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Azarius

Vegetative Phase Cannabis: Anleitung Schritt für Schritt

AZARIUS · Cannabis Vegetative Stage
Azarius · Vegetative Phase Cannabis: Anleitung Schritt für Schritt

Definition

Die vegetative Phase ist die Wachstumsphase zwischen Sämling und Blüte, in der Cannabis Blätter, Verzweigungen und Wurzeln bildet. Bei Photoperiode-Pflanzen dauert sie im Heimanbau meist 4-8 Wochen und endet mit dem Umschalten auf 12/12; Autoflower vegetieren rund 3-4 Wochen und gehen dann von selbst in die Blüte über (Spitzer-Rimon et al., 2019).

Die vegetative Phase ist die Wachstumsphase, in der deine Cannabispflanze das Gerüst aufbaut, an dem später die Blüten hängen. Nur 18+ Diese Anleitung richtet sich an erwachsene Heimgärtner, die es beim ersten Anlauf richtig machen wollen — verpatzt du die Veg-Phase, schleppst du zehn Wochen lang eine schwache, lange Pflanze durch die Blüte und versuchst vergeblich aufzuholen.

Was hier steht, ist die Arbeitsweise aus unserem eigenen Zelt — die Zahlen, das Timing, die Entscheidungen, die du wirklich treffen musst. Die Regeln für den Heimanbau unterscheiden sich von Land zu Land und ändern sich häufig. Bevor du Samen bestellst und keimen lässt, prüfe die aktuellen Vorgaben an deinem Wohnort.

Schritt 1: Verstehen, was die Veg-Phase eigentlich ist

Die vegetative Phase liegt zwischen Sämling und Blüte. Die Pflanze produziert Blätter, Verzweigungen und Wurzeln — aber noch keine Blüten. Bei Photoperiode-Genetiken endet sie genau dann, wenn du den Lichtzyklus auf 12 Stunden an / 12 Stunden aus umstellst. Autoflower-Sorten folgen keinem Lichtsignal, sondern einer inneren Uhr und beginnen typischerweise in Woche 3-4 nach der Keimung von selbst zu blühen (Spitzer-Rimon et al., 2019).

AZARIUS · Schritt 1: Verstehen, was die Veg-Phase eigentlich ist
AZARIUS · Schritt 1: Verstehen, was die Veg-Phase eigentlich ist

Diese Unterscheidung ist wichtiger als fast jede andere Entscheidung, die du triffst:

  • Photoperiode-Pflanzen bleiben so lange in der Veg-Phase, wie du ihnen mindestens 18 Stunden Licht am Tag gibst. Typisch im Heimanbau: 4-8 Wochen Veg. Größere Pflanze, größerer Ertrag, längerer Gesamtzyklus (ungefähr 14-20 Wochen vom Samen bis zur Ernte).
  • Autoflower vegetieren etwa 3-4 Wochen — egal, was du willst. Gesamtzyklus: 9-11 Wochen vom Samen bis zur Ernte. Weniger Toleranz für Training, kleinere Pflanzen, schnellerer Durchsatz.

Wenn du Autoflower-Genetik bestellst, kannst du die Schritte 5 und 6 (intensives Training, verlängerte Veg-Phase) weitgehend überspringen — die Pflanze blüht, bevor du fertig bist.

Schritt 2: Lichtzyklus und Intensität festlegen

Photoperiode-Pflanzen laufen in der Veg-Phase auf 18/6: achtzehn Stunden Licht, sechs Stunden Dunkelheit. Manche Grower fahren 20/4 oder sogar 24/0. Die Datenlage zeigt aber abnehmende Erträge ab 18 Stunden und eine bessere Pflanzengesundheit, wenn es eine Dunkelperiode gibt (Chandra et al., 2015). Autoflower vertragen alles zwischen 18/6 und 24/0 — wir fahren sie auf 18/6, weil Strom Geld kostet und die Pflanzen unter mehr Licht nicht merklich schneller wachsen.

AZARIUS · Schritt 2: Lichtzyklus und Intensität festlegen
AZARIUS · Schritt 2: Lichtzyklus und Intensität festlegen

Zielwerte für die Lichtintensität in der Veg-Phase:

StadiumPPFD am CanopyDLI-Ziel
Sämlinge (Woche 1-2)150-300~12-17 mol/m²/Tag
Frühe Veg (Woche 2-4)300-450~18-25 mol/m²/Tag
Späte Veg (ab Woche 4)400-600~25-35 mol/m²/Tag

Einen zwei Wochen alten Sämling mit 800 PPFD zu beschießen, weil deine Lampe auf voller Stufe nun einmal so viel liefert, ist der schnellste Weg, eine Pflanze auszubleichen. Dimme die Leuchte oder häng sie höher.

Schritt 3: Temperatur, Luftfeuchte und Luftbewegung einstellen

Die Veg-Phase mag es wärmer und feuchter als die Blüte. Richtwerte:

AZARIUS · Schritt 3: Temperatur, Luftfeuchte und Luftbewegung einstellen
AZARIUS · Schritt 3: Temperatur, Luftfeuchte und Luftbewegung einstellen
  • Licht an: 22-28 °C
  • Licht aus: 18-22 °C (Tag-Nacht-Differenz unter 8 °C halten)
  • Relative Luftfeuchte: 60-70 % für Sämlinge, 55-65 % für etablierte Veg-Pflanzen
  • VPD-Ziel: 0,8-1,1 kPa

VPD (Dampfdruckdefizit) ist die eine Kennzahl, die Temperatur und Luftfeuchte zu einem Wert zusammenfasst und dir zeigt, wie stark die Pflanze gerade transpiriert. Kostenlose VPD-Tabellen gibt es überall — eine davon gehört innen ans Zelt geklebt.

Luftbewegung ist genauso wichtig wie die Zahlen. Die Blätter sollen sich sanft bewegen, nicht flattern. Ein kleiner Clipventilator reicht in einem 80x80- oder 100x100-Zelt meist zusätzlich zur Abluft aus. Stehende Luft ist die Einladung für Echten Mehltau und schlaffe Stängel.

Schritt 4: Richtig gießen und düngen — abhängig vom Medium

Der Gießrhythmus hängt vollständig vom Medium ab. Erde, Kokos und Hydro sind drei grundverschiedene Systeme, und der allgegenwärtige Tipp „gießen, wenn der obere Zentimeter trocken ist" versagt bei zwei davon.

AZARIUS · Schritt 4: Richtig gießen und düngen — abhängig vom Medium
AZARIUS · Schritt 4: Richtig gießen und düngen — abhängig vom Medium
  • Erde: Gießen, wenn sich der Topf spürbar leichter anfühlt — im etablierten Zustand etwa alle 2-4 Tage. pH im Wurzelbereich: 6,2-6,8. In den ersten zwei Veg-Wochen mit halber Düngerkonzentration starten, dann hochfahren.
  • Kokos: Behandle es wie Hydro, nicht wie Erde. Täglich gießen (in der späten Veg mehrmals), jedes Mal mit Nährlösung — Kokos hält selbst keine Nährstoffe. pH: 5,8-6,2. EC: 1,2-1,8 in der frühen Veg, bis 2,0 in der späten Veg.
  • Hydroponik (DWC, RDWC, NFT): Wassertemperatur unter 20 °C, EC 1,0-1,6 in der Veg, pH 5,5-6,0. Reservoir wöchentlich wechseln oder auffüllen.

Beim Dünger gilt: Die Veg-Phase will Stickstoff. Ein typisches N-P-K-Verhältnis liegt bei etwa 3-1-2 oder 4-2-3. Nährstoffverbrennungen (braune, verdorrte Blattspitzen) bedeuten, dass du zu stark düngst — EC um 20 % senken. Krallenartig nach unten gebogene Blattspitzen sind das klassische Zeichen für Stickstoffüberschuss.

Überwässerung killt mehr Erstversuche als alles andere. Wenn die Blätter hängen und der Topf schwer ist, hast du die Wurzeln ertränkt. Trocknen lassen.

Schritt 5: Photoperiode-Pflanzen trainieren, solange sie biegsam sind

Training während der vegetativen Phase formt die Pflanze auf Ertrag hin. Sobald die Blüte startet, verholzen die Stängel und brechen beim Biegen. Training vergrößert die Canopy-Fläche und verbessert die Lichtdurchdringung — kaum ein anderer Eingriff hebt den Ertrag pro Watt so spürbar.

AZARIUS · Schritt 5: Photoperiode-Pflanzen trainieren, solange sie biegsam sind
AZARIUS · Schritt 5: Photoperiode-Pflanzen trainieren, solange sie biegsam sind

Die wichtigsten Techniken:

  • Low-Stress Training (LST): Hauptstamm seitwärts biegen und festbinden, sobald die Pflanze 4-6 Nodien hat. An den Seitentrieben wiederholen. Niedrigstes Risiko, funktioniert bei fast jeder Genetik.
  • Topping: Den Haupttrieb über dem 5. oder 6. Nodium kappen. Aus einer Cola werden zwei. Eine Woche später ein zweites Mal toppen — dann hast du vier Hauptcolas.
  • FIMing: Etwa 75 % der neuen Triebspitze herausquetschen statt sauber zu schneiden. Kann 3-4 neue Tops bringen, ist aber weniger berechenbar als Topping.
  • SCROG (Screen of Green): Pflanze unter einem horizontalen Netz wachsen lassen und die neuen Triebe durch die Maschen fädeln, bis ein flaches, gleichmäßiges Canopy entsteht. Hervorragend für kleine Zelte, braucht aber eine längere Veg-Phase (6-8+ Wochen).

Autoflower nicht aggressiv trainieren. Ein bisschen LST ist okay — einen Autoflower drei Wochen nach der Keimung zu toppen, ist der direkte Weg zu einer 20-Gramm-Pflanze.

Aus unserem Laden:

Der beste Einzelpflanzen-Ertrag, den wir je aus unserem 100x100-Zelt geholt haben, kam von einer 8-wöchigen Veg-Phase einer Royal Queen Seeds Critical unter einem 60x60-SCROG-Netz, zweimal getoppt und flach gebogen. Sah aus wie eine Hecke in einer Kiste — bis die Blüte anfing und jeder Bud-Ansatz gleich viel Licht abbekam. Das Ding lief zehn Wochen durch. Gegenüber untrainierten Single-Cola-Läufen derselben Genetik hat SCROG das Trockengewicht bei gleicher Wattzahl grob verdoppelt.

Die Zahlen stammen aus einem 100x100-Zelt mit einer 320-W-LED in Amsterdamer Luftfeuchte — mit anderer Genetik, anderem Klima und anderem Pflege-Rhythmus sehen deine Werte anders aus.

Schritt 6: Wissen, wann umgeschaltet wird (oder einfach weiterwarten)

Bei Photoperiode-Pflanzen schaltest du auf 12/12 um, wenn die Pflanze ungefähr die Hälfte des verfügbaren vertikalen Raums ausfüllt — die meisten Sorten verdoppeln ihre Höhe während des 2-3 Wochen langen Blütestretchs grob. In einem 1,8-m-Zelt mit einer 40 cm hoch hängenden Lampe heißt das: umschalten bei etwa 60-70 cm.

AZARIUS · Schritt 6: Wissen, wann umgeschaltet wird (oder einfach weiterwarten)
AZARIUS · Schritt 6: Wissen, wann umgeschaltet wird (oder einfach weiterwarten)

Zu früh umgeschaltet heißt Ertrag liegen gelassen. Zu spät umgeschaltet heißt verbrannte Topcolas an der Lampe. Indica-dominante Genetiken stretchen weniger (1,5x); sativa- und hazelastige Genetiken können sich verdreifachen — skaliere deinen Umschaltzeitpunkt entsprechend.

Autoflower schaltest du nicht um. 18/6 läuft durch bis zur Ernte. Senke die Luftfeuchte schrittweise auf 40-50 %, sobald sich Buds bilden, um das Risiko für Botrytis zu reduzieren.

Häufige Fehler in der Veg-Phase

  • Sämlinge überdüngen. Der Samen trägt in den ersten 7-10 Tagen seine eigene Nährstoffversorgung. Mit Vierteldosis anfangen, nicht mit voller.
  • Lampe zu nah. Moderne LEDs wollen bei Sämlingen meist 40-60 cm Abstand, nicht 25 cm.
  • Keine Luftbewegung. Schwache Stängel, die später ihr eigenes Gewicht nicht tragen.
  • Zu früh toppen. Mindestens 5-6 echte Nodien abwarten. Eine 3-Nodien-Pflanze zu toppen, legt sie eine Woche lahm.
  • pH ignorieren. Ein Kokos-Grow bei pH 7,0 sperrt Eisen und Calcium aus — egal, wie gut dein Dünger ist.

Referenzen

  • Chandra, S., Lata, H., Khan, I. A., & ElSohly, M. A. (2015). Photosynthetic response of Cannabis sativa L. to variations in photosynthetic photon flux densities, temperature and CO2 conditions. Physiology and Molecular Biology of Plants, 14(4), 299-306.
  • Spitzer-Rimon, B., Duchin, S., Bernstein, N., & Kamenetsky, R. (2019). Architecture and Florogenesis in Female Cannabis sativa Plants. Frontiers in Plant Science, 10, 350.
  • Potter, D. J. (2014). A review of the cultivation and processing of cannabis for production of prescription medicines. Drug Testing and Analysis, 6(1-2), 31-38.
  • EMCDDA. (2024). Cannabis — the current situation in Europe. European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction, Lisbon.
  • Beckley Foundation. (2022). Cannabis policy and cultivation research briefings. Beckley Foundation, Oxford.

Letzte Aktualisierung: 07.04.2026

AZARIUS · Häufige Fehler in der Veg-Phase
AZARIUS · Häufige Fehler in der Veg-Phase

Häufig gestellte Fragen

Wie lange sollte die vegetative Phase bei Cannabis dauern?
Bei Photoperiode-Pflanzen sind 4-8 Wochen im Heimzelt Standard — lang genug, um Struktur aufzubauen, kurz genug, um nicht aus dem Zelt zu wachsen. SCROG-Grower gehen auf 6-10 Wochen. Autoflower vegetieren rund 3-4 Wochen ab Keimung und schalten dann automatisch in die Blüte, egal was du willst.
Welcher Lichtzyklus ist in der Veg-Phase am besten?
18/6 ist der Heimanbau-Standard für Photoperiode-Pflanzen. Studien zeigen abnehmende Erträge ab 18 Stunden Licht und bessere Pflanzengesundheit mit Dunkelperiode (Chandra et al., 2015). Autoflower laufen komplett auf 18/6; 24/0 funktioniert auch, kostet aber mehr Strom ohne spürbaren Geschwindigkeitsvorteil.
Welche PPFD sollte ich in der Veg-Phase anstreben?
150-300 PPFD für Sämlinge, 300-450 in der frühen Veg und 400-600 PPFD in der späten Veg. Ein DLI von 25-35 mol/m²/Tag ist ein sinnvolles Ziel gegen Ende der Veg. Mehr, bevor die Pflanze etabliert ist, bleicht nur die Blätter aus.
Wann sollte ich mit dem Training anfangen?
Mit Low-Stress Training kannst du starten, sobald die Pflanze 4-6 echte Nodien hat — üblicherweise 2-3 Wochen nach Keimung. Topping braucht mindestens 5-6 Nodien. Photoperiode-Pflanzen vertragen in der Veg-Phase aggressives Training gut, weil die Stängel noch flexibel sind. Nach dem Umschalten wird Biegen deutlich riskanter.
Wie oft muss ich in der Veg-Phase gießen?
Hängt vom Medium ab. Erde: alle 2-4 Tage, wenn der Topf spürbar leichter ist. Kokos: täglich, in der späten Veg mehrmals, jedes Mal mit Nährlösung. Hydroponik: je nach System kontinuierlich oder zyklisch. Die pauschale Regel »gießen, wenn trocken« hält bei Kokos oder Hydro nicht stand.
Welche Nährstoffe braucht die Pflanze in der Veg-Phase?
Die Veg-Phase will stickstoffdominiert gedüngt werden — typische N-P-K-Verhältnisse um 3-1-2 oder 4-2-3. In den ersten zwei Wochen mit Viertel- bis Halbdosis starten, dann hochfahren. EC 1,0-1,6 in Hydro, 1,2-2,0 in Kokos, leichter in Erde. Braune, verdorrte Blattspitzen heißen: zu stark gedüngt.
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit brauche ich in der Wachstumsphase?
Ziel bei Licht an: 22–28 °C, bei Licht aus: 18–22 °C — der Tag-Nacht-Unterschied sollte unter 8 °C bleiben. Relative Luftfeuchtigkeit: 60–70 % für Sämlinge, 55–65 % für etablierte Pflanzen in der Veg-Phase. Orientiere dich am VPD (Dampfdruckdefizit) mit einem Zielwert von 0,8–1,1 kPa. Ein leichter Clip-Ventilator sorgt für Luftbewegung und beugt Mehltau vor.
Wie lange dauert die vegetative Phase bei Autoflowers im Vergleich zu photoperiodischen Sorten?
Autoflowers wachsen etwa 3–4 Wochen vegetativ und beginnen dann von selbst zu blühen — Gesamtzyklus ca. 9–11 Wochen. Photoperiodische Pflanzen bleiben in der Veg-Phase, solange sie 18+ Stunden Licht erhalten — typisch 4–8 Wochen im Homegrow, Gesamtzyklus ca. 14–20 Wochen. Wegen des kurzen Veg-Fensters vertragen Autoflowers kaum intensives Training.

Über diesen Artikel

Luke Sholl schreibt seit 2011 über Cannabis, Cannabinoide und die weitreichenden Vorteile der Natur und baut seit über einem Jahrzehnt selbst Cannabis in Homegrow-Zelten an. Diese praktische Anbauerfahrung – die den gesa

Dieser Wiki-Artikel wurde mit KI-Unterstützung verfasst und von Luke Sholl geprüft, External contributor since 2026. Redaktionelle Aufsicht durch Adam Parsons.

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Zuletzt geprüft am 24. April 2026

References

  1. [1]Chandra, S., Lata, H., Khan, I. A., & ElSohly, M. A. (2015). Photosynthetic response of Cannabis sativa L. to variations in photosynthetic photon flux densities, temperature and CO2 conditions. Physiology and Molecular Biology of Plants, 14(4), 299-306.
  2. [2]Spitzer-Rimon, B., Duchin, S., Bernstein, N., & Kamenetsky, R. (2019). Architecture and Florogenesis in Female Cannabis sativa Plants. Frontiers in Plant Science, 10, 350.
  3. [3]Potter, D. J. (2014). A review of the cultivation and processing of cannabis for production of prescription medicines. Drug Testing and Analysis, 6(1-2), 31-38.
  4. [4]EMCDDA. (2024). Cannabis — the current situation in Europe. European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction, Lisbon.
  5. [5]Beckley Foundation. (2022). Cannabis policy and cultivation research briefings. Beckley Foundation, Oxford.

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