
Growshop
von Vanguard Hydroponics
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Das Cosmos LED Board 240W ist eine Vollspektrum-Pflanzenlampe von Vanguard Hydroponics, die mit 240 Watt tatsächlicher Leistungsaufnahme den gesamten Lebenszyklus deiner Pflanzen abdeckt — vom Keimling über die vegetative Phase bis zur Blüte. In Growzelten zwischen 80x80 und 100x100 cm liefert dieses Board genug photosynthetisch aktive Strahlung (PAR), um eine dichte, gleichmäßige Kronenentwicklung zu treiben, ohne dass dein Stromzähler Überstunden macht. Wer bisher eine 400-Watt-NDL betrieben hat und sich fragt, ob der Umstieg auf LED rechnerisch Sinn ergibt: Hier ist die Antwort.
Beim Auspacken findest du das LED-Board selbst, einen externen Meanwell-Treiber, Aufhängehardware und ein Stromkabel. Der Treiber wird bewusst außerhalb des Growzelts montiert — eine Designentscheidung, die wir aus der Praxis nur begrüßen können. Weniger Wärme im Zelt bedeutet stabilere Temperaturen und eine längere Lebensdauer der Elektronik. Das Board selbst ist flach und schlank gebaut, hängt bündig an den Querstreben und frisst kaum Kopfhöhe. Selbst in niedrigeren Zelten bleibt genug Abstand zur Kronenoberfläche.
| Spezifikation | Details |
|---|---|
| Hersteller | Vanguard Hydroponics |
| Modell | Cosmos LED Board 240W |
| Tatsächliche Leistungsaufnahme | 240W |
| Spektrum | Vollspektrum (Veg + Blüte) |
| Dimmfunktion | Stufenlos regelbar |
| Treiber | Extern, reduziert Wärme im Kronenbereich |
| Empfohlene Ausleuchtung | 80x80 cm (Blüte) / 100x100 cm (Veg) |
| Geeignete Phasen | Keimling, vegetativ, Blüte |
| SKU | GS0032 |
Wir verkaufen seit Jahren Growbeleuchtung, und der mit Abstand stärkste Trend ist der Wechsel von NDL auf LED. Nicht aus Überzeugung, sondern weil die Stromrechnung nicht lügt. Ein 240-Watt-LED-Board wie das Cosmos ersetzt eine 400-Watt-NDL in Bezug auf nutzbare Lichtmenge auf der Kronenoberfläche — bei rund 40 % weniger Stromverbrauch. Über einen 12-Wochen-Zyklus mit 18/6 und dann 12/12 summiert sich das auf dutzende Euro Ersparnis. Und weil LEDs weniger Energie in Wärme umwandeln, arbeiten dein Abluftventilator und deine Klimasteuerung ebenfalls entspannter.
Das Vollspektrum ist der zweite Punkt, der dieses Board von älteren LED-Panels abhebt. Erinnerst du dich an die lila-blauen Blurple-Lampen, die deinen Growraum in eine Diskothek verwandelt haben? Das Cosmos setzt auf weißes Vollspektrumlicht mit zusätzlichem Rotanteil und deckt damit den gesamten PAR-Bereich von etwa 400 bis 700 nm ab. Das ist relevant, weil Chlorophyll a und Chlorophyll b bei unterschiedlichen Wellenlängen absorbieren und Carotinoide die Lücken dazwischen füllen. Ein Vollspektrumboard versorgt alle Pigmente gleichzeitig, statt die Pflanze zu zwingen, fehlende Wellenlängen zu kompensieren.
Die Dimmfunktion klingt auf dem Datenblatt nach Nebensache — in der Praxis ist sie einer der nützlichsten Aspekte überhaupt. Keimlinge und frische Stecklinge brauchen keine 240 Watt aus 30 cm Entfernung. Das Ergebnis wäre Lichtstress, Blattverbrennungen oder gehemmtes Wurzelwachstum. Wenn du das Board in den ersten zwei Wochen auf 50–60 % herunterdimmst und dann schrittweise hochfährst, während sich die Krone füllt, hast du eine Kontrolle, die eine Lampe ohne Dimmung schlicht nicht bieten kann. Wir sagen ganz offen: Regelbare Leistung ist das am meisten unterschätzte Feature an einer Pflanzenlampe.
Das Cosmos 240W ist kein Flutlichtmonster für Großzelte. Wer ein 120x120-cm-Zelt betreibt und lückenlose Blüteausleuchtung bis in die Ecken erwartet, wird an den Rändern Lichtmangel feststellen. Für diese Zeltgröße brauchst du entweder zwei dieser Boards oder eine Lampe im Bereich 400–600 Watt. In einem 80x80-cm-Zelt sitzt die Ausleuchtung dagegen punktgenau — und in einem 100x100-cm-Zelt während der vegetativen Phase reicht die Abdeckung ebenfalls, weil Pflanzen in der Wachstumsphase toleranter gegenüber leicht niedrigeren PPFD-Werten am Rand sind.
Was nicht im Lieferumfang enthalten ist: eine Zeitschaltuhr. Du brauchst einen separaten Steckdosentimer oder einen smarten Controller, um deinen Lichtzyklus zu steuern. Das ist in dieser Preisklasse Standard, aber gerade wenn du deinen ersten Growraum von Grund auf aufbaust, solltest du das einplanen. Eine mechanische Zeitschaltuhr kostet wenige Euro und erledigt den Job zuverlässig.
Beim Gewicht fällt sofort auf, wie leicht das Board im Vergleich zu einem NDL-Reflektor-plus-Vorschaltgerät-Combo ist. Das flache Profil erlaubt es dir, die Lampe näher an die Krone zu hängen, ohne dir Sorgen über Hotspots machen zu müssen, wie du es von Hochdruckentladungslampen kennst. Halte während der Blüte bei voller Leistung 30–40 cm Abstand ein, und du bist auf der sicheren Seite.
Dein Setup vervollständigen: Kombiniere das Cosmos 240W mit einem Dark Box 80x80 Growzelt für die passende Grundfläche und ergänze einen Aktivkohlefilter, falls du geruchsintensive Pflanzen anbaust. Ein Clipventilator für die Luftzirkulation unterhalb der Krone rundet einen ordentlichen Indoorgarten ab.
Das Cosmos 240W bewegt sich in einem hart umkämpften Segment. Im Vergleich zum Vanguard Cosmos X200 — dem 200-Watt-Modell derselben Marke — liefert das 240W-Board einen spürbaren Leistungszuwachs von 20 %, der sich direkt in der Blütendichte eines gut gefüllten 80x80-cm-Zelts bemerkbar macht. Wer in einem 60x60-cm-Zelt anbaut, kommt mit dem X200 gut zurecht und spart ein wenig bei den laufenden Kosten. Ab 80x80 cm aufwärts ist das 240W aber die bessere Wahl.
| Merkmal | Cosmos 240W | Cosmos X200 | Lumatek Zeus 1000W |
|---|---|---|---|
| Leistung | 240W | 200W | 1.000W |
| Spektrum | Vollspektrum | Vollspektrum | Vollspektrum + UV/IR |
| Optimale Zeltgröße | 80x80 – 100x100 cm | 60x60 – 80x80 cm | 150x150 cm+ |
| Dimmbar | Ja | Ja | Ja |
| Zielgruppe | Kleine bis mittlere Zelte | Kompakte Räume | Großflächen / kommerziell |
Die Lumatek Zeus 1000W spielt in einer komplett anderen Liga — das ist ein Profigerät für große Räume und CO2-angereicherte Umgebungen. Wir erwähnen sie nur, weil sie in jeder Suchanfrage nach den besten LEDs auftaucht. Wenn du in einem einzelnen Zelt zu Hause anbaust, ist das Cosmos 240W der richtige Maßstab. Kauf nicht mehr Watt, als dein Raum verwerten kann.
Regelmäßig kommen Grower zu uns rein, die felsenfest überzeugt sind, 600 Watt für ein einzelnes 80x80-cm-Zelt zu brauchen. Brauchen sie nicht. Ein gut positioniertes 240-Watt-Vollspektrumboard, in der richtigen Höhe aufgehängt und mit einem durchdachten Dimmschema betrieben, treibt eine kleine Krone genauso hart an wie eine überdimensionierte Lampe — ohne Hitzeprobleme, ohne Stromkostenschock und ohne verbrannte Spitzen. Der häufigste Fehler, den wir sehen, ist nicht zu wenig Licht. Es ist zu viel Licht, zu nah, zu früh.
Das Cosmos Board fühlt sich solide an, wenn du es in der Hand hältst. Der Aluminium-Kühlkörper auf der Rückseite hat ordentlich Masse, und die Dioden sind gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt. Keine toten Stellen in der Mitte, keine dunklen Ecken. Das Kabel zum externen Treiber ist lang genug, um es bequem aus einem Standardzelt herauszuführen — ein Detail, das im Sommer in einem 80x80-cm-Zelt mehr zählt, als du vielleicht denkst, wenn du versuchst, die Temperatur im Griff zu behalten.
Wenn du das Cosmos LED Board 240W kaufen möchtest, bekommst du eine Lampe, die in der Praxis genau das liefert, was die Spezifikationen versprechen. Wir würden sie jedem empfehlen, der ein 80x80-cm-Zelt betreibt und von NDL auf LED umsteigen will, ohne gleich ein Vermögen auszugeben. Für größere Flächen bestellen sich erfahrene Grower einfach zwei Stück und teilen die Ausleuchtung auf — das funktioniert in einem 120x120-cm-Zelt hervorragend.
Ja. Das Vollspektrum liefert den gesamten Wellenlängenbereich für vegetatives Wachstum und Blüte. Du musst keine Leuchtmittel oder Panels zwischen den Phasen tauschen — pass einfach Höhe und Dimmereinstellung an, während sich deine Pflanzen entwickeln.
Ein 80x80-cm-Zelt ist der Sweet Spot für die Blüte. Während der vegetativen Phase kannst du die Ausleuchtung auf 100x100 cm ausdehnen, weil Pflanzen in der Wachstumsphase niedrigere Lichtintensität an den Rändern besser verkraften. Für 120x120 cm brauchst du zwei Boards.
Starte bei 50–60 cm für Keimlinge mit dem Dimmer auf 50–60 %. Während der Blüte bei voller Leistung senke auf 30–40 cm ab. Wenn obere Blätter ausbleichen oder sich nach oben einrollen, erhöhe den Abstand oder reduziere die Leistung leicht.
Deutlich weniger als ein vergleichbares NDL-Setup. Der externe Treiber hält die Hauptwärmequelle außerhalb deines Zelts. Mit einer einfachen Abluft bleiben die Temperaturen auf Kronenhöhe gut handhabbar — in kleinen Räumen im Sommer solltest du trotzdem ein Auge darauf haben.
Die Produktdaten bestätigen keine Daisy-Chain-Funktion. Wenn du zwei Boards in einem größeren Zelt betreibst, plane zwei separate Stromanschlüsse und Timerkanäle ein — oder nutze eine Steckdosenleiste an einem einzelnen Timer.
Bei 240W und 18 Stunden täglich (Veg-Zyklus) sind das rund 4,32 kWh pro Tag oder etwa 130 kWh im Monat. Im 12/12-Blütezyklus sinkt der Verbrauch auf circa 86 kWh monatlich — deutlich weniger als eine 400-Watt-NDL im gleichen Schema.
Nein. Du brauchst einen separaten Steckdosentimer oder smarten Controller für deinen Lichtzyklus. Eine einfache mechanische Segmentzeitschaltuhr reicht völlig und kostet fast nichts.
Rein rechnerisch: ja. Du ersetzt eine 400-Watt-NDL bei rund 40 % weniger Stromverbrauch, erzeugst weniger Abwärme und sparst dir den regelmäßigen Leuchtmittelwechsel. Über einen kompletten Growzyklus summieren sich die Einsparungen auf dutzende Euro — und dein Abluftsystem muss weniger arbeiten.
Zuletzt aktualisiert: April 2026