
POT by NOIDS Herb Cooker
Ernte & Trocknung
von NOIDS
POT by NOIDS — der Tischgerät-Decarboxylator, der den Backofen ablöst
Der POT by NOIDS Herb Cooker ist ein Tischgerät, das Decarboxylierung, Öl- und Butterinfusion, Ethanolextraktion und Filterung in einem einzigen Knopfdruck zusammenfasst. Statt drei Stunden lang den Backofen zu belagern und die halbe Wohnung zu parfümieren, lädst du den Glaseinsatz, schließt den Deckel und gehst Kaffee trinken. Wer sich diesen Cooker kaufen möchte, bekommt ein vierfach belegtes Werkzeug — kein Bastelprojekt mit Wasserbad und Kochthermometer.
Warum der POT besser arbeitet als dein Backofen
Decarboxylierung ist der Schritt, an dem die meisten Hobbyköche scheitern. Stell den Backofen auf 120 °C, weil du auf Nummer sicher gehen willst, und das THCA wird nicht vollständig aktiviert. Drehst du auf 160 °C, brennen dir die flüchtigen Terpene weg, die deine Edibles am Ende überhaupt erst rund machen. Haushaltsöfen schwanken im Betrieb um 15–25 °C um den eingestellten Wert — kein Spielraum, den du dir leisten möchtest, wenn du das Material vorher selbst angebaut oder bewusst eingekauft hast.
Der POT arbeitet mit einer Temperaturregelung, die kleine Schwankungen innerhalb eines schmalen, kontrollierten Bands abfängt. Zwei Stunden, Deckel zu, fertig. Der Glaseinsatz hält dein Material vom Metallgehäuse getrennt, der geschlossene Deckel hält die Terpene drinnen statt in deiner Küche, und das Gerät selbst sieht aus wie ein kleiner smarter Lautsprecher auf der Arbeitsplatte — unauffällig genug, dass dein Mitbewohner nicht jedes Mal nachfragt.
Den eigentlichen Mehrwert holst du dir in der zweiten Stufe heraus. Sobald die Decarboxylierung durch ist, kippst du das Material nicht um, du wechselst nicht den Topf, und du hantierst nicht mit einem improvisierten Wasserbad. Du gießt bis zu 250 ml deines Trägeröls direkt in denselben Glaseinsatz, wählst den Infusionsmodus, und das Gerät übernimmt. Kokosöl, MCT, Olivenöl, geklärte Butter — was auch immer dein Rezept verlangt.
Vier Funktionen, ein Knopf — was der POT konkret macht
Der POT deckt vier Modi ab: Decarboxylierung, Öl- bzw. Butterinfusion, Ethanolextraktion und Filterung. Die meisten zu Hause nutzen Modus eins und zwei regelmäßig, die anderen beiden gelegentlich für Tinkturen oder Konzentrate.
| Modus | Funktion | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Decarboxylierung | Wandelt THCA in THC und CBDA in CBD durch geregelte Wärme um | Vorbereitung des Materials für jedes Edible |
| Infusion | Zieht das decarboxylierte Material in bis zu 250 ml Trägeröl oder Butter aus | Cannabutter, MCT-Öl, Kokosöl für Kapseln |
| Extraktion | Ethanolbasierte Extraktion von Cannabinoiden und Terpenen | Tinkturen, FECO-ähnliche Konzentrate |
| Filterung | Trennt Pflanzenrückstände vom fertigen Öl oder der Tinktur | Letzter Schritt vor dem Abfüllen |
Kapazität, Dosierung und realistische Erwartungen
Pro Durchgang verarbeitet der POT 0 bis 30 Gramm getrocknetes Pflanzenmaterial in Kombination mit bis zu 250 ml Trägeröl. Das ist großzügig — die meisten zu Hause arbeiten mit 7 bis 14 Gramm pro Infusion. Für die Berechnung der Wirkstärke deines fertigen Öls bietet NOIDS einen kostenlosen Potency Calculator: Eingangsgewicht, geschätzter Cannabinoidgehalt, Ölvolumen rein — Milligramm pro Milliliter raus.
Zur Orientierung: Bei Kokosöl liegt die Cannabinoidaufnahme bei rund 80 %. Eine einsteigerfreundliche Portion bewegt sich im Bereich von 2,5 bis 10 mg THC pro Einheit. Warte mindestens zwei Stunden, bevor du nachlegst — orale Cannabinoide setzen langsamer ein, als die meisten erwarten, und der häufigste Anfängerfehler lautet „Ich spüre noch nichts" gefolgt von der zweiten Portion.
Technische Daten
| Kapazität (Pflanzenmaterial) | 0–30 g |
| Kapazität (Öl) | bis 250 ml |
| Decarb-Zyklus | ca. 2 Stunden |
| Modi | Decarb, Infusion, Extraktion, Filterung |
| Gehäuse | Vollmetall, freistehend |
| Einsatz | herausnehmbarer Glasbehälter |
| Stromversorgung | Netzadapter im Lieferumfang |
| SKU | HS1021 |
Den POT solltest du mit einer guten Silikonform für Gummies und einer Feinwaage mit 0,01 g Auflösung kombinieren — der Cooker liefert dir konstantes Öl, aber die exakte Dosis pro Gummie oder Kapsel hängt an deiner Waage. Ein feines Sieb oder Käseleinen ist praktisch, wenn du das Öl nach der Filterstufe noch einmal nachklären möchtest.
Lieferumfang
- POT-Hauptgerät mit Vollmetallgehäuse
- Herausnehmbarer Glaseinsatz
- Netzadapter
- Pipette zum Abmessen und Umfüllen
- Filtereinsatz
- Bedienungsanleitung
Aus unserem Laden: So bekommst du das beste Ergebnis
Wir hatten den POT bei uns im Test länger im Einsatz und haben ein paar Dinge gelernt, die in keiner Anleitung stehen. Erstens: Mahle dein Material grob, nicht fein. Pulverkonsistenz klingt nach mehr Oberfläche, klogt aber den Filter und macht das Öl trüb. Zielkonsistenz ist getrockneter Oregano. Zweitens: Lass das Glas nach dem Infusionszyklus zehn Minuten zugedeckt nachziehen, bevor du filterst — das holt noch ein paar Prozent Wirkstoff aus dem Pflanzenrest. Drittens: Beschrifte deine Flaschen mit Datum und geschätzter Stärke in mg/ml. Wer nach drei Wochen blind aus drei Flaschen mit unterschiedlicher Konzentration löffelt, lernt schnell, warum.
Wer den POT by NOIDS bei uns kaufen will, bekommt das Gerät, mit dem wir auch unsere eigenen Testchargen produzieren — wir empfehlen nichts, was wir nicht selbst stehen haben.
So benutzt du den POT by NOIDS
- Mahle dein Material grob — keine Pulverkonsistenz. Ziel: getrockneter Oregano.
- Schraube den Deckel ab und fülle bis zu 30 g gemahlenes Material in den Glaseinsatz.
- Deckel zu, Stecker rein, Decarb-Zyklus wählen. Zwei Stunden Pause.
- Nach dem Decarb das Material im Einsatz lassen und bis zu 250 ml deines Trägeröls oder geschmolzene Butter direkt dazugeben.
- Infusionszyklus starten. Das Gerät hält die Infusionstemperatur konstant.
- Nach dem Infusionszyklus den Filtermodus laufen lassen, um Pflanzenreste vom Öl zu trennen.
- In eine sterile Flasche umfüllen, mit Datum und geschätzter mg/ml-Stärke beschriften, im Kühlschrank lagern.
Was der POT nicht kann — ehrlich gesagt
Er ist kein Vaporizer, keine Rosin-Presse und macht auch kein Shatter. Der POT ist ein Decarb- und Infusionsgerät — innerhalb dieser Grenzen exzellent, außerhalb davon das falsche Werkzeug. Die zwei Stunden für die Decarboxylierung sind zudem nicht verhandelbar; die kontrollierte Steuerung braucht genau diese Zeit. Wer es eilig hat, ist hier falsch. Auch das 250-ml-Limit beim Öl ist für den Eigenbedarf großzügig, aber für Großchargen knapp — dann läuft das Gerät eben mehrfach hintereinander.
Sicherheitshinweise
Cannabinoide treten mit einer Reihe von Medikamenten in Wechselwirkung — darunter Blutverdünner, Antiepileptika und ZNS-dämpfende Wirkstoffe. Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zählen kurzfristige Veränderungen von Stimmung, Wahrnehmung und Koordination zu den typischen Effekten von Cannabinoiden. Bei länger anhaltendem oder hohem Konsum wurden in Studien Veränderungen der Leberenzymwerte beobachtet. Wenn du verschreibungspflichtige Medikamente nimmst, sprich vor selbst hergestellten Edibles mit deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt — die saubere, reproduzierbare Dosierung, die der POT erlaubt, ist nur dann sinnvoll, wenn die Dosis selbst zu dir passt. Dieses Gerät und seine Nutzung sind ausschließlich für Erwachsene ab 18 Jahren bestimmt.
Häufig gestellte Fragen
Brauche ich wirklich ein extra Decarb-Gerät?
Nein, du kannst auch im Backofen decarboxylieren. Aber Haushaltsöfen schwanken um 15–25 °C, und die Terpene gehen über die Küchenluft verloren. Der POT hält zwei Stunden lang ein schmales Temperaturband und schließt die flüchtigen Anteile im Glas ein — das gibt von Charge zu Charge konstantere Ergebnisse.
Wie viel Material kann ich auf einmal verarbeiten?
Bis zu 30 g getrocknetes Pflanzenmaterial pro Zyklus, kombiniert mit maximal 250 ml Trägeröl. Die meisten arbeiten zu Hause mit 7 bis 14 g pro Infusion. Für größere Mengen lässt du einfach mehrere Zyklen hintereinander laufen.
Kann ich Butter statt Öl verwenden?
Ja. Geklärte Butter (Ghee) funktioniert am besten, weil sie kaum Wasseranteil hat, aber auch normale Butter, Kokosöl, MCT- und Olivenöl gehen problemlos. Das 250-ml-Limit gilt für jeden Träger gleichermaßen.
Wie berechne ich die Stärke meines fertigen Öls?
Nutze den kostenlosen NOIDS Potency Calculator auf der Herstellerseite. Du gibst Pflanzengewicht, geschätzten Cannabinoidanteil und Ölvolumen ein und bekommst eine Schätzung in mg pro ml zurück. Bei Kokosöl wird mit etwa 80 % Cannabinoidaufnahme gerechnet.
Ist das Gerät laut? Riecht man es?
Es ist leise — kein Mahlwerk, keine Pumpe, nur kontrollierte Hitze. Geruchsentwicklung ist deutlich geringer als beim Backofen, weil der Deckel den ganzen Zyklus über geschlossen bleibt. Beim Öffnen nach der Infusion wirst du allerdings einen klaren Aromastoß bemerken.
Wie reinige ich den POT?
Nur der Glaseinsatz kommt mit Material und Öl in Kontakt — den schraubst du ab und spülst ihn mit warmem Spülwasser. Bei klebrigen Resten hilft Isopropylalkohol. Das Metallgehäuse wischst du mit einem feuchten Tuch ab, niemals untertauchen.
Lohnt es sich, den POT by NOIDS zu kaufen, wenn ich nur gelegentlich Edibles mache?
Wenn du zwei- bis dreimal im Jahr eine Charge Butter ansetzt, reicht der Backofen. Sobald du regelmäßig produzierst und konstante Wirkstärke pro Charge willst, holst du die Investition über bessere Ausbeute und reproduzierbare Dosierung schnell wieder rein.
Zuletzt aktualisiert: 04.2026

