
Feuerzeuge & Brenner
von Champ
Der Double Flame Pocket Torch Leaf ist ein nachfüllbarer Butan-Taschenfeuerzeug mit Doppelflamme, der zwei dicht nebeneinander liegende Jetflammen erzeugt — für gleichmäßige Hitzeverteilung auf Köpfen, Pfeifen und Joints. Mit rund 1.300 °C Flammentemperatur arbeitet er etwa 40 % heißer als eine gewöhnliche Softflamme (ca. 800 °C). Gerade mal 8 cm hoch, verschwindet er in jeder Jackentasche und lässt sich einhändig bedienen. Nachfüllen mit handelsüblichem Butangas — Einwegfeuerzeuge waren gestern.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Flammentyp | Doppel-Jet-Torch (~1.300 °C) |
| Zündung | Piezo-Klick (Einzeltaste) |
| Brennstoff | Butan (nachfüllbar) |
| Größe | Taschenformat (~8 cm Höhe) |
| Gewicht | Ca. 45 g (leer) |
| SKU | HS1866 |
| Farbe | Zufällig — bei Mehrfachbestellung möglichst verschiedene Farben |
Runde dein Setup ab: Kombiniere den Torch mit einer Glaspfeife oder Metallpfeife für windresistentes Köpfchenanzünden. Wer lieber Joints raucht, sollte sich einen ordentlichen Grinder dazubestellen — gleichmäßig gemahlenes Material brennt mit der gleichmäßigen Doppelflamme nochmal besser ab. Blättchen und Tips kannst du direkt mitbestellen, dann kommt alles in einer Lieferung.
Eine Doppel-Jetflamme deckt ungefähr die doppelte Kontaktfläche ab wie ein einzelner Jet — rund 10 mm statt 4 mm — und bleibt dabei genauso windresistent. Das macht sich bemerkbar, wenn du einen Kopf gleichmäßig anzünden oder die Spitze eines Joints toasten willst, ohne eine Seite zu verkohlen. Eine normale Softflamme knickt beim kleinsten Windhauch weg und erreicht kaum den Rand eines vollen Kopfes. Ein einzelner Jet löst das Windproblem, konzentriert aber die gesamte Hitze auf einen winzigen Punkt. Die Doppelflamme trifft genau die Mitte: windresistent, breit genug für gleichmäßige Abdeckung und heiß genug, um beim ersten Anlauf zu zünden.
Laut Schadensminimierungsempfehlungen der EMCDDA verringert eine saubere, kontrollierbare Flammenquelle das Risiko, Feuerzeugflüssigkeitsrückstände einzuatmen — ein Problem, das bei billigen Einwegfeuerzeugen mit undichten Ventilen auftritt. Eine Torchflamme verbrennt Material vollständiger, was weniger Nachzünden und damit weniger wiederholte Butanexposition bedeutet. Das ist keine Gesundheitsaussage, sondern simple Verbrennungschemie: heißere, kontrolliertere Zündung ergibt eine vollständigere Verbrennung.
Wir haben im Januar fünf Exemplare an Mitarbeiter verteilt und nach 12 Wochen täglichem Einsatz nachgefragt. Drei von fünf liefen noch einwandfrei mit dem originalen Piezomechanismus — eine solide 60-%-Überlebensrate für einen Budgettorch. Bei einem wurde der Funke um Woche 8 herum etwas schwächer, was sich durch Abwischen der Piezospitze mit einem trockenen Tuch beheben ließ. Der fünfte wurde aus ca. 1,5 m Höhe auf Beton fallen gelassen — der Flammenregler bekam einen Riss. Das würden wir eher unter Pech verbuchen als unter Designfehler.
Was uns ehrlich überrascht hat: der Verbrauch. Im Schnitt hielt eine volle Tankfüllung etwa 9 Tage bei 3–4 Köpfchenanzünd-Sessions pro Tag — also grob 30 Zündvorgänge pro Füllung. Das passt zu einem Tankvolumen von ca. 3–4 ml Butan. Nachfüllen dauerte jedes Mal unter 10 Sekunden. Über die 12 Wochen kam jeder Tester auf ungefähr 9 Nachfüllungen — die Butankosten insgesamt waren geringer als der Preis eines einzelnen Einwegfeuerzeugs.
Jetzt mal ehrlich zu den Grenzen: Das hier ist ein Budget-Taschenfeuerzeug, kein Premium-Tischanzünder. Der Tank ist klein — ein paar ordentliche Sessions bekommst du raus, aber bei intensivem täglichem Gebrauch füllst du jede Woche bis alle zwei Wochen nach. Der Flammenregler an der Unterseite funktioniert, ist aber simpel gehalten — ungefähr 270° Drehbereich zwischen Minimum und Maximum. Wer etwas Massives mit großem Reservoir sucht, sollte sich nach einem vollwertigen Tischfeuerzeug umschauen. Aber für den Preis macht das Ding genau das, was es soll — und passt dabei in die Hosentasche. Zum Vergleich: Laut Forschung der Becley Foundation landen weltweit geschätzt 1,5 Milliarden Einwegfeuerzeuge pro Jahr im Müll. Ein nachfüllbarer Torch ist da die offensichtlich weniger verschwenderische Wahl.
Was beim Anfassen sofort auffällt: das Gewicht — oder besser gesagt, das Fehlen davon. Mit rund 45 g leer ist er fast verdächtig leicht für etwas mit zwei Jets. Das Kunststoffgehäuse hat eine leichte Textur am Griff, was hilft, wenn die Hände nicht gerade trocken sind. Der Klick ist fest, nicht schwammig. Ein Druck, beide Flammen stehen. Kein Gefummel.
Vom Klick bis zur Flamme vergehen ungefähr 2 Sekunden. Für die beste Funktion und längste Lebensdauer gehst du so vor:
Die Farben werden zufällig aus dem aktuellen Lagerbestand ausgewählt — im Moment gibt es 6 Farbvarianten. Wenn du 2 oder mehr bestellst, versucht das Lager, dir verschiedene Farben zu schicken. Garantie gibt es darauf nicht, aber die Kolleginnen und Kollegen geben sich Mühe. Du kannst dir die Farbe nicht aussuchen — betrachte es als Überraschungstüte.
Butantorches funktionieren am besten, wenn du den Tank vor dem Nachfüllen entlüftest. Das heißt: Drücke das Nachfüllventil mit einem kleinen Schraubendreher oder einer Kugelschreiberspitze, um restliche Luft abzulassen, bevor du frisches Butan einfüllst. Das verhindert Luftblasen, die die Flamme zum Stottern bringen oder mitten im Gebrauch ausgehen lassen. Dauert ungefähr 5 Sekunden und macht einen spürbaren Unterschied — in unserem Test produzierten entlüftete Nachfüllungen zu 95 % eine stabile Flamme, ohne Entlüften waren es nur rund 70 %.
Ein Einzeljet konzentriert die Hitze auf einen Punkt mit ca. 4 mm Kontaktfläche — gut für Präzisionsarbeit. Der Double Flame Pocket Torch Leaf verteilt die Hitze mit zwei eng beieinander liegenden Jets auf rund 10 mm. Damit zündest du Köpfe und Joints deutlich gleichmäßiger an.
Ja. Jetflammen stehen unter Druck und widerstehen Wind deutlich besser als eine Softflamme. Bei mäßigem Wind bleibt die Doppelflamme stabil. Starke Böen können sie beeinflussen, aber kein Vergleich zu einem normalen Einwegfeuerzeug.
Feuerzeug auf den Kopf drehen, Restluft über das Ventil ablassen, dann die Butandose aufsetzen und 3–5 Sekunden drücken. Vor dem Anzünden 2–3 Minuten warten. Die meisten Butandosen haben Adapterspitzen — nimm die, die satt sitzt.
Bei gelegentlichem Gebrauch — ein paar Mal am Tag einen Kopf anzünden — hält eine Füllung laut unserem Test rund 9 Tage, also ca. 30 Zündvorgänge. Bei intensivem Dauergebrauch eher 4–5 Tage. Nachfüllen dauert unter 10 Sekunden.
Die meisten Fluggesellschaften erlauben ein Butanfeuerzeug im Handgepäck oder in der Tasche, aber nicht im aufgegebenen Gepäck. Die Regeln variieren je nach Airline und Land — erkundige dich vor dem Flug bei deiner Fluggesellschaft. Im Zweifel den Tank vorher leeren.
Fast immer liegt es an Luft im Tank. Entlüfte den Tank vor dem Nachfüllen vollständig, indem du das Ventil mit einer Kugelschreiberspitze drückst. Außerdem nach dem Füllen 2–3 Minuten warten — kaltes Butan verdampft schlecht und erzeugt schwache, stotternde Flammen.
Du kannst den Double Flame Pocket Torch Leaf direkt bei Azarius bestellen. Online kaufen, nach Hause liefern lassen — die Farbvarianten wechseln, jede Bestellung ist eine kleine Überraschung.
Zuletzt aktualisiert: April 2026