
Pineapple-Sorten
von Super Sativa Seed Club
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Pineapple Poison ist eine sativadominante feminisierte Cannabissorte (60 % Sativa, 40 % Indica) aus dem Hause Super Sativa Seed Club in Amsterdam. Die Kreuzung aus einer klassischen Pineapple-Skunk-Mutterpflanze und einem holländischen Durban-Poison-Schnitt ergibt eine Pflanze, die wie eine echte Sativa wächst — hoch, hellgrün, schmale Blattfinger — aber deutlich schneller fertig wird und robuster dasteht als die meisten sativalastigen Genetiken auf dem Markt. Wer bisher vor Sativa-Grows zurückgeschreckt ist, findet hier den richtigen Einstieg.
Sativadominante Sorten bringen normalerweise eine lange Liste an Vorbehalten mit: endlose Blütezeiten, unkontrollierter Stretch, der jedes Growzelt sprengt, Empfindlichkeit gegen Schimmel und ein generelles Verhalten nach dem Motto „viel Glück, mach mal." Pineapple Poison umgeht fast alle diese Probleme. Die 40 % Indica-Genetik aus der Durban-Poison-Seite bringt Widerstandsfähigkeit und Wuchskraft in den Rahmen, ohne den Sativa-Charakter zu verwässern. Du bekommst weiterhin den hohen Wuchs, die großzügigen Internodienabstände und die hellen, schmalen Fächerblätter — aber die Pflanze macht tatsächlich mit.
Wir haben schon oft erlebt, dass Grower nach einem einzigen Durchgang mit einem 14-Wochen-Blütemonster, der in die Lampen gewachsen ist, das Interesse an Sativas komplett verloren haben. Pineapple Poison blüht in 8 bis 10 Wochen ab — das liegt auf dem Niveau vieler indicadominanter Sorten. Das ist ein echter Unterschied, wenn du Stromkosten rechnest oder draußen gegen den Herbst ankämpfst. Und genau draußen spielt sie ihre wahre Stärke aus: In den Boden gepflanzt oder in einem großen Topf mit ausreichend Wurzelraum kann Pineapple Poison bis zu 1.000 Gramm pro Pflanze liefern. Das ist kein Druckfehler — diese Pflanze ist eine echte Produzentin, wenn man ihr Platz gibt.
Die ehrliche Einschränkung: Indoor wächst sie immer noch mittel bis hoch. Wenn du mit einem 60x60-Growzelt und begrenzter Deckenhöhe arbeitest, musst du früh toppen oder trainieren. Sie ist handhabbar, aber sie ist keine kompakte Indica, die von allein klein bleibt. In einem höheren Zelt oder einem eigenen Growraum macht sie keinerlei Probleme. Erfahrene Indoorgrower können bei guter Beleuchtung und Nährstoffversorgung bis zu 450 Gramm pro Quadratmeter ernten.
| Spezifikation | Details |
|---|---|
| Samenbank | Super Sativa Seed Club (Amsterdam) |
| Genetik | Pineapple (Skunk) x Durban Poison (holländischer Schnitt) |
| Typ | Feminisiert, photoperiodisch |
| Sativa / Indica | 60 % / 40 % |
| Blütezeit | 8–10 Wochen |
| Indoorertrag | Bis zu 450 g/m² |
| Outdoorertrag | Bis zu 1.000 g/Pflanze |
| Wuchshöhe | Mittel bis hoch |
| Resistenz | Schimmelresistent, schädlingsresistent |
| Samen pro Packung | 3 |
| SKU | CSSC0030 |
Das Wachstumsverhalten von Pineapple Poison verrät sofort, was in ihr steckt — eine Sativa mit einem stabileren Rückgrat. In der vegetativen Phase wächst sie zügig in die Höhe, mit deutlichem Abstand zwischen den Nodien. Die Blätter sind klassisch Sativa: schmal, hellgrün und reichlich vorhanden. Sie reagiert gut auf Topping und LST (Low-Stress-Training), was sich indoor besonders lohnt, um die Kronenoberfläche gleichmäßig zu halten und die Lichtdurchdringung zu den unteren Blütenansätzen zu verbessern.
Outdoor zeigt Pineapple Poison erst richtig, was sie kann. Ihre natürliche Schimmel- und Schädlingsresistenz — vererbt sowohl von der robusten Skunk-Linie als auch von der widerstandsfähigen Durban-Poison-Genetik — bedeutet, dass sie feuchte europäische Herbstmonate deutlich besser wegsteckt als die meisten sativalastigen Pflanzen. Laut einer Studie zu Konsumentenwahrnehmungen von Cannabissorten-Unterschieden erzielte Durban Poison durchgehend hohe Werte sowohl bei der wahrgenommenen Potenz als auch beim Konsumenteninteresse (Elzinga et al., 2015, PMC5798829) — das spricht für die Qualität der Genetik, die in diese Kreuzung einfließt.
Ein Punkt, den du im Blick behalten solltest: Spar nicht an Nährstoffen während der Stretchphase. Wenn Pineapple Poison in die Blüte wechselt, kann sie in den ersten zwei bis drei Wochen erheblich an Höhe zulegen. Füttere sie ordentlich, stütze die Äste bei Bedarf ab, und sie belohnt dich mit dichten, harzigen Colas, die nach einer tropischen Obstschale in der Sonne duften.
Hier verdient sich der Name. Brich eine ausgehärtete Blüte von Pineapple Poison auf, und dir schlägt ein süßer, unverkennbar tropischer Ananasduft entgegen — scharf und säuerlich, mit einem skunkigen Unterton, der an die Oldschool-Herkunft erinnert. Die Durban-Poison-Seite fügt eine würzige, fast anisartige Note hinzu, die das Ganze interessant hält. Das ist keine eindimensionale Fruchtsorte — das Terpenprofil hat echte Tiefe.
Der Rauch selbst ist für eine sativadominante Sorte auffallend sanft. Beim Einatmen schmeckst du die Ananassüße, gefolgt von einem pfeffrigen, erdigen Abgang beim Ausatmen. Laut einer Untersuchung zur menschlichen olfaktorischen Unterscheidung genetischer Cannabisvariation (de la Fuente et al., 2022, PMC9651054) produzieren genetisch kohärente Sorten konsistentere und identifizierbarere Aromaprofile — und die Abstammung von Pineapple Poison ist so klar definiert, wie es nur geht.
Die Wirkung tendiert Richtung Sativa: aufmunternd, zerebral und energetisch. Der 40 %-Indica-Anteil rundet die Kanten ab, sodass du dich nicht aufgedreht oder unruhig fühlen dürftest. Das ist die Art von Sorte, nach der du an einem Samstagnachmittag greifst, wenn du noch Dinge zu erledigen hast, aber Spaß dabei haben willst. Durban Poison wird traditionell für ihren klaren, funktionalen Charakter geschätzt, und genau das scheint hier durch.
Wenn du verschiedene Optionen abwägst und Cannabis Samen kaufen möchtest, hilft dieser direkte Vergleich. So schneidet Pineapple Poison gegen zwei andere beliebte sativalastige Sorten ab:
| Eigenschaft | Pineapple Poison (SSSC) | Durban Poison (typisch) | Pineapple Haze (typisch) |
|---|---|---|---|
| Sativa-Anteil | 60 % | 100 % | 70 % |
| Blütezeit | 8–10 Wochen | 8–9 Wochen | 10–12 Wochen |
| Outdoorertrag | Bis zu 1.000 g/Pflanze | 400–500 g/Pflanze | 600–800 g/Pflanze |
| Schimmelresistenz | Stark | Moderat | Gering bis moderat |
| Anfängerfreundlich | Ja | Ja | Eher nicht |
| Dominantes Aroma | Tropische Ananas, Skunk | Würzig, erdig, Anis | Süße Ananas, Haze |
Wir würden Pineapple Poison einer reinen Durban Poison vorziehen, wenn Ertrag Priorität hat — und einer Pineapple Haze, wenn du keine Lust hast, eine 12-Wochen-Blüte-Sativa durch einen nassen Oktober zu begleiten. Sie trifft den Sweetspot zwischen beiden.
Vervollständige dein Growsetup: Ein Anzuchtset für die Keimung und ein ordentlicher Aktivkohlefilter für den Indoorbetrieb gehören dazu — die tropischen Terpene von Pineapple Poison sind großartig, aber deine Nachbarn haben möglicherweise eine Meinung dazu. Bestelle dazu ein zuverlässiges pH-Messgerät und ein CalMag-Ergänzungsmittel, damit sie während des Sativa-Stretchs gut versorgt bleibt.
Super Sativa Seed Club gibt es seit den frühen 80ern — sie waren eine der originalen Amsterdamer Samenbanken, bevor die Szene global wurde. Eine Weile waren sie von der Bildfläche verschwunden, kamen dann aber mit einem kuratierten Sortiment zurück, das stark auf ihrem ursprünglichen Zuchtmaterial basiert. Pineapple Poison ist eine ihrer modernen Kreuzungen, aber die Philosophie ist Oldschool: Züchte zuerst auf Wuchskraft, Geschmack und Resistenz — um die Optik kümmern wir uns danach.
Kunden, die diese Sorte angebaut haben, erwähnen immer wieder zwei Dinge: Der Geruch in der späten Blüte ist intensiv (Aktivkohlefilter, ernsthaft), und die Outdoorerträge können wirklich atemberaubend sein, wenn man ihr Platz gibt. Ein Grower in Südeuropa berichtete von über 800 Gramm aus einer einzigen Pflanze in einem 50-l-Stofftopf. Das ist die Skunk-Genetik, die ihre Arbeit macht — diese Pflanzen wollen produzieren.
Worauf du achten solltest: Wenn du in einem nördlichen Klima mit frühem Frost anbaust, starte indoor und pflanze nach dem letzten Frost nach draußen um. Sie ist zäh, aber nicht unverwundbar. Das Blütefenster von 8–10 Wochen gibt dir in den meisten Teilen Westeuropas einen realistischen Erntezeitraum, aber überstrapaziere dein Glück nicht, wenn der September kalt wird.
Pineapple Poison liefert Sativa-Wuchseigenschaften — hoher Wuchs, zerebraler Effekt, tropisches Aroma — ohne die üblichen Sativa-Kopfschmerzen. Sie blüht in 8–10 Wochen, ist schimmel- und schädlingsresistent und bringt outdoor bis zu 1.000 Gramm pro Pflanze. Feminisierte Samen bedeuten, dass jede Pflanze Blüten produziert — kein verschwendeter Platz für Männchen.
Ja. Die Indica-Genetik sorgt für Robustheit und Wuchskraft, die häufige Anfängerfehler verzeiht. Unregelmäßiges Gießen, Temperaturschwankungen und Schädlingsdruck steckt sie besser weg als die meisten sativadominanten Sorten. Einziger Punkt: Indoor früh toppen, um die Höhe zu kontrollieren.
Rechne mit mittlerer bis großer Wuchshöhe, abhängig von Topfgröße und Vegzeit. Ohne Training kann sie indoor 150 cm und mehr erreichen. Topping über dem 4. Nodium und LST halten sie in Growzelten mit 180–200 cm Deckenhöhe gut handhabbar.
Absolut — sie ist dafür gemacht. Ihre Schimmelresistenz und die 8–10-Wochen-Blütezeit machen sie gut geeignet für deutsches, niederländisches und britisches Klima. Starte die Sämlinge im Frühling indoor und pflanze nach dem letzten Frost um. Die Ernte fällt typischerweise auf Ende September bis Mitte Oktober.
Süße tropische Ananas dominiert, unterlegt von skunkigen, erdigen Untertönen aus der Skunk-Linie und einer würzigen, anisartigen Note von der Durban-Poison-Genetik. Der Rauch ist sanft mit einem pfeffrigen Abgang. Erwarte starke Aromen in der späten Blüte — ein Aktivkohlefilter ist indoor dringend zu empfehlen.
Indoor bis zu 450 Gramm pro Quadratmeter bei guter Beleuchtung und Nährstoffversorgung. Outdoor bis zu 1.000 Gramm pro Pflanze in großen Behältern oder direkt im Boden. Der Ertrag hängt stark vom Wurzelraum, der Lichtexposition und der Nährstoffverfügbarkeit während des Blütestretchs ab.
Durban Poison ist eine reine Sativa-Landrasse aus Südafrika. Pineapple Poison kreuzt einen Durban-Poison-Schnitt mit einer Pineapple-Skunk-Varietät und fügt 40 % Indica-Genetik hinzu. Das Ergebnis: kürzere Blütezeit, höhere Erträge, stärkere Schimmelresistenz und ein süßeres, tropischeres Aromaprofil im Vergleich zum würzig-erdigen Charakter der reinen Durban Poison.
Jede Packung enthält 3 feminisierte photoperiodische Samen. Lagere sie bis zur Verwendung kühl und trocken. Die Keimrate ist erfahrungsgemäß hoch — Pfahlwurzeln zeigen sich oft schon innerhalb von 24–72 Stunden. Plane deinen Grow zeitlich so, dass du outdoor nach dem letzten Frost auspflanzen kannst.
Zuletzt aktualisiert: April 2026