
Cannabis Samen
von Silent Seeds
Critical Jack Autoflowering ist ein feminisierter Autoflowering-Cannabissamen von Silent Seeds, der aus der Kreuzung von Critical+ 2.0 und Haze 2.0 Auto entstanden ist. Von der Keimung bis zur Ernte vergehen 70–80 Tage — ohne Lichtzykluswechsel, ohne männliche Pflanzen aussortieren. Du steckst den Samen in die Erde, versorgst ihn mit Wasser und Nährstoffen, und nach knapp drei Monaten hältst du dichte, trichombedeckte Blüten in der Hand. Die Critical-Genetik bringt massive Harzproduktion mit, die Haze-Seite steuert Wuchskraft und ein vielschichtiges Aromaprofil bei — das Ganze in einem kompakten Autofloweringformat, das auf Balkone, kleine Growzelte und Erstanbauer zugeschnitten ist.
Eine Packung Critical Jack Autoflowering enthält 3 feminisierte Cannabis Samen. Jeder einzelne Samen ist weiblich — du musst keine Pflanzen bestimmen und keine Töpfe an männliche Exemplare verschwenden. Drei Samen reichen für einen kleinen persönlichen Grow. Alternativ kannst du die Keimung um jeweils ein bis zwei Wochen versetzen und dir so eine gestaffelte Ernte einrichten.
Geschwindigkeit und Unkompliziertheit — darum geht es bei dieser Sorte. Photoperiodische Strains verlangen einen Lichtwechsel auf 12/12, um die Blüte einzuleiten. Das bedeutet: Timing, ein absolut lichtdichtes Growzelt und insgesamt eine deutlich längere Anbauzeit. Critical Jack Autoflowering kümmert sich nicht um deinen Lichtzyklus. Die Pflanze beginnt nach ihrer eigenen inneren Uhr zu blühen, typischerweise um Tag 20–25, und schließt den kompletten Zyklus in 70 bis 80 Tagen ab. Wer in Norddeutschland mit kurzen Sommern arbeitet, kennt den Unterschied: Im August ernten statt im Oktober alles dem Regen überlassen.
Outdoor gibt Silent Seeds einen Ertrag von 100–230 g pro Pflanze an. Die Spannbreite ist groß und hängt davon ab, wie viel direkte Sonne die Pflanze bekommt, wie gut dein Boden ist und ob du ordentlich düngst. Indoor liegt der angegebene Ertrag bei 25–100 g pro Quadratmeter — gemessen an Photoperiode-Strains eher bescheiden, aber für eine Autoflowering, die so schnell fertig wird, durchaus respektabel. In einem 60x60-Growzelt mit einer einzelnen Pflanze unter einer ordentlichen LED landest du realistisch irgendwo in der Mitte dieses Bereichs.
Ein ehrliches Wort: Autoflower erholen sich schlecht von Stress. Wenn du in Woche zwei überwässerst oder mit zu starken Nährstoffen reinhaust, kannst du nicht einfach die Vegetationsphase verlängern, damit sich die Pflanze fängt. Die Uhr tickt ab Tag eins. Geh bei der Düngung behutsam vor — in den ersten Wochen nur Vierteldosis, dann langsam steigern. Das ist der häufigste Fehler, den wir bei Autoflowering-Grows sehen.
Schraubst du ein Glas mit getrockneten Critical Jack Auto Blüten auf, trifft dich zuerst Karamell — süß, fast wie Toffee — gefolgt von einer warmen Würze, die irgendwo zwischen Zimt und Nelke liegt. Darunter schwingt eine leicht exotische Note mit, die vermutlich von der Haze-Elternlinie stammt und das Ganze davor bewahrt, eindimensional zu werden. Die Trichomabdeckung bei dieser Sorte ist für eine Autoflowering wirklich beeindruckend; die Blüten sehen aus, als wären sie in Puderzucker gewälzt worden.
Das dominante Terpenprofil geht in Richtung süß und warm. Wer schon Critical+-Varianten angebaut hat, erkennt den dichten, harzigen Charakter sofort wieder. Die Haze 2.0 Auto Seite bringt Komplexität — eine leichte Schärfe, die durch die Süße schneidet und dem getrockneten Material eine vielschichtigere Nase verleiht als bei den meisten Autoflowering-Sorten. Laut einer Studie zu Cannabis-Terpenen, veröffentlicht in Molecules (2020), können Terpenprofile selbst innerhalb derselben Kreuzung je nach Phänotyp erheblich variieren. Einzelne Pflanzen können also stärker in Richtung Karamell oder stärker in Richtung Gewürz tendieren.
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Samenbank | Silent Seeds |
| Genetik | Critical+ 2.0 x Haze 2.0 Auto |
| Typ | Autoflowering Feminisiert |
| Samen bis Ernte | 70–80 Tage |
| Outdoor-Ertrag | 100–230 g pro Pflanze |
| Indoor-Ertrag | 25–100 g pro Quadratmeter |
| Dominantes Terpenprofil | Süß, Karamell, exotische Würze |
| Samen pro Packung | 3 feminisierte Samen |
| SKU | CSDI0003 |
Du baust Critical Jack Autoflowering indoor an? Ein komplettes Growzeltset mit LED-Beleuchtung und Aktivkohlefilter gibt dieser Sorte die stabile Umgebung, die sie braucht, um den Ertrag Richtung Obergrenze der 25–100 g zu drücken. Dazu ein zuverlässiges pH-Messgerät und Autoflowering-spezifische Nährstoffe — Überdüngung ist der schnellste Weg, eine Autoflowering zu bremsen, und präzise Kontrolle über deine Inputs macht hier einen echten Unterschied.
Viele günstige Autoflowering-Sorten riechen nach »grün« und sonst nach nicht viel. Critical Jack Auto riecht tatsächlich nach etwas — diese Karamell-Gewürz-Kombination ist eigenständig und hält sich bis in die fertig getrocknete Blüte. Die Kreuzung aus Critical+ 2.0 und Haze 2.0 Auto liefert ein Terpenprofil, das merklich komplexer ist als bei vielen Cannabis Samen in dieser Preisklasse.
Verglichen mit einer Standard Critical Auto bringt die Haze-Elternlinie mehr Wuchskraft und ein etwas höheres Wachstumsmuster. Du bekommst hier keine gedrungene 30-cm-Pflanze, sondern darfst indoor mit 60–90 cm rechnen, mit etwas Stretch in der frühen Blütephase. Diese zusätzliche Höhe bedeutet mehr Blütenansätze und bessere Lichtdurchdringung, ohne dass du die Pflanze aggressiv trainieren musst.
Die ehrliche Einschränkung: der Indoor-Ertrag. Mit 25–100 g pro Quadratmeter füllst du von einer einzelnen Pflanze kein großes Glas, wie es bei einem ertragreichen Photoperiode-Strain möglich wäre. Wenn maximales Gewicht pro Watt deine Priorität ist, wärst du mit einer photoperiodischen Critical besser bedient. Aber die braucht dann auch 4–5 Monate statt 2,5. Wenn du schnelle Durchlaufzeiten und null Lichtzyklusmanagement willst, ist die Autoflowering-Version die richtige Wahl.
Outdoor gedeiht Critical Jack Autoflowering an warmen, sonnigen Standorten mit mindestens 8 Stunden direktem Licht. Der Outdoor-Ertrag von 100–230 g pro Pflanze setzt ordentliche Bedingungen voraus — guter Boden, regelmäßige Bewässerung und ein Klima, das dir im September keinen Frost beschert. In Südeuropa lassen sich bequem zwei Zyklen in einer Saison fahren: den ersten Satz im April keimen, den zweiten im Juni, und beide vor dem Herbst ernten.
Indoor bleibt diese Sorte kompakt genug für kleine Growzelte. Ein 60x60-cm-Zelt fasst eine Pflanze bequem; ein 80x80 bietet Platz für zwei ohne Gedränge. Der Indoor-Ertrag von 25–100 g pro Quadratmeter liegt unter dem, was Photoperiode-Strains liefern, aber du tauschst Rohgewicht gegen Geschwindigkeit. Eine photoperiodische Critical Jack bringt vielleicht das Doppelte, braucht dafür aber 4–5 Monate statt 2,5. Wenn du schnelle Durchlaufzeit und Einfachheit willst, gewinnt die Autoflowering-Version.
Worauf du indoor achten solltest: Luftfeuchtigkeit in der späten Blüte. Die dichte Blütenstruktur, die von der Critical+ 2.0 Elternlinie stammt, kann Feuchtigkeit einschließen — und das ist ein Rezept für Blütenfäule, wenn deine Belüftung nicht stimmt. Ein kleiner Schwenkventilator auf die Pflanzendecke gerichtet und eine ordentliche Abluft halten dich auf der sicheren Seite.
Die Pflanze beginnt altersbasiert zu blühen, nicht durch einen Lichtwechsel. Du musst nicht auf 12/12 umschalten und dir keine Sorgen über Lichtlecks machen. Lasse 18–20 Stunden Licht von der Keimung bis zur Ernte laufen — den Rest erledigt die Pflanze selbst. Indoor vereinfacht das den Grow massiv, und outdoor kannst du vor dem Herbstwetter ernten.
Ja. Die Autoflowering- und feminisierte Genetik nimmt dir die zwei größten Anfängerprobleme ab: Lichtzyklusmanagement und männliche Pflanzen erkennen. Pass hauptsächlich bei der Düngung auf — starte niedrig dosiert und steigere langsam. Wenn du eine Zimmerpflanze gießen kannst, ohne sie zu ertränken, schaffst du das hier auch.
Ja, sie bleibt kompakt genug für ein 60x60-cm-Growzelt, wobei ein 80x80 dir mehr Arbeitsraum gibt. Rechne indoor mit 60–90 cm Höhe. Bei sehr niedrigen Zelten kannst du den Haupttrieb in der Frühphase vorsichtig herunterbinden — das nennt sich Low-Stress-Training.
Outdoor bei guten Bedingungen: 100–230 g pro Pflanze. Indoor unter LED: 25–100 g pro Quadratmeter. Die große Spanne spiegelt Unterschiede bei Licht, Nährstoffen und Erfahrung wider. Als Erstanbauer solltest du mit dem unteren bis mittleren Bereich rechnen und dich freuen, wenn du darüber landest.
Davon raten wir dringend ab. Autoflower haben einen festen Lebenszyklus, und der Wurzelstress durch Umtopfen kann das Wachstum tagelang bremsen — Tage, die du nicht zurückbekommst. Pflanze direkt in den Endtopf. Ein 11-Liter-Stofftopf ist eine gute Größe für diese Sorte.
Jede ausgewogene Cannabis-Nährstofflinie funktioniert, aber verwende sie in reduzierter Stärke. Starte um Tag 10 mit Vierteldosis, steigere bis Woche 3 auf die Hälfte und gehe nur auf volle Stärke, wenn die Pflanze hungrig aussieht. Wechsle auf Blütedünger, sobald du die ersten Blütenstempel siehst — typischerweise um Tag 20–25.
Die Genetik geht in beide Richtungen. Critical+ 2.0 bringt eine Indica-dominante Struktur und dichte Blüten, während Haze 2.0 Auto Sativa-beeinflusste Wuchskraft und ein etwas höheres Wachstumsmuster beisteuert. In der Praxis wächst die Pflanze wie ein kompakter Hybrid mit dichten, harzigen Blüten.
Nutze eine Juwelierlupe oder ein Digitalmikroskop und prüfe die Trichomfarbe. Wenn 70–80 % der Trichome von klar zu milchig-weiß gewechselt haben, ist Erntezeit. Das passiert typischerweise zwischen Tag 70 und 80 nach der Keimung. Verlasse dich nicht allein auf die Farbe der Blütenstempel — Trichome sind der zuverlässige Indikator.
In Südeuropa ja. Keime den ersten Satz im April, den zweiten im Juni — beide sind vor dem Herbst fertig. In Norddeutschland wird es mit zwei Durchgängen eng, aber ein einzelner Lauf ab Mai ist realistisch, weil die Sorte in 70–80 Tagen durchläuft und du vor dem Oktoberregen fertig bist.
Zuletzt aktualisiert: April 2026
Medizinischer Hinweis. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere vor der Verwendung einer Substanz eine qualifizierte Fachperson im Gesundheitswesen.