
Silent Seeds
von Silent Seeds
Moby Dick Feminized Seeds sind eine photoperiodische Cannabishybride aus der Kreuzung White Widow x Original Haze, gezüchtet von Silent Seeds. Mit einem Verhältnis von 60 % Sativa zu 40 % Indica vereint diese Sorte das Beste zweier Welten: die harzüberzogene Blütenstruktur der White Widow und den raumgreifenden Sativawuchs der Original Haze. Das Ergebnis? Pflanzen, die im Freiland bis zu 3,5 Meter hoch werden und Erträge von bis zu 1.500 g pro Pflanze liefern — Zahlen, die erst glaubwürdig werden, wenn man die Äste unter ihrem eigenen Gewicht biegen sieht. Indoor liefert sie bis zu 650 g/m² bei einer Blütezeit von 9–10 Wochen. Der THC-Gehalt erreicht bis zu 21 % — damit ist Moby Dick die potenteste Sorte im gesamten Silent-Seeds-Katalog.
Die Genetik ist klar nachvollziehbar: White Widow steuert Trichomendichte, kompakte Blütenstruktur und die berühmte Harzproduktion bei. Original Haze bringt Höhe, zerebrale Intensität und die typisch langgestreckte Blütenform mit. Silent Seeds hat diese Kreuzung stabilisiert — du bekommst also keine Wundertüte mit wildly unterschiedlichen Phänotypen, sondern eine konsistente Linie. Drei feminisierte Samen pro Packung: genug, um deinen Lieblingsphänotyp zu finden, ohne dass dein Growraum zum Dschungel wird.
Was uns tatsächlich überzeugt, ist das Verhältnis von Ertrag zu Schwierigkeitsgrad. Eine Pflanze, die draußen 1.500 g bringt, verlangt normalerweise Expertenwissen — Spaliernetze, aggressive Düngepläne, permanente Schädlingskontrolle. Moby Dick ist erstaunlich pflegeleicht. Sie verkraftet Schwankungen in der Nährstoffkonzentration, ohne gleich Mangelerscheinungen zu zeigen, und die Indicaseite hält die Internodienabstände eng genug, dass du nicht jeden einzelnen Ast abstützen musst. Aber: Sie wächst hoch. In einem 1,2-m-Growzelt mit begrenzter Kopfhöhe musst du früh toppen oder ein SCRoG-Netz einsetzen. Draußen im Freiland mit voller Sonne erreicht sie problemlos 3,5 Meter bis zur Ernte Mitte Oktober.
Eine ehrliche Einschränkung: 9–10 Wochen Blütezeit sind für eine Hybride eher lang. Wenn du in einer Region anbaust, in der Oktoberregen ein reales Problem ist — und in Deutschland ist das quasi überall nördlich der Mainlinie der Fall — solltest du entweder Lichtdeprivation einplanen oder einen geschützten Standort wählen. Die Schimmelresistenz ist dank des Indicaeinflusses auf die Blütendichte ordentlich, aber keine Pflanze freut sich über zwei Wochen Dauerregen auf der Zielgeraden.
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Samenbank | Silent Seeds |
| Genetik | White Widow x Original Haze |
| Typ | Feminisiert (photoperiodisch) |
| Sativa / Indica | 60 % / 40 % |
| THC | Bis 21 % |
| Blütezeit | 9–10 Wochen |
| Outdoor-Ernte | Mitte bis Ende Oktober |
| Indoor-Ertrag | Bis 650 g/m² |
| Outdoor-Ertrag | Bis 1.500 g pro Pflanze |
| Outdoor-Höhe | Bis 3,5 Meter |
| Samen pro Packung | 3 feminisierte Samen |
| SKU | CSDI0020 |
Indoor reagieren Moby Dick Feminized Seeds gut auf den klassischen 18/6-Lichtzyklus in der Vegetationsphase, gefolgt vom 12/12-Wechsel zur Blüteeinleitung. In den ersten zwei Wochen nach dem Umschalten streckt sie sich spürbar — rechne damit, dass sich die Höhe in dieser Phase ungefähr verdoppelt. Das ist die Haze-Genetik, die hier durchschlägt. Wenn du in einem Growzelt unter 1,5 Meter arbeitest, topppe die Pflanze mindestens einmal während der Vegi und zieh ein SCRoG-Netz ein, um die Höhe zu kontrollieren und die Lichtverteilung gleichmäßig zu halten.
Bei der Düngung ist sie unkompliziert. Sie ist kein Leichtfresser, verlangt aber auch keine aggressiven EC-Werte. Ein ausgewogener Wachstumsdünger in der Vegi und eine Blüteformel mit ausreichend Phosphor und Kalium ab Woche 2 der Blüte — mehr braucht sie nicht. Die Harzproduktion der White-Widow-Elternlinie wird ab Woche 5–6 der Blüte richtig sichtbar: Die Trichomenbedeckung auf Blüten und Zuckerblättern ist massiv.
Im Freiland macht Moby Dick ihrem Namen alle Ehre. In einem warmen mediterranen oder kontinentalen Klima mit langen Sommern sind die Schlagzeilen-Erträge von bis zu 1.500 g pro Pflanze tatsächlich realistisch. Das ist kein Druckfehler — diese Sorte ist eine Ertragsmaschine, wenn man ihr Platz gibt. Pflanze sie in voller Sonne, direkt in den Boden oder in große Stofftöpfe (mindestens 50 Liter, besser 100+), und sie dankt es dir.
Die Erntezeit liegt auf der Nordhalbkugel Mitte bis Ende Oktober. Wer in Norddeutschland, den Niederlanden oder Nordfrankreich anbaut, sollte ab Anfang Oktober den Wetterbericht im Auge behalten. Die Blüten sind dicht genug, dass anhaltende Feuchtigkeit Botrytis einladen kann, wenn die Luftzirkulation nicht stimmt. Morgentau abschütteln und absterbende Fächerblätter in den letzten Wochen entfernen hilft. In Südspanien, Italien oder vergleichbaren Klimazonen hast du weniger Sorgen und größere Pflanzen.
Outdoor erreicht sie bis zu 3,5 Meter Höhe. Deine Nachbarn werden es bemerken. Plane entsprechend.
Eine in Frontiers in Plant Science veröffentlichte Studie untersuchte Brakteengewebe des Moby-Dick-Genotyps von Woche 3 bis Woche 8 der Blütenentwicklung mittels Licht- und Rasterelektronenmikroskopie und dokumentierte die Reifung der Drüsentrichome über den gesamten Blütezyklus (PMC10071647). Das bestätigt, was erfahrene Grower längst wissen: Die Harzproduktion von Moby Dick ist erheblich und entwickelt sich progressiv in der späten Blütephase. Dafür ist die White-Widow-Elternlinie direkt verantwortlich — die Trichomendichte war schon immer das Markenzeichen dieser Sorte, und sie vererbt dieses Merkmal zuverlässig.
Mit 21 % THC liegt die Potenz im oberen Bereich für photoperiodische Hybriden. Das sativadominante Verhältnis bedeutet, dass das Wirkungsprofil eher zerebral und energetisch ausfällt als sedierend, wobei die 40 % Indicagenetik genug körperliche Schwere beisteuern, um ein aufgekratztes Gefühl zu vermeiden. Das Aroma in der späten Blüte ist eine Mischung aus Zitrus, Kiefer und einem holzig-erdigen Unterton, der einen Raum schnell ausfüllt — ein Aktivkohlefilter im Growzelt ist keine Option, sondern Pflicht.
Wenn du Moby Dick gegen andere sativadominante Hybriden abwägst, sticht ein Punkt heraus: der Ertrag. Die meisten Sativasorten tauschen Produktivität gegen Wirkungsqualität — du bekommst exzellentes Rauchgut, aber bescheidene Ernten. Moby Dick umgeht diesen Kompromiss komplett. Mit 650 g/m² indoor und 1.500 g pro Pflanze outdoor übertrifft sie viele reine Indicasorten und bewahrt dabei den hazetypischen Charakter.
Im Vergleich zu einer reinen Haze ist auch die Blütezeit deutlich kürzer. Original Haze kann 14–16 Wochen in der Blüte brauchen. Moby Dick ist in 9–10 Wochen fertig — die White-Widow-Genetik komprimiert den Zeitplan, ohne die Sativaausprägung zu verlieren. Das ist ein handfester Unterschied, wenn du Stromkosten im Auge hast oder gegen das Herbstwetter anrennst.
| Merkmal | Moby Dick (Silent Seeds) | Typische reine Haze | Typische White Widow |
|---|---|---|---|
| Sativa / Indica | 60 % / 40 % | 90–100 % Sativa | 60 % Indica / 40 % Sativa |
| Blütezeit | 9–10 Wochen | 14–16 Wochen | 8–9 Wochen |
| Indoor-Ertrag | Bis 650 g/m² | 300–450 g/m² | 400–500 g/m² |
| Outdoor-Höhe | Bis 3,5 m | 3–4 m+ | 1,5–2 m |
| THC | Bis 21 % | 18–22 % | 18–20 % |
Rüste deinen Growraum komplett aus: Ein Aktivkohlefilter mit Abluftventilator ist bei Moby Dick ab Woche 5 der Blüte Pflicht — die Terpenproduktion ist so intensiv, dass ohne Filterung das gesamte Gebäude mitbekommt, was du anbaust. Für den Indooranbau empfehlen wir ein SCRoG-Netz, um den Sativastretch in den Griff zu bekommen und die Lichtdurchdringung über die gesamte Canopyfläche zu maximieren.
Wir verkaufen Cannabis Samen, seit es den Azarius Shop gibt — und die Sorten, die sich über Jahre halten, die Sorten, für die Kunden immer wieder bestellen, haben eine Gemeinsamkeit: Sie machen mehrere Dinge gut, statt nur eines brillant. Moby Dick ist genau so eine Sorte. Sie liefert Erträge wie eine Indica, wirkt wie eine Sativa, blüht in einem vertretbaren Zeitrahmen und bestraft dich nicht für kleinere Anbaufehler.
Das feminisierte Format bedeutet, dass jeder Samen eine blühende weibliche Pflanze hervorbringt. Keine Männchen, die du identifizieren und entfernen musst, kein verschwendeter Platz im Growzelt. Silent Seeds hat Stabilität in diese Linie gezüchtet — die phänotypische Variation zwischen den Samen ist minimal. Du bekommst nicht eine Pflanze, die wie White Widow aussieht, und eine andere, die an eine reine Haze erinnert. Sie gehen alle in die gleiche Richtung, was die Planung deines Growraums deutlich vereinfacht.
Der Punkt, auf den du achten solltest: Sie trinkt. Der Sativarahmen und das dichte Blattwerk bedeuten hohe Transpirationsraten, besonders unter starker Beleuchtung. In Stofftöpfen indoor kann es passieren, dass du während der Hauptblüte täglich gießen musst. Outdoor bei Sommerhitze noch häufiger. Kein Problem — aber etwas, das du einplanen solltest, damit dich ein heißes Wochenende nicht kalt erwischt.
Ohne Training erreicht sie indoor problemlos 1,5–2 Meter. Toppe sie ein- bis zweimal in der Vegi und setze ein SCRoG-Netz ein, um die Canopy flach zu halten. Der Stretch in den ersten zwei Wochen nach dem 12/12-Wechsel ist erheblich — rechne mit ungefähr der doppelten Höhe ab dem Umschaltzeitpunkt.
Ja. Trotz der massiven Erträge und der Sativagenetik ist sie wirklich pflegeleicht. Sie verträgt Nährstoffschwankungen gut und erfordert keine fortgeschrittenen Techniken. Das Einzige, worauf Anfänger achten müssen, ist die Höhe — früh toppen, dann passt das.
Mitte bis Ende Oktober auf der Nordhalbkugel. Kontrolliere die Trichomen ab Anfang Oktober mit einer Lupe — ernte, wenn sie überwiegend milchig mit einigen bernsteinfarbenen sind. In regenreichen Regionen nicht zu lange warten: Das Botrytisrisiko steigt mit dem Herbstregen.
Indoor unter optimierten Bedingungen (600 W+ Beleuchtung, gute Nährstoffversorgung) sind 500–650 g/m² realistisch. Outdoor im Freiland mit voller Sonne und langer Vegetationsperiode sind 1.000–1.500 g pro Pflanze erreichbar. Kleinere Gefäße liefern proportional weniger.
Sehr. Das Terpenprofil ist zitrusbetont mit Kiefern- und Erdnoten und intensiviert sich ab Woche 5 der Blüte spürbar. Ein Aktivkohlefilter ist für den Indooranbau Pflicht, es sei denn, du möchtest, dass dein gesamter Haushalt — und möglicherweise die Nachbarn — genau wissen, was du anbaust.
Sie gedeiht in Erde, Kokos und hydroponischen Systemen. Erde ist am fehlerverzeihendsten für Einsteiger und bringt tendenziell eine komplexere Terpenausprägung hervor. Kokos und Hydro pushen schnelleres Wachstum und potenziell höhere Erträge, erfordern aber präziseres Nährstoffmanagement.
Jede Packung enthält 3 feminisierte photoperiodische Samen. Das reicht aus, um den stärksten Phänotyp auszuwählen, ohne dass es in einem einzelnen Growzelt oder Outdoor-Beet unübersichtlich wird.
Zuletzt aktualisiert: April 2026