
Ice-O-Lator Small Extraktionsbeutel-Set
Ernte & Trocknung
von Ice-O-Lator
Ice-O-Lator Small — Lösungsmittelfreie Haschextraktion mit Eiswasser für zu Hause
Der Ice-O-Lator Small ist ein Beutelsystem zur Kaltwasserextraktion, das Trichomharz rein mechanisch vom Pflanzenmaterial trennt — ohne Butan, ohne Ethanol, ohne CO2. Nur Eis, Wasser und abgestufte Siebgewebe erledigen die Arbeit. Die Beutel passen auf einen handelsüblichen 20-Liter-Eimer mit 30 cm Durchmesser und verarbeiten bis zu 200 Gramm Pflanzenmaterial pro Durchgang. Je nach gewünschter Feinheit der Trennung kannst du zwischen Sets mit 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8 Beuteln wählen — von der schnellen Zweibeutel-Extraktion bis zur vollständigen Trichomspektrum-Aufteilung in acht Fraktionen.
Welches Ice-O-Lator Small Set brauchst du?
Genau hier haken die meisten Leute nach — deshalb hier die ehrliche Aufschlüsselung. Die Anzahl der Beutel bestimmt, in wie viele Qualitätsstufen dein Harz aufgeteilt wird. Mehr Beutel bedeuten feinere Trennung und saubereres Endprodukt, aber auch mehr Aufwand pro Durchgang.
| Set | Beutel | Maschenweiten | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Indoor (2 Beutel) | 2 | 1x 220mc, 1x 70mc | Schnelle Durchgänge mit sauberem Indoor-Material — weniger Blattrückstände |
| Outdoor (2 Beutel) | 2 | 1x 185mc, 1x 45mc | Outdoor-Material mit mehr Pflanzenresten, die herausgefiltert werden müssen |
| 3-Beutel-Set | 3 | 1x 220mc, 1x 70mc, 1x 25mc | Guter Mittelweg — fängt eine zusätzliche feine Fraktion auf, ohne zu kompliziert zu werden |
| 4-Beutel-Set | 4 | 1x 220mc, 1x 185mc, 1x 70mc, 1x 25mc | Saubere Mehrstufentrennung für alle, die es ernst meinen |
| 5-Beutel-Set | 5 | Mehrere abgestufte Maschenweiten | Mehr Fraktionen, mehr Kontrolle über das Endprodukt |
| 6-Beutel-Set | 6 | Mehrere abgestufte Maschenweiten | Detaillierte Auftrennung für erfahrene Extrakteure |
| 7-Beutel-Set | 7 | Mehrere abgestufte Maschenweiten | Nahezu vollständiges Trichomspektrum |
| 8-Beutel-Set | 8 | Vollständig abgestufte Maschenweiten | Maximale Trennung — jede Trichomgröße bekommt ihren eigenen Beutel |
Unsere ehrliche Empfehlung: Wenn du zum ersten Mal mit Eiswasserextraktion arbeitest, ist das 4-Beutel-Set der beste Einstieg. Du bekommst genug Abstufungen, um echte Qualitätsunterschiede zwischen den Fraktionen zu sehen, ohne den ganzen Nachmittag acht Siebe abzuschaben. Das 2-Beutel-Indoor-Set reicht für einen schnellen Durchgang, wenn dein Ausgangsmaterial sauber ist — allerdings landest du dabei mit gutem und mittelmäßigem Harz in einem Topf. Das 2-Beutel-Outdoor-Set arbeitet mit einem engeren 45-Mikron-Sieb im Auffangbeutel, weil Outdoor-Material erfahrungsgemäß deutlich mehr Pflanzenreste mitbringt. Das feinere Gewebe hält den groben Schmutz draußen.
Warum Kaltwasserextraktion Lösungsmittel überflüssig macht
Die Eiswasserextraktion — das Verfahren, für das der Ice-O-Lator entwickelt wurde — liefert lösungsmittelfreies Konzentrat ohne jegliche chemische Rückstände. Kein Butan, kein Ethanol, keine CO2-Flaschen. Das Prinzip ist denkbar einfach: Eiswasser macht die Trichomköpfe spröde genug, dass sie vom Pflanzenmaterial abbrechen. Anschließend werden sie durch immer feinere Siebgewebe gefiltert. Das Ergebnis ist reines Harz, das exakt nach der Pflanze schmeckt, aus der es stammt — weil kein Lösungsmittel Terpene herausgelöst oder Rückstände hinterlassen hat.
Wir verkaufen diese Beutel seit Anfang der 2000er, und am Grundprinzip hat sich nichts geändert — weil es schlicht funktioniert. Der 220-Mikron-Beutel ist dein Arbeitsbeutel: Er fängt das grobe Pflanzenmaterial ab und lässt die Trichome passieren. Alles darunter sammelt auf, wobei feinere Gewebe immer kleinere Trichomköpfe auffangen. Der 70-Mikron-Bereich gilt allgemein als der Sweet Spot für Potenz und Geschmack. Der 25-Mikron-Beutel fängt die winzigsten Köpfe auf — oft die konzentriertesten, aber mit dem geringsten Ertrag.
Was du vorher wissen solltest: Eiswasserextraktion ist deutlich unordentlicher als Trockensieben. Du arbeitest mit eiskaltem Wasser, deine Hände werden taub, und das ordentliche Trocknen des gesammelten Harzes braucht Geduld — mindestens 24 bis 48 Stunden auf Pappe oder einem Presssieb in einem kühlen, dunklen Raum. Wer die Trocknung abkürzt, riskiert Schimmel. Das ist der Kompromiss für ein saubereres, geschmackvolleres Produkt.
Ice-O-Lator Small — Technische Daten
| Spezifikation | Details |
|---|---|
| Ausführung | Small |
| Kapazität | Bis zu 200 g Pflanzenmaterial pro Durchgang |
| Beuteldurchmesser | 30 cm |
| Passende Eimergröße | 20 Liter / 5 Gallonen |
| Verfügbare Sets | 2-Beutel (Indoor), 2-Beutel (Outdoor), 3, 4, 5, 6, 7, 8 Beutel |
| Indoor-2-Beutel-Maschenweiten | 220mc + 70mc |
| Outdoor-2-Beutel-Maschenweiten | 185mc + 45mc |
| 3-Beutel-Set-Maschenweiten | 220mc + 70mc + 25mc |
| 4-Beutel-Set-Maschenweiten | 220mc + 185mc + 70mc + 25mc |
| Extraktionsmethode | Eiswasser (lösungsmittelfrei) |
| Kategorie | Ernte- und Trocknungszubehör |
Für ein komplettes Extraktionssetup brauchst du neben den Beuteln einen stabilen 20-Liter-Eimer (gibt's in jedem Baumarkt), reichlich Eis und etwas zum Umrühren — ein großer Holzlöffel funktioniert, ein Rühraufsatz für die Bohrmaschine geht schneller. Zum Trocknen des gesammelten Harzes empfehlen sich ein Presssieb oder eine Pollenpresse für ein sauberes, kompaktes Endprodukt. Wer regelmäßig größere Mengen verarbeitet, sollte sich den Ice-O-Lator Large anschauen — der verarbeitet bis zu 500 g pro Durchgang in einem größeren Eimer.
So funktioniert der Ice-O-Lator Small in der Praxis
Der Ablauf ist im Grunde simpel, aber die Details entscheiden über das Ergebnis. Wir haben über die Jahre Hunderte Kunden durch ihren ersten Durchgang begleitet, und die Fehler wiederholen sich fast immer: zu wenig Eis, zu aggressives Rühren oder zu kurze Trocknung. Hier die Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie es richtig geht.
- Stapele die Ice-O-Lator-Beutel im 20-Liter-Eimer übereinander — feinstes Sieb (niedrigste Mikronzahl) ganz unten, gröbstes Sieb (220mc) ganz oben. Jeder Beutel sitzt im darunterliegenden.
- Gib dein Pflanzenmaterial — bis zu 200 g — in den obersten Beutel (den Arbeitsbeutel). Das Material sollte trocken oder eingefroren sein. Gefrorenes Material gibt Trichome leichter ab, weil die Harzköpfe bereits spröde sind.
- Eis großzügig dazugeben. Du brauchst ungefähr ein 1:1-Verhältnis von Eis zu Pflanzenmaterial nach Volumen. Dann mit kaltem Wasser auffüllen, bis das Material vollständig bedeckt ist. Die Wassertemperatur muss nahe dem Gefrierpunkt bleiben — unter 4 °C ist das Ziel.
- 15 bis 20 Minuten sanft rühren. Hier machen die meisten den entscheidenden Fehler. Du machst keinen Smoothie — zu starkes Rühren zerkleinert Pflanzenmaterial und verunreinigt dein Harz. Langsame, gleichmäßige Kreisbewegungen. Lass die Kälte die Arbeit machen.
- Die Mischung nach dem Rühren 20 bis 30 Minuten ruhen lassen. Die Trichomköpfe sinken durch die Siebschichten, während Pflanzenreste in den oberen Beuteln hängen bleiben.
- Jeden Beutel einzeln herausnehmen, angefangen beim obersten. Das Wasser vollständig abtropfen lassen, bevor du den nächsten Beutel entfernst. Du wirst unterschiedliche Farben und Texturen auf jedem Sieb sehen — der 70mc-Beutel enthält typischerweise das goldene, sandige Material, das dein erstklassiges Harz darstellt.
- Das gesammelte Harz von jedem Beutel mit einem Löffel oder einer Karte abschaben. Jede Fraktion getrennt auf Presssiebe, Pappe oder Backpapier legen.
- In einem kühlen, dunklen Raum mit guter Luftzirkulation mindestens 24 bis 48 Stunden trocknen lassen. Nach 12 Stunden alle Klumpen aufbrechen, damit mehr Oberfläche freigelegt wird. Das Harz sollte sich trocken und krümelig anfühlen, nicht klebrig, bevor du es lagerst oder presst.
Ein zweiter Durchgang mit demselben Material liefert oft noch eine ordentliche Menge — nicht so potent wie der erste, aber auf jeden Fall lohnenswert. Manche machen drei Durchgänge, bevor sie das Pflanzenmaterial entsorgen.










