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Azarius
7-rippiger San Pedro (Echinopsis pachanoi)
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7-rippiger San Pedro (Echinopsis pachanoi)

Meskalin-Kakteen

von Azarius

€ 79,99
Verfügbar
Seltener 7-rippiger Echinopsis pachanoi Steckling von verifizierter Mutterpflanze — als lebender, unbewurzelter Kaktussteckling in drei Größen bei Azarius bestellen. Bewurzelt zuverlässig, wächst 20–40 cm pro Jahr und ist der dankbarste Einstieg in die Meskalinkakteen-Sammlung. Seit den frühen 2000ern im Sortiment.
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7-Rippiger San Pedro Kaktus (Echinopsis pachanoi)

Der 7-rippige San Pedro Kaktus ist eine seltene Wuchsform der klassischen Andenart Echinopsis pachanoi — ein lebender Steckling, den du bei uns in drei Größen bestellen kannst. Die meisten San Pedro Kakteen bilden 5 oder 6 Rippen aus. Sieben Rippen sind eine echte Anomalie, und genau deshalb haben wir diese Stecklinge aufgetrieben. Du bekommst einen unbewurzelten Steckling von einer verifizierten 7-rippigen Mutterpflanze, bereit zum Bewurzeln und Weiterwachsen bei dir zuhause.

Lebender Kaktussteckling Seltene 7-Rippen-Variante Enthält Meskalin 3 Größen verfügbar Herkunft: Anden

Welche Größe passt zu dir?

Wir führen den 7-rippigen San Pedro Steckling in drei Größen. Hier eine ehrliche Einschätzung, was dich jeweils erwartet:

GrößeLängeGeeignet für
Klein10–11 cmEinstieg in die Sammlung ohne großes Budget. Braucht Zeit zum Bewurzeln und Aufbauen — hier ist Geduld gefragt.
Mittel25–30 cmDer Sweetspot. Genug Masse für zuverlässige Bewurzelung, erste Wachstumsschübe innerhalb weniger Wochen. Unsere Empfehlung für ein einzelnes gesundes Exemplar.
Groß50–60 cmEin ernsthafter Steckling. Wurzelt schneller dank gespeicherter Energie, und du hast innerhalb einer Saison eine richtige Säule stehen. Lohnt sich, wenn du schneller Ergebnisse sehen willst.

Wir würden den meisten den mittleren Steckling empfehlen — groß genug, um problemlos Wurzeln zu schlagen, ohne das Konto zu sprengen. Der große ist die richtige Wahl, wenn du ungeduldig bist oder innerhalb von ein bis zwei Jahren eigene Stecklinge davon nehmen willst.

Warum einen 7-rippigen San Pedro Kaktus kaufen?

San Pedro (Echinopsis pachanoi) ist seit mindestens 3.000 Jahren Teil der Andenkultur — archäologische Funde aus Peru, Ecuador und Kolumbien belegen das. Der Kaktus wächst wild in Höhenlagen bis 3.000 Meter, von Venezuela bis hinunter nach Argentinien und Chile. Regional trägt er dutzende Namen: Achuma, Aguacolla, Hahuacollay, Giganton. Seine zeremonielle Verwendung in Divination und spiritueller Praxis ist umfassend dokumentiert. Laut einer Studie im Journal of Ethnobiology and Ethnomedicine konzentrierten sich frühe ethnobotanische Untersuchungen in Peru stark auf die „magische" und „bewusstseinsverändernde" Flora der Region, wobei San Pedro eine zentrale Rolle einnahm (Bussmann & Sharon, 2006).

Aber warum der Wirbel um genau 7 Rippen? Standard-San-Pedro-Kakteen entwickeln 5 oder 6 Rippen. Ein Exemplar mit 7 Rippen ist eine natürliche Seltenheit — und innerhalb der traditionellen Andenpraxis trägt die zusätzliche Rippe symbolische Bedeutung. Unter Sammlern sind 7-rippige San Pedro Stecklinge begehrt, weil sie schlicht schwer zu bekommen sind. Wir hatten Kunden, die monatelang auf die nächste Lieferung gewartet haben.

Neben dem Sammlerwert enthält San Pedro Meskalin (3,4,5-Trimethoxyphenethylamin), ein natürlich vorkommendes Phenethylamin aus der Kaktusrinde. Laut einem Review in Experimental and Clinical Psychopharmacology kommt Meskalin in mehreren Kakteenarten vor, darunter Peyote und San Pedro, und wird seit Jahrtausenden in zeremoniellen Kontexten verwendet (Schenberg, 2018). San Pedro enthält darüber hinaus weitere Alkaloide in geringeren Konzentrationen — darunter Tyramin, Hordenin, 3-Methoxytyramin, Anhalaninin und Anhalondin. Dieses breite Alkaloidprofil unterscheidet ihn von Quellen mit nur einem einzelnen Wirkstoff.

Meskalingehalt und Alkaloidprofil von San Pedro

Meskalin ist das primäre aktive Alkaloid im San Pedro Kaktus. Laut pharmakokinetischer Forschung in Clinical Pharmacology and Therapeutics ist Meskalin ein Phenethylamin-Alkaloid, das natürlich in verschiedenen Kakteenarten vorkommt — San Pedro (Trichocereus/Echinopsis pachanoi) gehört zu den bekanntesten Quellen (Kolaczynska et al., 2021). In klinischen Studien beobachtete Dosisbereiche für reines Meskalin reichen von einer Schwellendosis um 100 mg bis zu 300–500 mg am oberen Ende. Die tatsächliche Konzentration schwankt allerdings erheblich zwischen einzelnen Kakteen, Wachstumsbedingungen und Zubereitungsart.

Hier die ehrliche Einschränkung: Der Meskalingehalt in einem bestimmten San Pedro Steckling ist variabel. Es gibt kein Laborzertifikat, das dir verrät, wie viele Milligramm in deiner 30-cm-Säule stecken. Sonneneinstrahlung, Bodennährstoffe, Stress und Alter beeinflussen die Alkaloidproduktion. Das ist kein standardisierter Extrakt — es ist eine lebende Pflanze, und diese Variabilität gehört dazu.

VerbindungTypAnmerkungen
MeskalinPhenethylaminPrimäres aktives Alkaloid; Forschungsdosen: 100–500 mg Reinsubstanz
TyraminSpurenaminIn geringeren Konzentrationen vorhanden
HordeninPhenethylaminKommt auch in Gerste vor; MAO-hemmende Eigenschaften
3-MethoxytyraminDopaminmetabolitNebenalkaloid
AnhalanininIsochinolinSpurenmengen
AnhalondinIsochinolinSpurenmengen

Laut einem Review in Frontiers in Pharmacology kommt Meskalin natürlich in mehreren Vertretern der Familie Cactaceae vor, wobei die pharmakologischen Effekte primär über die Aktivität am Serotonin-5-HT2A-Rezeptor vermittelt werden (Dinis-Oliveira, 2019).

Anbauanleitung: So bewurzelst du deinen 7-rippigen San Pedro Steckling

San Pedro gehört zu den dankbarsten Kakteen im Anbau — auch im nordeuropäischen Klima. Die Stecklinge kommen unbewurzelt bei dir an und müssen erst eine Kallusschicht bilden, bevor sie Wurzeln treiben und in die Höhe wachsen. So machst du es richtig:

  1. Lass die Schnittfläche 1–2 Wochen an einem warmen, schattigen Platz trocknen und verkallusen. Die Wunde sollte trocken und leicht verhärtet aussehen. Diesen Schritt nicht überspringen — einen frisch feuchten Schnitt direkt in Erde zu setzen, ist eine Einladung für Fäulnis.
  2. Bereite einen Topf mit gut drainierender Kakteenerde vor. Eine Mischung aus normaler Blumenerde, Perlit und grobem Sand (ungefähr 40/30/30) funktioniert gut. Der Topf braucht Abzugslöcher. Ohne Ausnahme.
  3. Stelle den Steckling aufrecht in die Erde und vergrabe die unteren 3–5 cm. Du kannst ihn mit Steinen abstützen, falls er wackelt. Noch nicht gießen.
  4. Warte weitere 1–2 Wochen vor dem ersten Gießen. Wenn du gießt, durchfeuchte die Erde gründlich und lass sie dann komplett austrocknen, bevor du erneut wässerst. San Pedro verträgt Trockenheit deutlich besser als nasse Füße.
  5. Stelle ihn anfangs in helles, indirektes Licht. Sobald er bewurzelt ist (du spürst Widerstand bei sanftem Ziehen), gewöhne ihn schrittweise an volle Sonne. Im Sommer stehen diese Kakteen am liebsten draußen in direkter Sonne.
  6. Im Winter das Gießen auf fast null reduzieren — maximal einmal im Monat. San Pedro verträgt kurzzeitig Temperaturen bis etwa 5 °C, aber halte ihn möglichst über 10 °C. Ein helles Fensterbrett reicht über die kalten Monate völlig aus.
  7. Während der Wachstumsperiode (April–September) alle 4–6 Wochen mit einem stickstoffarmen Kakteendünger füttern.

Ein Punkt, auf den du achten solltest: Überwässerung ist der Killer Nummer eins. Der Steckling fühlt sich fest und schwer an, wenn er gesund ist. Wird er an der Basis weich oder verfärbt sich, warst du zu großzügig mit der Gießkanne. Lass ihn komplett austrocknen und schneide eventuell faulige Stellen mit einer sterilen Klinge weg.

San Pedro wächst für einen Kaktus überraschend schnell — rechne mit 20–40 cm Neuwuchs pro Jahr unter guten Bedingungen. Der große Steckling (50–60 cm) hat den Vorteil, dass er mehr gespeicherte Energie mitbringt: Er bewurzelt schneller und legt früher an Höhe zu. Der kleine Steckling (10–11 cm) kommt auch ans Ziel, aber du brauchst mehr Geduld, bis er eine richtige Säule wird.

Sicherheit und Wechselwirkungen

San Pedro enthält Meskalin und weitere aktive Alkaloide und verdient denselben Respekt wie jede andere psychoaktive Pflanze. Laut einem systematischen Review im Journal of Psychopharmacology zählen Übelkeit, Angst und desorganisiertes Verhalten zu den am häufigsten beobachteten unerwünschten Wirkungen von Meskalin (Agin-Liebes et al., 2022). Übelkeit und Erbrechen werden häufig berichtet und gelten in traditionellen Kontexten teilweise als Teil der Erfahrung, nicht als Nebenwirkung.

Laut Forschungsergebnissen im Journal of Ethnopharmacology wurden Prädispositionen für psychische Erkrankungen — insbesondere Schizophrenie — als primärer Risikofaktor identifiziert, neben der Möglichkeit belastender Erfahrungen (Ermakova et al., 2021). Personen mit kardiovaskulären Erkrankungen sollten ebenfalls Vorsicht walten lassen, da Meskalin Herzfrequenz und Blutdruck beeinflussen kann.

San Pedro sollte nicht mit MAO-Hemmern, SSRIs oder anderen serotonergen Substanzen kombiniert werden. Der Hordeningehalt im San Pedro selbst hat milde MAO-hemmende Eigenschaften — ein weiterer Grund, ihn nicht mit Medikamenten zu mischen, die dieselben Signalwege betreffen. Wenn du verschreibungspflichtige Medikamente nimmst, informiere dich gründlich, bevor du mit dieser Pflanze arbeitest.

Du willst deinen San Pedro Steckling richtig aufsetzen? Dann brauchst du vernünftige Kakteenerde und Perlit für die Drainage. Wenn du eine Meskalinkakteen-Sammlung aufbaust, schau dir unsere Peyote-Samen (Lophophora williamsii) und die regulären San Pedro Stecklinge an — andere Wuchsform, dieselbe faszinierende Alkaloidfamilie. Ein digitales Thermometer lohnt sich außerdem, wenn du Kakteen drinnen überwinterst.

Spezifikationen

EigenschaftDetail
ArtEchinopsis pachanoi (Syn. Trichocereus pachanoi)
Gebräuchliche NamenSan Pedro, Achuma, Aguacolla, Hahuacollay, Giganton
Rippenanzahl7 (von verifizierter 7-rippiger Mutterpflanze)
ProdukttypLebender, unbewurzelter Steckling
Größe Klein10–11 cm
Größe Mittel25–30 cm
Größe Groß50–60 cm
Natürliches VerbreitungsgebietAnden: Peru, Ecuador, Kolumbien, Argentinien, Chile (bis 3.000 m Höhe)
Primäres AlkaloidMeskalin (3,4,5-Trimethoxyphenethylamin)
Sekundäre AlkaloideTyramin, Hordenin, 3-Methoxytyramin, Anhalaninin, Anhalondin
Wachstumsrate20–40 cm pro Jahr unter guten Bedingungen
Minimale TemperaturCa. 5 °C (kurzzeitig); idealerweise über 10 °C halten
BewässerungDurchfeuchten und trocknen lassen; im Winter nahezu einstellen
LichtVolle Sonne nach Bewurzelung; indirektes Licht während der Wurzelphase

Häufig gestellte Fragen

Wie lange braucht ein 7-rippiger San Pedro Steckling zum Bewurzeln?

In der Regel 2–4 Wochen nach dem Einpflanzen, abhängig von Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Die Schnittfläche vorher 1–2 Wochen verkallusen lassen. Du merkst, dass Wurzeln da sind, wenn der Steckling bei sanftem Ziehen Widerstand leistet. Wärmere Bedingungen (20–30 °C) beschleunigen den Prozess deutlich.

Behält mein San Pedro Steckling die 7 Rippen beim Weiterwachsen?

Normalerweise ja, unter stabilen Wachstumsbedingungen. Allerdings kann die Rippenanzahl bei Umweltveränderungen, Stress oder schnellen Wachstumsschüben schwanken. Neuer Wuchs von einem 7-rippigen Steckling bleibt typischerweise bei 7, aber gelegentliche Abschnitte mit 6 oder 8 Rippen kommen vor.

Wie viel Meskalin enthält San Pedro?

Das variiert erheblich zwischen einzelnen Pflanzen. Es gibt keine standardisierte Konzentration — Alter, Sonneneinstrahlung, Boden und Stress beeinflussen die Alkaloidproduktion. In der Forschung beobachtete Dosen von reinem Meskalin reichen von 100 mg (Schwelle) bis 300–500 mg (stark), aber die Umrechnung auf Gramm Kaktusmaterial ist nicht trivial.

Kann ich San Pedro in Nordeuropa drinnen anbauen?

Ja. San Pedro gedeiht gut auf einem Südfenster und kann im Sommer nach draußen. Die Herausforderung ist der Winter — Gießen drastisch reduzieren und über 10 °C halten. Eine Pflanzenlampe hilft, wenn deine Wohnung zwischen November und Februar wenig natürliches Licht bekommt.

Was unterscheidet den 7-rippigen San Pedro vom normalen San Pedro?

Standard-San-Pedro hat typischerweise 5–6 Rippen. Die 7-rippige Variante ist eine natürliche Seltenheit, die von Sammlern wegen ihrer ungewöhnlichen Form und traditionellen Bedeutung gesucht wird. Beide gehören zur selben Art (Echinopsis pachanoi) und haben dasselbe Alkaloidprofil.

Ist San Pedro einfacher anzubauen als Peyote?

Deutlich einfacher. San Pedro wächst 20–40 cm pro Jahr, Peyote schafft quälend langsame 1–2 cm. San Pedro verzeiht auch Gießfehler und Temperaturschwankungen besser. Wenn du neu bei Meskalinkakteen bist, ist San Pedro der mit Abstand beste Einstieg.

Kann ich von meinem 7-rippigen San Pedro eigene Stecklinge nehmen?

Auf jeden Fall. Sobald dein Kaktus groß genug ist (idealerweise 50+ cm), kannst du oben einen Steckling abschneiden, verkallusen lassen und separat bewurzeln. Die Mutterpflanze treibt in der Regel unterhalb der Schnittstelle neu aus. So baust du dir aus einem einzigen Exemplar eine ganze Sammlung auf.

Welche Nebenwirkungen hat San Pedro?

Übelkeit und Erbrechen werden am häufigsten berichtet. Laut Forschung im Journal of Psychopharmacology sind auch Angst und desorganisiertes Verhalten möglich. Personen mit kardiovaskulären Erkrankungen oder Prädispositionen für psychotische Störungen sollten San Pedro meiden.

Zuletzt aktualisiert: April 2026

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Medizinischer Hinweis. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere vor der Verwendung einer Substanz eine qualifizierte Fachperson im Gesundheitswesen.

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