
Ernte & Trocknung
von Pure Factory
Das Ice Extraction Bag Kit von Pure Factory ist ein Fünf-Beutel-Filtersystem, mit dem du aus Schnittresten und Blüten sauberes, lösungsmittelfreies Hasch herstellst — ohne Chemie, ohne teure Geräte. Die fünf Beutel decken Maschenweiten von 220 bis 38 Mikron ab und trennen dabei grobes Pflanzenmaterial von den feinsten Trichomköpfen. Alles, was du zusätzlich brauchst: zwei Eimer, Eis und etwas Geduld. Fertig ist dein Heimlabor.
Pure Factory liefert dir alles, was du für die Eiswasserextraktion brauchst — Eimer und Eis besorgst du selbst. Hier die vollständige Übersicht:
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Pure Factory |
| Anzahl Beutel | 5 |
| Mikronbereich | 38, 73, 120, 160, 220 |
| Methode | Eiswasserextraktion (lösungsmittelfrei) |
| Mitgeliefertes Zubehör | Netzgitter zum Pressen und Trocknen |
| SKU | HS1358 |
| Empfohlene Wassertemperatur | 2 °C |
| Rührdauer (erste Runde) | 10 Minuten |
| Rührdauer (Filtration) | 10–20 Minuten |
Fünf Beutel bedeuten fünf unterschiedliche Qualitätsstufen. Der 220-Mikron-Beutel ganz oben fängt das grobe Pflanzenmaterial ab. Die mittleren Beutel — 160, 120 und 73 Mikron — filtern stufenweise feinere Trichome heraus. Ganz unten sitzt der 38-Mikron-Beutel, der die kleinsten, harzreichsten Trichomköpfe auffängt — das ist in der Regel dein bestes Material. Das mitgelieferte Netzgitter dient dazu, überschüssiges Wasser aus dem gesammelten Harz zu pressen, bevor du es zum Trocknen auslegst.
Eiswasserextraktion — auch Bubble Hash genannt — trennt Trichome vom Pflanzenmaterial, ganz ohne Lösungsmittel. Kein Butan, kein Ethanol, keine CO2-Flaschen. Nur kaltes Wasser und mechanische Bewegung. Das Eis macht die Trichomstiele spröde, sodass sie beim Rühren sauber abbrechen. Das eiskalte Wasser transportiert die abgelösten Trichome dann durch die immer feiner werdenden Netzbeutel nach unten.
Wir verkaufen Extraktionszubehör seit den frühen 2000ern, und die eine Frage, die wir am häufigsten hören: „Kann ich wirklich brauchbares Hasch zu Hause machen?" Kurze Antwort: Ja — und es ist einfacher, als die meisten denken. Was zählt, ist dein Ausgangsmaterial. Wenn du trichomreiche Blüten oder gut gelagerten Verschnitt verwendest, bekommst du beim ersten Versuch Ergebnisse, die sich mit Coffeeshop-Qualität messen können. Stängel und große Blätter ohne sichtbare Harzdrüsen? Dann erwarte keine Wunder — wo nichts drauf ist, kommt auch nichts raus.
Im Vergleich zu Dry-Sift-Sieben liefert die Eiswasserextraktion ein saubereres Endprodukt, weil das Wasser mehr Pflanzenreste auswäscht. Im Vergleich zum Rosin-Pressen brauchst du keine beheizte Presse, und du bewahrst ein breiteres Terpenprofil, weil du durchgehend bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt arbeitest. Der Nachteil: Bubble Hash braucht 5–7 Tage zum Trocknen, während Rosin praktisch sofort fertig ist.
Wir sagen dir direkt, wie es ist: Die Beutel fühlen sich an wie normales Nylonnetz — funktional, aber nicht luxuriös. Die Nähte halten, solange du die Beutel nicht wie einen nassen Lappen auswringst oder grob daran zerrst. Mit etwas Sorgfalt halten sie dutzende Durchläufe. Nach jeder Sitzung mit kaltem Wasser ausspülen und aufhängen — Harzablagerungen sind das, was Extraktionsbeutel am schnellsten ruiniert.
Noch etwas, das du wissen solltest: Fünf Beutel ergeben fünf verschiedene Haschqualitäten. Das ist großartig zum Sortieren, bedeutet aber auch, dass in manchen Beuteln nur winzige Mengen landen — besonders im 38-Mikron-Beutel. Wenn du weniger als 50 Gramm Verschnitt verarbeitest, findest du im feinsten Beutel vielleicht nur einen dünnen Harzfilm statt eines brauchbaren Häufchens. Bei kleinen Mengen konzentrieren sich viele direkt auf den 73- und 120-Mikron-Beutel, wo ohnehin das meiste gute Material landet.
Wenn du etwas Robusteres suchst: Die Bubble Bag Dude Kits verwenden dickeren Stoff und verstärkte Nähte — kosten aber ungefähr das Doppelte. Für den Einstieg oder gelegentliche Nutzung erledigt das Pure Factory Set seinen Job, ohne dass du tief in die Tasche greifen musst.
Runde dein Extraktionssetup ab: Eine digitale Feinwaage hilft dir, deine Ausbeute grammgenau zu wiegen — gerade bei kleinen Mengen unverzichtbar. Und wenn du dein Ausgangsmaterial selbst anbaust, wirf einen Blick auf unsere Growzeltkits und Erntezubehör, damit du von Anfang an mit dem bestmöglichen Rohmaterial arbeitest.
Der aktive Teil dauert etwa eine Stunde. Danach folgen 5–7 Tage Trocknungszeit. Hier die Schritt-für-Schritt-Anleitung:
Wir bestellen Extraktionszubehör seit den frühen 2000ern, und ein paar Muster wiederholen sich immer wieder:
Friere dein Material vorher ein. Wenn du deinen Verschnitt 24 Stunden lang ins Gefrierfach legst, bevor du loslegst, macht das einen spürbaren Unterschied. Die Trichome sind bereits spröde, bevor sie ins Eiswasser kommen, und lösen sich deutlich vollständiger. Frisches Material bei Raumtemperatur ergibt ein trüberes Resultat mit mehr Pflanzenkontamination.
Verwende destilliertes Wasser. Leitungswasser enthält Mineralien, die Geschmack und Farbe deines Endprodukts beeinflussen können. Ein 5-Liter-Kanister destilliertes Wasser kostet fast nichts und macht einen echten Unterschied im fertigen Hasch.
Nicht zu lange rühren. Mehr Rühren bedeutet nicht mehr Hasch — es bedeutet mehr Chlorophyll und Pflanzenmaterial, das durch die Maschen gedrückt wird. 10 Minuten beim ersten Rühren und 10–20 Minuten beim zweiten Durchgang sind der optimale Bereich. Wenn dein Hasch grün statt goldfarben oder sandig herauskommt, warst du zu aggressiv.
Der 73-Mikron-Beutel ist meistens der Star. Die meisten erfahrenen Haschproduzenten sehen die 73-Mikron-Fraktion als die beste Balance zwischen Reinheit und Ausbeute. Der 38-Mikron-Beutel liefert das reinste Harz, aber in sehr kleinen Mengen. Der 120-Mikron-Beutel produziert mehr, enthält aber etwas mehr Pflanzenmaterial. Sortiere die Qualitäten getrennt, und du merkst schnell, welche du bevorzugst.
| Faktor | Eiswasserextraktion | Dry Sift |
|---|---|---|
| Lösungsmittel | Keines (nur Eiswasser) | Keines |
| Benötigte Ausrüstung | Extraktionsbeutel, 2 Eimer, Eis | Siebrahmen, Auffangfläche |
| Reinheit des Endprodukts | Hoch — Wasser wäscht Pflanzenmaterial aus | Mittel — etwas Pflanzenkontamination |
| Trocknungszeit | 5–7 Tage | Sofort verwendbar |
| Terpenerhalt | Sehr gut (Kaltverfahren) | Gut |
| Ausbeute bei gleichem Material | Mittel | Etwas höher |
| Schwierigkeitsgrad | Einfach — Anleitung befolgen | Einfach — weniger Aufräumen |
Beide Methoden produzieren lösungsmittelfreies Hasch. Eiswasserextraktion liefert ein reineres Produkt mit besserem Terpenerhalt; Dry Sift geht schneller und macht weniger Arbeit. Wenn dir Qualität wichtig ist, gewinnt Eiswasser. Wenn du etwas Schnelles und Unkompliziertes für den Eigenbedarf suchst, lohnt sich ein Blick auf unsere Dry-Sift-Siebe — die führen wir separat.
Eine lösungsmittelfreie Methode, um Trichome von Pflanzenmaterial zu trennen. Eiskaltes Wasser macht die Trichomstiele spröde, sodass sie beim Rühren abbrechen. Die losen Trichome sinken dann durch immer feinere Netzbeutel und werden so in verschiedene Qualitätsstufen sortiert. Keine Chemie — nur Wasser, Eis und mechanische Trennung.
Das hängt komplett von deinem Ausgangsmaterial ab. Trichomreiche Blüten liefern typischerweise 10–15 % ihres Trockengewichts als Hasch. Verschnitt und Zuckerblätter ergeben weniger — meist 3–8 %. Aus 100 Gramm ordentlichem Verschnitt kannst du mit etwa 3–8 Gramm brauchbarem Hasch rechnen, verteilt auf die 5 Beutel.
Der 73-Mikron-Beutel gilt als der Sweet Spot — er fängt die harzreichsten Trichomköpfe mit minimalem Pflanzenanteil auf. Der 38-Mikron-Beutel ist reiner, liefert aber nur sehr wenig Material. Viele mischen die 73- und 120-Mikron-Fraktionen für eine gute Balance aus Qualität und Menge.
Sofort nach Gebrauch mit kaltem Wasser abspülen und das Netz dabei sanft reiben. Niemals heißes Wasser verwenden — das schmilzt Harz ins Gewebe und verstopft die Maschen dauerhaft. Vollständig an der Luft trocknen lassen. Eine weiche Zahnbürste hilft bei hartnäckigen Rückständen in den feineren Beuteln.
Ja. Bei richtiger Pflege — kaltes Abspülen nach jedem Durchlauf, vorsichtiger Umgang und vollständiges Trocknen vor der Lagerung — halten die Beutel dutzende Extraktionen. Die feineren Beutel (38 und 73 Mikron) sind empfindlicher, also nicht zu aggressiv auswringen. Tausche jeden Beutel aus, bei dem sich das Netz dehnt oder Löcher zeigt.
Rechne mit 5–7 Tagen an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort. Das Hasch dünn auf sauberer Pappe ausbreiten und alle 12–24 Stunden zerbröseln, damit eingeschlossene Feuchtigkeit entweichen kann. Wer diesen Schritt abkürzt oder das Hasch feucht lagert, riskiert Schimmel — und damit ist die gesamte Charge hinüber.
Destilliertes Wasser ergibt ein saubereres Geschmacksprofil. Leitungswasser enthält Chlor und Mineralien, die Geschmack und Farbe beeinflussen können. Kein Dealbreaker, aber für den geringen Preis von ein paar Litern destilliertem Wasser lohnt sich das Upgrade auf jeden Fall.
Zuletzt aktualisiert: April 2026