
Compound Genetics
von Compound Genetics
Jet Puft ist ein feminisierter Cannabishybrid von Compound Genetics — eine Kreuzung aus Marshmallow OG #9 und The Menthol mit einem THC-Gehalt von bis zu 27–30 %. Was diese Sorte von der Masse abhebt, ist nicht allein die Potenz, sondern das Terpenprofil: Benzin, verbrannter Gummi und süßes Marshmallow in einer einzigen Blüte. Klingt absurd, funktioniert aber so gut, dass du nach dem ersten Zug innehältst und dich fragst, was da gerade passiert ist. Wer nach Dutzenden Cookie-Kreuzungen und fruchtigen Hybriden den Gaumen neu kalibrieren will, findet hier den richtigen Anstoß.
Dieses Produkt ist ausschließlich für Erwachsene ab 18 Jahren bestimmt.
Compound Genetics hat sich ihren Ruf mit geschmacksgetriebener Zucht erarbeitet, und Jet Puft zeigt diese Philosophie in Reinform. Die Elternlinien bringen jeweils eine ganz eigene Signatur mit: Marshmallow OG #9 liefert eine weiche, fast konfektartige Süße — denk an geröstete Marshmallows über offenem Feuer. The Menthol dagegen steuert eine scharfe, benzingetränkte Kante bei, unterlegt von einem kühlenden Mentholton. Zusammen entsteht ein Terpenprofil, das dich beim Öffnen des Glases tatsächlich überrumpelt: zuerst Benzindämpfe, dann ein Hauch verbrannter Reifen, und ganz hinten — fast unerwartet — diese Marshmallowsüße, die alles zusammenhält. Dazu mischt sich eine leichte Ammoniakschärfe. Auf dem Papier sollte das nicht funktionieren. Im Glas funktioniert es hervorragend.
Wir würden Jet Puft jederzeit einem klassischen OG- oder Kushkreuz vorziehen — vorausgesetzt, du bist der Typ Grower, der schon ein Dutzend Sorten durchgezogen hat und sich nach etwas sehnt, das wirklich überrascht. Wer saubere, fruchtige Terpene bevorzugt, ist hier vermutlich falsch — und das ist völlig in Ordnung. Aber wenn du ungewöhnlichen Geschmack jagst, gehört Jet Puft ganz oben auf deine Liste.
Jet Puft feminisierte Samen gedeihen sowohl indoor als auch outdoor — du bist also flexibel, egal welches Setup du fährst. Die Blütezeit indoor beträgt ungefähr 9 Wochen, ein solider Mittelwert: nicht der schnellste Finisher, aber du sitzt auch nicht ewig herum. Bei ordentlicher Pflege liefern die Pflanzen mittlere bis hohe Erträge. Zur Ernte erwarten dich dichte, grüne Blütencluster, durchzogen von orangefarbenen Stempeln und einer dicken, glitzernden Trichomschicht, die schon beim Hinsehen klebt.
Ein ehrlicher Hinweis: Sorten mit 27–30 % THC sind hungrige Fresser. Halte deinen Nährstoffplan im Griff, besonders in der mittleren bis späten Blütephase, wenn die Harzproduktion richtig anzieht. Überdüngung ist der häufigere Fehler, den wir sehen — fang konservativ an und steigere schrittweise. Die Harzbeschichtung dieser Buds ist beeindruckend, was aber auch bedeutet: Luftfeuchtigkeitskontrolle in den letzten Blütewochen ist nicht optional. Halte die relative Luftfeuchtigkeit unter 50 %, um deine klebrigen Colas vor Schimmel zu schützen.
| Spezifikation | Detail |
|---|---|
| Samenbank | Compound Genetics |
| Genetik | Marshmallow OG #9 x The Menthol |
| Typ | Feminisierter Hybrid |
| THC-Gehalt | 27–30 % |
| Blütezeit | Ca. 9 Wochen |
| Ertrag | Mittel bis hoch |
| Anbauumgebung | Indoor / Outdoor |
| Samen pro Packung | 5 |
| Dominante Terpene | Benzin, verbrannter Gummi, Marshmallow, Ammoniak |
| Blütenerscheinung | Grüne Cluster, orangefarbene Härchen, starke Trichombedeckung |
Beim Geschmack spielt Jet Puft seine Stärken voll aus. Nach einer sorgfältigen Trocknung und Aushärtung — und nimm dir hier wirklich Zeit, ein überstürztes Curing macht diese komplexen Terpene platt — hast du Buds in der Hand, die riechen wie eine Mischung aus Tankstelle und Lagerfeuerabend. Der erste Zug ist wuchtig: Benzin, Gummi, etwas fast Chemisches. Beim Ausatmen weicht die Härte einer Marshmallowsüße, abgerundet durch einen dezenten Ammoniakbiss, der die Sache spannend hält. Diese Schichtung findest du bei den wenigsten Sorten.
Wenn du dich durch stapelweise Cookie-Kreuzungen und Fruchtbomben geraucht hast, ist Jet Puft ein echter Neustart für den Gaumen. Die Terpenintensität liegt so hoch, dass selbst erfahrene Raucher innehalten und aufmerksam werden. Unsere Empfehlung: Verwende ein sauberes Glasstück oder einen Trockenkräutervaporizer bei 185–195 °C, um das volle Geschmacksspektrum mitzunehmen — Blättchen können die feineren Noten überdecken.
Mit THC-Werten von bis zu 30 % ist Jet Puft keine Sorte für nebenbei. Ein einzelner Zug aus dem Vaporizer kann den Ton für den gesamten Abend setzen. Bei dieser Potenz solltest du wirklich dosiert vorgehen — einen Zug nehmen, 10–15 Minuten warten und schauen, wo du landest, bevor du nachlegst. Wir haben schon Grower erlebt, die Sorten in diesem THC-Bereich unterschätzt haben und sich zwei Stunden später fragten, wo die Zeit geblieben ist.
Die Hybridgenetik bedeutet, dass du Einflüsse von beiden Seiten des Spektrums bekommst. Rechne mit einer vollmundigen Wirkung, die sich dank der hohen Cannabinoidkonzentration schnell einstellt. Der Warnhinweis ist simpel: Wenn du noch nicht viel Erfahrung mit Sorten über 25 % THC hast, kann Jet Puft überfordern. Fang klein an. Es gibt keinen Grund zur Eile.
Vervollständige dein Growsetup mit einem ordentlichen Aktivkohlefilter — die benzinlastigen Terpene von Jet Puft füllen in der Spätblüte deinen gesamten Raum. Ein präzises Hygrometer gehört ebenfalls in dein Equipment, um die Luftfeuchtigkeit in den letzten kritischen Wochen im Blick zu behalten. Wer indoor anbaut, fährt mit einem zuverlässigen Growzelt und einem LED-Setup die besten Ergebnisse ein.
Compound Genetics hat ein solides Sortiment an geschmacksorientierten Hybriden, aber Jet Puft besetzt eine ganz eigene Nische. Während Sorten wie Apples and Bananas in Richtung fruchtige Dessertprofile gehen, bewegt sich Jet Puft in die entgegengesetzte Richtung — in industrielles, benzingetränktes Terrain, das von der Marshmallowbasis abgefedert wird. Wer etwas Süßes und Zugängliches sucht, ist hier falsch. Wer aber beim Ausatmen innehalten und denken will »Was zur Hölle war das?« — genau hier bist du richtig.
| Merkmal | Jet Puft | Typische OG-Kreuzung |
|---|---|---|
| THC-Bereich | 27–30 % | 18–25 % |
| Blütezeit | ~9 Wochen | 8–10 Wochen |
| Dominanter Geschmack | Benzin, Marshmallow, Ammoniak | Kiefer, Erde, Zitrus |
| Terpenintensität | Sehr hoch | Mittel bis hoch |
| Ertrag | Mittel bis hoch | Mittel |
Wir bestellen seit 1999 Cannabis Samen von Dutzenden Züchtern, und die Sorten, die wirklich im Gedächtnis bleiben, sind immer die mit einem Geschmacksprofil, das du nicht sofort einordnen kannst. Jet Puft gehört definitiv dazu. Als uns zum ersten Mal jemand die Terpene als »Tankstellen-Marshmallow« beschrieben hat, dachten wir, der nimmt uns auf den Arm. Tat er nicht. Es ist eine ehrlich ungewöhnliche Kombination, die deutlich besser funktioniert, als sie jedes Recht hätte.
Eine Sache, die wir dir ans Herz legen: Überspring nicht das Curing. Wir haben von Growern gehört, die geerntet, fünf Tage getrocknet und direkt geraucht haben — und enttäuscht waren. Gib den Terpenen 2–3 Wochen in Gläsern mit täglichem Lüften, und der Unterschied ist wie Tag und Nacht. Die Marshmallowsüße taucht ohne ordentliches Curing kaum auf. Geduld zahlt sich bei dieser Sorte ganz besonders aus.
Ungefähr 9 Wochen ab dem Umschalten auf 12/12 Licht. Outdoor-Grower können je nach Klima Mitte bis Ende Oktober ernten.
Dominant sind Benzin und verbrannter Gummi, unterlegt von einer süßen Marshmallownote und einer leichten Ammoniakschärfe. Beim Einatmen benzinlastig, beim Ausatmen süß. Ein ordentliches 2–3-wöchiges Curing bringt die volle Komplexität hervor.
Der Anbau selbst ist indoor und outdoor machbar, aber der hohe THC-Gehalt bedeutet überdurchschnittlichen Nährstoffbedarf in der Blüte. Wenn du mindestens einen Grow hinter dir hast und die Luftfeuchtigkeit managen kannst, wirst du klarkommen. Absolute Neulinge greifen besser zuerst zu einer verzeihenderen Sorte.
Jede Packung enthält 5 feminisierte Samen von Compound Genetics.
Nein. Cannabissamen enthalten vernachlässigbare Mengen an THC und anderen Cannabinoiden. Der Cannabinoidgehalt entwickelt sich erst in den Blüten der Pflanze während des Wachstums und der Blütephase.
Compound Genetics stuft Jet Puft als mittel bis hoch ertragreich ein. Die tatsächlichen Erträge hängen von deiner Anbauumgebung, Lichtintensität, Trainingstechniken und Nährstoffmanagement ab. Indoor-Grower, die LST oder ScrOG einsetzen, erzielen in der Regel die besten Ergebnisse.
Mit 27–30 % THC liegt Jet Puft deutlich über dem Durchschnitt. Die meisten kommerziellen Sorten bewegen sich im Bereich von 18–25 %. Geh langsam vor, besonders wenn du Sorten über 25 % THC nicht gewohnt bist — die Intensität kann dich überrumpeln.
Ein Trockenkräutervaporizer bei 185–195 °C holt das volle Terpenspektrum heraus. Sauberes Glas funktioniert ebenfalls gut. Blättchen können die feineren Geschmacksnoten überdecken.
Zuletzt aktualisiert: April 2026