
Vaporizer
von Eyce
Der Eyce PV1 ist ein tragbarer Kräutervaporizer mit Konduktionsheizung, glasierter Aluminiumoxid-Keramikkammer und einem Dampfpfad aus Edelstahl — kein Plastik zwischen Kammer und Mundstück. Eyce hat sich mit nahezu unzerstörbaren Silikonbongs und -pfeifen einen Namen gemacht. Der PV1 ist ihr erster Vaporizer, und er fühlt sich an, als hätten sie jahrelang daran gefeilt: vier Temperaturstufen, ein 3.000-mAh-Akku und die hauseigene AutoFlow-Technologie. Du lädst die Kammer, drückst den Knopf, ziehst — fertig.
Den Eyce PV1 gibt es in vier Farben: Blue, Green, Pink und Black. Technisch sind alle vier identisch — rein optische Entscheidung. Black verschwindet unauffällig in der Jackentasche. Pink und Green fallen auf dem Tisch sofort ins Auge — praktisch, wenn du zu den Menschen gehörst, die regelmäßig ihre eigenen Sachen suchen. Falsch machen kannst du hier nichts.
Eyce liefert alles mit, was du brauchst, um direkt loszulegen. Kein separates Zubehör nötig, kein Nachbestellen am ersten Tag.
Der PV1 liegt spürbar schwerer in der Hand als die üblichen Wegwerf-Stiftvaporizer — aber er ist kompakt genug, um in eine Jackentasche zu passen. Die Oberfläche hat einen gummierten Griff, der weder auf glatten Flächen rutscht noch dir aus den Fingern gleitet. Man merkt, dass Eyce aus der Silikonwelt kommt: Der Kammerdeckel ist aus Silikon, und das ganze Gerät wirkt so, als könnte man es bedenkenlos in den Rucksack werfen, ohne es vorher in Watte zu packen.
Die Heizkammer besteht aus glasierter Aluminiumoxid-Keramik. Das ist kein Marketing-Detail — unbeschichtete Metallkammern geben bei höheren Temperaturen einen metallischen Beigeschmack ab, besonders ab 200 °C aufwärts. Die Keramikbeschichtung hält den Geschmack vom ersten bis zum letzten Zug sauber. Der Dampfpfad von der Kammer zum Mundstück ist komplett aus Edelstahl. Kein Kunststoff im gesamten Dampfweg. Im direkten Vergleich mit günstigen Vaporizern, die Plastik im Luftweg verbauen, schmeckst du den Unterschied sofort: kein chemischer Nachgeschmack, nur Kräuter.
Das Mundstück ist verstellbar und sitzt bündig am Gehäuse, wenn du es einschiebst. Das verhindert, dass Fusseln und Staub während des Transports eindringen. Ein kleines Detail, aber es zeigt, dass Eyce darüber nachgedacht hat, wie Leute so ein Gerät tatsächlich mit sich herumtragen.
Eine ehrliche Einschränkung: Der PV1 ist ein Konduktionsvaporizer, kein Konvektionsgerät. Die Kammerwände erhitzen dein Kraut direkt, anstatt heiße Luft hindurchzuleiten. Konduktionsvaporizer können eine leicht ungleichmäßige Extraktion liefern, wenn du die Kammer nicht fest packst und dein Kraut nicht fein genug mahlst. Das ist kein Ausschlusskriterium — die meisten tragbaren Vaporizer in dieser Preisklasse arbeiten mit Konduktion — aber wenn du von einem Konvektions-Tischvaporizer kommst, solltest du deine Erwartungen an die Gleichmäßigkeit der Extraktion anpassen.
Der PV1 bietet vier farbcodierte Temperaturstufen, die jeweils einen Bereich von 12 °C abdecken. Das Gerät vibriert, sobald die gewählte Temperatur erreicht ist — kein Rätselraten, kein Starren auf ein Display.
| Stufe | Temperaturbereich | Geeignet für |
|---|---|---|
| Blau | 176–188 °C (350–370 °F) | Leichte, aromabetonte Züge — hier schmeckst du die Terpene am deutlichsten |
| Grün | 188–199 °C (370–390 °F) | Ausgewogenes Verhältnis aus Geschmack und Dampfdichte — der Allrounder |
| Gelb | 199–210 °C (390–410 °F) | Dichtere Wolken, stärkere Extraktion |
| Rot | 210–221 °C (410–430 °F) | Maximale Extraktion — dichter Dampf, weniger Geschmacksnuancen |
Hier wird AutoFlow interessant: Sobald du eine Stufe wählst, hält der PV1 nicht einfach eine fixe Temperatur. Er steigert die Hitze innerhalb des gewählten Bereichs schrittweise über eine 5-Minuten-Session. Auf Blau startet er also bei 176 °C und klettert langsam auf 188 °C. Diese progressive Erhitzung extrahiert im Verlauf der Session mehr aus deinem Kraut, anstatt alles auf einmal herauszupressen und dir nach der Hälfte nur noch verbrauchtes Material zu hinterlassen.
Nach 5 Minuten schaltet sich der PV1 automatisch ab. Dieses Zeitfenster reicht für eine ordentliche Session — wir haben festgestellt, dass die meisten Leute 15–20 solide Züge pro Kammerfüllung bekommen, abhängig davon, wie fest sie packen und welche Temperaturstufe sie wählen. Die Abschaltautomatik verhindert auch versehentliche Verbrennung, falls du das Gerät mal vergisst, und sie schont den 3.000-mAh-Akku. Apropos: Dieser Akku ist für einen Portablen dieser Größe wirklich üppig dimensioniert. Rechne mit 8–10 vollen Sessions pro Ladung.
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Typ | Tragbarer Kräutervaporizer (Konduktion) |
| Kammermaterial | Glasierte Aluminiumoxid-Keramik mit Silikondeckel |
| Dampfpfad | Edelstahl |
| Akku | 3.000 mAh (USB-C-Ladung) |
| Temperaturstufen | 4 (176–221 °C / 350–430 °F) |
| Sessionlänge | 5 Minuten (Abschaltautomatik) |
| Technologie | AutoFlow (schrittweise Temperatursteigerung) |
| Mundstück | Verstellbar, versenkbar |
| Verfügbare Farben | Blue, Green, Pink, Black |
| Mitgeliefertes Zubehör | USB-C-Kabel, Reinigungsbürste, Stopfwerkzeug, Bedienungsanleitung |
Rüste dein Setup auf: Ein Grinder mit feinem Mahlgrad macht bei Konduktionsvaporizern wie dem PV1 einen spürbaren Unterschied. Je feiner und gleichmäßiger dein Mahlgut, desto mehr Oberfläche berührt die Keramikwände — und desto besser die Extraktion. Bestell den PV1 zusammen mit einem Kräutergrinder von Azarius und ein paar Pfeifenreinigern für die Pflege, und du bist komplett ausgestattet.
Wir verkaufen seit Jahren tragbare Kräutervaporizer, und die häufigste Beschwerde, die wir hören, ist Komplexität. Leute wollen nicht mit Apps herumfummeln, an digitalen Temperaturreglern drehen oder sich durch 15-Schritte-Reinigungsrituale quälen. Sie wollen ihr Kraut mahlen, die Kammer laden und etwas inhalieren, das gut schmeckt. Der PV1 liefert genau das.
Im Vergleich zur PAX-Reihe ist der PV1 geradliniger. Kein Bluetooth, keine App, keine Firmware-Updates — nur ein Knopf und vier Temperaturstufen. Was den PV1 vom PAX außerdem abhebt, ist seine Robustheit: Eyces Philosophie aus Silikon und Gummi bedeutet, dass dieses Gerät einen Stoß wegsteckt. Wir würden den PV1 dem PAX vorziehen, wenn es auf Festivals, Wanderungen oder generell dorthin geht, wo du dein Equipment nicht verhätscheln willst. Der PAX hat ein eleganteres Interface und eine feinere Temperaturkontrolle, aber wenn dir Einfachheit und Widerstandsfähigkeit wichtiger sind, gewinnt der Eyce.
Der 3.000-mAh-Akku ist ein echter Vorteil. Viele Portable in dieser Preisklasse kommen mit 1.500–2.000 mAh und liefern dir 4–6 Sessions, bevor du ein USB-Kabel suchst. Die 8–10 Sessions pro Ladung beim PV1 bedeuten, dass du einen ganzen Tag unterwegs sein kannst, ohne dir Sorgen zu machen. Und USB-C heißt: Du brauchst kein proprietäres Kabel — jedes moderne Handyladegerät funktioniert.
Der Edelstahl-Dampfpfad ist das Detail, das den PV1 von günstigeren Alternativen trennt. Billige Vaporizer leiten den Dampf oft durch Plastik- oder Silikonschläuche, die bei hohen Temperaturen abbauen und den Geschmack beeinträchtigen können. Beim PV1 berührt der Dampf nur Keramik und Edelstahl, bevor er deinen Mund erreicht. Besonders auf der blauen Stufe schmeckst du einzelne Terpenprofile klar heraus — etwas, das bei Vaporizern mit Plastikpfaden verloren geht.
Wir haben den PV1 gegen deutlich teurere Geräte getestet und waren ehrlich überrascht. Für den Preis bekommst du eine Dampfqualität, die sich nicht verstecken muss. Der Trick ist der Mahlgrad: Investier in einen vernünftigen Grinder, pack die Kammer fest (aber nicht steinhart, etwa 0,2–0,3 g), und starte auf Blau. Du wirst den Unterschied zu deinem letzten Billigvaporizer beim ersten Zug merken. Wenn du den PV1 kaufen willst und noch keinen ordentlichen Grinder hast, bestell beides zusammen — das spart dir die Enttäuschung einer halbgaren ersten Session.
Reinige die Kammer nach jeder 3.–4. Session mit der mitgelieferten Bürste. Für eine gründlichere Reinigung tauchst du ein Wattestäbchen in Isopropylalkohol (90 %+) und wischst damit die Keramikkammer und den Edelstahlpfad aus. Das Gerät nicht untertauchen. Lass alles vollständig trocknen, bevor du die nächste Session startest. Der Silikondeckel lässt sich abnehmen und separat abwischen — er sammelt schnell Harz, und regelmäßige Reinigung hält die Dichtung intakt und den Luftstrom frei.
Der 3.000-mAh-Akku liefert etwa 8–10 volle 5-Minuten-Sessions pro Ladung. Die Ladezeit über USB-C beträgt rund 2–3 Stunden von leer auf voll. Das reicht für einen kompletten Tag unterwegs, ohne nachladen zu müssen.
Nein. Der PV1 ist ausschließlich für trockene Kräuter konzipiert. Die glasierte Aluminiumoxid-Keramikkammer ist für gemahlene Blüten optimiert. Konzentrate verkleben die Kammer und machen deine Garantie zunichte.
Weniger als Verbrennung, aber ja — Dampf trägt Geruch, besonders auf Gelb und Rot. Auf Blau und Grün verfliegt der Geruch schneller und ist deutlich milder. Geruchsfrei ist er nicht, aber er hängt nicht so in der Luft wie Rauch.
Mittelfein. Zu grob und die Konduktionskammer kann nicht gleichmäßig erhitzen; zu pulverig und du riskierst, den Dampfpfad zu verstopfen. Ein handelsüblicher 4-teiliger Grinder auf feinster Stufe bringt dich ans Ziel. Pack die Kammer fest, aber nicht steinhart.
Der PV1 ist simpler — keine App, kein Bluetooth, vier klare Temperaturstufen. Er ist robuster und hat mit 3.000 mAh einen größeren Akku als der PAX. Der PAX bietet präzisere Temperaturkontrolle und ein schlankeres Profil. Willst du unkomplizierte Robustheit, bestell den PV1. Willst du digitale Feinsteuerung, greif zum PAX.
Sehr. Der Silikondeckel lässt sich abnehmen, die Kammer ist eine glatte Keramikschale, die du in Sekunden ausbürsten kannst, und der Edelstahl-Dampfpfad wird mit Isopropylalkohol sauber. Plane 2 Minuten nach jeder dritten bis vierten Session ein, und das Gerät bleibt frisch.
Starte auf Blau (176–188 °C) für maximalen Geschmack und leichteren Dampf. Wechsle auf Grün (188–199 °C), sobald du mehr Dichte willst. Gelb und Rot sind für dichte Wolken und volle Extraktion, aber du verlierst dabei feinere Terpenaromen.
Etwa 0,2–0,3 g fein gemahlenes Kraut passen bequem in die Keramikkammer. Pack fest mit leichtem Widerstand — nicht locker, nicht übervoll. Bei dieser Menge bekommst du 15–20 Züge pro Session.
Zuletzt aktualisiert: April 2026