
White Label
von White Label Seeds
Skunk #1 feminisierte Samen von White Label Seed Bank sind das genetische Original, das dem Begriff „Skunk" seinen Namen gab. Aus einer Kreuzung von Colombian Gold, Acapulco Gold und Afghani entstand Ende der 1970er ein so stabiler, wüchsiger und harziger Hybrid, dass Züchter ihn über zwei Jahrzehnte als universellen Kreuzungspartner eingesetzt haben. Die Mehrheit der niederländischen Hybriden trägt Skunk #1 irgendwo im Stammbaum. Jetzt kannst du das Ausgangsmaterial selbst anbauen: 45–50 Tage Blüte, rund 110 g pro Pflanze und eine Fehlertoleranz, an der empfindlichere Genetiken längst eingegangen wären.
| Packung | Samen | SKU | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| 3er-Pack | 3 feminisierte Samen | CSWL0002 | Einzelner Testlauf oder gemischte Zelte mit mehreren Sorten |
| 5er-Pack | 5 feminisierte Samen | CSWL0039 | Besserer Stückpreis — Reservesamen für den nächsten Durchgang |
Wir greifen jedes Mal zum 5er-Pack, es sei denn, du willst bewusst mehrere Sorten in einem Zelt laufen lassen. Die zwei zusätzlichen Samen sichern dir den nächsten Zyklus ab, und der Preis pro Samen sinkt spürbar. Der 3er-Pack ergibt Sinn, wenn du die Hälfte deiner Fläche einer anderen Sorte widmen willst und daneben eine zuverlässige Ankerpflanze brauchst.
Es gibt einen Grund, warum das Wort „Skunk" zum Synonym für jedes intensiv riechende Cannabis wurde. Skunk #1 ist der Ursprung — ein stabilisierter Hybrid aus Colombian Gold, Acapulco Gold und Afghani-Genetik, der Anfang der 1980er festgezurrt wurde. Das Ergebnis war eine Pflanze so gleichmäßig, so triebstark und so harzig, dass Züchter sie wie einen Universalspender behandelten. Kreuze Skunk #1 mit fast allem, und die Nachkommen wachsen schneller, bringen mehr Ertrag und reifen zuverlässig aus. Das sind keine Werbeversprechen — das sind über 20 Jahre dokumentierte Zuchtgeschichte.
Was Skunk #1 besonders macht, ist nicht eine einzelne herausragende Eigenschaft. Es ist die Kombination: kurze Blütezeit (45–50 Tage sind für einen Hybrid tatsächlich schnell), ordentlicher Ertrag für die Pflanzengröße und ein Wuchsmuster so berechenbar, dass du deinen Kalender danach stellen könntest. Indoor erreicht die Pflanze 120–150 cm, was in den meisten Growzelten ohne aggressives Training machbar bleibt. Topping und LST nimmt sie dankbar an, verlangt aber weder das eine noch das andere. Lass sie einfach stehen, und sie liefert trotzdem eine solide Hauptcola, umgeben von kräftigen Seitentrieben.
Der Geruch ist die Visitenkarte. In den letzten zwei Blütewochen produziert Skunk #1 diesen tiefen, beißenden, unverwechselbaren Skunk-Gestank, der durch Aktivkohlefilter durchschlägt, wenn die nicht mehr frisch sind. Dezent ist anders. Wenn Diskretion bei dir oben auf der Liste steht, kalkuliere einen frischen Filter und sauberen Unterdruck ein — sonst kündigt sich diese Pflanze von selbst an.
Skunk #1 feminisierte Samen gehören zu den verzeihendsten Sorten, die du in Erde oder Kokos setzen kannst. White Label hat diese Linie gezielt für Grower entwickelt, die Ergebnisse wollen, ohne dafür Pflanzenwissenschaften studiert zu haben. So sieht ein typischer Indoordurchgang aus:
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Samenbank | White Label |
| Samentyp | Feminisiert |
| Genetik | Colombian Gold x Acapulco Gold x Afghani |
| Typ | Hybrid (ca. 60 % Sativa / 40 % Indica) |
| Blütezeit | 45–50 Tage |
| Endhöhe (Indoor) | 120–150 cm |
| Ertrag (Indoor) | ca. 110 g pro Pflanze |
| Schwierigkeitsgrad | Anfängerfreundlich |
| Verfügbare Packungen | 3er-Pack (CSWL0002) / 5er-Pack (CSWL0039) |
Growsetup vervollständigen: Skunk #1 gedeiht in praktisch jedem Medium, aber wenn du deinen ersten Indoorzyklus startest, kombiniere diese Samen mit einem kompletten Growzeltkomplettset — Zelt, Lampe, Abluft und Aktivkohlefilter in einer Box. Ein vernünftiges pH-Messgerät und eine Juwelierlupe zur Trichomkontrolle bei der Ernte gehören ebenfalls dazu. Ein Aktivkohlefilter ist bei dieser Sorte Pflicht, es sei denn, dein gesamtes Stockwerk soll nach einem Amsterdamer Coffeeshop anno 2003 riechen.
Keine Sorte ist makellos, und wir sagen dir das lieber vorher, als dass du es selbst herausfindest. Die größte Einschränkung von Skunk #1 ist der Geruch. Das hier ist keine Sorte mit „dezenter Kräuternote" — das ist ein ausgewachsener, raumfüllender, nachbarschaftsalarmierender Gestank ab ungefähr der 4. Blütewoche. Wenn du in einer Wohnung mit gemeinsamer Lüftung anbaust, brauchst du ernstzunehmende Geruchskontrolle. Ein einzelner Aktivkohlefilter mit der richtigen Leistung in Kubikmetern pro Stunde reicht aus, aber ein abgenutzter Filter schafft das nicht mehr. Plane den Kauf eines Ersatzfilters ein, wenn deiner schon mehr als zwei Zyklen hinter sich hat.
Der Ertrag — rund 110 g pro Pflanze — ist solide, aber kein Rekord. Moderne Photoperioden-Hybriden, die gezielt auf Ertrag gezüchtet wurden, liefern unter gleichen Bedingungen mehr. Allerdings brauchen diese Sorten oft mehr Aufmerksamkeit, präzisere Düngung und intensiveres Training, um ihr Potenzial auszuschöpfen. Skunk #1 liefert dir eine verlässliche, gleichmäßige Ernte ohne Aufwand. Das Arbeitstier, nicht das Showpferd.
Die Höhe kann unerfahrene Grower überraschen. Mit 120–150 cm Indoor ist Skunk #1 eine mittelgroße bis große Pflanze. In einem 120-cm-Zelt musst du früh toppen und wahrscheinlich LST einsetzen, um die Krone unter der Lampe zu halten. In einem 180-cm-Zelt hast du genug Raum, um sie natürlich wachsen zu lassen. Plane den Zeitpunkt der Lichtumstellung anhand deines verfügbaren vertikalen Platzes — die Streckphase ist real.
Wenn du zwischen mehreren White-Label-Optionen schwankst, zeigt dir diese Tabelle, wie sich Skunk #1 gegen zwei andere beliebte Sorten derselben Samenbank schlägt:
| Eigenschaft | Skunk #1 | White Widow (White Label) | Northern Lights (White Label) |
|---|---|---|---|
| Blütezeit | 45–50 Tage | 50–60 Tage | 45–50 Tage |
| Endhöhe (Indoor) | 120–150 cm | 100–130 cm | 80–120 cm |
| Ertrag (ca.) | 110 g/Pflanze | 100 g/Pflanze | 100 g/Pflanze |
| Geruchsintensität | Sehr hoch | Mittel | Gering bis mittel |
| Anfängerfreundlich | Ja | Ja | Sehr |
| Am besten für | Allround-Zuverlässigkeit | Harzproduktion | Stealth-Grows / kleine Räume |
Northern Lights ist die bessere Wahl, wenn Geruch ein Ausschlusskriterium ist — deutlich unauffälliger und bleibt kompakter. White Widow liefert ein stärker beharztes Endprodukt, braucht aber etwas länger bis zur Reife. Skunk #1 sitzt in der Mitte: schnell, produktiv und die genetische Grundlage, auf der beide anderen Sorten teilweise aufgebaut sind. Für einen ersten Grow, bei dem du einfach etwas willst, das funktioniert, ist Skunk #1 unsere Standardempfehlung.
Das Aroma von Skunk #1 ist der Referenzpunkt, der einer ganzen Cannabiskategorie ihren Namen gegeben hat. In den letzten Blütewochen entwickeln die Buds einen scharfen, stechenden, fast chemischen Moschus über einer erdigen, leicht süßen Basis. Das ist die Art Geruch, die sich in Kleidung festsetzt und stundenlang in einem Raum hängt, nachdem du die Gläser verschlossen hast. Öffne ein Aushärtungsglas nach zwei Wochen und es trifft dich wie eine Packung überreifen Käse — im besten Sinne, wenn du auf so etwas stehst.
Der Geschmack folgt der Nase: erdig, skunkig, mit einer zitrus-süßen Unternote, die beim Ausatmen stärker durchkommt. Nicht so vielschichtig wie manche modernen terpenbetonten Sorten — eher direkt, ehrlich und sofort wiedererkennbar. Wenn du jemals echtes Skunk-Cannabis aus der Amsterdamer Szene der frühen 2000er gerochen hast: Hier kommt dieser Geruch her.
Skunk-Cannabis war in den letzten zehn Jahren Gegenstand mehrerer Forschungsarbeiten. Laut einer Studie in der Fachzeitschrift Addiction zum Profil von potentem Cannabis gilt: »Although skunk was most clearly defined by these negative effects, it was also rated as having the 'best high' and was considered the 'preferred type'« (PMC4611354). Das deckt sich mit dem, was wir seit Jahren hinter der Theke beobachten — Leute kommen immer wieder zu Skunk-Genetik zurück, weil das Wirkprofil ausgewogen und berechenbar ist.
Gleichzeitig hat die Forschung Zusammenhänge zwischen potentem Cannabis und psychischer Gesundheit untersucht. Laut einer Übersichtsarbeit zu negativen strukturellen und funktionellen Auswirkungen: »Cannabis use may precipitate psychosis in susceptible individuals« (PMC9954727). Das betrifft nicht speziell Skunk #1 — es gilt für jede THC-reiche Sorte. Maßvoller Umgang und Bewusstsein für die eigene Reaktion sind immer vernünftig.
Wir verkaufen Cannabis Samen seit über 25 Jahren und Skunk #1 ist eine der Sorten, die wir Erstanbauern am häufigsten empfehlen. Warum? Weil sie liefert. Kein Drama, keine Überraschungen, keine Sorte, bei der du um 3 Uhr nachts in Foren nach Mangelerscheinungen suchst. Du steckst den Samen in die Erde, gibst Wasser und Licht, und 10–13 Wochen später hast du anständige Buds im Glas. Wenn du Skunk #1 feminisierte Samen bestellen willst, nimm den 5er-Pack — die zwei Reservesamen sind Gold wert, falls du beim nächsten Zyklus nicht neu kaufen willst. Und bestell einen frischen Aktivkohlefilter gleich mit. Vertrau uns da einfach.
Insgesamt etwa 10–13 Wochen Indoor. Das setzt sich zusammen aus 4–5 Wochen vegetativem Wachstum plus 45–50 Tagen Blüte. Dazu kommen ein paar Tage Übergangsphase nach der Umstellung auf 12/12. Damit gehört Skunk #1 zu den schnelleren Photoperioden-Sorten auf dem Markt.
Ja — eine der besten. Skunk #1 feminisierte Samen stecken Übergießen, leichte Nährstoffungleichgewichte und Temperaturschwankungen weg, die empfindlichere Genetiken in die Knie zwingen würden. White Label hat diese Linie gezielt auf Gleichmäßigkeit und einfachen Anbau gezüchtet.
Feminisierte Samen bringen ausschließlich weibliche Pflanzen hervor — die, die die harzigen Buds entwickeln. Reguläre Samen ergeben ungefähr 50/50 männliche und weibliche Pflanzen, sodass du Männchen erkennen und entfernen musst, bevor sie bestäuben. Für die meisten Heimgrower sind feminisierte Samen der sinnvollere Weg — weniger Verschwendung, weniger Rätselraten.
Ja. Der Geruch ist ab der Mitte der Blüte intensiv und entweicht aus jedem Growraum ohne ordentliche Aktivkohlefiltration und Unterdruck. Wenn Diskretion zählt, investiere in einen guten Aktivkohlefilter und stelle sicher, dass er für das Volumen deines Zelts ausgelegt ist. Ein abgenutzter Filter hält Skunk #1 nicht zurück.
Auf jeden Fall. Skunk #1 liefert draußen in gemäßigtem Klima gute Ergebnisse und ist Ende September bis Anfang Oktober in der nördlichen Hemisphäre erntereif. Die natürliche Schädlingsresistenz und Wuchskraft machen sie zu einer soliden Outdoorwahl — allerdings trägt der Geruch weit. Behalte das im Hinterkopf, wenn die Nachbarn nah dran sind.
White Label gibt rund 110 g pro Pflanze unter Standard-Indoorbedingungen an (400–600 W HPS oder gleichwertiges LED). Mit Trainingstechniken wie ScrOG oder Mainlining lässt sich das steigern, aber 110 g sind eine realistische Ausgangsbasis für einen unkomplizierten Grow ohne intensives Eingreifen.
Rechne mit 120–150 cm Endhöhe. Die Pflanze verdoppelt sich während der Blütestreckung ungefähr, also stelle auf 12/12 um, wenn sie etwa die Hälfte deiner Zielhöhe erreicht hat. In niedrigeren Zelten (120 cm) solltest du früh toppen und LST einsetzen, um die Krone unter Kontrolle zu halten.
Direkt hier bei Azarius. Wir führen sowohl den 3er-Pack als auch den 5er-Pack von White Label. Bestellung aufgeben, und die Samen kommen diskret verpackt bei dir an.
Zuletzt aktualisiert: April 2026