Skip to content
Kostenloser Versand ab €25
Azarius

San Pedro vs. Bolivian Torch — Bestimmungsmerkmale im Vergleich

AZARIUS · Side-by-Side Comparison
Azarius · San Pedro vs. Bolivian Torch — Bestimmungsmerkmale im Vergleich

Definition

San Pedro (Trichocereus pachanoi) und Bolivian Torch (Trichocereus bridgesii) sind mescalinhaltige Säulenkakteen aus den Anden, die sich auf den ersten Blick stark ähneln. Laut Anderson (2001) lassen sie sich anhand von Dornenlänge, Rippenanzahl, Hautfarbe und Wuchsform zuverlässig unterscheiden. Dieser Artikel beschreibt die morphologischen Bestimmungsmerkmale im Detail.

18+ only — dieser Artikel behandelt mescalinhaltige Kakteen und richtet sich ausschließlich an Erwachsene.

San Pedro (Trichocereus pachanoi) und Bolivian Torch (Trichocereus bridgesii) sind zwei eng verwandte Säulenkakteen aus den Anden, die beide Mescalin enthalten und auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich aussehen. Beide Arten werden von manchen Taxonomen inzwischen unter Echinopsis geführt, doch die alten Gattungsnamen halten sich hartnäckig im Gartenbau. Wer die entscheidenden Unterscheidungsmerkmale kennt — Rippenanzahl, Dornenlänge, Areolenabstand, Wuchsform — kann die beiden Arten zuverlässig auseinanderhalten. Dieser Artikel schlüsselt die morphologischen Unterschiede systematisch auf, damit du sicher bestimmen kannst, was in deinem Topf wächst.

Vergleichstabelle: San Pedro vs. Bolivian Torch

Die sicherste Bestimmung gelingt, wenn du mehrere Merkmale gleichzeitig vergleichst. Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten morphologischen Unterschiede zusammen.

Merkmal San Pedro (Trichocereus pachanoi) Bolivian Torch (Trichocereus bridgesii)
Rippenanzahl In der Regel 6–8, am häufigsten 7 In der Regel 4–8, am häufigsten 5–6
Rippenprofil Abgerundet, breit auseinanderstehend Schmaler, schärfer konturiert
Dornenlänge Kurz (oft unter 10 mm) oder nahezu fehlend Lang (20–60 mm), honigfarben bis braun
Dornen pro Areole 0–3 kleine Dornen, oft nur Stummel 1–4 kräftige Dornen, meist 1 langer Mitteldorn
Areolenabstand Ca. 2–3 cm Ca. 3–5 cm
Areolenfarbe Weiß bis hellbeige, filzig Beige bis dunkelbraun, weniger wollig
Hautfarbe Mittelgrün bis blaugrün, oft mit wachsartigem Reif Dunkelgrün, teils graugrün, weniger wachsig
Säulendurchmesser Typisch 8–15 cm Typisch 6–12 cm (etwas schlanker)
Verzweigungsverhalten Verzweigt bereitwillig von der Basis, bildet Gruppen Verzweigt weniger; wächst erst in die Höhe, dann seitlich
Wachstumsrate Schnell — bis zu 30 cm/Jahr bei guten Bedingungen Mäßig — etwa 15–25 cm/Jahr
Natürliches Verbreitungsgebiet Ecuador, Peru (2.000–3.000 m Höhe) Bolivien, Südperu (2.500–3.000 m)
Blütenfarbe Weiß, 19–24 cm Durchmesser, nachtblühend Weiß, 15–20 cm Durchmesser, nachtblühend
Mescalingehalt (getrocknete Haut) 0,1–2,4 % (stark variabel) 0,5–2,8 % (im Durchschnitt tendenziell höher)

Rippenanzahl und Rippenprofil — der schnellste Einstieg

Rippen zählen klingt banal, ist aber der schnellste Weg zur Ersteinschätzung. San Pedro zeigt fast immer 6 bis 8 Rippen, wobei 7 als Lehrbuchzahl gilt. Bolivian Torch tendiert zu weniger Rippen — 4 bis 6 sind typisch, und Exemplare mit genau 5 Rippen tauchen in Bolivian-Torch-Populationen regelmäßig auf.

AZARIUS · Rib Count and Profile — The First Thing to Check
AZARIUS · Rib Count and Profile — The First Thing to Check

Mindestens genauso aufschlussreich wie die Zahl ist die Form der Rippen im Querschnitt. Schau dir die Säule von oben an oder stell dir einen horizontalen Schnitt vor: Bei San Pedro sind die Rippen breit und abgerundet, die Furchen dazwischen flach — das Gesamtbild erinnert an einen weichen Stern. Bolivian Torch hat schmalere, kantiger definierte Rippen mit tieferen Tälern dazwischen. Der Querschnitt wirkt eckiger, fast wie ein Zahnrad mit wenigen Zähnen.

Eine Einschränkung, die du kennen solltest: Die Rippenanzahl kann sich entlang einer einzigen Säule ändern. Ein San-Pedro-Steckling zeigt an der Basis vielleicht 6 Rippen und weiter oben 8. Jungwuchs hat manchmal weniger Rippen als ausgereifte Triebe. Deshalb ist die Rippenanzahl ein starkes Indiz, aber kein alleinstehendes Bestimmungsmerkmal — immer mit weiteren Merkmalen gegenprüfen.

Dornen — das eindeutigste Unterscheidungsmerkmal

Wenn du nur ein einziges Merkmal prüfen kannst, nimm die Dornen. Hier unterscheiden sich die beiden Arten am deutlichsten.

San Pedro wird nicht umsonst manchmal als »nahezu dornenloser« Trichocereus bezeichnet. Viele Exemplare tragen nur winzige Stummel von 1 bis 3 mm Länge — oder gar keine sichtbaren Dornen, nur kahle Areolen mit etwas Filz. Wenn Dornen vorhanden sind, bleiben sie kurz (unter 10 mm), blass und wenig wehrhaft. Du kannst mit der Hand über eine San-Pedro-Säule streichen, ohne dich zu stechen — bei den meisten Säulenkakteen keine gute Idee.

Bolivian Torch macht seinem englischen Namen alle Ehre. Die Dornen sind lang — typischerweise 20 bis 60 mm — und oft warm honigfarben bis bernsteinbraun, wobei sie mit dem Alter nachdunkeln. Die meisten Areolen produzieren einen deutlich längeren Mitteldorn, der fast senkrecht von der Säule absteht. Anderson (2001) beschreibt in The Cactus Family, dass T. bridgesii-Dornen an ausgewachsenen Exemplaren über 6 cm erreichen können — ein Unterschied, der sofort ins Auge fällt, wenn man beide Arten nebeneinander sieht.

Ein wichtiger Hinweis zum sogenannten »PC« (Predominant Cultivar): Dieser Klon ist die mit Abstand am häufigsten verkaufte »San Pedro«-Variante in Gartencentern weltweit. PC kann etwas längere Dornen entwickeln als wildwachsende T. pachanoi — manchmal 15 bis 20 mm. Trotzdem sind sie deutlich kürzer und weniger robust als Bolivian-Torch-Dornen und tendieren farblich eher zu Hellgelb oder Weiß statt zu Bernsteinbraun.

Aus unserem Laden:

Ein getrockneter Steckling kam mal mit dem Etikett »Bolivian Torch« rein — glatt wie eine Zucchini, kein Dorn in Sicht. Stellte sich als monstrose San-Pedro-Form heraus. Der Verkäufer hatte »selten« mit »Bolivian« verwechselt. Wenn die Dornen nicht zum Etikett passen, stimmt fast immer das Etikett nicht — egal, was dafür bezahlt wurde.

Hautfarbe und Oberflächenstruktur

Beide Arten sind grün — so weit, so offensichtlich. Aber Farbton und Oberflächentextur unterscheiden sich auf eine Art, die nach ein paar Exemplaren in der Hand sofort auffällt.

San Pedro neigt zu einem helleren Blaugrün mit einer pudrigen Wachsschicht, die dem Kaktus ein leicht bereiftes Aussehen verleiht. Dieser Reif lässt sich beim Anfassen abreiben und gibt darunter ein glänzenderes Grün frei. Besonders bei Jungwuchs und frisch bewurzelten Stecklingen ist die blaugrüne Färbung ausgeprägt.

Bolivian Torch ist dunkler — ein tieferes Grün, manchmal ins Graugrüne gehend, mit deutlich weniger Wachsüberzug. Die Hautoberfläche wirkt etwas rauer oder matter im Vergleich zur glatteren, wachsigeren Oberfläche von San Pedro. Unter starker Sonneneinstrahlung kann Bolivian Torch an den Triebspitzen einen leicht violetten Schimmer entwickeln, was allerdings auch bei gestressten San-Pedro-Exemplaren vorkommt — Farbe allein ist daher kein zuverlässiges Bestimmungsmerkmal.

Ein subtiles Detail ist die »V-förmige Kerbe« oberhalb jeder Areole. Beide Arten zeigen eine kleine Einbuchtung, wo die Rippe über der Areole leicht einsinkt. Bei Bolivian Torch ist diese Kerbe tendenziell tiefer und schärfer definiert, bei San Pedro flacher. Um das zu erkennen, brauchst du allerdings ein gut hydriertes, aktiv wachsendes Exemplar.

Wuchsform und Größe

San Pedro wächst schneller und verzweigt sich bereitwilliger als Bolivian Torch. Unter günstigen Bedingungen — warmes Klima, ordentliches Substrat, regelmäßiges Gießen in der Wachstumsphase — legt San Pedro 20 bis 30 cm Höhe pro Jahr zu. Die Pflanze bildet bereitwillig Seitentriebe von der Basis aus und entwickelt mit der Zeit dichte Gruppen aus mehreren Säulen. Ein ausgewachsener San Pedro im Freiland seiner Andenheimaten kann 3 bis 6 Meter Höhe erreichen, mit einem Dutzend oder mehr Säulen.

AZARIUS · Growth Habit and Size
AZARIUS · Growth Habit and Size

Bolivian Torch wächst etwas langsamer — etwa 15 bis 25 cm pro Jahr unter vergleichbaren Bedingungen — und investiert mehr Energie in vertikales Wachstum, bevor Seitentriebe erscheinen. Ein junger Bolivian Torch steht häufiger als einzelne hohe Säule da, während ein gleichaltriger San Pedro vielleicht schon 2 oder 3 Basaltriebe gebildet hat. Auch der Säulendurchmesser fällt bei Bolivian Torch tendenziell etwas geringer aus (6–12 cm gegenüber 8–15 cm bei San Pedro), was der Pflanze eine schlankere, aufrechtere Silhouette verleiht.

Trujillo et al. (2013) dokumentierten wildwachsende T. bridgesii-Populationen in der bolivianischen Yungas-Region auf Höhenlagen zwischen 2.500 und 3.000 Metern, häufig an felsigen Hängen mit relativ kargem Boden — Bedingungen, die das langsamere Wachstum im Vergleich zu T. pachanoi erklären könnten, der in den etwas fruchtbareren Andentälern gedeiht.

Allerdings: Ein dünnerer Säulendurchmesser allein bedeutet nicht automatisch Bolivian Torch. Ein dehydrierter oder lichtgehungerter San Pedro kann genauso schlank aussehen. Der Durchmesser ist ein unterstützendes Indiz, kein Beweis — immer mit Dornen und Rippenanzahl gegenprüfen.

Blüten und Früchte — hilfreich, aber saisonabhängig

Beide Arten bilden große, weiße, nachtblühende Blüten — spektakulär, wenn sie erscheinen, aber als Bestimmungsmerkmal nicht immer verfügbar. Kultivierte Exemplare brauchen oft Jahre bis zur ersten Blüte, und ob es zur Blüte kommt, hängt von Alter, Stressfaktoren und Lichtzyklen ab.

San-Pedro-Blüten messen typischerweise 19 bis 24 cm im Durchmesser und haben ein leicht trichterförmiges Profil mit einem kräftigen, süßen Duft. Bolivian-Torch-Blüten sind etwas kleiner (15–20 cm) und wirken vor dem vollständigen Öffnen eher röhrenförmig. Die äußeren Blütenblätter von Bolivian Torch zeigen manchmal einen leichten grünlichen oder bräunlichen Hauch, während San-Pedro-Blüten reiner weiß ausfallen.

Fruchtunterschiede existieren, sind aber subtil und für die Bestimmung im Alltag selten nützlich. Beide Arten bilden grüne, längliche Früchte, die bei Reife aufplatzen und schwarze Samen in weißem Fruchtfleisch freigeben.

Häufige Fehlbestimmungen

Die häufigste Verwechslung betrifft nicht San Pedro und Bolivian Torch untereinander, sondern echten T. pachanoi mit nicht-aktiven Doppelgängern. Der Zahnstocher-Kaktus (Stetsonia coryne) wird regelmäßig fälschlich als San Pedro verkauft. Das Erkennungsmerkmal: S. coryne hat lange, dunkle, steife Dornen in einem charakteristischen radialen Muster, und die Areolen stehen deutlich weiter auseinander. Wenn die Dornen wie echte Zahnstocher aussehen — starr, dunkel, gleichmäßig strahlend — ist es kein San Pedro.

Der Peruanische Fackeldorn (T. peruvianus) ist das dritte Mitglied der Mescalinkakteen-Gruppe und steht optisch irgendwo zwischen den anderen beiden. Seine Dornen variieren stark — von 10 mm bis über 40 mm — sodass manche Peruvian-Torch-Exemplare wie ein dorniger San Pedro aussehen und andere einem kurzstachligen Bolivian Torch ähneln. Die Rippenanzahl (typischerweise 6–9) und der insgesamt kräftigere Säulendurchmesser helfen bei der Abgrenzung.

Hybridisierung macht die Sache zusätzlich kompliziert. Trichocereus-Arten kreuzen sich bereitwillig, sowohl in der Natur als auch in Kultur. Eine Pflanze, die als »San Pedro« verkauft wird, kann T. bridgesii-Genetik tragen und Zwischenmerkmale zeigen — mittellange Dornen, uneindeutige Rippenanzahl. Schultes & Hofmann (1992) hielten in Plants of the Gods fest, dass andine Gemeinschaften diese Kakteen seit mindestens 3.000 Jahren kultivieren, und Jahrhunderte menschlicher Selektion haben in manchen Linien die Artgrenzen verwischt. Wenn ein Exemplar in keine der beiden Kategorien sauber passt, ist Hybridisierung die wahrscheinlichste Erklärung — eine definitive Bestätigung erfordert allerdings Gentests, was für die meisten Sammler nicht praktikabel ist. Kein visueller Bestimmungsschlüssel, auch dieser nicht, kann bei mutmaßlichen Hybriden hundertprozentige Sicherheit bieten.

Der »PC« (Predominant Cultivar) — ein Sonderfall

Der PC-San-Pedro verdient eine eigene Erwähnung, weil er den Großteil der kommerziell erhältlichen San-Pedro-Stecklinge ausmacht. Er wächst schneller als die meisten benannten Klone, hat etwas längere Dornen als wildwachsende T. pachanoi, und manche Züchter vermuten, dass es sich eher um einen stabilisierten Hybriden als um reinen Pachanoi handelt. Wenn du San-Pedro-Stecklinge online oder im Gartencenter kaufst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du PC bekommst. Von Bolivian Torch lässt er sich trotzdem klar unterscheiden: kürzere, hellere Dornen und in der Regel mehr Rippen.

Mescalingehalt — was die Forschung zeigt

Bolivian Torch enthält im Durchschnitt eine höhere Mescalinkonzentration in der getrockneten Haut als San Pedro, wobei beide Arten eine enorme Schwankungsbreite aufweisen. Ogunbodede et al. (2010) ermittelten Mescalinkonzentrationen von 0,1 % bis 2,4 % in getrockneter T. pachanoi-Haut und 0,5 % bis 2,8 % in getrockneter T. bridgesii-Haut. Die Bereiche überlappen sich erheblich — ein besonders potentes San-Pedro-Exemplar kann ein schwächeres Bolivian-Torch-Exemplar übertreffen.

AZARIUS · Mescaline Content — What the Research Says
AZARIUS · Mescaline Content — What the Research Says

Zahlreiche Faktoren beeinflussen die Mescalinkonzentration jenseits der Artzugehörigkeit: Wachstumsbedingungen, Alter des Stecklings, Lichtexposition, Trockenstress und der konkret beprobte Abschnitt der Säule. Die äußere grüne Haut enthält deutlich mehr Mescalin als das weiße Innenfleisch. Die EMCDDA (2015) hat darauf hingewiesen, dass die natürliche Variabilität pflanzlicher psychoaktiver Substanzen eine zuverlässige Dosisvorhersage unmöglich macht — ein Grund, warum Harm-Reduction-Organisationen wie die Beckley Foundation (2021) bei pflanzenbasierten Psychedelika ausdrücklich zur Vorsicht raten. Veröffentlichte Konzentrationsbereiche sind Durchschnittswerte aus Laboranalysen, keine Dosierungsanleitungen.

Schnellbestimmung in vier Schritten

Geh diese vier Prüfpunkte der Reihe nach durch, wenn du vor einem lebenden Exemplar stehst:

  1. Dornen: Nahezu fehlend oder unter 10 mm = wahrscheinlich San Pedro. Über 20 mm mit deutlichem Mitteldorn = wahrscheinlich Bolivian Torch.
  2. Rippenanzahl: 7 Rippen sind klassisch San Pedro. 5 Rippen sind klassisch Bolivian Torch. 6 Rippen = weitere Merkmale prüfen.
  3. Hautfarbe: Blaugrün mit Wachsreif = San Pedro. Dunkelgrün, matter = Bolivian Torch.
  4. Säulendurchmesser: Kräftig und kompakt (10+ cm) = tendiert zu San Pedro. Schlank (unter 10 cm) = tendiert zu Bolivian Torch.

Wenn drei von vier Merkmalen in dieselbe Richtung weisen, hast du eine zuverlässige Bestimmung. Wenn die Merkmale gemischt sind, hast du möglicherweise einen Hybriden oder eine weniger verbreitete Kulturform vor dir — und das ist vollkommen in Ordnung. Der Pflanze ist es egal, wie du sie nennst.

San Pedro und Bolivian Torch Stecklinge kaufen

Wer die Unterschiede wirklich verinnerlichen will, legt sich am besten beide Arten nebeneinander auf die Fensterbank. Im Azarius Smartshop findest du sowohl San Pedro Stecklinge als auch Bolivian Torch Stecklinge. Die Kategorie Kakteen und Sukkulenten umfasst außerdem Peruvian Torch Stecklinge und Peyote-Samen für eine breitere Referenzsammlung. Frühjahrssendungen bewurzeln am schnellsten — im Azarius-Blog gibt es saisonale Pflegeanleitungen, die gut zu diesem Bestimmungsartikel passen.

Quellenverzeichnis

  1. Anderson, E.F. (2001). The Cactus Family. Timber Press.
  2. Schultes, R.E. & Hofmann, A. (1992). Plants of the Gods: Their Sacred, Healing, and Hallucinogenic Powers. Healing Arts Press.
  3. Trujillo, J.M. et al. (2013). Distribution and ethnobotany of Trichocereus bridgesii in the Bolivian Yungas. Economic Botany, 67(4), 347–358.
  4. Ogunbodede, O. et al. (2010). New mescaline concentrations from 14 taxa/cultivars of Echinopsis spp. (Cactaceae) ("San Pedro") and their relevance to shamanic practice. Journal of Ethnopharmacology, 131(2), 356–362.
  5. EMCDDA (2015). New psychoactive substances in Europe: An update from the EU Early Warning System. European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction, Lisbon.
  6. Beckley Foundation (2021). Psychedelic Research and Drug Policy. Policy briefing series. beckleyfoundation.org.

Zuletzt aktualisiert: April 2026

Häufig gestellte Fragen

Was ist der schnellste Weg, San Pedro von Bolivian Torch zu unterscheiden?
Dornen prüfen. San Pedro hat fast keine oder sehr kurze Dornen (unter 10 mm). Bolivian Torch trägt lange, honigfarbene Dornen von 20 bis 60 mm mit einem auffälligen Mitteldorn. Dieses Merkmal ist zuverlässiger als Rippenanzahl oder Hautfarbe allein.
Wie viele Rippen hat San Pedro typischerweise?
San Pedro zeigt in der Regel 6 bis 8 Rippen, wobei 7 die häufigste Zahl ist. Bolivian Torch tendiert zu weniger Rippen — 5 bis 6 sind typisch. Die Rippenanzahl kann allerdings entlang einer Säule variieren, deshalb immer mit weiteren Merkmalen gegenprüfen.
Enthält Bolivian Torch mehr Mescalin als San Pedro?
Im Durchschnitt ja. Ogunbodede et al. (2010) fanden 0,5–2,8 % Mescalin in getrockneter Bolivian-Torch-Haut gegenüber 0,1–2,4 % bei San Pedro. Die Bereiche überlappen sich aber erheblich, und individuelle Exemplare können stark abweichen.
Was ist der »PC« (Predominant Cultivar) bei San Pedro?
PC ist der am weitesten verbreitete San-Pedro-Klon im Handel. Er wächst schneller als die meisten benannten Klone und hat etwas längere Dornen als wilder T. pachanoi (bis 20 mm). Manche Züchter vermuten, dass es sich um einen stabilisierten Hybriden handelt. Von Bolivian Torch lässt er sich trotzdem klar unterscheiden.
Können San Pedro und Bolivian Torch hybridisieren?
Ja, Trichocereus-Arten kreuzen sich bereitwillig — sowohl in der Natur als auch in Kultur. Hybriden zeigen oft Zwischenmerkmale wie mittellange Dornen und uneindeutige Rippenanzahl. Eine sichere Bestätigung erfordert Gentests, was für die meisten Sammler nicht praktikabel ist.
Wächst San Pedro schneller als Bolivian Torch?
Ja. San Pedro legt unter guten Bedingungen bis zu 30 cm pro Jahr zu und verzweigt sich bereitwillig von der Basis. Bolivian Torch wächst langsamer (15–25 cm/Jahr) und investiert mehr Energie in vertikales Wachstum, bevor Seitentriebe erscheinen.
Enthält Bolivian Torch mehr Mescalin als San Pedro?
Im Durchschnitt ja. Veröffentlichte Analysen zeigen, dass Trichocereus bridgesii (Bolivian Torch) etwa 0,5–2,8 % Mescalin in getrockneter Haut enthält, während Trichocereus pachanoi (San Pedro) zwischen 0,1–2,4 % liegt. Beide Arten variieren stark je nach Wachstumsbedingungen, Genetik und beprobtem Pflanzenteil, sodass sich einzelne Exemplare deutlich überschneiden können. Diese Werte stammen aus Forschungsliteratur und sind keine Dosierungsanleitung.
Wie schnell wächst San Pedro im Vergleich zu Bolivian Torch?
San Pedro (Trichocereus pachanoi) wächst schneller und kann unter optimalen Bedingungen bis zu 30 cm pro Jahr zulegen — bei Wärme, durchlässigem Substrat und regelmäßiger Bewässerung in der Wachstumsperiode. Bolivian Torch (Trichocereus bridgesii) wächst moderater mit etwa 15–25 cm pro Jahr. San Pedro verzweigt sich zudem bereitwilliger von der Basis und bildet früher Gruppen, während Bolivian Torch dazu neigt, erst als einzelne Säule in die Höhe zu wachsen.

Über diesen Artikel

Joshua Askew ist Chefredakteur für die Wiki-Inhalte von Azarius. Er ist Managing Director bei Yuqo, einer Content-Agentur, die auf redaktionelle Arbeit in den Bereichen Cannabis, Psychedelika und Ethnobotanik in mehreren

Dieser Wiki-Artikel wurde mit KI-Unterstützung verfasst und von Joshua Askew geprüft, Managing Director at Yuqo. Redaktionelle Aufsicht durch Adam Parsons.

Redaktionelle StandardsKI-Nutzungsrichtlinie

Medizinischer Hinweis. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere vor der Verwendung einer Substanz eine qualifizierte Fachperson im Gesundheitswesen.

Zuletzt geprüft am 24. April 2026

References

  1. [1]Anderson, E.F. (2001). The Cactus Family. Timber Press.
  2. [2]Schultes, R.E. & Hofmann, A. (1992). Plants of the Gods: Their Sacred, Healing, and Hallucinogenic Powers. Healing Arts Press.
  3. [3]Trujillo, J.M. et al. (2013). Distribution and ethnobotany of Trichocereus bridgesii in the Bolivian Yungas. Economic Botany, 67(4), 347–358.
  4. [4]Ogunbodede, O. et al. (2010). New mescaline concentrations from 14 taxa/cultivars of Echinopsis spp. (Cactaceae) ("San Pedro") and their relevance to shamanic practice. Journal of Ethnopharmacology, 131(2), 356–362.
  5. [5]EMCDDA (2015). New psychoactive substances in Europe: An update from the EU Early Warning System. European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction, Lisbon.
  6. [6]Beckley Foundation (2021). Psychedelic Research and Drug Policy. Policy briefing series. beckleyfoundation.org.

Fehler entdeckt? Kontaktieren Sie uns

Verwandte Artikel

Für unseren Newsletter anmelden-10%