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Shisha richtig rauchen — Anleitung für Einsteiger

Definition
Eine Shisha ist eine Wasserpfeife, die Rauch durch ein wassergefülltes Gefäß filtert und zum Rauchen von aromatisiertem Tabak oder Kräutermischungen verwendet wird. Die Praxis geht auf das 16. Jahrhundert in Indien und Persien zurück, wobei Cobb et al. (2014) zeigten, dass allein der Kohletyp die Schadstoffbelastung erheblich beeinflusst.
18+ only
Eine Shisha (auch Hookah, Nargileh oder Wasserpfeife genannt) filtert Rauch durch ein wassergefülltes Gefäß und wird zum Rauchen von aromatisiertem Tabak oder Kräutermischungen verwendet. Die Tradition reicht bis ins 16. Jahrhundert nach Indien und Persien zurück, wobei die heutige Café-Variante ihren Ursprung im Osmanischen Reich hat. Diese Anleitung richtet sich an Erwachsene und erklärt Schritt für Schritt, wie du eine Shisha zu Hause aufbaust, befüllst und rauchst — vom Auspacken bis zur Reinigung. Wenn du noch nie eine Shisha in der Hand hattest, rauchst du innerhalb von 20 Minuten nach dem Öffnen der Verpackung.
Was diese Anleitung nicht abdeckt: das allgemeine Gesundheitsprofil des Shisharauchens oder die Pharmakologie von Nikotin — das gehört in eigene Fachartikel. Hier geht es rein um die Praxis: Wie bekommst du das Ding zum Laufen?
Was du brauchst, bevor du loslegst
Ein vollständiges Shisha-Setup besteht aus sieben Kernkomponenten — fehlt auch nur eine, wird die Session zur Geduldsprobe. Leg alles bereit, bevor du irgendetwas anzündest, damit du dich auf die Technik konzentrieren kannst statt auf die Suche nach Einzelteilen.
- Die Shisha selbst — Base (Vase), Rauchsäule, Schlauchanschluss(e), Ventil, Kohleteller, Kopf und Schlauch. Die meisten modernen Shishas werden als Komplettset geliefert. Achte auf Edelstahlsäulen und Borosilikatglas-Basen — beides hält deutlich länger und lässt sich wesentlich einfacher reinigen als billige Zinklegierungen. In der Azarius-Shishakategorie findest du Komplettsets, bei denen alles in einer Box liegt.
- Shishatabak oder Kräutermelasse — aromatisierter Tabak (Mu'assel) ist der Standard. Kräuteralternativen verwenden Zuckerrohrfaser oder Teeblätter statt Tabak. Beide Varianten sind mit Glycerin und Aromen vorgemischt. Wer eine nikotinfreie Session bevorzugt, findet im Azarius-Sortiment für Kräutermischungen entsprechende Optionen.
- Kohle — Naturkohle aus Kokosnussschale ist der Goldstandard für alle, die Shisha richtig rauchen wollen. Selbstzündende Kohletabletten existieren, schmecken aber chemisch und produzieren mehr Kohlenmonoxid. Eine Studie von Cobb et al. (2014) zeigte, dass der Kohletyp die Schadstoffbelastung erheblich beeinflusst: Kokosnusskohle erzeugt niedrigere Kohlenmonoxidwerte als selbstzündende Alternativen. Naturkohle aus Kokosnussschale gibt es im Azarius-Zubehörbereich.
- Alufolie oder ein Heat Management Device (HMD) — Folie ist die traditionelle Methode; ein HMD (eine Metallscheibe, die auf dem Kopf sitzt) bietet konstantere Hitzekontrolle.
- Kohleanzünder oder Herd — elektrische Spiralanzünder funktionieren am besten für Naturkohle. Ein Gasherd geht auch, aber du brauchst ein Gitter, damit die Kohle nicht durch den Rost fällt.
- Kohlezange — Metall, langer Griff, keine Ausnahmen.
- Nadel oder Zahnstocher — zum Löcherstechen in die Folie.
- Wasser — kalt, aus dem Hahn. Manche geben Eiswürfel dazu für einen kühleren Zug.
Schritt 1: Base mit Wasser füllen
Der korrekte Wasserstand liegt 2,5–4 cm über dem unteren Ende des Tauchrohr — also dem Metallrohr, das von der Rauchsäule in die Base hineinragt. Zu wenig Wasser und die Filtration fällt weg; zu viel und du ziehst dir die Wangen hohl, ohne dass etwas passiert.
Der Wasserstand ist die größte Stellschraube für den Zugwiderstand. Willst du einen lockeren, leichten Zug, bleib bei 2,5 cm Eintauchtiefe. Bevorzugst du einen strafferen Zug mit etwas mehr Filtration, geh auf 4 cm. Es gibt kein objektives Richtig oder Falsch — das ist Geschmackssache, und du wirst nach der ersten Session nachjustieren.
Eiswürfel in der Base kühlen den Rauch spürbar. Etwa 4–6 Würfel in einer mittelgroßen Base senken die Rauchtemperatur so weit, dass du den Unterschied beim ersten Zug merkst. Da der Wasserstand mit dem Schmelzen steigt, füllst du bei Eiswürfeln etwas weniger Wasser ein.
Schritt 2: Shisha zusammenbauen
Eine luftdichte Verbindung an jedem Anschlusspunkt ist das Fundament einer funktionierenden Shisha. Steck die Rauchsäule in die Base — die meisten modernen Shishas verwenden eine Gummidichtung für diesen Zweck. Drück sie fest nach unten, bis nichts mehr wackelt. Wenn hier Luft entweicht, ist die gesamte Session gelaufen. Zum Testen: Halte deine Handfläche auf die Öffnung der Rauchsäule und versuche, durch den Schlauchanschluss zu ziehen. Spürst du Widerstand, sitzt die Dichtung. Strömt Luft frei durch, setz die Dichtung neu ein oder wickle einen schmalen Streifen feuchtes Küchenpapier drum für einen festeren Sitz.
Schließ den Schlauch an seinen Anschluss an. Auch hier sorgt eine Dichtung für den Abschluss. Hat deine Shisha mehrere Schlauchanschlüsse und du rauchst alleine, verschließ die unbenutzten Ports mit ihren Gummistopfen — offene Anschlüsse killen den Unterdruck komplett.
Leg den Kohleteller oben auf die Rauchsäule. Er fängt Asche auf und dient als Ablage für Kohlen beim Umsetzen. Setz den Kopf auf die Rauchsäule (wieder eine Dichtung), aber befüll ihn noch nicht — das kommt als Nächstes. Eine Wasserpfeife korrekt zu genießen heißt verstehen: Jede Verbindung muss dicht sein, bevor du überhaupt an Tabak denkst.
Schritt 3: Kopf befüllen
Das Befüllen des Kopfes ist die wichtigste Fertigkeit beim Shisharauchen — davon hängen Geschmacksintensität, Rauchdichte und Sessionlänge ab. Hier machen die meisten Anfänger den entscheidenden Fehler.
Für klassische ägyptische Köpfe:
- Nimm eine Prise Shishatabak und streue ihn locker in den Kopf. Nicht andrücken. Der Tabak soll luftig liegen, mit Zwischenräumen zwischen den Fasern — denk an »aufgelockert«, nicht an »gestopft«.
- Füll bis knapp unter den Rand, sodass etwa 2–3 mm Abstand zwischen Tabak und Folie bzw. HMD bleiben. Berührt der Tabak die Hitzequelle, verbrennt er sofort und schmeckt nach verkohltem Gummi.
- Brich mit einer Gabel oder den Fingern alle Klumpen auf. Je gleichmäßiger der Tabak verteilt ist, desto gleichmäßiger wird er erhitzt.
Für Phunnel-Köpfe (die mit einem einzelnen zentralen Loch statt mehrerer Löcher am Boden): Dasselbe lockere Befüllen gilt, aber achte darauf, den zentralen Kamin nicht zu blockieren. Tabak über dem Kamin unterbindet den Luftstrom vollständig.
Eine Studie der University of Pittsburgh von Salloum et al. (2016) untersuchte den Feinstaubausstoß bei unterschiedlichen Packdichten und stellte fest, dass locker befüllte Köpfe eine gleichmäßigere Hitzeverteilung und niedrigere Feinstaubwerte erzeugten als fest gepackte Köpfe. Die lockere Methode ist also nicht nur geschmacklich besser — sie ist messbar vorteilhafter.
Zwei Kollegen haben sich mal eine Viertelstunde lang darüber gestritten, ob Shishatabak flach gedrückt oder als lockerer Hügel in den Kopf gehört. Der Flachdrücker bestand auf »einer ebenen Fläche für gleichmäßige Hitze«. Der Hügel-Verfechter argumentierte mit Luftzirkulation. Wir haben zwei identische Köpfe nebeneinander gepackt — der lockere Hügel rauchte 20 Minuten länger und schmeckte am Ende deutlich sauberer. Der Flachdrücker lockert seitdem.
Schritt 4: Folie oder HMD anbringen
Folie oder HMD steuern, wie viel Hitze den Tabak erreicht — machst du hier einen Fehler, verbrennst du entweder den Kopf oder erzeugst gar keinen Rauch.
Bei Verwendung von Alufolie:
- Reiß ein Stück ab, das groß genug ist, um den Kopf mit 2–3 cm Überstand an allen Seiten abzudecken.
- Spann die Folie straff über den Kopf — du willst eine trommelfeste Oberfläche, kein Durchhängen. Durchhängende Folie berührt den Tabak und verursacht Verbrennung.
- Knicke die Ränder um den Kopf, um die Folie zu fixieren.
- Stich mit einem Zahnstocher oder einer Nadel kleine Löcher über die gesamte Fläche. Das Muster ist weniger wichtig als die Anzahl — ziel auf 15–25 Löcher, gleichmäßig verteilt. Zu große Löcher lassen zu viel Hitze durch; zu kleine schränken den Luftstrom ein. Zahnstocherbreite ist genau richtig.
Manche verwenden eine doppelte Lage Folie für mehr Hitzekontrolle. Das funktioniert gut mit selbstzündender Kohle (die heißer und ungleichmäßiger brennt), bei Naturkohle reicht eine einzelne Lage meist aus.
Bei Verwendung eines HMD: Einfach auf den befüllten Kopf setzen. Keine Folie nötig. Kohlen hineinlegen, Deckel schließen (die meisten HMDs haben verstellbare Lüftungsschlitze), fertig. HMDs sind für Anfänger nachsichtiger, weil sie die Hitze gleichmäßiger regulieren als Folie — wobei manche erfahrene Raucher die Kontrolle bevorzugen, die Folie bietet.
Folie vs. HMD: Ein ehrlicher Vergleich
Diese Frage bekommen wir ständig, also hier die nüchterne Aufstellung. Folie ist günstiger, überall verfügbar und gibt erfahrenen Nutzern feine Kontrolle — verlangt aber Aufmerksamkeit und Übung. Ein HMD kostet mehr in der Anschaffung, reguliert sich aber nach dem Einstellen der Lüftung praktisch von selbst. Für Einsteiger reduziert ein HMD die Lernkurve erheblich. Für erfahrene Raucher, die gern feinjustieren, bleibt Folie die bevorzugte Wahl. Keines ist objektiv »besser« — es kommt darauf an, ob du Bequemlichkeit oder Kontrolle willst.
Schritt 5: Kohle anzünden
Naturkohle aus Kokosnussschale braucht 8–12 Minuten auf einem elektrischen Kohleanzünder, um vollständig durchzuglühen. Leg 2–3 Würfel auf den Anzünder und warte — sie sind fertig, wenn sie von allen Seiten orange glühen und eine dünne Schicht grauer Asche haben. Keine schwarzen Stellen. Eine halb durchgeglühte Kohle produziert Kohlenmonoxid, ohne genug Hitze zu liefern, um den Tabak ordentlich zu verdampfen — das Ergebnis ist kratziger, geschmackloser Rauch und Kopfschmerzen.
Versuch niemals, Naturkohle mit einem normalen Feuerzeug anzuzünden — du bist den ganzen Tag beschäftigt und verbrennst dir den Daumen. Ein elektrischer Spiralanzünder (der flache Typ mit Heizwendel) ist das Standardwerkzeug. Er kostet ungefähr so viel wie ein paar Packungen Kohle und hält Jahre.
Selbstzündende Kohle entzündet sich mit einem Feuerzeug in etwa 30 Sekunden und ist in 1–2 Minuten vollständig durchgeglüht. Praktisch, aber die Beschleunigerbeschichtung erzeugt in den ersten Minuten einen deutlichen Chemiegeschmack und produziert laut einem WHO-Bericht höhere Kohlenmonoxidwerte als natürliche Alternativen (WHO Study Group on Tobacco Product Regulation, 2015). Die EMCDDA hat zudem die wachsende Verbreitung des Shisharauchens in Europa und die Bedeutung produktspezifischer Risikoprofile hervorgehoben (EMCDDA, 2023).
Schritt 6: Kohle auflegen und rauchen
Die Kohlen gehören an den Rand der Folie, nicht in die Mitte. Positioniere mit der Zange 2–3 durchgeglühte Kohlen am äußeren Rand des Kopfes. Randplatzierung erhitzt den Tabak von außen nach innen und ergibt eine längere, gleichmäßigere Session.
Gib der Shisha 3–5 Minuten Aufwärmzeit vor dem ersten Zug. Das ist der schwierigste Teil für Ungeduldige, aber er ist entscheidend. Das Glycerin und die Aromen im Tabak brauchen Zeit, um zu verdampfen. Ziehst du sofort kräftig, bekommst du dünnen, kratzigen Rauch.
Nach dem Aufwärmen: langsame, gleichmäßige Züge. Keine kurzen Puffs — lange, sanfte Inhalationen von 3–5 Sekunden. Der Rauch sollte sich weich und kühl anfühlen (vorausgesetzt, dein Wasserstand stimmt). Ist er kratzig oder schmeckt verbrannt, hast du zu viel Hitze: Nimm eine Kohle weg oder schieb die Kohlen weiter zum Rand. Hier zahlt sich Geduld mit der Hitze aus — wer wartet, bekommt dichte, aromatische Wolken.
Alle 10–15 Minuten klopfst du mit der Zange vorsichtig die Asche von den Kohlen (auf den Teller) und versetzt ihre Position auf der Folie. Das hält die Hitzeverteilung gleichmäßig und verhindert, dass Hotspots den Tabak darunter verbrennen.
Schritt 7: Hitzemanagement während der Session
Hitzemanagement ist die Fertigkeit, die eine mittelmäßige Session von einer großartigen trennt. Hier die Kurzfassung:
- Zu viel Hitze: kratziger Geschmack, Halsbrennen, dünner/faseriger Rauch. Lösung: Eine Kohle entfernen, Kohlen weiter zum Rand schieben oder sanft durch den Schlauch pusten (wenn deine Shisha ein Ventil hat — die meisten modernen haben eins).
- Zu wenig Hitze: schwacher Geschmack, kaum Rauch, du ziehst kräftig und bekommst nichts. Lösung: Eine Kohle hinzufügen, Kohlen näher zur Mitte schieben oder prüfen, ob deine Kohlen ausgegangen sind.
- Perfekte Hitze: dichte, aromatische Wolken bei entspanntem Einatmen. Der Tabak sollte sanft verdampfen, nicht verbrennen.
Eine typische Session mit Naturkohle dauert 45–90 Minuten, je nach Kopfgröße und Packdichte. Du merkst, wenn der Geschmack gegen Ende nachlässt — das ist dein Signal zum Aufhören. Weiterrauchen nach dem Geschmack bedeutet nur noch erhitztes Glycerin und verkohlte Tabakreste einzuatmen.
Schritt 8: Reinigung nach der Session
Reinigung nach jeder Session ist nicht verhandelbar, wenn du konstanten Geschmack willst. Rückstände bauen sich schnell auf — besonders in der Rauchsäule und der Base — und alter, abgestandener Rauchbelag ruiniert das Aroma der nächsten Session.
- Alles abkühlen lassen. Kopf und Kohlen bleiben 15–20 Minuten nach dem Rauchen heiß.
- Komplett zerlegen. Kopf, Teller, Schlauch und Rauchsäule von der Base trennen.
- Wasser ausschütten. Es wird gelbbraun sein und übel riechen. Das ist Filtration bei der Arbeit — wobei Wasserfiltration nur einen Bruchteil der Schadstoffe entfernt, nicht alle.
- Base ausspülen mit warmem Wasser. Bei hartnäckigen Rückständen einen Esslöffel Natron hinzugeben und schwenken. Spezielle Basenbürsten (lange, flexible Flaschenbürsten) helfen, den Boden zu erreichen.
- Rauchsäule reinigen, indem du warmes Wasser durchlaufen lässt. Mit einer Säulenbürste das Innere schrubben. Du wirst überrascht sein, wie viel brauner Belag selbst nach einer einzigen Session herauskommt.
- Kopf abspülen und trocknen lassen. Keine Seife verwenden — sie hinterlässt einen Geschmack, der erst nach mehreren Sessions verfliegt.
- Schlauchpflege hängt vom Schlauchtyp ab. Moderne Silikonschläuche sind waschbar — Wasser durchlaufen lassen und hängend trocknen. Traditionelle Leder- oder Stoffschläuche sollten nicht gewaschen werden (sie rosten oder schimmeln innen). Luft durchblasen, um Rauchreste zu entfernen, und hängend lagern.
Shisha im Vergleich zu anderen Rauchmethoden
Eine Shisha erzeugt kühleren, weicheren Rauch als eine trockene Pfeife oder Zigarette, weil das Wasser filtert. Allerdings dauern Sessions deutlich länger (45–90 Minuten gegenüber wenigen Minuten bei einer Zigarette), was bedeutet, dass die gesamte Rauchexposition pro Session erheblich höher ist. Die WHO (2015) schätzte, dass eine einzelne Shisha-Session das Einatmen eines Rauchvolumens von 100 oder mehr Zigaretten umfassen kann, wobei die Zusammensetzung sich unterscheidet.

Im Vergleich zu einem Kräutervaporizer verbrennt die Shisha den Tabak, statt ihn bei niedrigeren Temperaturen zu verdampfen. Vaporizer erzeugen generell weniger Verbrennungsnebenprodukte, liefern aber nicht die dichten Wolken oder das soziale Ritual, das Shisharaucher schätzen. Wer primär an Schadensminimierung interessiert ist, für den ist ein Vaporizer die konservativere Wahl. Wem Ritual, Geschmack und der soziale Aspekt wichtig sind, der findet in der Shisha ein Erlebnis, das keine andere Methode repliziert.
Wir sollten ehrlich sein über das, was eine Shisha nicht leisten kann: Wasserfiltration macht den Rauch nicht »sicher«. Sie kühlt ihn und entfernt einen Teil der Partikel, aber Kohlenmonoxid, Schwermetalle und andere Schadstoffe passieren Wasser weitgehend ungehindert. Wer behauptet, Shisha sei wegen des Wassers harmlos, liegt falsch. Das ist eine echte Einschränkung des Geräts, und keine Menge an Eis, Milch oder ausgefallener Baseflüssigkeit ändert die zugrunde liegende Chemie.
Häufige Fehler und wie du sie vermeidest
Die meisten Probleme beim Shisharauchen laufen auf Hitzekontrolle oder Luftstrom hinaus. Die folgende Tabelle deckt die sieben Fehler ab, die wir am häufigsten beobachten.

| Fehler | Was passiert | Lösung |
|---|---|---|
| Tabak zu fest gepackt | Eingeschränkter Luftstrom, schwacher Rauch, ungleichmäßige Erhitzung | Locker streuen, nicht drücken |
| Halb durchgeglühte Kohle verwendet | Kopfschmerzen, kratziger Geschmack, Kohlenmonoxid | Auf vollständiges Orangeglühen warten, keine schwarzen Stellen |
| Zu viel Wasser in der Base | Extrem schwerer Zug, Wasser spritzt in den Schlauch | Tauchrohr nur 2,5–4 cm eintauchen |
| Nicht aufwärmen vor dem ersten Zug | Dünne, geschmacklose erste Züge | 3–5 Minuten nach Kohleauflage warten |
| Folie berührt den Tabak | Sofortiges Verbrennen, beißender Geschmack | 2–3 mm Abstand lassen; Folie trommelfest spannen |
| Kohlen nie umsetzen | Hotspots verbrennen eine Stelle, der Rest bleibt kalt | Alle 10–15 Minuten Position wechseln |
| Reinigung überspringen | Abgestandene Geisteraromen in der nächsten Session | Base spülen, Säule bürsten, Schlauch trocknen nach jeder Nutzung |
Die erste Shisha auswählen
Deine erste Shisha muss nicht teuer sein, aber sie muss funktionieren. Eine Edelstahlsäule, eine Borosilikatglas-Base, ein Silikonschlauch und ein Phunnel-Kopf tragen dich durch Hunderte Sessions ohne Ersatzbedarf. Billige Zinksäulen korrodieren innerhalb von Monaten und verfälschen den Geschmack jeder Session — das haben wir dutzendfach gesehen.

Wenn du ein komplettes Starterset kaufen willst, achte auf Sets, die Shisha, Schlauch, Zange und Kopf enthalten. In der Azarius-Shishakollektion findest du alles Nötige. Separat bestellst du einen Beutel Naturkohle und deinen bevorzugten Shishatabak oder Kräutermelasse. Das ist die vollständige Einkaufsliste — du brauchst sonst nur noch Wasser und einen Anzünder.
Wir sagen es direkt: Mini-Shishas unter 30 cm Höhe halten wir für den Heimgebrauch nicht für sinnvoll. Sie sehen nett aus, aber die kurze Säule bedeutet weniger Kühlung, die kleine Base fasst kaum genug Wasser, und die winzigen Köpfe sind in 20 Minuten durchgeraucht. Für unterwegs in Ordnung, aber wenn du zu Hause aufbaust und die Wasserpfeife richtig genießen lernen willst, hol dir eine vollformatige Shisha von mindestens 45 cm. Der Unterschied in der Rauchqualität ist wie Tag und Nacht.
Quellenverzeichnis
- Cobb, C.O. et al. (2014). »Influence of hookah tobacco flavoring and charcoal type on toxicant exposure.« Nicotine & Tobacco Research, 16(4), S. 418–425.
- EMCDDA (2023). »European Drug Report 2023: Trends and Developments.« European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction. Luxemburg: Publications Office of the European Union.
- Salloum, R.G. et al. (2016). »Waterpipe tobacco smoking and susceptibility to cigarette smoking among young adults.« American Journal of Preventive Medicine, 51(5), S. 767–775. (Einschließlich Sekundäranalyse zu Packdichte und Feinstaubausstoß.)
- WHO Study Group on Tobacco Product Regulation (2015). »Advisory note: waterpipe tobacco smoking: health effects, research needs and recommended actions for regulators.« 2. Auflage. Genf: World Health Organization.
Zuletzt aktualisiert: April 2026
Häufig gestellte Fragen
8 FragenWie viel Wasser gehört in die Shisha-Base?
Wie lange muss Naturkohle auf dem Anzünder liegen?
Warum schmeckt meine Shisha verbrannt?
Wie oft muss ich die Kohlen umsetzen?
Folie oder HMD — was ist besser für Anfänger?
Wie reinige ich meine Shisha nach dem Rauchen?
Wie befülle ich einen Shisha-Kopf richtig?
Was ist ein Heat Management Device (HMD) und sollte ich eines verwenden?
Über diesen Artikel
Joshua Askew ist Chefredakteur für die Wiki-Inhalte von Azarius. Er ist Managing Director bei Yuqo, einer Content-Agentur, die auf redaktionelle Arbeit in den Bereichen Cannabis, Psychedelika und Ethnobotanik in mehreren
Dieser Wiki-Artikel wurde mit KI-Unterstützung verfasst und von Joshua Askew geprüft, Managing Director at Yuqo. Redaktionelle Aufsicht durch Adam Parsons.
Medizinischer Hinweis. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere vor der Verwendung einer Substanz eine qualifizierte Fachperson im Gesundheitswesen.
Zuletzt geprüft am 24. April 2026
References
- [1]Cobb, C.O. et al. (2014). "Influence of hookah tobacco flavoring and charcoal type on toxicant exposure." Nicotine & Tobacco Research, 16(4), pp. 418–425.
- [2]EMCDDA (2023). "European Drug Report 2023: Trends and Developments." European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction. Luxembourg: Publications Office of the European Union.
- [3]Salloum, R.G. et al. (2016). "Waterpipe tobacco smoking and susceptibility to cigarette smoking among young adults." American Journal of Preventive Medicine, 51(5), pp. 767–775. (Includes secondary analysis of packing density and particulate output.)
- [4]WHO Study Group on Tobacco Product Regulation (2015). "Advisory note: waterpipe tobacco smoking: health effects, research needs and recommended actions for regulators." 2nd edition. Geneva: World Health Organization.

