
Super Sativa Seed Club
von Super Sativa Seed Club
Lemon OG ist ein leicht indicadominanter, feminisierter Cannabissamen von Super Sativa Seed Club — eine Kreuzung aus Lemon Skunk und OG Kush, die kompakte, ertragreiche Pflanzen mit bis zu 20 % THC hervorbringt. Mit einer Endhöhe von nur 70 bis 120 cm produziert sie Erträge, die man einer doppelt so großen Pflanze zutrauen würde. Wer das solide Kush-Fundament mit einem scharfen Zitrusaroma kombinieren will, liegt hier goldrichtig. Drei feminisierte Samen pro Packung — jeder Samen wird zur weiblichen Pflanze.
OG-Kush-Kreuzungen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Die meisten sind solide — Lemon OG ist mehr als das. Super Sativa Seed Club hat diese Sorte vor allem auf Stabilität gezüchtet: gleichmäßiges Wachstum, konsistente Phänotypen und eine Blütezeit, die tatsächlich hält, was die Verpackung verspricht. Wir haben schon zu viele angebliche »8-Wochen-Sorten« gesehen, die am Ende 11 brauchten. Lemon OG ist nach 8 bis 10 Wochen wirklich fertig.
Die Lemon-Skunk-Elternpflanze steuert die helle, spritzige Zitrusnote bei — denk an frisch abgeriebene Zitronenschale, nicht an Zitronenreiniger aus dem Drogeriemarkt. Die OG-Kush-Seite bringt Tiefe: würzig, pfeffrig, mit einem erdigen Dieselunterton. Wenn du eine ausgehärtete Blüte aufbrichst, erkennst du beide Elternteile sofort. Das ist ein Glas, das du immer wieder öffnest, nur um nochmal daran zu riechen.
Eine ehrliche Einschränkung vorweg: Lemon OG ist keine Streckerin. Wenn du nach langen, schlanken Sativas suchst, die ein 2-Meter-Zelt vertikal füllen, wirst du hier enttäuscht. Sie erreicht maximal 120 cm und bleibt Indoor oft bei 70 cm. Aber genau dieser kompakte Wuchs macht sie so produktiv auf engem Raum — dazu gleich mehr.
Lemon OG ist eine anfängerfreundliche Indica, die solide Grundtechnik mit beeindruckenden Erträgen belohnt. Ihr kompakter Wuchs und das gleichmäßige Wachstumsmuster machen sie zur offensichtlichen Wahl für SOG-Setups — pack mehrere kleine Pflanzen unter eine Lampe und dein Kronendach füllt sich im Handumdrehen. Indoor sind bis zu 500 g/m² am Ende einer 8- bis 10-wöchigen Blütephase drin.
Sie bevorzugt kühlere Temperaturen, besonders während der Dunkelphase und in der Blüte. Rechne mit 18–24 °C bei eingeschaltetem Licht und einem Abfall auf 16–18 °C in der Nacht. Gut drainierende Bioerde passt am besten — nasse Füße mag sie gar nicht. Halte deinen Gieß- und Düngerhythmus eher knapp als großzügig. Übergießen ist der Fehler Nummer eins, den wir bei kompakten Indicas wie dieser sehen.
Weil sie dicht und buschig wächst, kann die Lichtdurchdringung im unteren Kronendachbereich zum Problem werden. LST (Low-Stress-Training), gezieltes Entlauben und Supercropping helfen, die Pflanze zu öffnen, damit Licht an die unteren Blütenstellen gelangt. Überspring diesen Schritt nicht — die unteren Buds bleiben dünn und unterentwickelt, wenn sie 8 Wochen im Schatten sitzen.
Outdoor macht Lemon OG ebenfalls eine gute Figur. Gib ihr genug Erdvolumen und sie streckt sich unter natürlichem Licht etwas mehr in die Höhe. Ihre Indicagenetik hält sie widerstandsfähig gegenüber kühlerem Herbstwetter und dem einen oder anderen Regenguss — sie knickt nicht ein wie manche sativadominanten Sorten, wenn der Oktober kommt.
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Samenbank | Super Sativa Seed Club |
| Genetik | Lemon Skunk x OG Kush |
| Typ | Indicadominanter Hybrid (feminisiert) |
| THC-Gehalt | Bis zu 20 % |
| Blütezeit | 8–10 Wochen |
| Höhe | 70–120 cm |
| Ertrag Indoor | Bis zu 500 g/m² |
| Samen pro Packung | 3 |
| Geeignet für | Indoor, Outdoor, SOG |
| SKU | CSSC0029 |
Das Aroma fällt als Erstes auf — ein scharfer, süßer Zitronenduft, der den Raum füllt, sobald du das Glas öffnest. Dezent ist das nicht. Unter dieser Zitrusnote liegt eine würzige, pfeffrige Schicht, die aus der OG-Kush-Linie stammt. Der Geschmack folgt der Nase: Zitronenzeste beim Einatmen, erdiger Pfeffer und ein Hauch Diesel beim Ausatmen.
Der pfeffrige Charakter kommt vermutlich von Beta-Caryophyllen, dem am häufigsten vorkommenden Sesquiterpen in Cannabis. Laut einer Übersichtsarbeit in Molecules ist Beta-Caryophyllen das am besten verfügbare Sesquiterpenoid in Cannabispflanzen und -extrakten — und gleichzeitig die Verbindung, die für das Gewürzaroma in schwarzem Pfeffer verantwortlich ist (PMC7763918). Die Zitrusnoten deuten auf Limonen hin, während die erdigen Untertöne auf Myrcen im Profil schließen lassen.
Die Forschung zur Wechselwirkung von Terpenen und Cannabinoiden steckt noch in der Entwicklung. Laut Russo (2011) gibt es präklinische Hinweise darauf, dass Terpene und Cannabinoide in Kombination andere Effekte erzeugen könnten als isoliert — die Autoren einer Übersichtsarbeit von 2023 merkten allerdings an, dass ein Großteil dieser Evidenz auf Tiermodellen und In-vitro-Studien basiert (PMC3165946; PMC10452568). Was wir mit Sicherheit sagen können: Lemon OG riecht und schmeckt hervorragend.
Mit bis zu 20 % THC und einem indicadominanten Genetikprofil liefert Lemon OG eine schwere Körperentspannung, die sich schrittweise aufbaut. Der anfängliche Onset tendiert eher in Richtung eines fröhlichen, albern-gelösten Kopfgefühls — du spürst erst eine Aufhellung, bevor die körperliche Entspannung nachzieht. Gib ihr 30 bis 45 Minuten und du verstehst, warum diese Sorte am besten am späten Nachmittag oder vor dem Schlafengehen passt.
Das ist keine »Dinge erledigen«-Sorte. Das ist eine »auf dem Sofa versinken und zum dritten Mal denselben Film schauen«-Sorte. Die stärkere Körperwirkung macht sie zur schlechten Wahl für produktive Tage, aber zur ausgezeichneten Wahl zum Runterkommen nach einem langen Tag. Wenn du bei THC-reichen Sorten zu Unruhe neigst, fang niedrig an — ein, zwei Züge — und warte, bevor du nachlegst.
Ein Punkt, den wir immer wieder ansprechen: Die Indicaschwere kann unerfahrene Nutzer überrumpeln. Bei 20 % THC ist Lemon OG potent. Wenn du mildere Sorten gewohnt bist, respektiere die Dosierung. Es gibt keinen Grund zur Eile.
Falls du Lemon OG gegen andere kompakte Indicas abwägst, hier die Zahlen im direkten Vergleich. Lemon OG sitzt genau im Sweetspot zwischen ihren beiden Elternteilen.
| Merkmal | Lemon OG (SSSC) | Typische OG Kush | Typische Lemon Skunk |
|---|---|---|---|
| Dominanz | Indicadominant | Indicadominant | Sativadominant |
| THC | Bis zu 20 % | 19–26 % | 15–22 % |
| Höhe | 70–120 cm | 90–150 cm | 100–180 cm |
| Blütezeit | 8–10 Wochen | 8–9 Wochen | 8–9 Wochen |
| Ertrag Indoor | Bis zu 500 g/m² | 400–500 g/m² | 450–550 g/m² |
| Aroma | Zitrone, Pfeffer, Diesel | Kiefer, Erde, Treibstoff | Zitrone, Skunk, süß |
| SOG-Eignung | Ausgezeichnet | Gut | Mäßig |
Sie ist kürzer und gleichmäßiger als beide Elternteile — genau das, worauf Super Sativa Seed Club abgezielt hat. Wenn du die Kush-Struktur mit einem helleren Terpenprofil willst, würden wir sie jederzeit einer Standard-OG-Kush vorziehen. Wer dagegen mehr Stretch und Sativaenergie sucht, schaut sich besser auf der Lemon-Skunk-Seite der Familie um.
Setup vervollständigen: Der kompakte, buschige Wuchs von Lemon OG macht sie zur natürlichen Kandidatin für ein kleines Growzelt. Kombiniere sie unbedingt mit einem Aktivkohlefilter — in der Vollblüte füllt das Zitronen-Pfeffer-Aroma ohne Filter jeden Raum. Bei SOG-Setups lohnt sich auch ein Hygrometer: dichte Kronendächer stauen Feuchtigkeit, und Schimmel in Woche 9 will niemand.
Obenauf eine scharfe, süße Zitrone — wie frische Zeste, nicht künstlich. Darunter liegt ein würziger, pfeffriger Biss aus der OG-Kush-Genetik mit einem leichten Dieselunterton. Der Geschmack spiegelt das Aroma: Zitrus rein, Pfeffer und Erde raus. Ab drei Wochen Curing wird die Zitrusnote nochmal deutlich ausgeprägter.
Ja. Kompakte Größe, stabile Genetik und die verzeihende Indicanatur machen den Anbau unkompliziert. Achte vor allem aufs Übergießen — nasse Wurzeln mag sie nicht. Wer nach Zeitplan gießt und nachts die Temperatur kühl hält, wird gute Ergebnisse erzielen. SOG ist der einfachste Ansatz bei wenig Platz.
Zwischen 70 und 120 cm, abhängig von Topfgröße und Vegetationsdauer. In SOG-Setups mit kurzer Vegephase eher 70–80 cm. Sie streckt sich in der Blüte kaum — ein Pluspunkt bei niedrigen Decken oder kleinen Growzelten.
Später Nachmittag oder Abend. Die schwere Indicakörperwirkung macht sie zur schlechten Wahl tagsüber — du willst ein Sofa in der Nähe. Das anfänglich gelöste Kopfgefühl geht innerhalb von 30–45 Minuten in tiefe Entspannung über. Abendsorten, nicht Morgensorten.
Auf jeden Fall. Dank ihrer Indicagenetik kommt sie gut mit kühlerem Wetter klar und kann Outdoor mit mehr Wurzelraum etwas höher wachsen. Regen und Temperaturabfälle im Herbst steckt sie besser weg als sativadominante Sorten. Sonniger Standort mit gut drainierender Erde reicht.
Bis zu 500 g/m² unter guten Bedingungen. SOG-Setups maximieren diesen Wert, weil du das Kronendach schneller mit mehreren kleinen Pflanzen füllst. Einzelpflanzen in größeren Töpfen bringen weniger pro Quadratmeter, können aber individuell trotzdem beeindruckende Ernten liefern.
Ja, und zwar deutlich. Die Zitronen- und Pfefferterpene sind stark, besonders in den letzten 2–3 Wochen der Blüte. Ein Aktivkohlefilter ist keine Option, sondern Pflicht, wenn du diskret bleiben willst. Ohne Filter zieht der Geruch durch Wände und Flure.
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Zuletzt aktualisiert: April 2026