
TH Seeds
von T.H. Seeds
Orangesicle cannabis seeds sind feminisierte Hanfsamen von T.H.Seeds, die Purple Tangie mit French Cookies kreuzen — ein 60/40 Sativa-Hybrid mit Orangenschalen-Terpenen und bis zu 600g/m² Ertrag nach 8–9 Wochen Blüte. Für alle, die einen Tages-Hybrid wollen, der nach Sommercocktail schmeckt und im Growzelt keinen Ärger macht.
Orangesicle ist die Sorte, die du bestellen solltest, wenn du einen sativa-lastigen Hybrid willst, der schmeckt wie ein Aperol mit Gin-Schuss und im Growzelt nicht gegen dich arbeitet. Beim ersten Schnuppern am Glas steigt dir sofort scharfe Orangenschale in die Nase, darunter eine Gas-Note und eine kandierte Süße, die das Ganze abrundet. Nach dem ersten Zug denkst du nicht „jetzt erstmal aufs Sofa", sondern eher „komm, wir gehen raus".
T.H.Seeds hat hier sauber gearbeitet: Purple Tangie liefert das Zitrus-Rückgrat, French Cookies bringt die gasige, dessertartige Tiefe. Das Ergebnis ist eine Pflanze mit sativa-geprägtem High, aber indica-genug im Wuchs, um handhabbar zu bleiben — keine drei Meter hohen Bohnenstangen, kein endloser Stretch. Ohne Topping landet sie bei rund 150 cm, mit LST und einmal Topping bleibt sie bei etwa 120 cm. Genau die Höhe, die im 80x80-Zelt funktioniert.
Im Vergleich zu den klassischen Orange-Creamsicle-Cuts drückt Orangesicle deutlich stärker auf Gas und Candy statt auf Vanille und Sahne — lauteres, moderneres Profil. Für Outdoor-Grower ist die robuste Genetik das Hauptargument: Schädlinge, die empfindlichere Sorten zerlegen würden, perlen an ihr ab. Wichtig in mitteleuropäischen Gärten, wo Mehltau und Spinnmilben spätestens im August zum ungebetenen Gast werden.
Beide Varianten sind feminisiert, jeder gepoppte Samen sollte also weiblich hochkommen. So würden wir hinter der Theke entscheiden.
| Packung | SKU | Wofür geeignet |
|---|---|---|
| 3 Samen | CSTS0073 | Erster Grow oder kleines Zelt mit 2–3 Plätzen. Günstiger Einstieg, aber keine Reserve, falls mal einer nicht keimt. |
| 6 Samen | CSTS0050 | Ernsthafter Grow — mehr Ertragspotenzial, Reserven für die Phänotyp-Auswahl, besserer Preis pro Samen im vollen Zelt. |
Orangesicle ist ein feminisierter Photoperiode-Hybrid mit 60% Sativa und 40% Indica. Hier die Zahlen, die zählen, bevor du einen Samen in die Erde bringst — offizielle Angaben von T.H.Seeds.
| Breeder | T.H.Seeds |
| Genetik | Purple Tangie × French Cookies |
| Typ | Feminisiert, Photoperiode |
| Sativa / Indica | 60% / 40% |
| Blütezeit | 8–9 Wochen |
| Ertrag Indoor | bis 600g/m² |
| Höhe (ungetoppt) | ~150 cm |
| Höhe (getoppt + LST) | ~120 cm |
| Ernte Outdoor | Anfang Oktober (Nordhalbkugel) |
| Aromaprofil | Orange, Candy, Gas |
| Wirkprofil | Kopflastig, anregend, tagestauglich |
Orangesicle ist eine verzeihende feminisierte Sorte, die sowohl ins kleine Zelt als auch in den Garten passt und mit unterschiedlichen europäischen Klimazonen klarkommt. Sie braucht keine Samthandschuhe, belohnt aber sauberes Handwerk.
Indoor fügt sich die trainierte Höhe von 120 cm bequem in ein 80x80-Zelt ein. Einmal über dem fünften Knoten toppen, die Hauptäste mit weichem Pflanzendraht nach außen binden — so öffnest du das Blätterdach und bringst Licht an die unteren Budansätze. Plane 8–9 Wochen Blüte ein. Die 60% Sativa-Anteile sorgen dafür, dass sie in den ersten zwei Blütewochen stärker streckt als eine reine Indica. Wechsle also auf 12/12, wenn sie etwa zwei Drittel deiner Zelthöhe erreicht hat.
Outdoor fühlt sie sich in einer südlich ausgerichteten Gartenecke oder auf einem sonnigen Balkon wohl. Die robuste Genetik schluckt wechselhaftes Wetter weg, und die Ernte kommt Anfang Oktober — bevor der richtige Herbstregen einsetzt. Eine ehrliche Einschränkung: Das Zitrus-Gas-Terpenprofil ist laut. Wenn du in einer Reihenhaussiedlung growst und kein Aktivkohlefilter an der Abluft hängt, wird es spätestens in Blütewoche 6 den Nachbarn auffallen.
In Deutschland und den Niederlanden solltest du spätestens in der zweiten Oktoberwoche geerntet haben. In Südeuropa (Spanien, Italien, Südfrankreich) kannst du sie etwas länger stehen lassen, aber sobald der nächtliche Tau einsetzt, überwiegt das Botrytis-Risiko den zusätzlichen Ertrag.
Orangesicle schmeckt beim Zug nach scharfer Orangenschale und beim Ausatmen nach Diesel und Gas, mit einer cremig-kandierten Süße aus der French-Cookies-Seite. Die Nase ist der Grund, warum Kunden innerhalb eines Monats zurückkommen und die zweite Packung kaufen. Öffnest du das Glas, bekommst du erst diese spitze Tangie-Orange, dann drückt sich die French-Cookies-Seite durch — Diesel plus eine fast gebackene Süße. Das Ganze erinnert tatsächlich an einen Cocktail; stell dir einen Negroni mit Orangenzeste vor, nur ohne Alkohol.
Das High trennt sie vom Rest der fruchtigen Hybriden. Statt Couch-Lock bekommst du einen klaren, antreibenden Kopf-Lift. Das ist das Kraut, das du vor einem Spaziergang an der Spree rauchst, nicht das vor dem Einschlafen. Die Sativa-Dominanz zeigt sich: klarer Kopf, Redelust, Stimmungsaufhellung — hält ein paar Stunden, dann gleitet sie sanft aus.
Wir haben Orangesicle hier im Shop seit ihrer Einführung im Sortiment, und sie gehört zu den Sorten, bei denen die gleichen Kunden nach vier bis fünf Wochen wieder an der Theke stehen. Das ist meistens das verlässlichste Signal, dass eine Genetik liefert, was sie verspricht. Wir würden sie jedem empfehlen, der schon mal erfolgreich einen einfacheren Kush-Hybriden gezogen hat und jetzt Lust auf ein spannenderes Terpenprofil hat — ohne gleich zu einer launischen reinen Sativa greifen zu müssen.
Orangesicle läuft am besten mit einem simplen Topping-plus-LST-Routinegrow im 80x80-Zelt auf 18/6 und dann 12/12. So gehst du vor.
Für das volle Setup: Orangesicle lässt sich ideal mit einem soliden 80x80-Growzelt und einem Aktivkohlefilter kombinieren — das Terpenprofil ist laut genug, dass du spätestens ab Blütewoche 5 Geruchskontrolle willst. Ein pH-Messgerät und eine Flasche CalMag verdienen sich ihren Platz ebenfalls, besonders wenn du in Kokos oder Hydro growst.
Ja. Die robuste Genetik hält Schädlinge gut auf Abstand und verzeiht Anfängerfehler besser als eine reine Sativa. Wer zum ersten Mal einen Grow startet und einem einfachen Düngeplan folgt, kommt besonders indoor unter LED zu einer ordentlichen Ernte.
Beim Zug dominiert frische Orangenschale und Zitrus, beim Ausatmen kommt Gas und Diesel durch, darunter eine süße, kandierte Note von der French-Cookies-Seite. Stell dir einen fruchtigen Cocktail mit Alkoholnote vor — Purple Tangie bringt die Zitrusschärfe, French Cookies die Tiefe.
T.H.Seeds gibt unter optimalen Bedingungen bis zu 600g/m² an — das heißt volles Zelt, starke LED, ordentliches Training und ein sauberer Düngeplan. Beim ersten Grow liegst du realistisch eher zwischen 350 und 450g/m². Outdoor-Pflanzen mit genug Platz können pro Pflanze vergleichbare oder höhere Mengen liefern.
Anfang Oktober auf der Nordhalbkugel. Hol sie rein, bevor der richtige Herbstregen und die morgendliche Feuchtigkeit einsetzen — die dichten Buds aus der Indica-Seite können sonst Feuchtigkeit speichern und Botrytis einladen.
Orangesicle ist eine feminisierte Photoperiodensorte. Indoor bestimmst du den Blühbeginn selbst, indem du auf 12/12 Lichtzyklus umstellst; outdoor übernimmt das der kürzer werdende Sommer.
Es sind unterschiedliche Kreuzungen. Orangesicle von T.H.Seeds basiert auf Purple Tangie × French Cookies und drückt deutlich mehr auf Gas- und Candy-Noten. Andere Creamsicle-Varianten ziehen eher in Richtung Vanille und Sahne. Die Wirkung hier ist außerdem sativa-lastiger als bei den meisten Creamsicle-Cuts.
Die EMCDDA (Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht) veröffentlicht jährliche Berichte zu Cannabismustern in den EU-Mitgliedsstaaten. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) liefert zusätzlich deutschsprachige Daten und Hintergrundinformationen zum Thema.
Zuletzt aktualisiert: April 2026