
Klimasteuerung
von CO2 Boost
Die CO2 Box ist ein autarker CO2-Generator auf biologischer Basis, der den Kohlendioxidgehalt in deinem Growzelt auf bis zu 1.500 ppm anhebt — genau der Bereich, in dem die Photosynthese richtig Fahrt aufnimmt. Kein Druckminderer, keine Gasflasche, kein Stromanschluss. Im Inneren arbeitet eine Myzelkultur, die als Stoffwechselprodukt kontinuierlich CO2 freisetzt. Rund drei Wochen lang, für Räume bis 120 x 120 x 220 cm. Wenn Licht, Nährstoffe und Belüftung stimmen, aber das Wachstum trotzdem stagniert, ist CO2 fast immer der fehlende Baustein.
Die Umgebungsluft enthält etwa 400 ppm CO2. Draußen reicht das — unbegrenzter Gasaustausch, ständig frische Luft. In einem geschlossenen Growzelt sieht die Sache anders aus: Deine Pflanzen verbrauchen das verfügbare CO2 innerhalb von Minuten nach dem Einschalten der Lampe. Fällt der Wert unter 300 ppm, drosselt die Photosynthese massiv — egal, wie viel Licht auf dem Blätterdach landet.
Hebst du die CO2-Konzentration auf 1.200 bis 1.500 ppm an, fällt dieser Engpass weg. Bei ausreichender Lichtintensität — ab etwa 600 W HPS oder einer gleichwertigen LED — können Pflanzen bei erhöhtem CO2-Gehalt bis zu 30 % schneller photosynthetisieren als bei normaler Raumluft. Das Ergebnis: dichteres Wachstum, kräftigere Stängel, mehr Ertrag. Die CO2 Box erreicht diese 1.500 ppm auf natürlichem Weg, ohne Druckflaschen und ohne elektronische Steuerung.
Wir haben über die Jahre beobachtet, dass Grower Hunderte Euro in Licht-Upgrades stecken, obwohl eine einfache CO2-Anreicherung deutlich mehr gebracht hätte. Licht ist nur die halbe Gleichung — Kohlenstoff ist der Rohstoff, aus dem deine Pflanzen sich tatsächlich aufbauen.
Druckflaschen-Systeme mit Magnetventil, Timer und Sensor funktionieren hervorragend — sind aber auch entsprechend aufwendig. Druckminderer, Schläuche, Nachfüllen der Zylinder, laufende Wartung. Die CO2 Box geht einen komplett anderen Weg: Eine proprietäre Myzelkultur produziert CO2 als Stoffwechselnebenprodukt. Du öffnest die Box, stellst sie ins Zelt, fertig. Keine beweglichen Teile, kein Stromverbrauch, kein Risiko, dass ein defekter Druckminderer nachts um drei dein Zimmer flutet.
Der Kompromiss? Du kannst den ppm-Wert nicht per Drehregler exakt einstellen. Die CO2 Box liefert eine gleichmäßige Abgabe statt einer sensorgesteuerten Zielkonzentration. Für die meisten Grower mit einem einzelnen Zelt ist das mehr als ausreichend. Wer ein Mehrzimmer-Setup mit Klimacontroller betreibt, fährt mit Druckflaschen und Sensor besser — aber für ein 120 x 120 cm Growzelt würden wir in neun von zehn Fällen zur CO2 Box greifen. Der Aufwand steht in keinem Verhältnis.
| Merkmal | CO2 Box (CO2 Boost) | Druckflaschen-System |
|---|---|---|
| Stromversorgung | Keine | Magnetventil + Controller |
| Max. CO2-Ausstoß | Bis zu 1.500 ppm | Einstellbar, sensorabhängig |
| Abdeckung | Bis 120 x 120 x 220 cm | Variiert je nach Durchflussrate |
| Lebensdauer pro Einheit | Ca. 3 Wochen | Abhängig von Zylindergröße |
| Installationsaufwand | Öffnen und hinstellen | Druckminderer, Schlauch, Timer, Sensor |
| Laufende Kosten | Box alle 3 Wochen ersetzen | Zylindernachfüllung + Wartung |
| Hersteller | CO2 Boost |
| Artikelnummer | GS0025 |
| CO2-Ausstoß | Bis zu 1.500 ppm |
| Abdeckungsfläche | 120 x 120 x 220 cm (max.) |
| Aktive Lebensdauer | Ca. 3 Wochen |
| Stromversorgung | Keine |
| CO2-Erzeugungsmethode | Natürlich biologisch (Myzelkultur) |
| Kategorie | Klimasteuerung / CO2-Anreicherung |
Ergänze dein Klimasetup mit einem Rohrventilator und Aktivkohlefilter — so steuerst du den Luftstrom, ohne das frische CO2 direkt aus dem Zelt zu ziehen. Ein Thermo-Hygrometer hilft dir, die Bedingungen im Blick zu behalten: CO2-Anreicherung wirkt am besten bei 25–30 °C und kontrollierter Luftfeuchtigkeit. Für Zelte unter 80 x 80 cm lohnt sich ein Blick auf CO2-Bags als leichtere Alternative.
Stell dir vor, was in einem geschlossenen Zelt ohne zusätzliches CO2 passiert: Deine Pflanzen laufen nach dem Einschalten des Lichts 20 bis 30 Minuten auf Hochtouren — dann ist Schluss. Der CO2-Gehalt sackt unter 350 ppm, die Stomata schließen sich, die Wachstumsrate bricht ein. Du bezahlst 12 bis 18 Stunden Strom für dein Licht, bekommst aber nur einen Bruchteil davon als echte Photosyntheseleistung zurück. Das ist wie ein Motor mit verstopftem Luftfilter — alles andere kann perfekt sein, ohne genug Luft läuft der Laden nicht rund.
Die CO2 Box setzt genau hier an. Eine kontinuierliche CO2-Abgabe während der Lichtphase hält die Konzentration oben, damit deine Pflanzen die gesamte Lichtenergie tatsächlich verwerten können. Wir haben Kunden erlebt, die nach dem ersten Einsatz ehrlich überrascht waren — kein subtiler Unterschied, sondern sichtbar dickere Stängel und deutlich buschigere Kronen innerhalb eines einzigen Wachstumszyklus. Die Box selbst ist denkbar einfach: keine Schläuche, keine Ventile, kein Kalibrieren. Hinstellen, arbeiten lassen.
Eine ehrliche Einschränkung: Die Lebensdauer von drei Wochen bedeutet, dass du während eines kompletten Grow-Zyklus mehrere Boxen brauchst. Für eine typische Blütephase von 8 bis 10 Wochen rechne mit etwa 3 Boxen. Das sind laufende Kosten — aber immer noch günstiger als ein komplettes Druckflaschen-Setup, wenn du Druckminderer, Magnetventil und Sensor einrechnest. Kalkuliere das vor dem Bestellen ein.
Der häufigste Fehler, den wir sehen? Grower, die CO2 in ein unterdimensioniertes Setup packen. Wenn du mit einer einzelnen Energiesparlampe oder einer 100-W-Budget-LED arbeitest, bringt zusätzliches CO2 kaum etwas — deine Pflanzen können den Kohlenstoff nicht fixieren, wenn die Lichtenergie fehlt. CO2-Anreicherung lohnt sich ab 400 W HPS oder einer vernünftigen LED mit mindestens 200 W Wandleistung in einem 120 x 120 cm Zelt. Erst das Licht auf Vordermann bringen, dann CO2 kaufen.
Die zweithäufigste Frage: „Kann ich die CO2 Box bei laufendem Abluftventilator nutzen?" Technisch ja — aber du arbeitest gegen dich selbst. Ein Lüfter mit 300 m³/h tauscht das gesamte Luftvolumen eines 120 x 120 x 220 cm Zelts ungefähr jede Minute aus. Das ist schneller, als die CO2 Box nachproduzieren kann. Dreh die Absaugung runter oder lass sie per Drehzahlregler oder Thermostat nur bei Bedarf laufen. Das CO2 soll am Blätterdach verweilen, nicht direkt nach draußen gesaugt werden.
Ungefähr 3 Wochen bei kontinuierlicher CO2-Produktion während der Lichtphase. Danach ist die biologische Kultur erschöpft und du brauchst eine neue Box. Für eine komplette Blütephase von 8–10 Wochen plane mit rund 3 Boxen.
Nein. Die CO2-Erzeugung basiert auf einem natürlichen biologischen Prozess — kein Kabel, keine Batterie, keine beweglichen Teile. Einfach ins Zelt stellen, fertig.
Eine einzelne CO2 Box deckt Räume bis 120 x 120 x 220 cm ab. Für größere Flächen zwei Boxen mit Abstand zueinander platzieren, damit sich das CO2 gleichmäßig verteilt.
Nein. Pflanzen verbrauchen CO2 nur bei der Photosynthese, also bei Licht. CO2-Abgabe in der Dunkelphase ist verschwendete Lebensdauer. Die Box nur während der Lichtphase einsetzen.
Ja, aber drossle die Absaugung oder steuere sie per Thermostat. Ein Lüfter auf Volllast tauscht die Zeltluft schneller aus, als die Box CO2 nachliefern kann. Intervallbetrieb hält den CO2-Gehalt oben und reguliert trotzdem die Temperatur.
Bei 1.500 ppm liegt CO2 weit unter Werten, die beim Menschen Beschwerden auslösen — das passiert typischerweise erst ab 5.000 ppm bei längerer Exposition. Kurze Besuche zum Gießen und Pflegen sind kein Problem. Eventuell merkst du leicht stickige Luft bei längeren Aufenthalten im Zelt.
Nicht zwingend bei einem einzelnen Zelt. Aber ein CO2-Messgerät bestätigt, dass die Werte tatsächlich erhöht sind, und hilft dir, den Abluftzyklus zu optimieren. Für ein paar Dutzend Euro nimmst du das Rätselraten raus — das lohnt sich, wenn du schon in CO2-Anreicherung investierst.
Bei einer Standard-Blütephase von 8–10 Wochen brauchst du etwa 3 Boxen. Jede Box hält rund 3 Wochen. Bestelle am besten direkt den passenden Vorrat, damit du nicht mitten im Zyklus ohne CO2 dastehst.
Zuletzt aktualisiert: April 2026