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DIY Cannabis Dünger selbst herstellen — Schritt für Schritt

Definition
DIY-Cannabisdünger ist eine selbst hergestellte Nährstoffmischung aus Kompost, belüfteten Tees, Bokashi oder Küchenabfall-Auszügen, die das NPK-Verhältnis für Wachstums- und Blütephase liefert; organische Zugaben erreichen oder übertreffen dabei laut Sicignano et al., 2024 den Cannabinoidertrag von Mineraldüngern.
Was ist DIY Cannabis Dünger?
DIY Cannabis Dünger ist ein selbst angesetzter Nährstoffmix — Kompost, Tees, Bokashi oder Aufgüsse aus Küchenresten — der deine Cannabispflanzen in der Vegetations- und Blütephase mit Stickstoff, Phosphor und Kalium (NPK) versorgt. Sicignano et al. (2024) zeigten in Hanfversuchen, dass organische Dünger mineralische Varianten beim Cannabinoid-Ertrag übertrafen. Dieser Leitfaden richtet sich an Erwachsene ab 18 Jahren.

nur 18+ Wer seine Nährstoffe selbst herstellt, weiß genau, was an die Wurzeln kommt — keine obskuren Salzmischungen, keine Schwermetallkontamination, keine überteuerten Fläschchen mit Hochglanzetikett. Der Preis dafür: Du brauchst Planung, etwas Geduld und die Bereitschaft, einen Eimer mit Bananenschalen drei Wochen lang im Gartenhäuschen stehen zu lassen.
Kernfakten
- Cannabis braucht in der Vegetation ungefähr ein NPK-Verhältnis von 3-1-2, in der Blüte 1-3-2 (Caplan et al., 2017).
- Komposttees können bei aerober Gärung über 24-36 Stunden 10^6–10^9 nützliche Mikroorganismen pro ml enthalten (Ingham, 2005).
- Bananenschalen enthalten auf Trockenmassebasis rund 42 % Kalium — nützlich in der Blüte, nutzlos in der Vegetation (USDA FoodData Central).
- Wurmhumus liefert etwa 1-0,5-1 NPK, bringt aber zusätzlich Huminsäuren, Enzyme und mikrobielle Biomasse ein (Arancon et al., 2004).
- Organische Inputs setzen Nährstoffe langsam über mikrobielle Mineralisation frei — pH-Schwankungen und Nährstoffverbrennungen sind deutlich seltener als bei synthetischen Salzen (Sicignano et al., 2024).
- Selbstgemachte Dünger sind nicht steril. Anaerobe Ansätze können Krankheitserreger beherbergen, wenn der Deckel zu lange drauf bleibt.
Kommerzielle Offenlegung
Azarius verkauft Cannabis-bezogene Produkte und hat ein kommerzielles Interesse an diesem Thema. Unser Redaktionsprozess umfasst eine unabhängige pharmakologische und gartenbauliche Prüfung, um kommerzielle Verzerrungen zu reduzieren. Dieser Artikel bewirbt keine bestimmte Düngermarke.
Bevor du loslegst: Was Cannabis nicht bekommen sollte
Nicht jeder Küchenrest gehört in die Nähe der Wurzelzone. Fleisch, Milchprodukte, Öle und gekochtes Essen ziehen Schädlinge an und werden schnell anaerob. Zitrus- und Zwiebelschalen können den Kompost-pH unter 5,5 drücken und die Mikroorganismen ausbremsen (Rynk et al., 1992). Hunde- und Katzenkot trägt Krankheitserreger, die Kaltkompostierung überleben. Walnussblätter enthalten Juglon, das allelopathisch auf Cannabis wirkt.
Finger weg von Pflanzenmaterial, das mit Glyphosat, Neonicotinoiden oder persistenten Herbiziden wie Aminopyralid behandelt wurde — diese Rückstände überstehen die Kompostierung und ruinieren deine Pflanzen. Wenn du die Quelle nicht kennst, lass es weg.
Schritt 1 — Einen Basiskompost anlegen
Kompost ist das Rückgrat. Alles andere ist nur Würze. Ziel ist ein Kohlenstoff-Stickstoff-Verhältnis von etwa 25-30:1 — grob zwei Teile Braunes (trockene Blätter, Stroh, Pappe) auf einen Teil Grünes (Gemüsereste, Kaffeesatz, frischer Rasenschnitt), bezogen auf das Volumen.
- Schichte Braunes und Grünes in Tonne, Trommel oder offener Miete. Mindestvolumen für vernünftige Wärmeentwicklung: rund 1 m³.
- Befeuchte auf die Konsistenz eines ausgewrungenen Schwamms — rund 50-60 % Feuchtigkeit.
- Alle 7-10 Tage umsetzen. Ein thermophiler Haufen erreicht in den ersten zwei Wochen 55-65 °C und tötet dabei die meisten Unkrautsamen und Pathogene ab (Rynk et al., 1992).
- Fertiger Kompost riecht nach Waldboden, nicht nach Ammoniak oder Essig. Rechne mit 3-6 Monaten bei einem kalten Haufen, 6-8 Wochen bei einer gut geführten Heißkompostierung.
Eine Handvoll davon, eingearbeitet in die oberen 10 cm der Topferde pro Pflanze, liefert eine Slow-Release-Grundlage. Wenn der Kompost stimmt, ist die halbe Arbeit schon erledigt.
Schritt 2 — Einen aeroben Komposttee ansetzen
Komposttee ist der Weg, die mikrobielle Seite des Komposts in flüssiger Form an die Wurzeln zu bringen. Er ist streng genommen keine Nährlösung — er ist ein mikrobielles Impfmittel, das den Nährstoffkreislauf in der Wurzelzone verbessert (Ingham, 2005).

- Fülle einen 10-20-Liter-Eimer mit chlorfreiem Wasser. Leitungswasser 24 Stunden offen stehen lassen oder 30 Minuten mit einer Luftpumpe belüften, um das Chlor auszutreiben.
- Gib 1-2 Tassen fertigen Kompost oder Wurmhumus in einen Netzbeutel.
- Futter für die Mikroben: 1 Esslöffel ungeschwefelte Zuckerrohrmelasse pro 4 L Wasser.
- Durchgehend belüften mit Aquarienpumpe und Ausströmerstein, 24-36 Stunden. Temperatur 18-24 °C.
- Innerhalb von 4 Stunden nach dem Abschalten der Pumpe aufbrauchen. Danach sinkt der Sauerstoffgehalt und die Biologie kippt ins Anaerobe — genau dann können unerwünschte Akteure wie E. coli aufblühen.
Als Bodengabe etwa 1:4 verdünnt, als Blattspritzung 1:10 in der frühen Vegetationsphase. Sobald Blüten ausgebildet sind, keine Blattspritzungen mehr — feuchte Buds sind eine Einladung für Botrytis.
Schritt 3 — Kaliumbooster für die Blüte
Mit dem Einsetzen der Blüte verlagert sich der Appetit der Pflanze auf Kalium und Phosphor. Jetzt kommen Bananenschalen, Holzasche und Seetang ins Spiel.
Bananenschalen-Ferment (im FPJ-Stil):
- Bananenschalen klein schneiden.
- Schalen wiegen und mit der gleichen Gewichtsmenge braunem Zucker vermischen.
- Durchkneten, bis der Saft austritt.
- In ein sauberes Glas füllen, mit atmungsaktivem Tuch abdecken, 7-14 Tage bei Zimmertemperatur fermentieren.
- Abseihen. 1:500 bis 1:1000 mit Wasser verdünnen. Wöchentlich in den Blütewochen 3-6 anwenden.
Holzasche: Hartholzasche enthält ~5-7 % Kalium und ist stark alkalisch (pH 10-12). Sparsam dosieren — maximal ein Esslöffel pro Pflanze, oberflächlich eingearbeitet. Wer es übertreibt, blockiert Eisen und Mangan.
Seetangmehl: 1-2 Esslöffel beim Umtopfen in die Erde gearbeitet liefern langsam freigesetztes Kalium plus Spurenelemente und natürliche Cytokinine. Seetangextrakt mit 5 ml/L funktioniert als Blattspritzung in der Vegetation.
Schritt 4 — Stickstoff für das Wachstum
Die Vegetationsphase will Stickstoff. Die brauchbaren hausgemachten Quellen, sortiert nach Freisetzungsgeschwindigkeit:

| Input | NPK ca. | Freisetzung | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Wurmhumus | 1-0-0 bis 2-1-1 | Langsam | Monatlich 1-2 cm als Topdressing |
| Luzernemehl | 3-1-2 | Moderat | 2 EL pro Gallone Substrat beim Mischen |
| Fischhydrolysat | 4-1-1 | Schnell | 5 ml/L, alle 7-10 Tage in der Vegetation |
| Urin (1:10-1:20) | ~11-1-2 | Schnell | Frisch, gesunder Spender, verdünnt, nur Vegetation |
| Blutmehl | 12-0-0 | Moderat | TL pro Pflanze, bei Überdosierung verbrennt es |
Urin klingt verrückt, bis man die bodenkundliche Literatur liest. Viskari et al. (2018) fanden, dass verdünnter menschlicher Urin bei Blattgemüse die Leistung von Mineraldünger erreichte. Bleib bei 1:10-1:20 Verdünnung, wende ihn nur in der Vegetation an und nie in den letzten 4 Wochen vor der Ernte — dieses Terpenprofil will niemand.
Letztes Frühjahr kam jemand mit einem Blattmuster vorbei — klassischer Kaliummangel, gelbe, nach oben eingerollte Blattränder. Stellte sich heraus, er hatte frische Bananenschalen direkt auf die Erde geworfen. Unfermentiert liegen die einfach da und füttern Trauermücken. Erst fermentieren, stark verdünnen oder ordentlich kompostieren — die Schale selbst ist kein Pflanzenfutter, bevor irgendwas sie aufschließt.
Schritt 5 — Kalzium, Magnesium und Spurenelemente
Cannabis ist ein kalziumhungriges Gewächs, besonders in der Blüte. Mangel zeigt sich als rostige Flecken auf mittelalten Blättern und verdrehtem Neuaustrieb.
- Eierschalentee: Saubere Schalen 10 Minuten bei 180 °C backen, zu Pulver mahlen, 1 Esslöffel in 1 L warmem Wasser mit einem Schuss Essig 24 Stunden ziehen lassen. Vor der Anwendung 1:5 verdünnen.
- Dolomitkalk: 1 Esslöffel pro Gallone Topfmischung zum Start liefert langsam freigesetztes Ca und Mg und puffert den pH bei rund 6,5.
- Bittersalz (Magnesiumsulfat): ½ Teelöffel pro 4 L Wasser, als Blattspritzung, korrigiert akuten Mg-Mangel innerhalb weniger Tage.
- Gesteinsmehl / Basalt: Ein Esslöffel pro Gallone Substrat liefert Silizium und Spurenelemente, die durch mikrobielle Aktivität langsam pflanzenverfügbar werden.
Beispielhafter Fütterungsplan
| Phase | Woche | Hauptgabe | Frequenz |
|---|---|---|---|
| Sämling | 1-2 | Reines Wasser, Kompost im Substrat | Nach Bedarf |
| Frühe Vegetation | 3-4 | Komposttee 1:4 als Bodengabe | Alle 7-10 Tage |
| Späte Vegetation | 5-6 | Luzerne/Fischfutter + Wurmhumus-Topdressing | Wöchentlich |
| Frühe Blüte | 7-8 | Seetang + Eierschalentee | Wöchentlich |
| Mittlere Blüte | 9-10 | Bananenferment 1:500 | Wöchentlich |
| Späte Blüte / Flush | 11-12 | Reines chlorfreies Wasser | Nach Bedarf |
Das ist ein Startgerüst, keine Vorschrift. Genetik, Topfgröße, Lichtstärke und Substrat verschieben die Zahlen. Beobachte die Pflanze — sie spricht ehrlicher als jeder Plan.
Häufige Fehler beheben
- Nährstoffverbrennung trotz »bio«: Selten, aber möglich mit frischem Mist, Fischhydrolysat oder unverdünntem Urin. Braun verkrustete Blattspitzen = eine Woche pausieren und spülen.
- Stinkender Komposttee: Fauliger Eier- oder Essiggeruch heißt, der Ansatz ist anaerob geworden. Wegschütten, Eimer reinigen, mit stärkerer Belüftung neu starten.
- pH-Drift: Organische Böden puffern gut, aber wiederholt melassereiche Tees können den pH in den unteren 5er-Bereich drücken. Ab und zu das Ablaufwasser mit einem einfachen Messgerät testen.
- Trauermücken: Meist ein Zeichen für zu feuchtes Substrat plus unzersetztes organisches Material an der Oberfläche. Die oberen 2 cm zwischen den Wassergaben antrocknen lassen und mit trockenem Wurmhumus abdecken.
- Langsames Jugendwachstum: Organischer Stickstoff braucht mikrobielle Aktivität und Bodentemperaturen über 15 °C zur Mineralisation. Wenn der Raum kalt ist, warten die Pflanzen eben.
Sicherheit und Kontaminationsrisiken
Selbstgemacht heißt nicht harmlos. Die Hauptgefahren:
Pathogene Keime: Anaerobe Ansätze und kaltkompostierter Mist können E. coli, Salmonellen und Listerien tragen. Heißkompost über 55 °C für mindestens 3 aufeinanderfolgende Tage tötet die meisten davon ab (Rynk et al., 1992). Wenn dein Haufen nie warm wird, verwende ihn nicht für etwas, das du rauchen oder essen willst. Komposttees müssen aerob bleiben — jeden Ansatz mit Fehlgeruch wegkippen.
Schwermetalle: Stadtkompost und Biokohle aus unbekannten Holzquellen können Cadmium, Blei und Arsen enthalten — und Cannabis ist besonders effizient darin, diese anzureichern (Linger et al., 2002). Kein druckimprägniertes Holz, keine lackierten Materialien, keine Trocknerfusseln kompostieren.
Herbizidrückstände: Aminopyralid- und Clopyralid-Rückstände in Pferdemist und Stroh überleben die Kompostierung und zerstören Cannabisernten schon im ppb-Bereich. Wenn du Mist von außen holst, frag, was das Tier gefressen hat und ob die Weide gespritzt wurde. Im Zweifel: Setze einen Bohnensämling in den fertigen Kompost — Bohnen reagieren hypersensibel und warnen dich, bevor du eine ganze Ernte verlierst.
Rauchqualität: Cannabis konzentriert, was in der Wurzelzone ist, in die rauchbare Blüte. Lovelock et al. (2019) markierten den Schadstofftransfer als reale Sorge in unregulierten Anbauten. Genau deshalb ist der Flush mit reinem Wasser vor der Ernte wichtig — er spült lösliche Rückstände aus, bevor getrocknet wird.
Wechselwirkung mit synthetischen Produkten: Organische und synthetische Nährstoffe »streiten« sich chemisch nicht, aber Flaschensalze können das Bodenmikrobiom hämmern, auf das der organische Ansatz angewiesen ist. Wenn du bio fährst, dann konsequent — nicht mit Hydroboostern zwischendrin würzen.
Eine ergänzende Orientierung zu Düngemitteln und deren regulatorischer Einordnung bietet die Canadian Food Inspection Agency (2023) — in der EU gelten analog die Düngemittelverordnungen der nationalen Landwirtschaftsministerien.
Weiterlesen im Azarius Wiki
Verwandte Artikel findest du zu Nährstoffmangel bei Cannabis, organischen Erdmischungen und der Entscheidung zwischen Erd- und Hydrokultur.
Quellen
- Sicignano, M., Beleggia, R., del Piano, L., et al. (2024). Organic versus mineral fertilisation in industrial hemp: effects on yield and cannabinoid profile. PMC.
- Caplan, D., Dixon, M., & Zheng, Y. (2017). Optimal rate of organic fertiliser during the vegetative-stage for cannabis grown in two coir-based substrates. HortScience, 52(9), 1307-1312.
- Ingham, E. R. (2005). The Compost Tea Brewing Manual. Soil Foodweb Institute.
- Arancon, N. Q., Edwards, C. A., Bierman, P., et al. (2004). Effects of vermicomposts on growth and marketable fruits of field-grown tomatoes, peppers and strawberries. Pedobiologia, 48(5-6), 731-738.
- Rynk, R., van de Kamp, M., Willson, G. B., et al. (1992). On-Farm Composting Handbook. NRAES-54, Cornell University.
- Viskari, E. L., Grobler, G., Karimäki, K., et al. (2018). Nitrogen recovery with source separation of human urine — preliminary results of its fertiliser potential and use in agriculture. Frontiers in Sustainable Food Systems, 2, 32.
- Linger, P., Müssig, J., Fischer, H., & Kobert, J. (2002). Industrial hemp (Cannabis sativa L.) growing on heavy metal contaminated soil: fibre quality and phytoremediation potential. Industrial Crops and Products, 16(1), 33-42.
- Lovelock, C. E., et al. (2019). Contaminant risks in cannabis cultivation. Environmental Science & Technology Letters.
- Canadian Food Inspection Agency (2023). Fertilizers and Supplements Regulatory Framework. inspection.canada.ca.
- USDA FoodData Central. Banana peel composition data. ars.usda.gov.
Zuletzt aktualisiert: April 2026
Häufig gestellte Fragen
8 FragenKann ich kompletten Cannabisdünger nur aus Küchenabfällen herstellen?
Wie lange ist selbstgemachter Komposttee haltbar?
Bringt Bananenschalenwasser wirklich etwas für Cannabis?
Kann man Urin als Cannabisdünger verwenden?
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Über diesen Artikel
Luke Sholl schreibt seit 2011 über Cannabis, Cannabinoide und die weitreichenden Vorteile der Natur und baut seit über einem Jahrzehnt selbst Cannabis in Homegrow-Zelten an. Diese praktische Anbauerfahrung – die den gesa
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Zuletzt geprüft am 26. April 2026
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