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Wild Dagga (Leonotis leonurus) — Botanik und Phytochemie

Definition
Leonotis leonurus (L.) R.Br. ist ein ausdauernder Strauch aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), der im südlichen Afrika heimisch ist und auffällige orangefarbene Röhrenblüten in kugelförmigen Quirlen bildet. Die dominante bioaktive Stoffklasse sind Labdan-Diterpenoide wie Marrubiin und Premarrubiin, nicht das häufig zitierte Leonurin, das laut Oyourou et al. (2009) nur in Spuren nachweisbar ist.
Ein südafrikanischer Strauch mit orangefarbenen Blütenquirlen
Wer einmal einen halbverholzten Busch mit leuchtend orangefarbenen Röhrenblüten gesehen hat, die in dichten kugelförmigen Quirlen übereinander am Stängel sitzen, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit Leonotis leonurus (L.) R.Br. vor sich gehabt. Dieser ausdauernde Strauch aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) ist im südlichen Afrika heimisch und besiedelt dort Graslandschaften, felsige Hänge und gestörte Böden vom Westkap bis KwaZulu-Natal und stellenweise ins tropische Ostafrika hinein. Auf Afrikaans heißt die Pflanze wilde dagga — frei übersetzt „wilder Hanf" —, was auf die lange Tradition des Rauchens durch die Khoikhoi und San in der Kapregion zurückgeht. Botanisch hat Leonotis leonurus allerdings nicht das Geringste mit Cannabis sativa zu tun: Die beiden Pflanzen gehören nicht einmal derselben Ordnung an. Die englischen Bezeichnungen „wild dagga" und „lion's tail" sind in der ethnobotanischen Literatur am geläufigsten, im Deutschen wird gelegentlich „Afrikanisches Löwenohr" verwendet.

Taxonomie und Benennung
Leonotis leonurus gehört zur Familie Lamiaceae — derselben Familie, in der auch Basilikum, Rosmarin und Thymian stehen. Die Gattung Leonotis umfasst rund neun akzeptierte Arten, die sämtlich in Subsahara-Afrika beheimatet sind, mit Ausnahme von L. nepetifolia, die sich über die gesamten Tropen ausgebreitet hat. Der Gattungsname setzt sich aus dem Griechischen leon (Löwe) und ous (Ohr) zusammen — mit etwas Fantasie erinnern die verwachsenen Kronblätter tatsächlich an ein pelziges Ohr. Das Artepitheton leonurus verdoppelt das Motiv: „Löwenschwanz". Robert Brown veröffentlichte das aktuelle Binomial 1810, doch die Pflanze war bereits unter mehreren früheren Namen beschrieben worden, darunter Phlomis leonurus L. (1753) durch Linné selbst.

Innerhalb der Art werden zwei Varietäten anerkannt: L. leonurus var. leonurus mit schmalen, lanzettlichen Blättern und den typischen orangefarbenen Blüten sowie L. leonurus var. albiflora, eine weißblühende Form, die gelegentlich im Gartenbauhandel auftaucht. Eine phylogenetische Studie von Makunga et al. (2020) bestätigte, dass Leonotis innerhalb der Lamiaceae eine gut gestützte Klade bildet, die klar von der oberflächlich ähnlichen eurasischen Gattung Leonurus (Herzgespann) abzugrenzen ist (Makunga et al., 2020). Die Verwechslung beider Gattungen ist in populärer ethnobotanischer Literatur erstaunlich häufig.
Morphologie — Wie die Pflanze tatsächlich aussieht
Leonotis leonurus ist ein halbverholzender Strauch, der typischerweise 1–3 Meter Höhe erreicht; an geschützten, gut bewässerten Standorten wurden Exemplare von über 4 Metern dokumentiert. Die Stängel sind im Querschnitt vierkantig — ein klassisches Lamiaceae-Merkmal — und verholzen mit zunehmendem Alter, werden dabei aber spröde. Die Blätter stehen gegenständig, sind schmal lanzettlich bis eiförmig, 5–10 cm lang und besitzen gekerbt-gezähnte (krenate) Ränder. Blätter und Stängel tragen eine Behaarung aus feinen Trichomen, die der Pflanze beim Anfassen eine leicht raue, aromatische Textur verleiht.

Das auffälligste Merkmal sind die Blüten. Sie stehen in dichten, kugelförmigen Scheinquirlen (Verticillaster), die in Abständen am oberen Stängel angeordnet sind — jeder Quirl enthält 20–40 Einzelblüten. Die einzelne Blüte ist eine zweilippige Röhrenkrone, typischerweise 40–50 mm lang, dicht mit feinen orangefarbenen Haaren besetzt. Die Oberlippe ist kapuzenförmig und stark gewölbt, die Unterlippe klein und dreilappig. Die Hauptblütezeit fällt auf den Herbst der Südhalbkugel (März–Mai); in frostfreien Gärten kann die Pflanze sporadisch das ganze Jahr über blühen. In der Wildnis erfolgt die Bestäubung hauptsächlich durch Nektarvögel (Nectariniidae), deren lange, gebogene Schnäbel fast exakt zur Kronröhre passen — ein Lehrbuchbeispiel für Ornithophilie (Geerts & Pauw, 2009).
Die Frucht besteht aus vier Klausenfrüchten, die im ausdauernden Kelch eingeschlossen bleiben. Dieser verhärtet nach dem Abfallen der Kronblätter zu einem stacheligen Becher. Die Samen sind klein, dunkelbraun und annähernd dreieckig.
Phytochemie — Die Inhaltsstoffe
In populären Quellen wird regelmäßig Leonurin als „der Wirkstoff" von Wild Dagga genannt. Die analytische Datenlage zeichnet ein anderes Bild. Leonurin — chemisch ein 4-Guanidino-n-butylsyringat, also streng genommen ein Pseudoalkaloid — wurde ursprünglich aus der verwandten Gattung Leonurus isoliert. Ob es in L. leonurus in pharmakologisch relevanter Konzentration vorkommt, ist umstritten: Eine phytochemische Untersuchung von Oyourou et al. (2009) wies Leonurin im Blattmaterial nur in Spuren nach, fand dafür aber deutlich höhere Konzentrationen der Labdan-Diterpenoide Marrubiin und Premarrubiin (Oyourou et al., 2009).

Weitere identifizierte Stoffklassen umfassen Flavonoide (insbesondere Apigenin- und Luteolin-Glykoside), Iridoidglykoside und flüchtige Terpenoide, die zum scharfen, leicht harzigen Geruch der Pflanze beitragen. Eine LC-MS-Studie von Nsuala et al. (2015) identifizierte über 30 Sekundärmetabolite in ethanolischen Blattextrakten, wobei Marrubiin und die Nepetoidin-Ester die höchsten Konzentrationen aufwiesen (Nsuala et al., 2015). Auf Grundlage der aktuellen analytischen Daten stellen die Labdan-Diterpenoide — nicht Leonurin — die dominante bioaktive Stoffklasse dar. Die Pharmakologie einzelner Verbindungen wird allerdings bislang in Zell- und Tiermodellen untersucht, nicht in klinischen Humanstudien.
Kurz gesagt: Die verbreitete Behauptung, Leonurin sei der Hauptwirkstoff in Wild Dagga, ist eine Vereinfachung. Die tatsächliche Chemie ist deutlich vielschichtiger, und die Verbindung, die am häufigsten mit dem traditionellen Ruf der Pflanze verknüpft wird, ist nach aktuellem Wissensstand möglicherweise nur eine Nebenkomponente.
Vergleich mit ähnlichen Lamiaceae-Arten
Leonotis leonurus wird am häufigsten mit zwei Verwandten verwechselt: Leonotis nepetifolia (Klip Dagga) und Leonurus cardiaca (Herzgespann). Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale zusammen.
| Merkmal | L. leonurus (Wild Dagga) | L. nepetifolia (Klip Dagga) | Leonurus cardiaca (Herzgespann) |
|---|---|---|---|
| Familie | Lamiaceae | Lamiaceae | Lamiaceae |
| Lebenszyklus | Ausdauernder Strauch | Einjährig bis kurzlebig ausdauernd | Krautige Staude |
| Blattform | Schmal, lanzettlich | Breit, herzförmig (kordat) | Handförmig, tief gelappt |
| Blütenfarbe | Leuchtend orange (weiß bei var. albiflora) | Orange, teils blasser | Rosa bis blass violett |
| Heimat | Südliches Afrika | Tropisches Afrika, heute pantropisch | Mitteleuropa und Asien |
| Leitditerpenoid | Marrubiin | Marrubiin (geringere Konzentration) | Leonurin (bestätigt) |
| Wuchshöhe | 1–3 m (bis 4 m) | 0,5–2,5 m | 0,5–1 m |
Der Unterschied ist praktisch relevant: Wer ein Leonotis-Produkt erhält und darin breite, herzförmige Blätter vorfindet, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit L. nepetifolia statt L. leonurus. Beide Arten werden traditionell verwendet, ihre phytochemischen Profile unterscheiden sich jedoch in Konzentration und Verhältnis der Schlüsselditerpenoide.
Wild Dagga Leonotis leonurus Botanik im Vergleich zu Cannabis
Die Botanik von Leonotis leonurus unterscheidet sich von der Botanik von Cannabis sativa auf jeder taxonomischen Ebene oberhalb der Ordnung. Zwar bilden beide Pflanzen harzige Trichome und aromatische Terpenoide, doch damit enden die Gemeinsamkeiten bereits. L. leonurus gehört zur Eudikotylen-Ordnung Lamiales, Cannabis sativa steht in den Rosales. Die Trichome von Wild Dagga produzieren Diterpenoide (Marrubiin, Premarrubiin) statt Cannabinoide, und die Blüten sind zygomorph (bilateral symmetrisch) statt der kleinen, windbestäubten Blütencluster von Cannabis. Der Überblick der EMCDDA (2023) über neuartige pflanzliche Produkte stellt fest, dass viele Pflanzen, die zusammen mit Cannabis vermarktet werden, keinerlei pharmakologische Überschneidung mit THC oder CBD aufweisen — Wild Dagga ist dafür ein klares Beispiel (EMCDDA, 2023).

| Botanisches Merkmal | Leonotis leonurus | Cannabis sativa |
|---|---|---|
| Familie | Lamiaceae | Cannabaceae |
| Ordnung | Lamiales | Rosales |
| Stängelquerschnitt | Vierkantig | Rund (gerippt) |
| Blütensymmetrie | Zygomorph (zweilippig) | Aktinomorph / reduziert |
| Bestäubung | Ornithophilie (Nektarvögel) | Anemophilie (Wind) |
| Wichtigste Sekundärmetabolite | Labdan-Diterpenoide, Flavonoide | Cannabinoide, Monoterpenoide |
| Trichomprodukt | Marrubiin, Premarrubiin | THC, CBD, CBG |
Lebensraum, Ökologie und Anbau
L. leonurus gedeiht in gut durchlässigen, sandigen oder lehmigen Böden in voller Sonne über sein gesamtes südafrikanisches Verbreitungsgebiet hinweg. Einmal etabliert, ist die Pflanze ausgesprochen trockenheitsresistent und übersteht die trockenen Winter des Westkap-Fynbos-Bioms problemlos. Das South African National Biodiversity Institute (SANBI) führt die Art als „Least Concern" — sie ist häufig an Straßenrändern, auf aufgelassenem Farmland und an Waldrändern zu finden (SANBI, 2023). Die Pflanze verträgt nährstoffarme Böden und leichten Frost (kurzzeitig bis etwa −3 °C), was sie in Gärten mit Mittelmeerklima in Kalifornien, Südaustralien und Südeuropa beliebt gemacht hat.

Außerhalb ihres natürlichen Areals kann L. leonurus leicht verwildern — sie sät sich auf gestörtem Boden bereitwillig selbst aus und wurde in Teilen Hawaiis und an der kalifornischen Küste als geringfügig invasives Unkraut eingestuft. In europäischer Kultur verhält sie sich in der Regel unauffällig: Bei strengen Wintern friert sie oberirdisch zurück und treibt im Frühjahr aus dem Wurzelstock wieder aus, sofern die Temperaturen nicht unter etwa −5 °C fallen. In Süddeutschland, Österreich oder der Schweiz gelingt die Überwinterung im Freiland nur an besonders geschützten Standorten — ein Kübel, der frostfrei eingeräumt werden kann, ist die sicherere Variante. Aus Samen keimt die Pflanze rasch (14–21 Tage bei 20 °C) und kann innerhalb einer einzigen Vegetationsperiode Blühreife erreichen.
Die getrockneten Blüten riechen nach Heu und Harz — nicht im Entferntesten nach Cannabis. Am ehesten erinnert es an getrockneten Salbei mit einer leicht bitteren, pfeffrigen Note. Frisches Pflanzenmaterial ist deutlich intensiver. Der 20x-Extrakt konzentriert diese harzige Note erheblich.
Traditionelle Verwendung im südlichen Afrika
Khoikhoi-Gemeinschaften in der Kapregion rauchten Blätter und Blüten von L. leonurus lange vor dem europäischen Kontakt — eine Praxis, die von Kolonisten bereits im 17. Jahrhundert dokumentiert wurde. Der Zulu-Name umunyane und der Xhosa-Name umfincafincane tauchen in ethnographischen Quellen des 19. Jahrhunderts auf. Eine Übersichtsarbeit von Nsuala et al. (2015) katalogisiert traditionelle Zubereitungen, darunter Blattabkochungen zur äußerlichen Anwendung bei Hautbeschwerden, Blütenaufgüsse zur oralen Einnahme bei Fieber und getrocknetes Blütenmaterial, das allein oder in Mischung mit anderen Kräutern geraucht wurde. In einer Querschnittsbefragung von Traditionsheilkundigen im Eastern Cape aus dem Jahr 2021 zählte L. leonurus zu den zehn am häufigsten genannten Pflanzen, vorrangig im Kontext äußerlicher Zubereitungen und Rauchmischungen (Chanyandura et al., 2021).

Hier ist Ehrlichkeit angebracht: Die peer-reviewte Evidenzbasis für spezifische pharmakologische Wirkungen beim Menschen ist dünn. Die meisten publizierten Studien sind In-vitro- oder Nagermodellarbeiten. Bis Anfang 2026 wurde keine randomisierte kontrollierte Studie am Menschen veröffentlicht. Der Ruf der Pflanze stützt sich nahezu vollständig auf ethnographische Dokumentation und anekdotische Berichte — das ist kein Makel, sondern schlicht die Realität für eine große Zahl traditioneller Heilkräuter in dieser Kategorie.
Wie Wild-Dagga-Produkte hergestellt werden
Getrocknete Blüten und Blätter von Wild Dagga sind die gängigste Zubereitungsform, die ethnobotanische Anbieter führen. Die Blüten werden typischerweise auf dem Höhepunkt der Blüte geerntet, bei niedrigen Temperaturen luftgetrocknet, um den Diterpenoidgehalt zu erhalten, und als loses Trockenmaterial oder in abgemessenen Portionen verkauft. Konzentrierte Extrakte — häufig als 5x, 10x oder 20x gekennzeichnet — werden hergestellt, indem das getrocknete Pflanzenmaterial mit Ethanol oder einem anderen lebensmitteltauglichen Lösungsmittel extrahiert wird. Anschließend wird das Lösungsmittel verdampft und der konzentrierte Extrakt auf ein kleineres Volumen Blattmaterial aufgetragen. Die „x"-Zahl gibt das Gewichtsverhältnis von Ausgangsmaterial zu Endprodukt an.

Die Frage, ob Wild-Dagga-Extrakte „sich wie Cannabis anfühlen", kommt immer wieder auf. Der Vergleich führt in die Irre: Die beiden Pflanzen teilen keine Chemie, und die in ethnographischer Literatur beschriebene subjektive Erfahrung ist eine ganz andere. Sinnvoller ist der Vergleich mit anderen milden Lamiaceae-Zubereitungen — eher in der Richtung eines kräftigen Kräutertees als irgendetwas, das einer Cannabinoidwirkung ähnelt. Wie die EMCDDA in ihrem Überblick über neuartige pflanzliche Produkte anmerkt, weisen viele als „Cannabisalternativen" vermarktete Pflanzen pharmakologische Profile auf, die keinerlei Ähnlichkeit mit THC oder CBD besitzen (EMCDDA, 2023).
Verbrennung und Atemwegsrisiko
Das Verbrennen jedes getrockneten Krauts — ob Tabak, Cannabis, Damiana oder Wild Dagga — erzeugt Teer, Kohlenmonoxid und Feinstaub. Es gibt keine „sichere" Inhalationsmethode auf Verbrennungsbasis. Vaporisation bei niedrigeren Temperaturen reduziert die Feinstaubbelastung, beseitigt sie aber nicht vollständig; Wasserfiltration kühlt den Rauch, filtert Teer jedoch nicht in relevantem Umfang. Wer unter Asthma, COPD oder anderen Atemwegserkrankungen leidet, sollte das Inhalieren verbrannten Pflanzenmaterials grundsätzlich vermeiden.

Dieser Artikel dient der Wissensvermittlung, nicht der medizinischen Beratung. Traditionelle und zeremonielle Verwendungen werden im kulturellen und historischen Kontext beschrieben. Pflanzliche Zubereitungen können Wechselwirkungen mit Medikamenten haben und ersetzen keine fachärztliche Versorgung. Wer schwanger ist, stillt, verschreibungspflichtige Medikamente einnimmt oder eine Erkrankung behandelt, sollte vor der Anwendung eine qualifizierte Fachperson konsultieren.
Quellenverzeichnis
- Chanyandura, J.T., Egan, B. et al. (2021). Social pharmacology and the most commonly used medicinal plants in the Eastern Cape, South Africa. Frontiers in Pharmacology, 12, 735820.
- EMCDDA (2023). European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction — Novel herbal products overview. Lisbon: EMCDDA.
- Geerts, S. & Pauw, A. (2009). African sunbirds hover to pollinate an invasive hummingbird-pollinated plant. Oikos, 118(4), 573–579.
- Makunga, N.P. et al. (2020). Phylogenetic placement and phytochemical review of Leonotis (Lamiaceae). South African Journal of Botany, 130, 156–165.
- Nsuala, B.N., Enslin, G. & Viljoen, A. (2015). "Wild cannabis": A review of the traditional use and phytochemistry of Leonotis leonurus. Journal of Ethnopharmacology, 174, 520–539.
- Oyourou, J.N., Combrinck, S., Regnier, T. & Marston, A. (2009). Purification, stability and antifungal activity of marrubiin from Leonotis leonurus. Phytochemistry Letters, 2(4), 186–189.
- SANBI (2023). Leonotis leonurus (L.) R.Br. Red List of South African Plants. South African National Biodiversity Institute.
Zuletzt aktualisiert: April 2026
Häufig gestellte Fragen
11 FragenIst Wild Dagga mit Cannabis verwandt?
Was ist der wichtigste Wirkstoff in Leonotis leonurus?
Kann man Wild Dagga in Europa anbauen?
Was ist der Unterschied zwischen Leonotis leonurus und Leonotis nepetifolia?
Gibt es klinische Humanstudien zu Wild Dagga?
Wo kann ich Wild-Dagga-Blüten und -Extrakte kaufen?
Wie riecht und schmeckt Wild Dagga?
Ist Wild Dagga dasselbe wie Herzgespann?
Wie unterscheidet sich die Botanik von Wild Dagga Leonotis leonurus von anderen Lamiaceae-Sträuchern?
Was bestäubt Wild Dagga in der Natur?
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Über diesen Artikel
Adam Parsons ist ein erfahrener Cannabis-Autor, Redakteur und Schriftsteller mit langjähriger Mitarbeit an Fachpublikationen in diesem Bereich. Seine Arbeit umfasst CBD, Psychedelika, Ethnobotanika und verwandte Themen.
Dieser Wiki-Artikel wurde mit KI-Unterstützung verfasst und von Adam Parsons geprüft, External contributor. Redaktionelle Aufsicht durch Joshua Askew.
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Zuletzt geprüft am 26. April 2026
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