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Azarius
Opuntia invicta (Grusonia invicta)
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Opuntia invicta (Grusonia invicta)

Meskalin-Kakteen

von Unbranded

€ 19,99
Verfügbar
Mattenbildender Sammlerkaktus aus der Wüste Baja Californias — keulenförmige Tuberkel, wollige Areolen und Dornen, die von leuchtendem Purpurrot zu tiefem Schwarz wechseln. Der 10–11 cm Steckling kommt frisch bei dir an und ist nach 7–14 Tagen Kallusbildung bereit zum Einpflanzen. Seit 1999 versenden wir Kakteen an Sammler in ganz Europa.
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Opuntia invicta (Grusonia invicta) — Der mattenbildende Kaktus mit Dornen, die ihre Farbe wechseln

Opuntia invicta ist ein flach wachsender, mattenbildender Kaktus aus Baja California, Mexiko, der mit seinen keulenförmigen Tuberkeln, wollig-weißen Areolen und kräftigen Dornen auffällt — frisch ausgetrieben in leuchtendem Pink-Violett-Rot, im Alter verblassend zu Grau und Schwarz. Ein Sammlerstück, das auf jede Fensterbank oder in jedes Steingartenbeet passt und nach dem Anwachsen so gut wie unverwüstlich ist. Unser Steckling misst 10–11 cm und ist sofort bereit zum Bewurzeln.

Herkunft: Baja California, Mexiko Maximale Höhe ca. 50 cm Mattenbildend — bis 200 cm breit Gelbe Blüten April–Mai Kein Mescalingehalt

Was du erhältst

Einen frischen Opuntia-invicta-Steckling, 10–11 cm lang. Vor dem Einpflanzen muss die Schnittstelle 7–14 Tage trocknen und eine feste Kallusschicht bilden. Kein bewurzeltes Exemplar — du ziehst diesen Kaktus selbst groß, und genau das macht den Reiz aus.

EigenschaftDetails
Botanischer NameOpuntia invicta (Syn. Grusonia invicta)
FamilieCactaceae
HerkunftBaja California, Mexiko
WuchsformNiedrig, mattenbildend
Maximale Höheca. 50 cm
Maximale BreiteBis zu 200 cm
BlütenfarbeGelb mit rötlichen nadelförmigen Dornen im Zentrum
Blütendurchmesserca. 5 cm
BlütezeitApril–Mai
Dornenfarbe (jung)Pink, Violett, Rot
Dornenfarbe (ausgereift)Grau bis Schwarz
Stecklingsgröße10–11 cm
MescalingehaltKeiner
SKUSM0732

Du baust eine Kakteensammlung auf? Kombiniere deine Opuntia invicta mit einem San-Pedro-Steckling und einem Peyote-Sämling — mattenbildend, säulenförmig und kugelförmig in einer Dreiergruppe. Ein Beutel Perlit und Kakteenerde runden das Substrat für alle drei ab.

Warum Opuntia invicta in deine Sammlung gehört

Die meisten Kakteen streben nach oben. Opuntia invicta breitet sich nach allen Seiten aus und bildet dichte Polster, die im Laufe der Jahre bis zu 200 cm Durchmesser erreichen können. Dieses horizontale Wachstum erzeugt eine Silhouette, die sich grundlegend von einem säulenförmigen San Pedro oder einem gedrungenen Peyote unterscheidet — und macht den Kaktus zu einem idealen Blickfang in einer flachen Terrakottaschale oder einem Steingartenbeet.

Das eigentliche Highlight sind aber die Dornen. Frisch ausgetrieben schimmern sie in einem tiefen Rotviolett — richtig intensiv, nicht nur „leicht getönt". Mit der Zeit verblassen sie über Grau bis fast Schwarz. An einer ausgewachsenen Pflanze siehst du also mehrere Dornengenerationen gleichzeitig: frisches Purpur neben verwittertem Anthrazit. Zusammen mit den sattgrünen Trieben und den auffällig großen, wolligen Areolen wirkt das Ganze, als hätte jemand den Kaktus von Hand bemalt. Wir haben Kunden, die Monate nach dem Kauf nochmal vorbeikommen, nur um zu erzählen, wie sehr sie der Farbwechsel überrascht hat.

Zwischen April und Mai erscheinen dann leuchtend gelbe Blüten, etwa 5 cm im Durchmesser, aus deren Mitte winzige rötliche Nadeldornen sprießen. Das Zeitfenster ist kurz, aber der Kontrast zu den dunklen Trieben ist wirklich beeindruckend.

Eine ehrliche Einschränkung: Opuntia invicta wächst langsam. Erwarte nicht, dass der Steckling in einem Jahr — oder auch in fünf — eine 200-cm-Schale füllt. Dieser Kaktus belohnt Geduld. Außerdem sind die Dornen ernstzunehmen: dick, starr und widerhakig. Dünne Gartenhandschuhe durchstechen sie, ohne langsamer zu werden. Dicke Lederhandschuhe sind Pflicht, nicht Empfehlung.

So bewurzelst und pflegst du deinen Opuntia-invicta-Steckling

  1. Lass den Steckling 7–14 Tage an einem warmen, schattigen Platz trocknen. Die Schnittstelle muss eine harte, trockene Kallusschicht bilden — das verhindert Fäulnis nach dem Einpflanzen. Eine Fensterbank ohne direkte Sonne eignet sich gut.
  2. Bereite einen kleinen Topf (10–12 cm Durchmesser) mit schnell drainierendem Kakteensubstrat vor. Eine 50/50-Mischung aus Kakteenerde und Perlit ist ein guter Ausgangspunkt. Der Topf braucht Abzugslöcher — Staunässe tötet diesen Kaktus schneller als jede Vernachlässigung.
  3. Stecke das kallussierte Ende etwa 2–3 cm tief in die Erde. Falls der Steckling nicht von allein steht, stütze ihn mit ein paar kleinen Steinen ab. Noch nicht gießen.
  4. Warte weitere 5–7 Tage, bevor du zum ersten Mal vorsichtig gießt. Danach nur gießen, wenn die Erde komplett durchgetrocknet ist — im Sommer etwa alle 10–14 Tage, im Winter einmal im Monat oder seltener.
  5. Stelle den Kaktus in helles, direktes Sonnenlicht. Opuntia invicta stammt aus der Wüste Baja Californias und braucht volle Sonne. Temperaturen bis etwa 5 °C verträgt sie, optimal sind 15–30 °C während der Wachstumsperiode.
  6. Dünge sparsam. Ein verdünnter Kakteendünger einmal im Monat im Frühling und Sommer reicht aus. Im Winter nicht düngen — die Pflanze ruht.
  7. Fasse den Kaktus nur mit dicken Leder- oder gummibeschichteten Handschuhen an. Die Dornen sind lang, starr und mit Widerhaken versehen. Leichte Hautreizungen nach dem Hantieren kommen selbst mit Schutz vor.

Was unterscheidet Opuntia invicta von anderen Opuntia-Arten

Die Gattung Opuntia umfasst über 150 anerkannte Arten, und die meisten sehen aus wie der klassische Feigenkaktus mit seinen flachen Segmenten — den kennt man aus jedem Western. Opuntia invicta bricht komplett mit diesem Bild. Statt flacher Ohren bildet sie zylindrische, keulenförmige Tuberkel, dicht besetzt mit übergroßen wolligen Areolen. Auch die Dornendichte und der Farbverlauf sind ungewöhnlich: Die meisten Opuntia-Arten haben relativ dünne, blasse Dornen, während die von invicta dick, markant und farblich wandelbar sind — von Pink über Violett und Rot bis zu Grau und Schwarz.

Im Vergleich zu Opuntia microdasys — dem beliebten Hasenohrkaktus — ist Opuntia invicta ein ganz anderes Kaliber. Microdasys hat winzige Glochidien, die sich unsichtbar in die Haut bohren und tagelang jucken. Invicta hat richtige Dornen — du siehst sie, du respektierst sie, du trägst Handschuhe. Eigentlich ist invicta der ehrlichere Kaktus: Er sieht gefährlich aus, und er ist es auch. Keine versteckten Überraschungen.

MerkmalOpuntia invictaOpuntia microdasys
WuchsformMattenbildend, bis 200 cm breitAufrechter Strauch, bis 60 cm hoch
TriebformZylindrisch, keulenförmige TuberkelFlache, ovale Segmente
DornenLang, dick, farbwechselndWinzige Glochidien (fast unsichtbar)
BlütenGelb, 5 cm, April–MaiGelb, 4–5 cm, Sommer
Maximale Höheca. 50 cmca. 60 cm
HandhabungDicke Handschuhe nötigGlochidien setzen sich in der Haut fest — wohl noch unangenehmer

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Medizinischer Hinweis. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere vor der Verwendung einer Substanz eine qualifizierte Fachperson im Gesundheitswesen.

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