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Bolivian Torch Kaktus

Bolivian Torch (Echinopsis lageniformis, früher Trichocereus bridgesii) ist ein säulenförmiger Meskalin-Kaktus aus den bolivianischen Anden — bei uns bekommst du ihn als lebenden Steckling, den du zu Hause bewurzelst und weiterziehst. Wenn du einen Bolivian Torch kaufen willst: Das ist der schneller wachsende, weniger stachelige Verwandte von San Pedro und Peruvian Torch. Drei lebende Stecklinge führen wir im Shop, versendet aus Amsterdam seit 1999.

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Bolivian Torch (Echinopsis lageniformis, früher Trichocereus bridgesii) ist ein säulenförmiger Meskalin-Kaktus aus den bolivianischen Anden — bei uns bekommst du ihn als lebenden Steckling, den du zu Hause bewurzelst und weiterziehst. Wenn du einen Bolivian Torch kaufen willst: Das ist der schneller wachsende, weniger stachelige Verwandte von San Pedro und Peruvian Torch. Drei lebende Stecklinge führen wir im Shop, versendet aus Amsterdam seit 1999.

Lebende StecklingeAndine HerkunftVersand aus NL

Bolivian Torch Cactus kaufen — Formatübersicht

Ein Steckling ist ein Abschnitt einer ausgewachsenen Mutterpflanze, der innerhalb weniger Wochen eigene Wurzeln schlägt und zu einem selbstständigen Kaktus heranwächst. Samen brauchen 3–5 Jahre, bis sie irgendeine brauchbare Größe erreichen. Getopfte Exemplare sind schwer, empfindlich beim Transport und kosten ein Vielfaches. Stecklinge treffen die goldene Mitte: Du überspringst die zähe Sämlingsphase, bezahlst nach Zentimetern statt nach Jahren, und der Versand bleibt bezahlbar. Echinopsis lageniformis gehört dabei zu den schnellsten Säulenkakteen in Kultur — 30 bis 60 Zentimeter Zuwachs pro Jahr unter guten Bedingungen sind drin. Genau deshalb bestellen die meisten Grower ihn lieber als den deutlich gemütlicheren San Pedro.

Die drei Varianten in unserem Sortiment decken den vernünftigen Bereich ab: einen klassischen Steckling in drei Größen für Grower, die die typische Säulenform wollen, die Monstrose-Kultivar für Sammler mit Faible für skulpturale Mutationen (Spitzname „Penis-Pflanze" — wirst du verstehen, wenn du ihn siehst), und einen XL-Steckling in einer einzigen Größe, wenn der Kaktus vom ersten Tag an auf der Fensterbank was hermachen soll.

Steckling vs. Samen vs. Topfpflanze — was passt zu dir?

Samen sind günstig und durchaus befriedigend, wenn du fünf Jahre Zeit totzuschlagen hast. Getopfte Kakteen wirken beim Auspacken beeindruckend, kosten aber das Drei- bis Fünffache und kränkeln oft nach dem Umtopf-Schock erstmal eine Saison vor sich hin. Der Steckling umgeht beides: keine Sämlings-Geduldsprobe, kein durchgeschütteltes Wurzelwerk im Versandkarton, dafür darfst du zuschauen, wie sich die Kallusschicht bildet und die ersten Wurzeln austreiben. Das ist ehrlich gesagt die halbe Miete.

Kurzer Formatvergleich:

FormatZeit bis ausgewachsenGeeignet für
Samen3–5 JahreGeduldige Hobbygärtner, Massenaufzucht
Stecklinge1–2 JahreDie meisten Käufer — bestes Gesamtpaket
TopfexemplarSofortSammler, Geschenkkäufer

So wählst du deinen Bolivian Torch

Drei Faktoren entscheiden: Größe, Form und dein Grund, ihn überhaupt zu bestellen.

  1. Erster Kaktus überhaupt? Bestell den Standard-Steckling in mittlerer Größe. Klassische Säulenform, bewurzelt zuverlässig, und du hast sofort ein erkennbares Exemplar — ohne dich am ersten Tag auf 60 Zentimeter Gewächs festzulegen.
  2. Sammler oder Pfropf-Enthusiast? Dann willst du den Bolivian Torch Monstrose. Zwei Klone (A und B) erzeugen völlig unterschiedliche, herrlich skurrile Formen — keine Pflanze gleicht der anderen. Außerdem eine beliebte Unterlage zum Pfropfen anderer Kakteen.
  3. Sofort Präsenz gewünscht? Der XL-Steckling mit 50 Zentimetern spart dir die Wartezeit. Einpflanzen, bewurzeln lassen, fertig — sieht von Anfang an nach richtigem Andenkaktus im Regal aus.

Im Zweifel: Fang mit dem Standard-Steckling in mittlerer Größe an. Einen zweiten kannst du später immer noch bestellen — machen die meisten Bolivian-Torch-Grower ohnehin.

Was den Bolivian Torch von anderen Säulenkakteen unterscheidet

Die drei großen Andinen — San Pedro (Echinopsis pachanoi), Peruvian Torch (Echinopsis peruviana) und Bolivian Torch — werden ständig in einen Topf geworfen, sind aber keineswegs austauschbar. Der Bolivian Torch wächst schneller als San Pedro, hat kürzere Dornen als Peruvian Torch und zeigt sich in kühleren mitteleuropäischen Bedingungen robuster als beide. Wer nördlich der Alpen einen Trichocereus ohne Gewächshaus ziehen will, fährt damit am besten.

Eine ehrliche Einschränkung: Das sind langsame Hobbypflanzen, keine Zimmerpflanzen. Du gießt selten, düngst sparsam und akzeptierst, dass sichtbares Wachstum in Saisons passiert, nicht in Wochen. Wer eine Pflanze will, die wöchentliche Aufmerksamkeit belohnt, sollte sich lieber eine Monstera zulegen.

Häufig gestellte Fragen

Ist Bolivian Torch dasselbe wie Trichocereus bridgesii?

Ja. Trichocereus bridgesii wurde in den 1970ern zu Echinopsis lageniformis umklassifiziert, aber viele Grower und ältere Bücher verwenden weiterhin den Trichocereus-Namen. Gleicher Kaktus, andere Taxonomie.

Wie bewurzele ich einen Bolivian Torch Steckling?

Lass die Schnittfläche 1–2 Wochen an einem trockenen, schattigen Ort verkorken, dann stellst du den Steckling auf trockene Kakteenerde. Nicht gießen, bevor du Wurzeln siehst — das dauert meistens 4–8 Wochen. Helles, indirektes Licht, keine pralle Sonne während der Bewurzelung.

Bolivian Torch oder San Pedro — welchen soll ich kaufen?

Bolivian Torch wächst schneller und kommt mit kühleren Temperaturen besser klar, was ihn für europäische Grower zur praktischeren Wahl macht. San Pedro ist traditioneller und hat eine längere kulturelle Geschichte. Die meisten Ersteinsteiger bei Säulenkakteen bestellen den Bolivian.

Wie schnell wächst der Bolivian Torch wirklich?

Unter guten Bedingungen — helles Licht, warme Jahreszeit, durchlässiges Substrat — legt Echinopsis lageniformis 30–60 Zentimeter pro Jahr zu und gehört damit zu den schnellsten Säulenkakteen, die du kaufen kannst. Drinnen in Nordeuropa rechne eher mit der Hälfte.

Zuletzt aktualisiert: April 2026

Medizinischer Hinweis. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere vor der Verwendung einer Substanz eine qualifizierte Fachperson im Gesundheitswesen.

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