Ein Trellis Net ist ein quadratisches Stützgitter, das waagerecht über deinem Cannabis-Canopy gespannt wird — damit verteilst du den Wuchs flach, bringst jede Blütenstelle ins direkte Licht und hältst schwere Colas in der späten Blüte aufrecht. Genau darauf baut die SCROG-Methode (Screen of Green). Wir betreiben unseren Growshop seit 1999 in Amsterdam, und ein SCROG-Netz bleibt das günstigste Upgrade, das du deinem Growzelt gönnen kannst. Einmal kaufen, wöchentlich einweben, Ertrag steigt.
Ein Trellis Net ist ein quadratisches Stützgitter, das waagerecht über deinem Cannabis-Canopy gespannt wird — damit verteilst du den Wuchs flach, bringst jede Blütenstelle ins direkte Licht und hältst schwere Colas in der späten Blüte aufrecht. Genau darauf baut die SCROG-Methode (Screen of Green). Wir betreiben unseren Growshop seit 1999 in Amsterdam, und ein SCROG-Netz bleibt das günstigste Upgrade, das du deinem Growzelt gönnen kannst. Einmal kaufen, wöchentlich einweben, Ertrag steigt.
Ein SCROG-Netz ist ein Trellis-Gitter mit 5x5 Zoll Maschen (rund 12x12 cm), das du waagerecht über dem Substrat befestigst, um Äste durch die Quadrate zu weben und ein ebenes Blätterdach aufzubauen. Mehr ist es nicht. Statt einer dominanten Hauptcola und einem Dutzend beschatteter Popcorn-Buds bekommst du 15–25 Blütenstellen auf gleicher Höhe unter der Lampe.
Die beiden Produkte in dieser Kategorie decken den Kernfall ab: das ScrOG Netting von Royal Queen Seeds (zwei Varianten für 15–18 mm und 19–22 mm Zeltstangen, klickt direkt ans Gestänge eines 120x120-Growzelts und lässt sich für kleinere Zelte zuschneiden) sowie die LST Plant Training Clips — keine Netze, aber das logische Gegenstück dazu, mit dem du Äste schon vor dem Einweben in Richtung Gitter biegst.
| Methode | Aufwand | Passt zu | Ertragsplus vs. untrainiert |
|---|---|---|---|
| Nur LST-Clips | 5 Min. pro Pflanze | 1–2 Pflanzen, kurze Veg, Autoflower | 20–30 % |
| Einzelnes SCROG-Netz | 15 Min. Aufbau + wöchentliches Einweben | 2–4 Photoperiod-Pflanzen im 80x80- bis 120x120-Zelt | 40–60 % |
| Doppellagiges Trellis (SCROG + Stütznetz) | Zweites Netz 25–30 cm über dem ersten | Schwere Indica-Genetik, ertragsstarke Sorten | Verhindert Astbruch in Blütewoche 6–8 |
Die Zahlen sind kein Marketing — eine Studie von Mills & Lu (2018) zum Indoor-Canopy-Management zeigte, dass horizontale Verteilung die nutzbare Lichtaufnahme gegenüber vertikalem Wuchs um bis zu 50 % erhöht. Genau dort sitzen deine zusätzlichen Buds.
Bleib bei 5x5 Zoll (12x12 cm) Maschen für Cannabis. Kleinere Maschen machen das Einweben frickelig, größere lassen die Äste ohne Stütze kippen. Die Einbauhöhe liegt bei 15–30 cm über der Substratoberfläche — tief genug, um die Pflanze während der späten Veg-Phase einzufädeln, hoch genug, damit der Haupttrieb vor dem Netz verzweigen kann.
Im 120x120-Zelt klippst du das RQS-Netz an die Eckstangen und spannst es über die komplette Fläche. Für 60x60 oder 80x80 schneidest du es zu. Ja, ein SCROG-Setup passt technisch auch ins 60x60-Growzelt — mehr als 1–2 Pflanzen wirst du darin aber nicht bequem unterbringen. Erwarte vom Schuhkarton keine 120x120-Erträge.
Hier gibt es zwei Lager. Starre Netze aus Nylon oder Polypropylen (wie das RQS-Set) behalten ihre Form, machen das Einweben berechenbar und überleben mehrere Durchgänge, wenn du sie zwischendurch reinigst. Elastische Netze geben mit der Pflanze nach und lassen sich zur Ernte leichter entfernen — sacken aber unter schweren Buds durch. Nichts, was du in Woche 8 gebrauchen kannst.
Ehrlich? Bei Cannabis gewinnt starr. Das elastische Zeug gehört eher an den Tomatenzaun. Wenn du ein Netz für 3–5 Durchgänge bestellen willst, spülst du es nach der Ernte mit Isopropanol ab und lagerst es flach. Äste beim Ernten nicht durchschneiden, wenn es sich vermeiden lässt — einfach ausfädeln, das Netz hält länger.
Neu im SCROG-Bereich? Bestell das RQS ScrOG Netting in der passenden Variante für deine Stangendicke (15–18 mm oder 19–22 mm — vorher messen, sonst ärgerst du dich), pack eine Packung LST Plant Training Clips für die ersten zwei Wochen Biegen dazu und zieh das Netz ein, sobald du auf 12/12 umstellst. In den ersten zwei Blütewochen alle 2–3 Tage einweben, danach loslassen — sobald die Pistillen kommen, dürfen die Colas senkrecht durch die Quadrate wachsen, und das Netz wird zur reinen Stütze.
Beide Produkte findest du unten. Wenn du nur eins kaufst, kauf das Netz — die Clips sind nett, das Netz ist die Methode.
5x5 Zoll (12x12 cm) ist der Standard für SCROG-Grows. Groß genug, um Äste bequem durchzufädeln, klein genug, um Blütenstellen in der späten Blüte zu stützen. Kleinere Maschen nerven beim wöchentlichen Einweben, größere halten schwere Colas nicht mehr aufrecht.
Für die meisten Grows reicht eins. Ein zweites Netz 25–30 cm über dem ersten macht nur Sinn, wenn du ertragsstarke Indica-Genetik fährst, die in Woche 6–8 zum Astbruch neigt. Die zweite Lage ist reine Stütze — kein Einweben, sondern schlicht Fangnetz für kippende Colas.
Direkt vor oder beim Umschalten auf 12/12, in 15–30 cm Höhe über dem Substrat. Zu früh und die Pflanze ist zu niedrig zum Einweben, zu spät und die Äste sind bereits verholzt und brechen beim Biegen. An die Zeltstangen klippen und straff spannen.
Ja, wenn es ein starres Nylon- oder Polypropylen-Netz wie das von RQS ist. Nach der Ernte mit Isopropanol abspülen, Äste ausfädeln statt durchschneiden, flach lagern. Die meisten wiederverwendbaren Trellis-Netze halten 3–5 Durchgänge. Elastische Netze sind bei Cannabis praktisch Einweg.
Ja — das RQS ScrOG-Netz lässt sich auf kleinere Flächen zuschneiden. In einem 60x60 arbeitest du mit 1–2 Pflanzen, ein verkleinertes Netz reicht völlig. Erwarte nur keine 120x120-Erträge vom kleinen Zelt; das Netz hilft, aber der Licht-Footprint bleibt der Flaschenhals.
Zuletzt aktualisiert: April 2026