
White Label
von White Label Seeds
X-Haze ist ein feminisierter, sativadominanter Haze-Hybrid aus dem Hause White Label Seeds — der Schwestermarke von Sensi Seeds. Die Genetik baut auf den legendären Haze-Linien der 90er auf: hoher Wuchs, intensive zerebrale Wirkung und das typische würzige Terpenprofil. Was X-Haze von anderen Haze-Kreuzungen unterscheidet, ist der ausgeprägte Zitrusschalen-Charakter, den die 40 % Indica-Genetik mitbringen. Frische Zitrone trifft auf pfeffrige Haze-Würze — ein Aromaprofil, das beim Aufschrauben des Glases sofort auffällt.
Wer schon mal eine reine Haze angebaut hat, kennt das Spiel: 90+ Tage Blüte, unkontrolliertes Streckwachstum, dünne Blüten. X-Haze behält den Haze-Charakter bei, bringt aber durch den Indica-Anteil dichtere Harzproduktion, kompaktere Blütenstruktur und eine kürzere Blütezeit von 65–80 Tagen. Kein Autoflower, kein Schnellschuss — eine echte Haze-Kreuzung, die Geduld verlangt und mit Gewicht, Potenz und Geschmack zurückzahlt.
X-Haze Cannabissamen sind in zwei Packungsgrößen erhältlich:
| Packung | Inhalt | SKU |
|---|---|---|
| Standard | 3 feminisierte Samen | CSWL0055 |
| Vorteilspackung | 5 feminisierte Samen | CSWL0056 |
Für einen einzelnen Indoor-Grow mit ScrOG-Netz reichen 3 Samen völlig aus — du behältst 2–3 Pflanzen und trainierst sie, bis sie das Netz füllen. Die 5er-Packung lohnt sich, wenn du Phänotypen vergleichen oder im Freiland auf einer größeren Fläche arbeiten willst. Bei einer Blütezeit von 65–80 Tagen ist ein Reservesamen Gold wert, falls mal einer nicht keimt — lieber einen übrig als von vorn anfangen.
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Samenbank | White Label Seeds (Sensi Seeds Familie) |
| Genetik | Haze-Hybrid (sativadominante Kreuzung) |
| Sativa-/Indica-Verhältnis | Ca. 60 % Sativa / 40 % Indica |
| Samentyp | Feminisiert |
| Blütezeit | 65–80 Tage |
| Empfohlene Umgebung | Indoor (ScrOG empfohlen) oder warmes, mediterranes Klima im Freiland |
| Ertrag | Hoch |
| Aroma | Zitrusschale, Gewürze, frische Frucht, erdige Untertöne |
| THC-Gehalt | Hoch |
| Wirkung | Stark zerebral, aufmunternd, energetisierend |
Wenn du X-Haze indoor anbaust, gehört ein ScrOG-Netz zur Grundausstattung — ohne Canopy-Management wird der Haze-Stretch zum Problem statt zum Vorteil. Hast du noch kein komplettes Setup, wirf einen Blick auf unsere Growzeltkomplettsets. Und ein Aktivkohlefilter ist bei X-Haze keine Option, sondern Pflicht: Das Zitrus-Gewürz-Terpenprofil ist intensiv genug, um sich durch geschlossene Türen bemerkbar zu machen.
Haze-Sorten haben einen Ruf wie Donnerhall — und der kommt nicht von ungefähr. Dieses klare, fast elektrische Kopf-High, das reine Haze-Linien liefern, lässt sich mit kompakten Indica-Hybriden schlicht nicht reproduzieren. Das Problem: Viele moderne Züchtungen haben genau die Eigenschaften herausgezüchtet, die Haze besonders machen. Schnellere Blüte, kompakterer Wuchs, einfacheres Handling — alles schön und gut, aber der Charakter bleibt auf der Strecke.
X-Haze schafft den Spagat. White Label hat die Höhe, das Streckwachstum und das zerebrale High beibehalten, während die Indica-Genetik im Hintergrund handfeste Vorteile mitbringt: dichtere Harzproduktion, ein realistischeres Blütefenster von 65–80 Tagen statt 90+ und dieses unverwechselbare Zitrusaroma, das reine Sativa-Hazes so nicht liefern. Du musst trotzdem mit vertikalem Wachstum rechnen — sie wird sich strecken und deinen Raum füllen — aber sie ist kein unkontrollierbares Monster wie manche alte Haze-Schnitte.
Ehrlich gesagt: X-Haze ist keine Anfängersorte. Wenn du noch nie angebaut hast, werden dich die lange Blütezeit und das Höhenmanagement auf die Probe stellen. Verglichen mit White Labels Northern Lights, die quasi von allein wächst, verlangt X-Haze deutlich mehr Aufmerksamkeit. Aber wenn du ein, zwei Grows hinter dir hast und den nächsten Schritt machen willst, ist sie eine hervorragende Wahl. Das Verhältnis von Ertrag zu Qualität ist ausgezeichnet — vorausgesetzt, du bekommst die Canopy unter Kontrolle.
Wir verkaufen seit über 25 Jahren Cannabissamen und bekommen regelmäßig die gleiche Frage: »Welche Haze-Sorte, wenn ich nicht drei Monate auf die Blüte warten will?« — X-Haze ist unsere Standardantwort. Die 65 Tage am kurzen Ende sind für eine echte Haze-Kreuzung bemerkenswert schnell, und das Zitrus-Terpenprofil hebt sie geschmacklich von der Masse ab. Wir würden sie immer mit einem ScrOG-Netz kombinieren und den Umschaltzeitpunkt auf 12/12 nicht zu spät wählen — sie streckt sich in den ersten zwei bis drei Blütewochen nochmal ordentlich. Wer das einplant, wird mit einer der aromatischsten Haze-Kreuzungen belohnt, die White Label im Programm hat.
Hier zeigt X-Haze, was sie von generischen Haze-Kreuzungen unterscheidet. Beim Öffnen eines ausgehärteten Glases trifft dich als Erstes frische Zitrusschale — scharf, hell, fast so, als würdest du eine Zitronenschale zwischen den Fingern zerreiben. Das ist der Indica-Anteil, der sich hier bemerkbar macht, und er ist wirklich appetitanregend. Darunter liegt das klassische Haze-Fundament: warm, pfeffrig, leicht weihrauchähnlich. Wenn sich das Aroma entfaltet, kommen subtile Noten von tropischer Frucht und feuchter Erde dazu.
Die Harzproduktion ist beachtlich. Die langen, filigranen Sativa-Blütenstrukturen bekommen eine dichte Trichomschicht, die sie fast bereift aussehen lässt. In den letzten Blütewochen nimmt der Geruch erheblich zu — wer indoor ohne Aktivkohlefilter anbaut, informiert damit das gesamte Treppenhaus. Wir haben schon oft erlebt, dass Kunden die Geruchsentwicklung von Haze-Kreuzungen unterschätzen. Sei nicht einer davon.
Die hohe THC-Konzentration in Kombination mit dem Terpenprofil übersetzt sich direkt in die Wirkung: ein starker zerebraler Schub, der aufmunternd und energetisierend wirkt statt sedierend. White Label beschreibt die Wirkung als motivierend — und das deckt sich mit dem, was man von einem 60 % sativadominanten Haze-Hybrid erwarten würde. Eine Sorte für den Morgen, für gesellige Runden, für kreative Projekte — definitiv kein Couchlock-Kandidat.
Wenn du zwischen verschiedenen Haze-Samen schwankst, hilft ein direkter Vergleich. Hier sind die praktisch relevanten Unterschiede:
| Eigenschaft | X-Haze (White Label) | Amnesia Haze (typisch) | Super Silver Haze (typisch) |
|---|---|---|---|
| Sativa-Anteil | ~60 % | ~70–80 % | ~70 % |
| Blütezeit | 65–80 Tage | 70–84 Tage | 63–70 Tage |
| Wuchshöhe | Hoch (Haze-Stretch) | Sehr hoch | Hoch |
| Hauptaroma | Zitrusschale, Gewürze | Erdig, Zitrus, Haze | Würzig, kräuterig, Zitrus |
| Wirkungscharakter | Zerebral, aufmunternd, energetisch | Zerebral, kreativ, intensiv | Zerebral, energetisch, klar |
| Schwierigkeitsgrad | Mittel | Mittel bis fortgeschritten | Mittel |
Der 40 %-Indica-Anteil gibt X-Haze einen spürbaren Vorteil bei Harzdichte und Aromakomplexität gegenüber reineren Sativa-Haze-Linien. Auch die Blütezeit ist etwas handhabbarer — 65 Tage am kurzen Ende sind schneller als die meisten Amnesia-Haze-Phänotypen. Wenn du Haze-Charakter willst, ohne dich auf eine volle 12-Wochen-Blüte einzulassen, ist X-Haze die beste Haze-Kreuzung für Grower mit etwas Erfahrung, die Potenz, Geschmack und einen realistischen Zeitplan unter einen Hut bringen wollen. Die Vorteilspackung mit 5 Samen lässt sich bei Azarius bestellen und gibt dir genug Spielraum für Phänotypenauswahl.
X-Haze ist zu etwa 60 % Sativa und 40 % Indica. Sie wächst wie eine Sativa — hoch, streckend, mit langen, filigranen Blüten — aber die Indica-Genetik sorgt für dichtere Harzproduktion und das ausgeprägte Zitrusaroma. Die Wirkung ist klar zerebral und aufmunternd.
Die Blütezeit liegt bei 65–80 Tagen, abhängig vom Phänotyp und den Anbaubedingungen. Ab Tag 60 solltest du die Trichomen mit einer Lupe prüfen — milchige Trichomen mit vereinzelten bernsteinfarbenen signalisieren den optimalen Erntezeitpunkt für eine zerebrale Wirkung.
Davon raten wir ab. White Label empfiehlt Outdoor-Anbau nur in warmem, mediterranem Klima. Die lange Blütezeit von X-Haze braucht einen warmen, ausgedehnten Herbst. In Norddeutschland, den Niederlanden oder Großbritannien baust du sie besser indoor mit ScrOG-Netz an.
Rechne mit deutlichem vertikalem Wachstum — besonders in den ersten 2–3 Blütewochen streckt sie sich nochmal kräftig. Ohne ScrOG-Netz oder aggressives LST wird es in einem Standardzelt eng. White Label empfiehlt ausdrücklich die Bildschirmmethode für Indoor-Anbau.
Dominant ist frische Zitrusschale — scharf und zitronig. Darunter findest du ein würziges Haze-Fundament mit Anklängen von tropischer Frucht und erdigen Untertönen. Der Geruch ist intensiv, besonders in der Spätblüte. Ein Aktivkohlefilter ist für Indoor-Grows dringend zu empfehlen.
Ehrlich gesagt: eher nicht. Der Haze-Stretch, die lange Blütezeit und das notwendige Canopy-Management machen sie zur besseren Wahl für Grower mit mindestens einem erfolgreichen Grow. Wenn du ganz neu bist, fang mit Northern Lights an und komm dann zu X-Haze zurück.
White Label stuft X-Haze als ertragreiche Sorte ein, besonders mit ScrOG-Setup, das die Lichtverteilung über die Canopy maximiert. Genaue Gramm pro Quadratmeter hängen von Beleuchtung, Substrat und Training ab, aber die ScrOG-Methode liefert bei dieser Sorte konstant die besten Ergebnisse.
X-Haze Cannabissamen kannst du direkt hier bei Azarius bestellen — als 3er- oder 5er-Packung feminisierter Samen von White Label Seeds. Versand erfolgt innerhalb Europas.
Zuletzt aktualisiert: April 2026