnebenprodukte enthält wie Tabakrauch. Dass eine Pflanze »natürlich« ist, befreit sie nicht von den Grundgesetzen der Verbrennungschemie.
Dazu kommt ein Effizienzproblem. Hitze zerstört einen Teil der Aporphin-Alkaloide, bevor sie überhaupt die Lunge erreichen. Keine veröffentlichte Studie hat die exakte thermische Abbaukurve von Nuciferin bei Verbrennung quantifiziert, aber das allgemeine pharmakologische Prinzip ist gut belegt: Thermolabile Verbindungen verlieren Wirkstärke, wenn sie verbrannt werden. Du inhalierst also einen Teil des Wirkstoffs — und setzt einen anderen Teil buchstäblich in Flammen.
Vaporisieren bei niedrigeren Temperaturen (ca. 100–150 °C) könnte Verbrennungsnebenprodukte reduzieren und gleichzeitig einige Alkaloide verflüchtigen, wobei spezifische Daten zu Vaporisationstemperaturen für Nymphaea caerulea dünn gesät sind. Anwender, die Blauen Lotus vaporisieren, beschreiben in der Regel eine mildere Wirkung als beim Rauchen — das könnte unvollständige Verflüchtigung bei diesen Temperaturen widerspiegeln oder schlicht das Fehlen des Kohlenmonoxid-bedingten Kopfrausches, den Verbrennung hinzufügt.
Die kurze Wirkdauer beim Rauchen ist gleichzeitig Vorteil und Einschränkung. Wer eine kurze, milde Entspannung sucht — sagen wir 30 Minuten sanftes Runterkommen vor dem Schlafengehen — bekommt genau das. Wer eine längere, nachhaltigere Wirkung anstrebt, fährt mit Tee oder einem Extrakt besser.
Teeaufguss
Tee ist die traditionsreichste und aus Sicht der Schadensminimierung sicherste Lotus-Konsummethode. Die Zubereitung von Nymphaea caerulea- oder Nymphaea ampla-Blütenblättern als Aufguss folgt einer Praxis mit tiefen historischen Wurzeln. Archäologische Funde aus dem alten Ägypten — Grabreliefs und Papyrusdarstellungen — zeigen Nymphaea caerulea in Wein eingeweicht, was sowohl als Lösungsmittel als auch als soziales Ritualmedium fungiert haben dürfte. Ein Heißwasseraufguss folgt demselben Extraktionsprinzip, nur ohne Alkohol.

Zerkleinerte Blütenblätter in nicht mehr kochendem Wasser (ca. 80–90 °C, kein sprudelndes Kochen) für 10 bis 15 Minuten ziehen zu lassen, extrahiert den wasserlöslichen Anteil des Aporphin-Alkaloidprofils. Nuciferin besitzt eine moderate Wasserlöslichkeit, sodass eine gut durchgezogene Tasse durchaus eine relevante Dosis liefert — aber die Extraktion ist nicht vollständig. Ein Teil des Alkaloidgehalts bleibt in der Pflanzenmatrix gebunden. Anwender, die über die stärksten Tee-Effekte berichten, verwenden typischerweise 3–5 g getrocknete Nymphaea caerulea-Blütenblätter pro Tasse und lassen die vollen 15 Minuten ziehen, manchmal mit etwas Zitronensaft (die Säure könnte die Extraktion der Alkaloidbasen verbessern — das ist allerdings aus der allgemeinen Alkaloidchemie abgeleitet, nicht aus lotusspezifischen Daten).
Der Wirkungseintritt ist langsamer — 15 bis 30 Minuten — aber die Wirkdauer erstreckt sich auf 2–4 Stunden, was Anwender in der Regel als allmähliche, warme Entspannung mit einer leicht traumartigen Qualität beschreiben. Der berichtete traumverstärkende Effekt (lebhaftere oder luzidere Träume bei Konsum vor dem Schlafengehen) ist einer der am häufigsten genannten Gründe für die Wahl dieser Route — allerdings hat keine kontrollierte Studie den Mechanismus oder das Ausmaß dieses Effekts bestätigt. Er bleibt rein anekdotisch.
Bei Nelumbo nucifera (Rosa Lotus, Heiliger Lotus) unterscheidet sich das Alkaloidprofil. Nelumbo teilt Nuciferin mit den Nymphaea-Arten, enthält aber zusätzlich Nelumbin, Liensinin und Neferin — Bisbenzylisochinolin-Alkaloide mit eigenständigen pharmakologischen Eigenschaften. Ein Tee aus Nelumbo nucifera-Blütenblättern ist in seiner Wirkung nicht austauschbar mit einem Nymphaea caerulea-Tee, auch wenn die Zubereitungsmethode identisch aussieht. Laut Paudel und Bhatt (2017) zeigen Liensinin und Neferin aus Nelumbo nucifera in präklinischen Modellen kardiovaskuläre Aktivität, einschließlich Effekten auf kardiale Ionenkanäle — ein Profil, das auf die Nymphaea-Arten nicht zutrifft. Die EMCDDA-Drogenprofildatenbank führt Nymphaea caerulea derzeit nicht als überwachte Substanz, beobachtet aber neuartige psychoaktive Substanzen in der breiteren botanischen Kategorie — für europäische Konsumenten ein relevanter Hinweis.
Tee erzeugt keine Verbrennungsnebenprodukte. Allein das macht ihn zur Standardempfehlung aus Sicht der Schadensminimierung für alle, die Lotus ohne zusätzliches Atemwegsrisiko erkunden möchten.
Konzentrierte Extrakte
Extrakte liefern die höchste Alkaloidlast pro Gewichtseinheit aller Lotus-Konsummethoden. Ob Trockenpulver, Harz oder Flüssigtinktur — Extrakte konzentrieren die Aporphin-Alkaloide im Verhältnis zum rohen Pflanzenmaterial. Ein 10x-Trockenextrakt enthält theoretisch die zehnfache Alkaloidmenge pro Gramm im Vergleich zu zerkleinerten Blütenblättern. Das macht Extrakte zur wirkstärksten Route nach Gewicht — und zugleich zu derjenigen, die die größte Sorgfalt verlangt.

Der entscheidende Punkt: Extraktdosen sind nicht mit Blütenblattdosen austauschbar. Wer gewohnt ist, 5 g Nymphaea caerulea-Blütenblätter als Tee aufzubrühen, braucht als Extrakt nur einen Bruchteil eines Gramms, abhängig vom Konzentrationsverhältnis. Überdosierung passiert leicht, besonders bei Harz (das klebrig ist und sich ohne Milligrammwaage nur schwer präzise portionieren lässt). Die kardiovaskulären und dopaminergen Interaktionsbedenken, die für jeden Lotuskonsum gelten, wiegen bei Extrakten schwerer, schlicht weil die Alkaloidlast pro Portion höher ist.
Flüssigextrakte, sublingual eingenommen (unter der Zunge gehalten), bieten einen schnelleren Wirkungseintritt als orale Extrakte — etwa 5 bis 15 Minuten — weil die Alkaloide über die Mundschleimhaut absorbiert werden und den First-Pass-Metabolismus in der Leber umgehen. Trockenextrakte und Harz, die oral eingenommen werden, verhalten sich hinsichtlich des Wirkungseintritts eher wie Tee (15–40 Minuten), liefern aber aufgrund des konzentrierten Alkaloidgehalts eine stärkere und oft länger anhaltende Wirkung.
Ein praktischer Vorteil von Extrakten ist die Dosiskonsistenz. Ein sauber hergestellter Extrakt mit deklariertem Konzentrationsverhältnis gibt dir einen berechenbareren Ausgangspunkt als eine Handvoll Blütenblätter nach Augenmaß. Die Kehrseite: Die Extraktqualität variiert zwischen Herstellern, und unabhängige Alkaloidanalysen für kommerzielle Lotusextrakte sind selten. Was ein Hersteller als »50x« deklariert, muss nicht dem »50x« eines anderen entsprechen — es gibt kein branchenweit standardisiertes Analyseverfahren für Lotusextrakte.
Alkaloidtransfer und Bioverfügbarkeit
Die Bioverfügbarkeit unterscheidet sich erheblich zwischen den drei Routen, obwohl die aktiven Verbindungen identisch sind. Die Aporphin-Alkaloide in Nymphaea caerulea — hauptsächlich Nuciferin und das Apomorphin-Analogon — interagieren mit Dopaminrezeptoren. Ein vorgeschlagener partieller Agonismus an D1- und D2-Rezeptoren hat gewisse In-vitro-Unterstützung (Agnihotri et al., 2008), aber pharmakokinetische Humandaten bleiben begrenzt. Was sich sagen lässt: Die Verabreichungsroute verändert, wie viel Alkaloid den systemischen Kreislauf erreicht und wie schnell.

Inhalation (Rauchen oder Vaporisieren) liefert Alkaloide schnell, aber ineffizient — Verbrennung zerstört einen Teil, und die insgesamt absorbierte Menge pro Sitzung ist relativ gering. Orale Routen (Tee, oraler Extrakt) sind langsamer, liefern aber über ein längeres Zeitfenster mehr Gesamtalkaloid, unterliegen jedoch dem First-Pass-Metabolismus in der Leber. Sublingualer Flüssigextrakt umgeht den First-Pass-Metabolismus teilweise, was erklären könnte, warum Anwender ihn Milligramm für Milligramm als subjektiv stärker empfinden als denselben Extrakt, der geschluckt wird.
Keine veröffentlichte Studie hat die Bioverfügbarkeit von Nuciferin über diese drei Routen direkt beim Menschen verglichen. Die obige Argumentation ist aus allgemeinen pharmakokinetischen Prinzipien und Anwenderberichten extrapoliert — nicht aus lotusspezifischen klinischen Daten. Das ist eine echte Lücke in der Evidenzbasis, und es ist redlicher, das offen zu benennen, als Extrapolation als Gewissheit zu verpacken.
Was wir tatsächlich nicht wissen
Die aktuelle Evidenzlage hat reale Grenzen. Keine kontrollierte Humanstudie hat die Pharmakokinetik von Rauchen, Tee und Extrakt für irgendeine Nymphaea-Art verglichen. Die in diesem Artikel genannten Wirkungseintritts- und Wirkdauerwerte stammen aus Anwenderberichten und allgemeiner pharmakologischer Herleitung — nicht aus klinischen Messungen. Die thermische Abbaurate von Nuciferin bei Verbrennung wurde nicht quantifiziert. Der traumverstärkende Effekt, obwohl breit berichtet, hat null kontrollierte Evidenz hinter sich. Und die Konzentrationsverhältnisse auf kommerziellen Extrakten (10x, 50x, 100x) sind Herstellerangaben, die selten mit unabhängigen Analysezertifikaten untermauert werden.

Sicherheitshinweise für alle drei Routen
Das Kernsicherheitsprofil gilt unabhängig davon, ob du rauchst, aufbrühst oder einen konzentrierten Extrakt verwendest. Das Aporphin-Alkaloidprofil von Nymphaea caerulea birgt spezifische Interaktionsrisiken, die ernst genommen werden müssen.

Apomorphin-Analoga können den Blutdruck senken. Wer Antihypertensiva einnimmt oder an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leidet — insbesondere unkontrollierter Hypertonie oder Hypotonie — sollte Lotus nicht mit seiner Medikation kombinieren. Der additive blutdrucksenkende Effekt ist das primäre kardiovaskuläre Risiko, und er skaliert mit der Dosis: Extrakte bergen pro Portion mehr Risiko als Blütenblätter, die als Tee aufgebrüht werden.
Die Dopaminrezeptoraktivität der Aporphin-Alkaloide schafft außerdem Interaktionspotenzial mit dopaminergen Medikamenten: Levodopa, Pramipexol, Ropinirol und therapeutisches Apomorphin selbst (in der Parkinson-Therapie eingesetzt). Exogene Aporphin-Alkaloide auf eine verschriebene dopaminerge Therapie zu stapeln, ist pharmakologisch fahrlässig. Dieselbe Vorsicht gilt für dopaminrezeptoraktive Antiemetika wie Metoclopramid und Domperidon, und es besteht ein theoretisches Risiko bei MAO-Hemmern (Monoaminoxidase-Inhibitoren) über die Aporphinklasse.
Die milde Sedierung, die Anwender berichten — über alle drei Routen hinweg — plus der anekdotische traumverstärkende Effekt machen Autofahren oder das Bedienen von Maschinen innerhalb von etwa vier Stunden nach dem Konsum eindeutig unangemessen. Das gilt gleichermaßen für eine kleine Pfeife, eine Tasse Tee oder einen sublingualen Extrakt.
Rauchen fügt ein routenspezifisches Risiko hinzu: Verbrennungsnebenprodukte. Chronische Inhalation jedes verbrannten Pflanzenmaterials schädigt das Atemwegsgewebe über die Zeit. Wer rein nach Schadensminimierungsgesichtspunkten zwischen den Routen wählt, für den gewinnt Tee oder oraler Extrakt jedes Mal.
Schwangerschaft und Stillzeit sind Kontraindikationen für alle Routen und alle Lotusarten. Das Sicherheitsprofil in diesen Populationen wurde nicht untersucht.
Welche Route passt wozu
Die beste Methode hängt ausschließlich davon ab, was du suchst — einen universellen Gewinner in der Debatte Rauchen vs. Tee vs. Extrakt gibt es nicht.

Wer eine kurze, milde Wirkung mit schnellem Eintritt sucht und den Atemwegskompromiss in Kauf nimmt, für den liefern gerauchte Nymphaea caerulea-Blütenblätter genau das. Es ist die materialineffizienteste Verwendung, aber schnell und unkompliziert.
Wer einen längeren, sanfteren Wirkungsbogen anstrebt — insbesondere die berichtete traumverstärkende Qualität — für den ist Tee die traditionelle Wahl und der Schadensminimierungsstandard. Keine Verbrennung, vernünftige Extraktion, und das Zubereitungsritual ist für viele Anwender bereits Teil der Erfahrung.
Wer die stärkste, am besten kontrollierbare Dosis mit der längsten Wirkdauer sucht, greift zum konzentrierten Extrakt. Aber das verlangt Respekt: Milligrammwaage benutzen, konservativ anfangen und im Hinterkopf behalten, dass die Interaktionsrisiken mit der Konzentration nach oben skalieren. Extraktdosen sind keine Blütenblattdosen — behandle sie als vollständig separate Zubereitungen. Prüfe immer, ob der Hersteller das Konzentrationsverhältnis und die Quellspezies angibt.
Und egal welche Route du wählst: Wisse, mit welcher Spezies du arbeitest. Ein Nymphaea caerulea-Tee und ein Nelumbo nucifera-Tee sind nicht dasselbe Getränk. Die Gattungen gehören zu verschiedenen Pflanzenfamilien mit nur teilweiser Alkaloidüberlappung. Sie zu verwechseln ist nicht per se gefährlich, aber es bedeutet, dass deine Erwartungen möglicherweise nicht zur Erfahrung passen — und im Kontext der Schadensminimierung sind zutreffende Erwartungen wichtig.
Quellenverzeichnis
- Agnihotri, V.K. et al. (2008). 'Constituents of Nymphaea caerulea.' Phytochemistry Letters, 1(1), S. 44–50.
- EMCDDA (European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction). Drogenprofile und Risikobewertungen für neuartige psychoaktive Substanzen. Verfügbar unter: emcdda.europa.eu.
- Maertens, R.M. et al. (2012). 'The genotoxicity of mainstream and sidestream marijuana and tobacco smoke condensates.' Chemical Research in Toxicology, 22(8), S. 1406–1414.
- Paudel, K.R. und Bhatt, N. (2017). 'Phytochemical and pharmacological profile of Nelumbo nucifera.' Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine, 2017, Article 9080.
Zuletzt aktualisiert: April 2026
Häufig gestellte Fragen
10 FragenWas wirkt stärker — Blauen Lotus rauchen oder als Tee trinken?
Wie dosiere ich einen Lotus-Extrakt richtig?
Erzeugt Lotus-Tee Verbrennungsnebenprodukte?
Hilft Zitronensaft bei der Lotus-Tee-Zubereitung?
Was ist der Unterschied zwischen Nymphaea caerulea und Nelumbo nucifera?
Kann ich Lotus mit Medikamenten kombinieren?
Wie lange hält die Wirkung von Blauem Lotus je nach Konsummethode an?
Brauche ich eine Milligrammwaage für die Dosierung von Lotus-Extrakt?
Kann ich Blauen Lotus mit Wein ansetzen, so wie es die alten Ägypter getan haben?
Verstärkt die Kombination von Lotus-Tee und Rauchen die Wirkung?
Über diesen Artikel
Adam Parsons ist ein erfahrener Cannabis-Autor, Redakteur und Schriftsteller mit langjähriger Mitarbeit an Fachpublikationen in diesem Bereich. Seine Arbeit umfasst CBD, Psychedelika, Ethnobotanika und verwandte Themen.
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Zuletzt geprüft am 19. April 2026
References
- [1]Agnihotri, V.K. et al. (2008). 'Constituents of Nymphaea caerulea .' Phytochemistry Letters , 1(1), pp. 44–50.
- [2]EMCDDA (European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction). Drug profiles and risk assessments for novel psychoactive substances. Available at: emcdda.europa.eu.
- [3]Maertens, R.M. et al. (2012). 'The genotoxicity of mainstream and sidestream marijuana and tobacco smoke condensates.' Chemical Research in Toxicology , 22(8), pp. 1406–1414.
- [4]Paudel, K.R. and Bhatt, N. (2017). 'Phytochemical and pharmacological profile of Nelumbo nucifera .' Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine , 2017, Article 9080.
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