Skip to content
Kostenloser Versand ab €25
Azarius

McKennaii Grow Guide: Zuchtanleitung Schritt für Schritt

AZARIUS · What makes McKennaii different to grow
Azarius · McKennaii Grow Guide: Zuchtanleitung Schritt für Schritt

Definition

Der McKennaii Grow Guide ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Fruchtung des McKennaii-Stamms von Psilocybe cubensis aus einem fertig durchwachsenen Kit. Im Vergleich zu gutmütigeren Cubensis-Varianten braucht McKennaii 10–18 Tage bis zum ersten Pin (Stamets, 1996) und reagiert empfindlich auf Temperaturen über 24 °C sowie mangelnden Frischluftaustausch.

Dieser Leitfaden richtet sich an Erwachsene. Die hier beschriebenen Zuchtmethoden gelten für volljährige Hobbygärtner; psilocybinhaltige Pilze sind nichts für Personen unter 18 Jahren.

Der McKennaii Grow Guide ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die dich als Hobbyzüchter vom frisch gelieferten, bereits durchwachsenen Kit bis zur knochentrocken gelagerten Ernte führt — und zwar speziell für den McKennaii-Stamm von Psilocybe cubensis. McKennaii gehört zu den etwas anspruchsvolleren Cubensis-Varianten: Er belohnt Geduld mit dichten, karamellfarbenen Flushes, bestraft aber nachlässige Luftfeuchte- und Temperaturführung gnadenlos. Benannt nach dem Ethnobotaniker Terence McKenna, wurde dieser Stamm Ende der 1990er Jahre auf visuelle Potenz selektiert und ist bei Azarius seit Jahren sowohl als klassisches Grow Kit als auch als Ready-2-Grow Bag im Sortiment.

Dieser Guide ist rein informativ. Zuchtbedingungen, Verfügbarkeit von Zubehör und die formalen Rahmenbedingungen rund um psilocybinhaltige Pilze unterscheiden sich je nach Land und ändern sich häufig — prüfe die Situation in deiner eigenen Jurisdiktion, bevor du ein Kit bestellst.

Was McKennaii in der Zucht anders macht

McKennaii bildet Primordien langsamer aus als die meisten Cubensis-Stämme und ist wählerischer bei der Temperatur. Typisch sind 10–18 Tage zwischen Befeuchtung und den ersten Pins — deutlich länger als die 7–14 Tage, die du von einem gutmütigen Stamm wie B+ bekommst (Stamets, 1996, Psilocybin Mushrooms of the World). Der Stamm bevorzugt das kühlere Ende der Cubensis-Spanne (21–23 °C Lufttemperatur, nicht 24–25 °C) und reagiert empfindlich auf mangelnden Frischluftaustausch. Zu wenig Lüftung erkennst du sofort: lange, dünne Stiele und kleine Hüte. Aus einem Standard-Grow-Kit holst du realistisch 2–3 Flushes heraus, wobei der erste gewichtsmäßig der stärkste ist.

AZARIUS · Was McKennaii in der Zucht anders macht
AZARIUS · Was McKennaii in der Zucht anders macht

Junge Hüte kommen in einem dunklen Mahagoni-Ton heraus und hellen beim Reifen zu Karamell auf. Die Stiele sind kräftig und weiß, oft mit bläulicher Verfärbung an Druckstellen. Diese blaue Reaktion ist oxidierendes Psilocin — ein zuverlässiges visuelles Indiz, dass du wirklich den richtigen Stamm vor dir hast.

McKennaii im Vergleich zu anderen Stämmen

StammPinning-ZeitIdealtemperaturSchwierigkeitHut-Charakter
McKennaii10–18 Tage21–23 °CAnspruchsvollDicht, dunkelmahagoni → karamell
Golden Teacher7–14 Tage23–25 °CGutmütigGolden, mittlere Dichte
B+7–14 Tage23–25 °CGutmütigHellbraun, große Hüte
Mexican7–12 Tage23–26 °CSehr gutmütigKlein, blasskaramell

Schritt 1 — Kit auspacken und prüfen

Öffne das Paket direkt nach dem Erhalt und inspiziere das Kit, bevor du irgendetwas anderes tust. Worauf du achtest:

AZARIUS · Schritt 1 — Kit auspacken und prüfen
AZARIUS · Schritt 1 — Kit auspacken und prüfen
  • Gleichmäßig weißes Myzel auf der gesamten Substratoberfläche, auch durch die Seitenwände sichtbar. Kleine bläuliche Stellen sind Transportdruck — harmlos.
  • Keine grünen, grauen, rosa oder schwarzen Flecken. Grün (Trichoderma) oder spinnwebartiges Grau heißt: Kit reklamieren, bevor du überhaupt loslegst.
  • Kein stehendes Wasser am Boden der Box. Ein Esslöffel Kondenswasser ist okay, eine richtige Pfütze bedeutet Nassfäule-Gefahr.
  • Intakter Filterpatch am Grow Bag, keine Risse.

Wenn das Kit gesund aussieht, du aber nicht sofort starten kannst, lagere es für maximal zwei Wochen im Kühlschrank (2–4 °C). Länger, und die Vitalität lässt spürbar nach.

Schritt 2 — Kälteschock und Hydratation

Ein deutlicher Kälteschock triggert die Primordienbildung bei McKennaii zuverlässiger als eine reine Raumtemperatur-Befeuchtung. Das Protokoll, das die meisten europäischen Hobbyzüchter nutzen — und das auch im grow kit User Guide (2019) und in diversen Shroomery-Threads zum Pinning dokumentiert ist:

AZARIUS · Schritt 2 — Kälteschock und Hydratation
AZARIUS · Schritt 2 — Kälteschock und Hydratation
  1. Fülle die Box oder den Beutel mit kaltem Leitungswasser (ungefähr 5 °C, direkt aus dem Kaltwasserhahn — nicht mit Eis kühlen).
  2. Schließe den Deckel beziehungsweise den Beutel und stelle das Ganze für 12 Stunden in den Kühlschrank.
  3. Vollständig ausgießen. Drehe die Box für 30 Sekunden kopfüber; jeder Tropfen stehendes Wasser ist potenzielle Bakterienkontamination für die nächsten Wochen.

Bei der Grow-Kit-Variante (Kunststoffbox mit Perlit-/Vermiculit-Deckschicht) stellst du die abgetropfte Box in den mitgelieferten Grow Bag, gibst etwa zwei Esslöffel frisches Wasser auf den Boden des Beutels (nicht in die Box) und verschließt mit den beiliegenden Büroklammern.

Beim Ready-2-Grow Bag läuft der Kälteschock innerhalb des verschlossenen Beutels selbst ab — folge hier den spezifischen Anweisungen auf der Produktbeilage, da das R2G-Format anders mit der Hydratation umgeht.

Schritt 3 — Pinning-Bedingungen für 7–14 Tage halten

Das Pinning ist der Abschnitt, in dem McKennaii sich seinen Ruf als Diva erarbeitet. Eine enge Kontrolle der Umgebungsparameter entscheidet zwischen gesundem Flush und Totalausfall. Zielwerte während des Pinnings:

AZARIUS · Schritt 3 — Pinning-Bedingungen für 7–14 Tage halten
AZARIUS · Schritt 3 — Pinning-Bedingungen für 7–14 Tage halten
  • Lufttemperatur: 21–23 °C. Über 24 °C brechen die Pins ab oder fruchten nur kümmerlich. Ein einfaches digitales Thermohygrometer neben dem Kit ist Pflicht, keine Option.
  • Luftfeuchtigkeit: 90–95 % rF im Beutel. Die Perlit-Schicht plus die zwei Esslöffel Wasser erledigen das beim Grow-Kit-Format zuverlässig.
  • Licht: Indirektes Tageslicht oder eine schwache LED im 12/12-Zyklus. Keine direkte Sonne — für die Fruchtung zählt das Lichtsignal, nicht die Intensität.
  • Frischluftaustausch (FAE): Beutel zweimal täglich für 10–15 Sekunden öffnen und durchfächeln. Dann wieder verschließen.

Pins (kleine weiße Pünktchen mit dunkleren Spitzen) erscheinen typischerweise nach 7–14 Tagen. Passiert bis Tag 14 gar nichts, prüfe zuerst die Temperatur — ein überhitztes Kit ist mit Abstand die häufigste Ursache für Pinning-Versagen. Wenn die Temperatur stimmt und das Myzel gesund weiß aussieht, gib dem Kit noch eine Woche. McKennaii wartet gelegentlich bis Tag 18–20.

Schritt 4 — Fruchtung und Sprühplan

Sobald die Pins da sind, wechselst du von Pinning- auf Fruchtungsbedingungen — typischerweise 5–7 Tage vom Pin zur Ernte. In dieser Phase gilt:

AZARIUS · Schritt 4 — Fruchtung und Sprühplan
AZARIUS · Schritt 4 — Fruchtung und Sprühplan
  • Sprühen: Zweimal täglich die Innenwände des Grow Bags (NICHT die Pilze selbst) mit gefiltertem oder abgekochtem Wasser einnebeln. Direkt auf Pins gesprühtes Wasser führt zu Abbruch oder braunen Druckstellen.
  • FAE: Nach dem Sprühen zweimal täglich 15–20 Sekunden fächeln. Zu wenig Lüftung in der Fruchtungsphase produziert den klassischen »lange Stiele, winzige Hüte«-Phänotyp, für den McKennaii berüchtigt ist.
  • Temperatur: 21–23 °C halten. Ausschläge über 25 °C während der Fruchtung führen zu aufreißenden Hüten.
Aus unserem Laden:

Zwei Kollegen bei uns streiten sich seit Jahren über die richtige FAE-Frequenz bei McKennaii. Der eine schwört auf vier Fächel-Sessions am Tag und bekommt zuverlässig fette, dunkle Hüte im ersten Flush. Der andere macht konsequent nur zwei Durchgänge und erntet höhere, zahlreichere Pilze mit kleineren Hüten, aber mehr Einzelstücken. Das Trockengewicht landet am Ende ungefähr gleich. Beide haben recht — es ist ein Phänotyp-Kompromiss, kein Technikfehler.

Wir tun nicht so, als würde jedes McKennaii-Kit identisch performen. Selbst in unseren eigenen internen Tests schwankte das Trockengewicht beim ersten Flush zwischen 3 g und 9 g — gleiche Charge, gleicher Raum, gleiches Protokoll. Genetische Drift, Feuchte in der Deckschicht und Mikrotemperaturunterschiede zwischen Regalböden spielen alle mit rein. Veröffentlichte Ertragsangaben sind Spannen, keine Versprechen.

Schritt 5 — Ernten beim Velum-Riss

Der richtige Erntezeitpunkt für McKennaii ist der Tag, an dem der Schleier unter dem Hut anfängt zu reißen — nicht danach, nicht »wenn sie reif aussehen«. Konkret:

AZARIUS · Schritt 5 — Ernten beim Velum-Riss
AZARIUS · Schritt 5 — Ernten beim Velum-Riss
  • Richtiger Moment: Das dünne weiße Velum zwischen Hutrand und Stiel ist gespannt und fängt gerade an einzureißen. Die Hüte sind an den Rändern noch leicht eingerollt.
  • Zu spät: Velum komplett gerissen, Hut flach oder nach oben gewölbt, Lamellen dunkel purpurschwarz und sichtbar sporend. Die Potenz ist noch da, aber der Pilz hat Energie in die Sporenbildung statt in Biomasse gesteckt.

Erntetechnik: Stielbasis fest zwischen Daumen und Zeigefinger fassen und vorsichtig drehen, bis der Pilz sich aus der Deckschicht löst. Nicht gerade nach oben ziehen — dabei reißt du Substratbrocken mit raus und schaffst Einfallstore für Kontaminanten. Pflücke den gesamten Flush in einem Durchgang ab, auch die winzigen Pins, die nicht ausgetrieben haben. Zurückgebliebene Pins holen selten auf und vergammeln beim nächsten Flush.

Erwartbarer Ertrag: Ein Standard-1200-cc-Grow-Kit liefert im ersten Flush typischerweise 30–80 g frisch, was getrocknet auf rund 3–8 g herunterkommt — je nach Stamm-Performance und Bedingungen. Das Ready-2-Grow-Bag-Format ist als »ein Beutel, ein Flush« konzipiert und produziert pro Flush mehr, fruchtet aber nicht zuverlässig nach.

Schritt 6 — Tauchen und Nachflush (nur Grow Kit)

Zwischen den Flushes beim Grow Kit wiederholst du einen verkürzten Kälteschock, um das Substrat wieder auf Feuchte zu bringen:

AZARIUS · Schritt 6 — Tauchen und Nachflush (nur Grow Kit)
AZARIUS · Schritt 6 — Tauchen und Nachflush (nur Grow Kit)
  1. Box erneut mit kaltem Wasser füllen.
  2. Substrat beschweren (ein sauberer Keramikteller tut's), damit es komplett untergetaucht bleibt.
  3. 12 Stunden im Kühlschrank einweichen.
  4. Gründlich abtropfen lassen — wie beim ersten Mal: kein stehendes Wasser.
  5. Zurück in den Grow Bag mit frischem Wasser am Boden und den Pinning-/Fruchtungs-Zyklus von vorn starten.

Flush zwei kommt typischerweise 10–14 Tage nach der ersten Ernte und liefert 50–70 % der ersten Ausbeute. Flush drei, falls er überhaupt kommt, fällt meist klein aus. Sobald grüne oder rosa Stellen auftauchen — Trichoderma oder Bakterienkontamination — ist der Run vorbei. Ab in den Müllbeutel, nicht versuchen zu retten.

Schritt 7 — Auf Krack-trocken bringen

Frische Pilze bestehen zu etwa 90 % aus Wasser. Eine saubere Trocknung ist das, was zwischen brauchbarer Ernte und Schimmelrisiko im Lager entscheidet (Bigwood & Beug, 1982, Journal of Ethnopharmacology).

AZARIUS · Schritt 7 — Auf Krack-trocken bringen
AZARIUS · Schritt 7 — Auf Krack-trocken bringen
  1. Vortrocknung: Pilze auf ein Küchenpapier legen, nicht in direkter Sonne, 12–24 Stunden in einem trockenen Raum (Klimaanlage oder Luftentfeuchter). Sie werden ledrig, sind aber noch biegsam. Das ist noch nicht lagerfähig.
  2. Endtrocknung mit Trockenmittel: Die vorgetrockneten Pilze auf einem Gitter in einem luftdichten Behälter über einer Schicht Silica-Gel oder wasserfreiem Calciumchlorid platzieren. 24–48 Stunden, bis die Pilze beim Biegen sauber brechen (krack-trocken).
  3. Finger weg von: direkter Ofenhitze (Psilocybin baut sich über 50 °C ab), Mikrowelle (ungleichmäßig) und Lufttrocknung in feuchten Räumen.

Trage während Ernte und Handhabung eine Staubschutzmaske — Pilzsporen und trockene Bruchstücke reizen die Atemwege, und manche Leute entwickeln bei wiederholter Exposition eine Sensibilisierung.

Schritt 8 — Luftdicht, dunkel, kühl lagern

Krack-trockene Pilze halten sich gut, solange du sie von ihren drei Feinden fernhältst: Feuchtigkeit, Licht und Wärme. Vakuumbeutel oder luftdichte Gläser mit einem kleinen Silica-Sachet, in einem dunklen Schrank bei Raumtemperatur gelagert, behalten ihre Potenz 6–12 Monate. Kühlung verlängert das weiter; Langzeit-Gefrierlagerung funktioniert — aber nur vakuumiert, da Eiskristalle das spröde Trockengewebe sonst beschädigen.

AZARIUS · Schritt 8 — Luftdicht, dunkel, kühl lagern
AZARIUS · Schritt 8 — Luftdicht, dunkel, kühl lagern

Getrocknet gelagerte Pilze sehen mehreren essbaren und einigen giftigen Arten zum Verwechseln ähnlich. Beschrifte den Behälter deutlich und lagere abschließbar — außer Reichweite von Kindern, Haustieren und Mitbewohnern, die den Vorrat für einen Snack halten könnten.

Typische Fehler, die einen McKennaii-Flush ruinieren

Die meisten gescheiterten McKennaii-Grows lassen sich auf eine überschaubare Zahl vermeidbarer Fehler zurückführen. Die üblichen Verdächtigen:

AZARIUS · Typische Fehler, die einen McKennaii-Flush ruinieren
AZARIUS · Typische Fehler, die einen McKennaii-Flush ruinieren
  • Temperatur über 24 °C. Der mit Abstand häufigste Grund für Pinning-Versagen bei diesem Stamm. Eine Fensterbank im Sommer ist kein Zuchtplatz.
  • Pins direkt besprühen. Immer die Beutelwände, nie die Pilze.
  • FAE weglassen. Führt zu dünnen Stielen und CO₂-Erstickung.
  • Zu spät ernten. Herabfallende Sporen kontaminieren die folgenden Flushes.
  • Unsterile Werkzeuge wiederverwenden. Zwischen den Flushes alles, was das Kit berührt, mit 70%igem Isopropanol abwischen.
  • Kontaminierte Kits retten wollen. Grüne Trichoderma- oder rosa Bakterienflecken bedeuten: Das ganze Substrat ist kompromittiert. Punktuelles Säubern bringt nichts.

Konsum, Dosierung und die Gestaltung der Erfahrung selbst sind Themen des Psilocybin-Hubs — dieser McKennaii Grow Guide endet bei der trockenen Lagerung. Nur als Randnotiz: Psilocybin sollte nicht mit MAO-Hemmern, SSRI oder Lithium kombiniert werden; der eigene Interaktionsartikel geht auf die Details ein.

Azarius Zauberpilz-Zuchtsets

Wer ein McKennaii-Kit beziehen möchte, bekommt es bei uns in beiden Formaten — als klassisches Grow Kit (Kunststoffbox mit Perlit-/Vermiculit-Deckschicht, Büroklammern und Grow Bag enthalten, ausgelegt auf 2–3 Flushes) oder als Ready-2-Grow Bag (versiegelter 2-kg-Komplettbeutel, ein Beutel = ein Flush, keinerlei Aufbau). Das Grow Kit passt zu Züchtern, die den Rhythmus aus Tauchen und Nachfruchten lernen wollen; der R2G-Beutel passt zu Einsteigern, die den direktesten Weg zur Ernte suchen.

AZARIUS · Azarius Zauberpilz-Zuchtsets
AZARIUS · Azarius Zauberpilz-Zuchtsets

Letzte Aktualisierung: April 2026

Häufig gestellte Fragen

Warum pinnt mein McKennaii-Kit nach zwei Wochen noch nicht?
Meistens ist die Temperatur schuld. McKennaii bricht Pins über 24 °C ab und bleibt inaktiv, wenn es zu warm ist. Prüfe mit einem digitalen Thermometer direkt neben dem Kit — Ziel sind 21–23 °C. Stimmt die Temperatur und das Myzel ist weiterhin gesund weiß, gib ihm noch 5–7 Tage; McKennaii wartet gelegentlich bis Tag 18–20. Tauchen grüne, graue oder rosa Flecken auf, ist eine Kontamination da und das Kit hinüber.
Wie viele Flushes bringt ein McKennaii Grow Kit?
Typischerweise 2–3 Flushes aus dem Kunststoffbox-Format, wobei der erste am ertragreichsten ist. Flush zwei bringt rund 50–70 % des ersten, Flush drei fällt meist klein aus. Der Ready-2-Grow Bag ist als »ein Beutel, ein Flush« konzipiert und fruchtet nicht zuverlässig nach. Kontamination beendet den Lauf meist spätestens bei Flush drei, unabhängig von der Technik.
Wann genau sollte ich McKennaii ernten?
Beim Velum-Riss — wenn der dünne weiße Schleier unter dem Hut gespannt ist und gerade anfängt einzureißen, die Hutränder noch leicht eingerollt. Ernte den gesamten Flush in einem Durchgang, inklusive kleiner Pins. Sind die Lamellen bereits dunkelpurpurschwarz und sporen sichtbar, hast du zu lange gewartet: Die Potenz ist zwar noch da, aber Biomasse ist in die Sporenbildung geflossen.
Welche Temperatur braucht McKennaii im Vergleich zu Golden Teacher?
McKennaii will 21–23 °C für Pinning und Fruchtung — kühler als die 23–25 °C, die Golden Teacher verträgt. Er ist auch empfindlicher bei Spitzen über 24 °C, die Pin-Abbrüche und gerissene Hüte auslösen. Wenn dein Zuchtraum im Sommer warm läuft, ist Golden Teacher der gutmütigere Stamm; McKennaii will die kühlere Ecke im Schrank.
Kann ich ein McKennaii-Kit mit einem kleinen grünen Fleck retten?
Nein. Grüne Flecken sind Trichoderma-Schimmel, und der breitet sich im Substrat schneller aus, als der sichtbare Befall vermuten lässt. Wenn du den Fleck siehst, ist der ganze durchwachsene Block bereits kompromittiert. Kit im Plastikbeutel verschließen, entsorgen und die Umgebung mit 70%igem Isopropanol desinfizieren, bevor du am selben Ort das nächste Kit startest.
Wie trockne ich McKennaii, ohne Potenz zu verlieren?
Erst 12–24 Stunden auf Küchenpapier in einem trockenen Raum vortrocknen, bis die Pilze ledrig sind. Dann 24–48 Stunden auf einem Gitter über Silica-Gel oder wasserfreiem Calciumchlorid in einem luftdichten Behälter fertigtrocknen, bis sie beim Biegen sauber brechen. Ofenhitze über 50 °C meiden — Psilocybin baut sich ab. Luftdicht mit Silica-Sachet lagern, dunkel und kühl; so bleibt die Potenz 6–12 Monate stabil.
Warum wachsen meine McKennaii-Pilze dünn und lang mit kleinen Hüten?
Dünne, lange Stiele und kleine Hüte sind das typische Zeichen für unzureichenden Frischluftaustausch (FAE). McKennaii reagiert empfindlicher auf schlechte Belüftung als tolerante Stämme wie B+ oder Golden Teacher. CO₂ staut sich im Beutel oder in der Box und die Fruchtkörper strecken sich nach Sauerstoff, statt breite Hüte zu bilden. Fächere den Beutel 2–3 Mal täglich oder öffne den Deckel kurz, um den Luftstrom zu erhöhen – die Luftfeuchtigkeit sollte dabei über 85–90% bleiben.
Kann ich ein McKennaii-Growkit vor dem Start im Kühlschrank lagern?
Ja. Wenn du nicht sofort nach dem Auspacken starten kannst, lagere das Kit im Kühlschrank bei 2–4°C für maximal zwei Wochen. Danach verliert das kolonisierte Myzel an Vitalität und das Kontaminationsrisiko steigt. Prüfe vor dem Kühlen auf gleichmäßig weißes Myzel ohne grüne, graue, rosa oder schwarze Stellen. Der Filterpatch muss intakt sein und es darf kein stehendes Wasser am Boden sein. Lass das Kit vor dem Fruchtstart auf Raumtemperatur (21–23°C) kommen.

Über diesen Artikel

Adam Parsons ist ein erfahrener Cannabis-Autor, Redakteur und Schriftsteller mit langjähriger Mitarbeit an Fachpublikationen in diesem Bereich. Seine Arbeit umfasst CBD, Psychedelika, Ethnobotanika und verwandte Themen.

Dieser Wiki-Artikel wurde mit KI-Unterstützung verfasst und von Adam Parsons geprüft, External contributor. Redaktionelle Aufsicht durch Joshua Askew.

Redaktionelle StandardsKI-Nutzungsrichtlinie

Medizinischer Hinweis. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere vor der Verwendung einer Substanz eine qualifizierte Fachperson im Gesundheitswesen.

Zuletzt geprüft am 25. April 2026

References

  1. [1]Stamets, P. (1996). Psilocybin Mushrooms of the World: An Identification Guide. Ten Speed Press, Berkeley, CA. Source
  2. [2]Gotvaldová, K., Hájková, K., Borovička, J., Jurok, R., Cihlářová, P., & Kuchař, M. (2021). Stability of psilocybin and its four analogs in the biomass of the psychotropic mushroom Psilocybe cubensis. Drug Testing and Analysis, 13(2), 439-446. DOI: 10.1002/dta.2950

Fehler entdeckt? Kontaktieren Sie uns

Verwandte Artikel

Für unseren Newsletter anmelden-10%