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Azarius
Super Pedro (Echinopsis scopulicola)
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Super Pedro (Echinopsis scopulicola)

Meskalin-Kakteen

von Unbranded

€ 49,99
Verfügbar
Meskalinkaktus aus Bolivien mit nachtblühenden Blüten und ungewöhnlich kurzen Dornen — Echinopsis scopulicola wächst bis zu 4 Meter hoch und verzeiht auch mal eine vergessene Gießkanne. Anfängerfreundlich, optisch beeindruckend und deutlich schneller als Peyote. Super Pedro bei Azarius bestellen und die Sammlung erweitern.
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Super Pedro (Echinopsis scopulicola) — Meskalinkaktus mit nachtblühenden Blüten

Super Pedro ist ein meskalinhaltiger Kaktus aus Bolivien, der bis zu 4 Meter hoch wird und nachts riesige weiße Blüten öffnet, die bei Sonnenaufgang schon wieder geschlossen sind. Früher als Trichocereus scopulicolus klassifiziert, steht Echinopsis scopulicola in einer Reihe mit Peyote und San Pedro — den bekanntesten Meskalinkakteen überhaupt. Wer einen lebenden Kaktus bestellen möchte, der pflegeleicht, optisch beeindruckend und botanisch bedeutsam ist, liegt hier genau richtig.

Meskalinhaltiger Kaktus Bis zu 4 Meter Wuchshöhe Nachtblühende Blüten Auffällig kurze Dornen Herkunft: Bolivien

Warum Echinopsis scopulicola anbauen?

Meskalinkakteen verlangen Geduld — da macht Echinopsis scopulicola keine Ausnahme. Aber diese Art belohnt dich auf eine Weise, die andere Kakteen schlicht nicht bieten. Allein die Blüten sind den Aufwand wert: groß, strahlend weiß, dezent duftend. Sie brechen in der Dämmerung auf und sind am nächsten Morgen schon wieder zu. In der bolivianischen Wildnis schützt dieser nächtliche Blühzyklus die Pflanze vor Wasserverlust in der Tageshitze. Auf deiner Fensterbank ist es einfach ein Spektakel.

Dann die Wuchsform. Mit bis zu 4 Metern Endhöhe ist ein ausgewachsener Super Pedro ein echtes Statement. Zum Vergleich: Ein Peyote (Lophophora williamsii) braucht unter Umständen ein Jahrzehnt, um die Größe eines Golfballs zu erreichen. Echinopsis scopulicola legt dagegen jede Saison sichtbar zu. Und wer sich beim Umtopfen eines San Pedro schon mal ordentlich gestochen hat, wird die ungewöhnlich kurzen Dornen dieser Art zu schätzen wissen. Deine Hände werden es dir danken.

Wir verkaufen Meskalinkakteen seit den frühen 2000ern, und Echinopsis scopulicola wird konsequent zugunsten seiner berühmteren Verwandten übersehen. Schade eigentlich, denn für Heimgärtner ist er vermutlich der gutmütigste der ganzen Gruppe. Er verzeiht mal eine vergessene Gießkanne, erholt sich von Trockenperioden und macht kein Drama, wenn die Bedingungen nicht perfekt sind. Der ehrliche Nachteil: Im ersten Jahr gehört er nicht zu den schnellsten. Gib ihm eine volle Wachstumssaison zum Einwurzeln — danach nimmt er Fahrt auf.

Spezifikationen von Echinopsis scopulicola

Eigenschaft Details
Botanischer Name Echinopsis scopulicola (Syn. Trichocereus scopulicolus)
Handelsname Super Pedro
Herkunft Bolivien
Maximale Höhe Bis zu 4 Meter
Wirkstoff Meskalin (3,4,5-Trimethoxyphenethylamin)
Dornenlänge Ungewöhnlich kurz für die Gattung
Blüte Große weiße Blüten, nachtblühend (öffnen in der Dämmerung, schließen am Morgen)
Schwierigkeitsgrad Anfängerfreundlich
SKU SM0345

Super Pedro im Vergleich mit anderen Meskalinkakteen

Die Wahl zwischen Meskalinkakteen hängt davon ab, was dir wichtiger ist: Wachstumsgeschwindigkeit, Optik oder kulturhistorische Bedeutung. Hier ein direkter Vergleich mit den beiden Arten, die die meisten Leute schon kennen.

Merkmal Super Pedro (E. scopulicola) San Pedro (E. pachanoi) Peyote (L. williamsii)
Maximale Höhe Bis zu 4 m Bis zu 6 m 2–7 cm über dem Boden
Wachstumsrate Moderat Moderat bis schnell Sehr langsam (Jahre bis zur Reife)
Dornen Kurz Mittel bis lang Dornenlos (Wollbüschel)
Blüten Groß, weiß, nachtblühend Groß, weiß, nachtblühend Klein, rosa, tagblühend
Pflegeaufwand Anfängerfreundlich Anfängerfreundlich Mittel bis anspruchsvoll
Herkunft Bolivien Peru, Ecuador Mexiko, Süd-USA

Wenn du bereits San Pedro anbaust und etwas mit anderer Silhouette und diesen fast schon freundlichen kurzen Dornen suchst, ist Super Pedro der logische nächste Schritt. Wenn du ganz von vorne anfängst und das beste Verhältnis aus einfacher Pflege und optischem Ertrag willst, würden wir diesen hier jedes Mal dem Peyote vorziehen — es sei denn, du hast ein Jahrzehnt Geduld und ein beheiztes Gewächshaus.

Pflegeanleitung für Echinopsis scopulicola

Echinopsis scopulicola ist ein gutmütiger Kaktus, der mit solider Grundpflege bestens zurechtkommt. Hier die Methode, die sich bei unseren Kunden über die Jahre am besten bewährt hat.

  1. Verwende eine durchlässige Kakteenerde — ungefähr 50 % mineralisch (Perlit, grober Sand oder Bims) und 50 % organisch. Normale Blumenerde speichert zu viel Feuchtigkeit und führt fast unweigerlich zu Wurzelfäule.
  2. Stell den Kaktus an einen hellen Platz mit viel indirektem Licht. Direkte Sonne verträgt er problemlos, sobald er eingewurzelt ist — aber gewöhne ihn langsam daran, damit frische Triebe keinen Sonnenbrand bekommen. Ein Südfenster oder Südbalkon funktioniert in den meisten europäischen Breitengraden bestens.
  3. Gieße gründlich und lass die Erde dann komplett durchtrocknen, bevor du erneut wässerst. Die Pflanze kann zwischen den Wassergaben leicht welken — das ist normal und sogar gesund. Es reduziert das Risiko von Schimmel und Pilzinfektionen erheblich.
  4. Während der Wachstumsperiode (Frühling bis Frühherbst) alle 3–4 Wochen mit einem Kakteendünger versorgen. Normaler Pflanzendünger enthält zu viel Stickstoff für die meisten Kakteen.
  5. Alle 1–2 Jahre umtopfen. Nach dem Umtopfen die Erde 7–10 Tage trocken lassen, bevor du das erste Mal gießt. Das gibt beschädigten Wurzeln Zeit zum Vernarben und senkt das Fäulnisrisiko drastisch.
  6. Im Winter das Gießen auf einmal pro Monat oder weniger reduzieren. Eine kühle Ruhephase bei etwa 5–10 °C fördert die Blütenbildung in der nächsten Saison. Frost verträgt Echinopsis scopulicola allerdings nicht — das ist tödlich.

Was dich erwartet: Sensorische Details und ehrliche Einschätzungen

Wenn dein Super Pedro ankommt, ist es ein junger Steckling oder ein bewurzeltes Exemplar — kompakt, blass- bis blaugrün, mit einer wachsartigen Haut, die sich fast gummiartig anfühlt. Die Rippen sind klar definiert, und die berühmt kurzen Dornen erinnern eher an steife Borsten als an die fiesen Nadeln, die du von einem Peruanischen Fackelkaktus kennst. Du kannst ihn ohne Handschuhe anfassen, auch wenn wir beim Umtopfen trotzdem Vorsicht empfehlen würden.

Die Blüten, wenn sie kommen, sind eine Klasse für sich. 12–15 cm Durchmesser, reinweiß mit einem zarten süßen Duft — und sie halten genau eine Nacht. Wenn du in der Dämmerung nicht hinschaust, verpasst du das Aufblühen. Am späten Vormittag sind sie schon wieder geschlossen. Das ist einer dieser Momente in der Pflanzenwelt, bei denen du buchstäblich blinzelst und es ist vorbei. Stell dir einen Wecker. Kein Witz.

Eine Sache, bei der du realistische Erwartungen haben solltest: Blüten brauchen Reife. Rechne nicht mit Blüten im ersten oder zweiten Jahr. Der Kaktus muss eine bestimmte Größe und ein bestimmtes Alter erreichen, und eine ordentliche Winterruhe hilft, den Blühzyklus auszulösen. Geduld gehört bei jedem Kaktus zum Geschäft — aber Echinopsis scopulicola zahlt sich großzügig aus, wenn es so weit ist.

Meskalin: Der Wirkstoff in Echinopsis scopulicola

Meskalin (3,4,5-Trimethoxyphenethylamin) ist das primäre psychoaktive Alkaloid in Echinopsis scopulicola — dasselbe wie in Peyote, San Pedro und dem Peruanischen Fackelkaktus. Chemisch gesehen handelt es sich um ein Phenethylamin, strukturell also grundlegend verschieden von tryptaminbasierten Verbindungen wie Psilocybin. Laut einer in PMC veröffentlichten Übersichtsarbeit zur Phytochemie und biologischen Aktivität von Echinopsis-Arten wurden innerhalb der Gattung bislang über 85 Verbindungen identifiziert.

Meskalin hat eine jahrtausendealte Geschichte der traditionellen Verwendung bei indigenen Völkern Amerikas. Die Substanz erzeugt laut Forschungsberichten lebhafte visuelle Phänomene, eine veränderte Zeitwahrnehmung und einen Zustand, den viele als tief introspektiv beschreiben. Körperliche Nebenwirkungen umfassen häufig Übelkeit und Magenbeschwerden, besonders in der Anfangsphase — das wird breit berichtet und darauf solltest du vorbereitet sein.

Die ehrliche Antwort: Die Alkaloidkonzentration variiert zwischen einzelnen Pflanzen, Anbaubedingungen, Alter und sogar der Jahreszeit. Einen standardisierten Prozentsatz für einen lebenden Kaktus können wir dir nicht nennen — wer dir eine exakte Zahl gibt, rät. Was wir sagen können: Echinopsis scopulicola wird innerhalb der breiteren Echinopsis-/Trichocereus-Gruppe durchgehend als meskalinreich eingestuft.

Du baust dir eine Meskalinkaktussammlung auf? Kombiniere deinen Super Pedro mit einem San Pedro (Echinopsis pachanoi) oder Peruanischen Fackelkaktus (Echinopsis peruviana) — so hast du ein Trio der angesehensten meskalinhaltigen Arten beisammen. Kakteenerde und Perlit bringen alle drei gut in die Startlöcher.

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Medizinischer Hinweis. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere vor der Verwendung einer Substanz eine qualifizierte Fachperson im Gesundheitswesen.

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