
Medical Seeds
von Medical Seeds
Mendocino x Purple Kush ist eine feminisierte Cannabissorte von Medical Seeds, die aus einer Kreuzung von Mendocino Purple (weiblich) und Purple Kush (männlich) entstanden ist. Das Besondere: Aus einer einzigen Packung können vier verschiedene Phänotypen wachsen — von sattem Dunkelgrün bis hin zu intensivem Violett, jeder mit eigenem Aromaprofil. Bereits im Erscheinungsjahr 2014 hat diese Sorte drei Auszeichnungen abgeräumt, bevor die meisten Grower überhaupt ihren ersten Durchlauf beendet hatten. Mit 60 % Indica und 40 % Sativa liefert sie indoor rund 450 g/m² nach nur 8–9 Wochen Blüte — outdoor werden bis zu 3 Meter Höhe und 600 Gramm pro Pflanze erreicht.
Jede Packung enthält 3 feminisierte Samen. Alle Samen sind feminisiert — das Identifizieren und Entfernen männlicher Pflanzen entfällt komplett. Da jeder Samen einen von vier Phänotypen ausbilden kann, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit Unterschiede in Farbe und Aroma zwischen deinen Pflanzen feststellen.
| Spezifikation | Detail |
|---|---|
| Samenbank | Medical Seeds |
| Genetik | Mendocino Purple (weiblich) x Purple Kush (männlich) |
| Samentyp | Feminisiert |
| Indica / Sativa | 60 % Indica / 40 % Sativa |
| Vegetationsphase indoor | 2 Wochen |
| Blütezeit indoor | 8–9 Wochen |
| Ertrag indoor | ca. 450 g/m² |
| Höhe outdoor | 2–3 Meter |
| Ertrag outdoor | ca. 600 g/Pflanze |
| Ernte outdoor | Anfang Oktober |
| Phänotypen | 4 (grün bis kräftig violett) |
| Samen pro Packung | 3 |
Zwei Elternsorten, die beide für ihre Farbenpracht und Harzproduktion berühmt sind — und ein Nachwuchs, der auf die beste Art unberechenbar ausgefallen ist. Medical Seeds hat eine weibliche Mendocino Purple mit einer männlichen Purple Kush gekreuzt, und das Ergebnis sind vier eigenständige Phänotypen. Wer alle drei Samen einer Packung gleichzeitig anbaut, kann durchaus zwei oder drei komplett unterschiedlich aussehende und riechende Pflanzen nebeneinander stehen haben. Man könnte meinen, es wären verschiedene Sorten.
Die grünen Phänotypen bringen den erdigen, fast muffig-dichten Kushgeruch mit, den man von der Purple-Kush-Seite erwartet. Holzig, schwer, klassischer OG-Funk, der an den Fingern klebt. Die violetten Varianten gehen in die entgegengesetzte Richtung — süßer, fast blumig, mit den bonbonartigen Noten der Mendocino Purple. Dazwischen gibt es Übergangsformen, die Elemente beider Seiten kombinieren. Ob du das spannend oder anstrengend findest, hängt von deinem Temperament ab — wir finden, es hält den Grow interessant.
Die Indica-Dominanz (60/40-Aufteilung) zeigt sich klar in der Pflanzenstruktur: breite Blätter, stabile Seitenäste, eine Pflanze, die eher in die Breite als in die Höhe geht. Aber die 40 % Sativa-Genetik sorgen für genug Wuchskraft, um outdoor bis zu 3 Meter zu erreichen — vorausgesetzt, Wurzelraum und Sonnenlicht stimmen.
Drei Preise im Erscheinungsjahr für eine brandneue Sorte — das passiert nicht oft. Mendocino x Purple Kush hat 2014 folgende Auszeichnungen eingesammelt:
Zwei der drei Platzierungen kamen in Konzentratkategorien zustande. Das sagt einiges über die Harzproduktion dieser Pflanze aus. Wer gezielt für Extraktion anbaut, bekommt hier ein klares Signal. Die Indoor-Platzierung bei der Copa THC Valencia zeigt gleichzeitig, dass die Blüten auch ohne Weiterverarbeitung überzeugen.
Medical Seeds beschreibt die Sorte selbst als stark und robust — und Growerberichte bestätigen das. Die Pflanze ist nicht anspruchsvoll, hat aber eine klare Empfindlichkeit: Überdüngung. Mendocino x Purple Kush reagiert schneller auf zu viele Nährstoffe als die meisten anderen Sorten und zeigt Verbrennungssymptome deutlich früher. Starte konservativ mit deinem Düngeplan und steigere schrittweise. Wenn die Blattspitzen gelb werden oder sich einrollen, sofort reduzieren.
Worauf du achten solltest: Weil vier Phänotypen möglich sind, verhalten sich deine Pflanzen nicht identisch. Manche werden ein paar Tage früher fertig als andere, und die Nährstofftoleranz kann zwischen den Phänotypen variieren. Drei Samen gleichzeitig anbauen bedeutet, jede Pflanze einzeln zu beobachten, statt den Bestand als einheitliche Fläche zu behandeln. Das ist etwas arbeitsintensiver als bei einer stabilisierten Einphänotypsorte — aber die Abwechslung im Ernteglas macht das wieder wett.
Beide Umgebungen funktionieren gut, aber der Grow unterscheidet sich je nach Variante deutlich.
| Anbaufaktor | Indoor | Outdoor |
|---|---|---|
| Vegetationsphase | 2 Wochen empfohlen | Volle Saison (Frühjahr bis Oktober) |
| Blütezeit | 8–9 Wochen | Ernte Anfang Oktober |
| Höhe | Mit SOG kontrollierbar | Bis zu 3 Meter |
| Ertrag | ca. 450 g/m² | ca. 600 g/Pflanze |
| Empfohlene Technik | SOG (Sea of Green) | Freiland oder große Kübel |
| Am besten geeignet für | Kontrollierte Phänotypbeobachtung | Maximaler Ertrag und Pflanzengröße |
Indoor ist SOG der Weg. Die natürliche Größe und die breiten Blätter füllen einen Raum schnell aus, und die kurze 2-Wochen-Vegetationsphase hält den Zeitplan straff. Von der Keimung bis zur Ernte vergehen indoor insgesamt etwa 10–11 Wochen — für den Ertrag, den du bekommst, ist das zügig.
Outdoor zeigt die Sorte erst richtig, was sie kann. Drei Meter violett getönte Cannabispflanze mit 600 Gramm Ertrag — das ist ein Anblick. Die Robustheit der Sorte bedeutet, dass sie Temperaturschwankungen und leichten Wetterstress ohne Drama wegsteckt. Aber wenn du in einer Region lebst, wo der Herbstregen vor Anfang Oktober einsetzt, solltest du dir überlegen, wie du die Colas bei dieser Größe vor Schimmel schützt. Das ist der ehrliche Kompromiss bei jeder großen Outdoorpflanze, die im Oktober geerntet wird.
Hier machen die vier Phänotypen den Grow richtig spannend. Du baust nicht eine Sorte an — du baust ein Spektrum an. Die grünen Phänotypen tragen einen tiefen, erdigen Kushgeruch. Erde, Holz, dieser klassische schwere OG-Funk, der nach dem Anfassen der Buds an den Fingern haftet. Die violetten Phänotypen drehen das Ganze um: süßer, fast blumig, mit den bonbonartigen Noten, für die Mendocino Purple bekannt ist.
Die Farbvariation ist real und dramatisch. Wir haben Fotos von Growern gesehen, bei denen derselbe Batch Pflanzen von Standardgrün bis hin zu einem Violett hervorgebracht hat, das an den Kelchblättern fast schwarz wirkt. Die Farbe intensiviert sich bei kühleren Nachttemperaturen während der späten Blüte. Wenn du indoor anbaust und die violette Ausprägung fördern willst, kann ein Absenken der Dunkelperiodtemperatur auf etwa 15–18 °C in den letzten zwei Wochen helfen. Garantiert ist das nicht — die Genetik entscheidet über den Phänotyp — aber die Temperatur ist der Umweltfaktor, der die Anthocyane hervorlockt.
Die Blattstruktur ist breit und indicatypisch, mit dicken Fingern, die in einem Canopysetup das Licht gut auffangen. Die Harzproduktion ist über alle Phänotypen hinweg stark ausgeprägt — was die Siege in den Konzentratwettbewerben erklärt.
Du willst Mendocino x Purple Kush indoor anbauen? Ein vernünftiges Growzelt mit passender Belüftung macht die SOG-Technik deutlich einfacher. Kombiniere diese Samen mit einem kompletten Growset, um Höhe, Lichtzyklen und Luftstrom von Tag eins an zu kontrollieren. Und wenn du Konzentrate herstellen willst — bei der preisgekrönten Harzproduktion dieser Sorte naheliegend — halte eine Pollenpresse oder Extraktionsausrüstung für den Erntetag bereit.
Wir verkaufen seit den frühen Tagen des Online-Smartshops Cannabis Samen, und die Sorten, die sich langfristig halten, sind diejenigen, die etwas bieten, was du nicht aus einem Dutzend anderer Packungen im Regal bekommst. Mendocino x Purple Kush schafft das durch schiere Vielfalt. Drei Samen, potenziell drei oder vier verschiedene Ausdrucksformen derselben Genetik. Das ist kein Fehler — das ist der Sinn der Sache.
Die praktischen Zahlen stimmen auch. Eine Blütezeit von 8–9 Wochen indoor mit 450 g/m² bringt sie in Konkurrenzreichweite zu den meisten kommerziellen Sorten. Outdoor sind 600 Gramm pro Pflanze bei bis zu 3 Metern Höhe beeindruckend — erst recht für eine Sorte, die gleichzeitig Konzentratwettbewerbe gewinnt. Die kurze 2-Wochen-Vegetationsphase indoor ermöglicht schnellere Durchläufe bei mehreren Zyklen.
Die ehrliche Einschränkung? Phänotypvariation bedeutet weniger Einheitlichkeit. Wenn du brauchst, dass sich jede Pflanze in deinem Raum identisch verhält — gleiche Höhe, gleicher Stretch, gleiche Düngertoleranz — wäre eine stärker stabilisierte Sorte die sicherere Wahl. Aber wenn du den Prozess genießt, zu entdecken, was aus jedem Samen wird, und du ein Ernteglas mit echter Abwechslung in Aroma und Erscheinungsbild willst, ist das einer der lohnenderen Grows, die uns von Medical Seeds begegnet sind.
Im Vergleich zum Anbau von reiner Purple Kush bekommst du durch die Mendocino-Purple-Genetik mehr Wuchskraft und Höhe. Im Vergleich zu Mendocino Purple allein bekommst du die Kushstruktur und die Harzproduktion. Die Kreuzung nimmt tatsächlich das Beste beider Seiten — die drei Auszeichnungen im ersten Jahr waren kein Zufall.
Wenn du Mendocino x Purple Kush Cannabis Samen kaufen willst und noch überlegst: Wir haben diese Sorte immer wieder von Kunden empfohlen bekommen, die eigentlich nur wegen der Farbe bestellt haben und dann von der Harzproduktion überrascht waren. Wer gerne mit verschiedenen Phänotypen experimentiert und nicht jede Pflanze auf den Millimeter gleich braucht, wird hier richtig Spaß haben. Drei Samen bestellen, drei verschiedene Pflanzen ernten — das ist bei den meisten Sorten nicht so ausgeprägt. Unser Tipp: Beim Düngen wirklich zurückhaltend starten. Wir hören regelmäßig von Growern, die zu früh zu viel gegeben haben. Diese Sorte zeigt dir sofort, wenn es zu viel ist.
Das hängt vom Phänotyp ab. Grüne Phänotypen riechen intensiv erdig und holzig — klassischer schwerer Kushfunk. Violette Phänotypen sind süßer, fast bonbonartig, näher an der Mendocino-Purple-Elternsorte. Aus derselben Packung kannst du verschiedene Aromen bekommen.
60 % Indica, 40 % Sativa. Die Indicadominanz zeigt sich in der Struktur — breite Blätter, stabile Äste, kompaktes Blütemuster. Der Sativaanteil sorgt für Wuchskraft und Höhe, besonders outdoor mit bis zu 3 Metern.
8–9 Wochen nach dem Umschalten auf den 12/12-Lichtzyklus. Mit der empfohlenen 2-Wochen-Vegetationsphase kommst du indoor auf insgesamt etwa 10–11 Wochen vom Samen bis zur Ernte.
Mendocino x Purple Kush bildet vier verschiedene Phänotypen aus. Jeder Samen kann eine andere Farbe (grün bis tiefviolett) und ein anderes Aromaprofil entwickeln. Das ist eine Eigenschaft der Kreuzung, kein Defekt — es spiegelt die genetische Vielfalt aus zwei Purple-Linien wider.
Ja, die Sorte ist robust genug für die meisten europäischen Outdoor-Klimazonen und wird Anfang Oktober geerntet. Das Hauptrisiko in kühleren, feuchteren Regionen ist Blütenfäule an den großen Colas. Wenn der Herbstregen vor der Ernte einsetzt, solltest du Containerpflanzen unter Schutz stellen können.
Medical Seeds empfiehlt SOG (Sea of Green) wegen der natürlichen Größe und der breiten Blattstruktur. Die Vegetationsphase auf nur 2 Wochen begrenzen, bevor du auf 12/12 umstellst — sonst wächst dir die Pflanze über den Kopf.
Nein, im Gegenteil. Die Sorte reagiert empfindlich auf Überdüngung und zeigt Nährstoffverbrennung schneller als die meisten Sorten. Starte mit einem leichten Düngeplan und steigere langsam. Wenn Blattspitzen gelb werden oder sich einrollen, sofort reduzieren.
Du kannst Mendocino x Purple Kush feminisierte Cannabis Samen direkt hier bei Azarius bestellen. Jede Packung enthält 3 feminisierte Samen von Medical Seeds.
Zuletzt aktualisiert: April 2026