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von Unbranded
Das sterilisierte Substratkit ist ein gebrauchsfertiges Nährmedium für Psilocybe cubensis — fix und fertig sterilisiert, versiegelt und mit Injektionsport ausgestattet. Du musst nichts abkochen, keinen Schnellkochtopf anwerfen und keine Laborbank aufbauen. Einfach Sporen oder Flüssigkultur durch den Port injizieren, warm stellen und dem Myzel beim Arbeiten zusehen. Wir verkaufen diese Kits seit Jahren, und der mit Abstand häufigste Grund, warum Pilzzucht schiefgeht, ist Kontamination bei der Substratvorbereitung. Genau diesen Schritt nimmt dir das Kit komplett ab.
Zwei Größen, eine einfache Entscheidung. Das 1.200-ml-Kit passt, wenn du einen einzelnen Strain ansetzen willst oder nur eine Sporenspritze zur Hand hast — du brauchst etwa 5 ml (eine halbe Spritze) oder ein halbes Sporenvial zur Inokulation. Das 2.100-ml-Kit bietet mehr Substrat pro Euro und gibt dem Myzel deutlich mehr Raum zum Besiedeln, was in der Regel größere Ernten bedeutet. Hier verwendest du ein ganzes Sporenvial oder 10 ml aus einer Spritze. Falls du eine fertige Flüssigkultur von Acid Shroomz nutzt, gilt als Richtwert: 2–5 ml Kultur pro Liter Substrat — also etwa 2,5–6 ml für das 1.200-ml-Kit und 4–10 ml für das 2.100-ml-Kit.
| Eigenschaft | 1.200 ml Kit (SH0145) | 2.100 ml Kit (SH0165) |
|---|---|---|
| Substratvolumen | 1.200 ml | 2.100 ml |
| Sporenspritze (Menge) | 5 ml | 10 ml |
| Sporenvial (Menge) | Mindestens halbes Vial | Ganzes Vial |
| Flüssigkultur (Acid Shroomz) | 2–5 ml pro Liter | 2–5 ml pro Liter |
| Mondo Liquid Culture Vial | 2 ml Sporen ins Vial, mind. 2 Wochen warten | 2 ml Sporen ins Vial, mind. 2 Wochen warten |
| Geeignet für | Einzelne Strains, wenig Platz | Größere Ernten, besseres Preis-Leistungs-Verhältnis |
Unsere ehrliche Einschätzung: Wenn du nur ein Kit bestellen willst, greif zum 2.100-ml-Kit. Das Myzel hat schlicht mehr Nahrung zur Verfügung, und der Preisunterschied ist gemessen am Mehrertrag gering. Das 1.200-ml-Kit macht Sinn, wenn du zwei verschiedene Strains parallel laufen lassen willst, ohne für jeden eine volle Spritze zu verbrauchen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Substratzusammensetzung | Vollkornhafer, Vermiculit, Perlit, Gips |
| Feuchtigkeitsgehalt | 60–65 % |
| Geeignete Art | Psilocybe cubensis |
| Verfügbare Größen | 1.200 ml / 2.100 ml |
| Kitinhalt | Sterilisierte Substratbox, Feuchtigkeitszelt (Fruchtkammer), Büroklammer, Alkoholtupfer, Injektionsport |
| Inokulationsmethode | Sporenspritze, Sporenvial oder Flüssigkultur |
| Sterilisation | Werkseitig sterilisiert, versiegelt mit Injektionsport |
| SKU (1.200 ml) | SH0145 |
| SKU (2.100 ml) | SH0165 |
Dein Setup vervollständigen: Das Kit enthält bewusst keine Sporen und keine Flüssigkultur — du wählst deinen Psilocybe cubensis Strain selbst. Die Acid Shroomz Flüssigkulturen liefern die schnellste Besiedlungszeit, weil das Myzel bereits aktiv wächst. Wenn du lieber einen bestimmten Strain auswählen willst, schau dir die Sporenspritzen im Shroomshop an. Auch das Mondo Liquid Culture Vial ist eine solide Option — dann stellst du deine eigene Kultur aus Sporen her, musst aber mindestens 2 Wochen Vorlaufzeit einplanen.
Kontamination zerstört mehr Pilzzuchten als jeder andere Fehler. Wir sehen das seit 1999, und das Muster wiederholt sich: Jemand bereitet sein Substrat selbst vor, überspringt einen Schritt bei der Sterilisation oder arbeitet nicht sauber genug — und zwei Wochen später starrt er auf grünen Schimmel statt auf weißes Myzel. Eine einzige Bakterienspore oder ein Schimmelfragment, das die Sterilisation überlebt, wächst schneller als dein Pilzmyzel und übernimmt die gesamte Box. Forschungsergebnisse zur Substrataufbereitung pflanzlicher Nährmedien bestätigen, dass Produktionssubstrate steril aufbereitet und unter sterilen Bedingungen gehandhabt werden müssen, um konkurrierende Organismen fernzuhalten (PMC12348041).
Dieses Kit nimmt dir den riskantesten Schritt der Pilzzucht — Substratvorbereitung und Sterilisation — komplett ab. Der Vollkornhafer liefert die Nährstoffe, von denen sich das Myzel ernährt. Vermiculit speichert Feuchtigkeit, ohne das Substrat zu verdichten. Perlit sorgt für Belüftung, damit keine anaeroben Zonen entstehen. Gips liefert Kalzium und Schwefel und verhindert gleichzeitig, dass die Körner verklumpen. Der Feuchtigkeitsgehalt von 60–65 % liegt genau im optimalen Bereich: feucht genug für Myzelwachstum, trocken genug, um Bakterienwachstum zu hemmen. Um dieses Sterilisationsniveau zu Hause zu erreichen, bräuchtest du einen Schnellkochtopf bei 15 PSI für mindestens 90 Minuten — und selbst dann kann ein einziger Fehler beim Transfer die ganze Arbeit zunichtemachen.
Der versiegelte Injektionsport ist das zweite Detail, das dieses Kit von der Heimsterilisation unterscheidet. Du öffnest die Box während der Inokulation nie. Die Nadel deiner Spritze geht durch den selbstversiegelnden Port, du injizierst deine Sporen oder Flüssigkultur, und der Port schließt sich hinter der Nadel von selbst. Kein Kontakt mit der Raumluft, keine Gelegenheit für Kontaminanten. Dasselbe Prinzip wie im Labor. Der mitgelieferte Alkoholtupfer ist zum Abwischen des Ports vor dem Einstechen gedacht — ein kleiner Schritt mit messbarer Wirkung.
Alles, was du von der Inokulation bis zur Fruchtkörperbildung brauchst — außer den Sporen selbst. Hier der vollständige Inhalt:
Was du nicht in der Box findest: Sporen oder Flüssigkultur. Das ist Absicht — so kannst du deinen Psilocybe cubensis Strain frei wählen. Das Kit funktioniert strainunabhängig. Ob Golden Teacher, B+, McKennaii oder ein anderer Cubensis-Strain — die Substratzusammensetzung passt immer.
Die Frage, die wir am häufigsten hören: „Kann ich statt Sporen auch eine Flüssigkultur verwenden?" Ja — und ehrlich gesagt würden wir es sogar empfehlen. Eine Flüssigkultur enthält bereits lebendes, aktiv wachsendes Myzel. Damit geht die Besiedlung deutlich schneller als mit Sporen, die erst keimen müssen. Mit einer Flüssigkultur kannst du mit vollständiger Besiedlung in 10–14 Tagen rechnen. Mit einer Sporenspritze dauert es eher 3–4 Wochen. Die Erfolgsquote ist ebenfalls höher, weil du einen etablierten Organismus einbringst, statt darauf zu warten, dass mikroskopische Sporen zueinanderfinden und auskeimen.
Was viele Leute unterschätzen: die Temperatur. Liegt dein Raum unter 20 °C, kriecht die Besiedlung nur noch dahin — und das Kontaminationsrisiko steigt, weil Konkurrenzorganismen mehr Zeit bekommen, sich festzusetzen, bevor das Myzel sie überholen kann. Wenn du keinen natürlich warmen Platz hast, macht eine Keimlings-Heizmatte auf 25 °C unter der Box einen spürbaren Unterschied. Stell die Box aber nicht auf eine Heizung — zu heiß und zu ungleichmäßig.
Eine ehrliche Einschränkung: Das Substrat ist zum einmaligen Gebrauch gedacht. Nach der Ernte (die meisten Züchter schaffen 1–3 Flushes pro Kit) sind die Nährstoffe im Hafer aufgebraucht. Du kannst das Substrat nicht nachsterilisieren und wiederverwenden. Wenn du weiterzüchten willst, brauchst du ein frisches Kit. Das gesagt: Der Ertrag eines einzelnen 2.100-ml-Kits ist beachtlich — wir haben Züchter gesehen, die über mehrere Flushes hinweg 200 g+ Nassgewicht aus der größeren Variante geholt haben.
Nein. Das Substrat kommt werkseitig sterilisiert und versiegelt an. Du inokulierst durch den Injektionsport, ohne die Box während der Besiedlung jemals zu öffnen. Kein Schnellkochtopf, kein Autoklav, keine Sterilisation deinerseits.
In der Regel 2–4 Wochen bei 24–28 °C. Flüssigkulturen besiedeln schneller (oft 10–14 Tage), weil das Myzel bereits aktiv ist. Sporenspritzen brauchen länger, da die Sporen erst keimen müssen. Die Temperatur ist die größte Variable — unter 20 °C verlangsamt sich alles erheblich.
Ein getreidebasiertes Substrat mit feuchtigkeitsspeichernden Zusätzen funktioniert am besten. Dieses Kit verwendet Vollkornhafer, Vermiculit, Perlit und Gips bei 60–65 % Feuchtigkeit — eine bewährte Kombination. Der Hafer ernährt das Myzel, Vermiculit hält Wasser, Perlit sorgt für Lufttaschen, Gips verhindert Verklumpung.
Achte auf jede Farbe, die nicht weiß ist. Grüne Flecken deuten auf Trichoderma-Schimmel hin, schwarze Stellen auf Aspergillus, und Orange oder Rosa bedeuten meist bakterielle Kontamination. Ein saurer oder süßlich-fermentierter Geruch beim Öffnen ist ebenfalls ein Warnsignal. Bei Kontamination: nicht versuchen zu retten — entsorgen und neu anfangen.
Flüssigkultur gewinnt bei Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit. Sie enthält lebendes Myzel, das das Substrat schneller besiedelt und eine höhere Erfolgsrate hat. Sporenspritzen funktionieren, brauchen aber länger, weil die Sporen erst keimen müssen. Gerade beim ersten Grow gibt dir eine Flüssigkultur die besten Chancen.
Du kannst mehrere Flushes aus einem Kit holen — meistens 1 bis 3. Zwischen den Flushes das Substrat 12 Stunden in kaltem Wasser einweichen, um es zu rehydrieren. Sobald die Nährstoffe im Korn aufgebraucht sind und keine Pins mehr erscheinen, ist das Kit verbraucht. Für den nächsten Grow brauchst du ein frisches sterilisiertes Substratkit.
Pilzmyzel wächst langsamer als Schimmel und Bakterien. Landet auch nur eine einzige Kontaminantenspore während der Inokulation auf deinem Substrat, kann sie das Myzel überwuchern und das gesamte Kit ruinieren. Deshalb wischst du den Injektionsport mit Alkohol ab und arbeitest in einem sauberen, zugfreien Raum. Der versiegelte Injektionsport dieses Kits erledigt den Großteil der Arbeit für dich.
Ziel: 24–28 °C. Ein warmer Schrank oder eine Keimlings-Heizmatte funktionieren gut. Direkte Hitzequellen wie Heizkörper vermeiden — sie erzeugen Hotspots, die Teile des Substrats überhitzen, während der Rest zu kühl bleibt. Gleichmäßige, sanfte Wärme ist das, was du brauchst.
Zuletzt aktualisiert: April 2026