
Spliff Seeds
von Spliff Seeds
Blue Berry Feminized Seeds sind eine Indica-dominante Cannabissorte von Spliff Seeds, die klassische Blueberry-Genetik mit einem Northern Lights Special Vater kreuzt. Das Ergebnis: kompakte Pflanzen zwischen 50 und 80 cm Indoor-Höhe, drei verschiedene Phänotypen aus einer einzigen Packung mit fünf feminisierten Samen und eine Blütezeit von nur 8 Wochen. Indoor-Erträge liegen bei 450 bis 550 g/m². Wer den süßen Blaubeergeschmack der alten Schule will, ohne sich mit instabiler Genetik herumzuschlagen, ist hier richtig.
Spliff Seeds hat hier nicht einfach ein Blueberry-Etikett auf eine x-beliebige Sorte geklebt. Die Genetik geht direkt auf die originale Blueberry-Linie zurück — ein Dreifach-Cross aus Highland Oaxaca, Chocolate Thai und Afghani #1 — bestäubt von einem Northern Lights Special Männchen. Der NL-Special-Vater sorgt für die kompakte Struktur und die kurze Blütezeit. Die Blueberry-Mutter bringt das Aroma, das Harz und die berühmte Purpurfärbung mit.
Was diese Sorte wirklich spannend macht, ist die Phänotyp-Variation. Aus fünf feminisierten Samen bekommst du drei klar unterscheidbare Ausdrucksformen: zwei gedrungene Indica-dominante Pflanzen mit dichten, kompakten Blütenstrukturen und eine dritte mit deutlicherem Sativa-Einfluss — etwas höher, etwas offener im Wuchs. Der absolute Hingucker ist der Phänotyp, der während der Blüte tiefviolette Blätter entwickelt. Das ist nicht nur optisch beeindruckend — gerade dieser Phänotyp trägt den schwersten Old-School-Indica-Charakter.
Der süße Blaubeergeschmack steht im Vordergrund, untermalt von einem erdigen, fruchtigen Aroma, das in den letzten Blütewochen den ganzen Raum füllt. Die Buds kommen schwer und harzüberzogen aus der Pflanze — die Art, die an der Schere klebt und das Trimmen zur Geduldsprobe macht. Lohnt sich aber.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Samenbank | Spliff Seeds |
| Samentyp | Feminisiert |
| Genetik | Blueberry (Highland Oaxaca x Chocolate Thai x Afghani #1) x Northern Lights Special |
| Dominanter Typ | Indica |
| Indoor-Höhe | 50–80 cm |
| Outdoor-Höhe | 1,5–2 m |
| Blütezeit | 8 Wochen |
| Indoor-Ertrag | 450–550 g/m² |
| Outdoor-Ertrag | Bis zu 600 g pro Pflanze |
| Aroma | Erdig, fruchtig |
| Geschmack | Süße Blaubeere |
| Phänotypen | 3 (zwei Indica-dominant, einer Sativa-lastig) |
| Samen pro Packung | 5 feminisierte Samen |
Die meisten Samenpacks liefern eine einzige Ausprägung. Blue Berry Feminized Seeds liefern drei. Das ist kein Marketingversprechen, sondern die direkte Folge der genetischen Distanz zwischen der Blueberry-Mutter (Landrassen-Abstammung aus drei verschiedenen Herkunftsregionen) und dem Northern Lights Special Vater. Die Nachkommen spalten sich in erkennbar unterschiedliche Pflanzen auf.
Phänotyp 1 — Klassische Indica: Gedrungen, buschig, bleibt bei 50–60 cm. Dichte, golfballgroße Blüten, eng gestapelt auf kurzen Internodien. Dieser Phänotyp ist am schnellsten fertig und produziert das meiste Harz pro Quadratzentimeter. Wenn du in einem kleinen 60x60-Growzelt arbeitest, ist das dein Favorit.
Phänotyp 2 — Lila Indica: Ähnliche Struktur wie Phänotyp 1, entwickelt aber ab Blütewoche 5 bis 8 eine auffällige Purpurfärbung in den Blättern. Die Farbe stammt von Anthocyanin-Pigmenten, die durch kühlere Nachttemperaturen ausgelöst werden — wobei dieser Phänotyp auch in wärmeren Räumen Farbe zeigt. Der schwerste Old-School-Indica-Charakter der drei. Das ist der Phänotyp, den alle fotografieren wollen.
Phänotyp 3 — Sativa-lastig: Etwas höher, offenere Verzweigung und eine lockerere Blütenstruktur. Blüht trotzdem in 8 Wochen ab, aber der zusätzliche Stretch bedeutet, dass du bei begrenzter Kopffreiheit früh toppen oder trainieren solltest. Das Aromaprofil tendiert hier stärker in Richtung Thai und Oaxacan — fruchtiger, weniger erdig.
Welchen Phänotyp du erwischt hast, erkennst du erst ab etwa Woche 3 der Blüte, wenn sich Blütenstruktur und Blattform auseinanderentwickeln. Das gehört zum Reiz, eine komplette Packung durchzuziehen.
Blue Berry bleibt kompakt genug für kleine Growzelte und Schrankgrows, reagiert aber auch dankbar auf ein ordentliches Setup. So würden wir es angehen:
| Anbauumgebung | Höhe | Ertrag | Blütezeit |
|---|---|---|---|
| Indoor (kontrolliert) | 50–80 cm | 450–550 g/m² | 8 Wochen |
| Outdoor (volle Saison) | 1,5–2 m | Bis zu 600 g pro Pflanze | Ende September / Anfang Oktober |
Draußen streckt sich Blue Berry auf 1,5 bis 2 Meter und kann in einer guten Saison bis zu 600 g pro Pflanze liefern. Die kompakte Indoor-Struktur öffnet sich deutlich mit direktem Sonnenlicht und unbegrenztem Wurzelraum. Wer in einem nordeuropäischen Klima outdoor anbaut, profitiert von der 8-Wochen-Blütezeit: Die Ernte fällt vor den schlimmsten Herbstregenfällen — ein echter Vorteil gegenüber 10- oder 12-Wochen-Sorten, bei denen du den ganzen Oktober lang bangest.
Der Name ist hier kein Marketingtrick. Blue Berry schmeckt tatsächlich nach süßen Blaubeeren — nicht »irgendwie fruchtig« oder »in die Richtung von Beeren«, sondern eine klare, wiedererkennbare Blaubeersüße, die sich auf dem Gaumen ausbreitet. Die Art von Geschmack, bei der Leute fragen, was du da rauchst. Unter der Frucht liegt eine erdige Basisnote, die die Süße erdet und verhindert, dass das Profil eindimensional wird. Durch eine saubere Glaspfeife oder einen ordentlichen Vaporizer entfaltet sich das Terpenprofil richtig — zuerst der Beerenstoß, dann ein warmer, fast backwarenartiger Abgang beim Ausatmen.
Das Aroma während der letzten drei Blütewochen ist intensiv. Erdig und fruchtig, wobei die Blaubeersüße mit zunehmender Trichomreife immer deutlicher wird. Wenn du ohne Aktivkohlefilter growst, werden deine Nachbarn davon erfahren. Nur als Hinweis.
Kein Samen ist makellos, und wir sagen dir lieber vorher Bescheid, als dass du es selbst herausfinden musst. Die kompakte, dichte Blütenstruktur von Blue Berry ist großartig für den Ertrag pro Quadratmeter, macht die Pflanzen aber anfälliger für Schimmel bei hoher Luftfeuchtigkeit. Wenn dein Growraum während der späten Blüte über 55 % relative Luftfeuchtigkeit liegt, investiere in einen Luftentfeuchter oder erhöhe zumindest die Luftzirkulation durch das Blätterdach.
Die Phänotyp-Variation ist ein Plus, wenn du Abwechslung magst. Wenn du aber Gleichförmigkeit brauchst — sagen wir, du füllst ein SOG-Setup und willst identische Pflanzen — kann die Drei-Phänotypen-Streuung zum Problem werden. Möglicherweise hast du einen Sativa-lastigen Turm neben zwei gedrungenen Indicas stehen. Plane dein Canopymanagement entsprechend.
Im Vergleich zu Dutch Passions Original-Blueberry (die DJ-Short-Linie) lehnt sich Spliff Seeds' Blue Berry stärker an die Northern-Lights-Seite an. Das bedeutet bessere Erträge und eine kürzere, stabilere Pflanze, aber etwas weniger von der legendären Blueberry-Komplexität im Geschmack. Ein Kompromiss — und ehrlich gesagt machen für die meisten Grower die zusätzlichen Gramm pro Quadratmeter das mehr als wett.
Du baust Blue Berry in einem kleinen Growzelt an? Kombiniere die Samen mit einem Komplettset aus Beleuchtung, Belüftung und Aktivkohlefilter — spätestens ab Blütewoche 6 wirst du den Filter brauchen. Als ergänzende Sorte zum parallelen Anbau lohnt sich ein Blick auf Northern Lights Feminized Seeds aus dem gleichen Spliff-Seeds-Katalog — ähnliche Höhe, ähnliche Blütezeit, und beide trocknen wunderbar zusammen im selben Raum.
Wir verkaufen seit über 25 Jahren Cannabis Samen und haben dabei so ziemlich jede Blueberry-Variante gesehen, die der Markt hergibt. Spliff Seeds' Blue Berry bestellen die meisten Kunden, die zum ersten Mal eine Indica-dominante Sorte anbauen wollen — und das hat gute Gründe. Die Pflanze verzeiht Anfängerfehler, bleibt klein genug fürs Growzelt und liefert trotzdem ordentlich ab. Unser Tipp: Wenn du die Packung mit fünf Samen kaufst, zieh alle fünf durch. Die Phänotyp-Variation ist der halbe Spaß, und du findest so deinen persönlichen Liebling für spätere Klonläufe. Wer auf Nummer sicher gehen will, bestellt gleich einen Aktivkohlefilter mit — ab Woche 5 riecht man die Pflanzen durch zwei geschlossene Türen.
Blue Berry Feminized Seeds produzieren Pflanzen zwischen 50 und 80 cm Höhe indoor. Die beiden Indica-dominanten Phänotypen bleiben eher am unteren Ende, der Sativa-lastige Phänotyp streckt sich Richtung 80 cm. Die Vegdauer beeinflusst die Endhöhe ebenfalls.
Nein. Nur einer der drei Phänotypen entwickelt violette Blätter, und die Färbung wird bei kühleren Nachttemperaturen um 15–18 °C während der Dunkelphase deutlicher. Aus einer Fünferpackung bekommst du typischerweise ein bis zwei lila Pflanzen.
Bei ordentlicher Beleuchtung, guter Luftzirkulation und angemessener Düngung liefert Blue Berry 450–550 g/m² indoor. Outdoor können einzelne Pflanzen bis zu 600 g erreichen. Diese Werte gelten bei einem 8-Wochen-Blütezyklus unter 12/12-Beleuchtung.
Ja. Die kompakte Größe, kurze Blütezeit und feminisierten Samen machen Blue Berry verzeihend für Erstgrower. Achte vor allem auf die Luftfeuchtigkeit in der späten Blüte — die dichten Buds können Feuchtigkeit einschließen. Halte die Luftzirkulation am Laufen, dann passt das.
Spliff Seeds' Blue Berry bringt Northern Lights Special Genetik ein, was die Pflanze kürzer, stabiler und ertragreicher macht als die originale DJ-Short-Blueberry-Linie. Der Kompromiss ist ein etwas weniger komplexes Aromaprofil, wobei der süße Blaubeergeschmack klar erhalten bleibt.
Langsam trocknen über 7 bis 10 Tage bei 18–20 °C, dann mindestens zwei Wochen in verschlossenen Glasgefäßen fermentieren. Die Blaubeerterpene entwickeln sich beim Curing — wer hier abkürzt, bekommt heuartige Buds statt der typischen Süße.
Grundsätzlich ja, aber die Drei-Phänotypen-Variation bedeutet, dass du keine perfekt gleichmäßige Canopy bekommst. Wenn Einheitlichkeit wichtig ist, arbeite mit Klonen deines Lieblingsphänotyps statt Samen direkt ins SOG-Raster zu setzen.
Blue Berry Feminized Seeds von Spliff Seeds kannst du direkt bei Azarius bestellen. Die Packung enthält fünf feminisierte Samen. Versand erfolgt innerhalb der EU.
Zuletzt aktualisiert: April 2026