
Seedstockers Superior
von Seedstockers Superior
Amaretto Tarmac Auto ist ein autoflowering feminisierter Cannabissamen von Seedstockers, der dichte, harzüberzogene Blüten mit Sativa-Dominanz liefert — rund 10 Wochen nach der Keimung, ganz ohne Lichtzykluswechsel. Seedstockers hat die photoperiodische Amaretto Tarmac (Amaretto Sour x Apollo Black Cherry) mit Apollo Black Cherry Auto gekreuzt und damit eine Sorte geschaffen, die sich fast von selbst anbaut. Wer ausgefallene Terpene sucht und dabei keinen Crashkurs in Pflanzenbiologie braucht, ist hier richtig.
Sativa-dominante Autoflower, die in 10 Wochen fertig sind und trotzdem anfängerfreundlich bleiben — das gibt es selten. Die meisten Sativa-lastigen Sorten bestrafen Neulinge gnadenlos: Sie schießen in die Höhe, verlangen exaktes Timing beim Lichtwechsel und brauchen ewig bis zur Ernte. Amaretto Tarmac Auto umgeht das alles. Die Autofloweringgenetik aus der Apollo Black Cherry Auto sorgt dafür, dass die Pflanze nach ungefähr 4 Wochen vegetativem Wachstum von selbst in die Blüte übergeht — kein Timerfummeln, kein 12/12-Umschalten.
Die photoperiodische Version dieser Sorte? Eine echte Diva. Tolle Ergebnisse, aber sie verlangt Aufmerksamkeit bei jedem Schritt. Die Auto-Variante dagegen: Samen in ordentliche Erde, regelmäßig gießen und düngen, fertig. Wir haben schon Erstanbauer gesehen, die mit solchen Autoflowern beeindruckende Ernten eingefahren haben, weil die Pflanze die Denkarbeit übernimmt. Eine ehrliche Einschränkung gibt es allerdings: Autoflower verzeihen keine Fehler in den ersten Wochen. Wenn du eine Auto in Woche zwei durch Übergießen oder falsches Substrat ausbremst, erholt sie sich nicht so wie eine photoperiodische Pflanze. Also: Erde, Töpfe und Dünger vor der Keimung bereitstellen — nicht danach.
Und was hebt diese Sorte von den Dutzenden anderen Autoflowern ab, die man kaufen kann? Das Terpenprofil. Heißer Asphalt, glasierte Kirschen und bitterer Amaretto — das riechst du nicht jeden Tag. Die meisten Auto-Sorten spielen auf Nummer sicher mit generischen Frucht- oder Dieselnoten. Amaretto Tarmac Auto sticht in einem Zelt voller Cookie-Kreuzungen tatsächlich heraus. Wenn du Cannabis Samen bestellen willst, die etwas anderes liefern als der übliche Katalog, ist das hier eine starke Wahl.
Die Kerndaten dieser Sorte: 9–10 Wochen vom Samen bis zur Ernte, bis zu 450 g/m2 Indoor-Ertrag und ein THC-Gehalt zwischen 20–26 %.
| Spezifikation | Details |
|---|---|
| Samenbank | Seedstockers Superior |
| Genetik | (Amaretto Sour x Apollo Black Cherry) x Apollo Black Cherry Auto |
| Typ | Autoflowering, feminisiert |
| Dominanz | Sativa |
| Lebenszyklus | 9–10 Wochen ab Keimung |
| THC-Gehalt | Hoch (20–26 %) |
| Indoor-Ertrag | Bis zu 450 g/m2 |
| Wuchshöhe | 100–150 cm |
| Anbauumgebung | Indoor / Outdoor |
| Erfahrungslevel | Anfänger |
| Samen pro Packung | 3 |
Die dominanten Aromen sind heißer Asphalt, glasierte Kirschen und trockene Amarettobitterkeit — eine Kombination, die in den meisten Samenkatalogen schlicht nicht vorkommt. Die Apollo-Black-Cherry-Elternlinie bringt den dunklen Fruchtcharakter mit: überreife Kirschen mit einer leicht fermentierten Note. Die Amaretto-Sour-Seite steuert die charakteristische nussige Bitterkeit bei. Und der Asphalt? Das ist die Wildcard. Ein moschusartiger Teergeruch, der auf dem Papier seltsam klingt, in der Praxis aber erstaunlich gut funktioniert.
Laut der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) variieren Potenz und chemische Profile von Cannabis erheblich zwischen verschiedenen Sorten — genau das macht terpenorientierte Zuchtprogramme wie dieses bemerkenswert. Sesquiterpene wie Beta-Caryophyllen, häufig in pfeffer- und gewürzlastigen Sorten, gehören zu den am reichlichsten vorhandenen Terpenoiden in Cannabispflanzen und -extrakten (PMC, 2020). Sorten mit einem solchen vielschichtigen, herzhaft-süßen Profil tragen typischerweise eine abwechslungsreiche Terpenladung, die weit über eintönige Genetik hinausgeht.
Nach ordentlicher Trocknung und Aushärtung sind die Buds dicht, mit Harz überzogen und zeigen leuchtend grüne Farben mit rosa und violetten Akzenten. Sie sehen tatsächlich genauso interessant aus, wie sie riechen — echte Optik fürs Glas.
Von der Keimung bis zur Ernte vergehen bei optimalen Bedingungen rund 10 Wochen.
Der Hauptunterschied zu typischen Einsteiger-Autos liegt im komplexen Terpenprofil, der Sativa-dominanten Struktur und dem höheren THC-Gehalt. Viele Anfänger-Autoflower tendieren Richtung Indica — kurz, buschig, generischer Fruchtgeruch, fertig in 8 Wochen. Amaretto Tarmac Auto braucht mit 10 Wochen etwas länger, belohnt dich dafür aber mit einem deutlich vielschichtigeren Dufterlebnis und den markanten rosa-violetten Buds.
| Eigenschaft | Amaretto Tarmac Auto | Typische Indica-Auto |
|---|---|---|
| Dominanz | Sativa | Indica |
| Lebenszyklus | 9–10 Wochen | 8–9 Wochen |
| Wuchshöhe | 100–150 cm | 60–90 cm |
| Terpenprofil | Asphalt, Kirsche, Amaretto | Generisch fruchtig / Diesel |
| THC-Bereich | 20–26 % | 15–22 % |
| Ertrag | Bis zu 450 g/m2 | 300–400 g/m2 |
Der Kompromiss ist die Höhe. Mit 100–150 cm ist sie größer als die meisten Autos, was mehr vertikalen Platz erfordert. In einem kleinen 60x60-Growzelt wird es eng. Wir würden mindestens ein 80x80 oder größer empfehlen. Wer etwas Kompakteres sucht und trotzdem ungewöhnlichen Geschmack will, sollte sich Seedstockers Apollo Black Cherry Auto ansehen — allerdings erreicht deren Terpenkomplexität nicht ganz dasselbe Niveau.
Ein Kollege hat letztes Frühjahr drei dieser Samen in einem 80x80-Growzelt unter einer 240-W-LED angebaut. Zwei Phänotypen kamen nahezu identisch heraus — 120 cm, dichte zentrale Colas, schwere Harzbedeckung. Der dritte war ein Kümmerer, der nie richtig in Gang kam, vermutlich weil er in der ersten Woche zu viel Wasser bekommen hat (Lektion gelernt). Die beiden gesunden Pflanzen brachten zusammen 160 g getrocknet — ein ordentliches Ergebnis für ein kleines Zelt. Der Geruch in den letzten zwei Blütewochen war so intensiv, dass der Aktivkohlefilter seine Daseinsberechtigung eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Nach dreiwöchiger Aushärtung trat die Asphaltnote richtig in den Vordergrund — beim Schnitt war sie noch dezent, beim Öffnen der Gläser dann dominant. Ein ehrlicher Hinweis: Das Streckungswachstum hat uns kalt erwischt. Beide gesunden Pflanzen haben ihre Höhe zwischen Woche 4 und 6 fast verdoppelt, und wir mussten das Licht zweimal höher hängen. Wenn du diese Samen kaufen und in einem niedrigeren Zelt anbauen willst, fang früh mit LST an — sonst managst du die gesamte Blütephase über die Kronenhöhe.
Ergänze dein Setup mit einem Growzelt und Aktivkohlefilter — bei diesem ausgeprägten Terpenprofil wissen deine Nachbarn sonst ziemlich schnell Bescheid. Eine Juwelierslupe lohnt sich ebenfalls, um die Trichomreife zur Erntezeit zu prüfen. Wer Sativa- und Indica-Autos direkt nebeneinander vergleichen möchte, könnte Seedstockers Gorilla Cookies Auto als Kontrastprogramm dazu bestellen.
Diese Sorte ist tatsächlich anfängerfreundlich — aber anfängerfreundlich heißt nicht, dass sie sich komplett allein anbaut. Hier sind die Punkte, die wir aus Erfahrung ansprechen würden:
Erstens: Nicht übergießen. Das ist der Killer Nummer eins bei Autoflowern. Die Pflanzen sind kleiner als photoperiodische Sorten, ihr Wurzelsystem ist kompakter, und sie stehen länger in feuchter Erde. Lass den oberen Zentimeter Erde abtrocknen, bevor du wieder gießt. Heb den Topf hoch — leicht? Gießen. Schwer? Warten.
Zweitens: Das Streckungswachstum ist real. Seedstockers gibt an, dass diese Pflanzen ihre Größe beim Blütebeginn fast verdoppeln können. Wenn du ein 120-cm-Zelt hast und mit einer 40-cm-Pflanze startest, drückst du in Woche 7 womöglich gegen die Lampe. LST in den ersten Wochen der Vegphase gibt dir Sicherheit.
Drittens: Mit THC-Werten zwischen 20–26 % ist das eine potente Sorte. Trockne und härte ordentlich aus — wer diesen Schritt überstürzt, verschenkt genau das komplexe Terpenprofil, das den Anbau dieser Sorte überhaupt erst lohnenswert macht. Mindestens zwei Wochen in Gläsern, in der ersten Woche täglich lüften.
Ja. Amaretto Tarmac Auto ist eine Autofloweringsorte, die von selbst von der Veg- in die Blütephase wechselt — du musst keinen Lichtzyklus umstellen. Seedstockers stuft sie als anfängergeeignet ein. Gute Erde, nicht übergießen, und nach etwa 10 Wochen hast du erntereife Buds.
Rund 9–10 Wochen ab Keimung. Die Pflanzen wachsen etwa 4 Wochen vegetativ und blühen dann automatisch für weitere 5–6 Wochen. Das ist deutlich schneller als die meisten photoperiodischen Sativas, die insgesamt 12–16 Wochen brauchen können.
Eine Mischung aus heißem Asphalt, glasierten Kirschen und bitterem Amaretto. Ein ungewöhnliches, vielschichtiges Profil, das sich klar von typischen Frucht- oder Dieselsorten abhebt. Die Apollo-Black-Cherry-Genetik bringt die dunklen Fruchtnoten, die Amaretto-Sour-Abstammung die trockene, nussige Bitterkeit.
Zwischen 100 und 150 cm. In der Vegphase bleibt sie kompakt, streckt sich aber beim Blütebeginn spürbar — manchmal fast eine Verdoppelung der Höhe. Frühzeitiges Low Stress Training hilft, wenn du mit begrenzter Zelthöhe arbeitest.
Seedstockers gibt bis zu 450 g/m2 indoor an. Die tatsächlichen Ergebnisse hängen von Licht, Nährstoffen und Substrat ab. Die Struktur — große zentrale Cola plus mehrere Seitentriebe — begünstigt auch bei weniger erfahrenen Growern ordentliche Ernten.
Ja. Als Autoflower ist sie nicht auf saisonale Lichtveränderungen angewiesen. Outdoor-Grower in nördlichen Breitengraden können im späten Frühling pflanzen und bis Mitte Sommer ernten.
Laut Seedstockers liegt der THC-Gehalt bei 20–26 %, was diese Sorte klar in die hochpotente Kategorie einordnet. Sorgfältiges Trocknen und Aushärten bewahrt sowohl den Cannabinoidgehalt als auch das markante Terpenprofil.
Dringend empfohlen. Das Terpenprofil von Amaretto Tarmac Auto ist in den letzten Blütewochen intensiv genug, um ohne ordentliche Abluft die gesamte Umgebung zu parfümieren. Wer indoor anbaut und Nachbarn hat, sollte den Kohlefilter als Pflichtausstattung betrachten.
10 bis 15 Liter. Autoflower sollten direkt im Endtopf gestartet werden, da sie Umtopfen schlecht vertragen. In diesem Volumenbereich hat das Wurzelsystem genug Platz, ohne dass das Substrat zu lange feucht bleibt.
Zuletzt aktualisiert: April 2026