
Royal Queen Seeds
von Royal Queen Seeds
White Widow ist ein feminisierter Cannabissamen von Royal Queen Seeds — eine Kreuzung aus brasilianischer Sativa-Landrasse und südindischer Indica, die seit den 90er-Jahren in holländischen Coffeeshops zur absoluten Standardbestellung gehört. Diese Genetik hat Cannabis-Cup-Trophäen gesammelt, als die meisten heutigen Samenbanken noch nicht einmal existierten. Wir führen White Widow seit unseren Anfängen als Smartshop, und sie verkauft sich Jahr für Jahr besser als deutlich gehyptere Sorten. Der Grund ist simpel: Sie liefert ab. Zuverlässig, ertragreich, anfängerfreundlich.
Royal Queen Seeds bietet White Widow feminisiert in Packungen zu 1, 3, 5 oder 10 Samen an. Für deinen ersten Grow empfehlen wir den 3er-Pack — falls ein Sämling nicht angeht, hast du Reserven, ohne gleich zehn Samen bestellen zu müssen. Wer ein SOG-Setup fährt oder ein 120x120-Growzelt komplett füllen will, greift zum 10er-Pack. Feminisiert bedeutet: Jeder Samen wird eine weibliche Pflanze. Kein Aussortieren von Männchen, kein verschwendeter Platz im Zelt.
| Packungsgröße | Geeignet für |
|---|---|
| 1 Samen | Testlauf oder Einzelpflanzen-Grow |
| 3 Samen | Erstgrower, kleine Zelte (60x60 bis 80x80) |
| 5 Samen | Mittlere Setups, Phänotypen-Selektion mit Budget |
| 10 Samen | Vollflächige Bepflanzung, SOG, erfahrene Grower |
Die feminisierte White Widow von Royal Queen Seeds trägt eine Genetik, die auf eine brasilianische Sativa-Landrasse gekreuzt mit einer südindischen Indica zurückgeht — eine Kombination, die über Jahrzehnte selektiver Zucht verfeinert wurde. Das Ergebnis ist ein ausgewogener Hybrid, der weder in schwere Couchlock-Zustände kippt noch in nervöse Sativa-Kopflastigkeit abdriftet.
| Spezifikation | Detail |
|---|---|
| Samenbank | Royal Queen Seeds |
| Samentyp | Feminisiert (photoperiodisch) |
| Genetik | Brasilianische Sativa x Südindische Indica |
| Typ | Ausgewogener Hybrid |
| Blütezeit | Ca. 9 Wochen |
| Höhe Indoor | 80–100 cm |
| Höhe Outdoor | Bis zu 200 cm |
| Ertrag Indoor | 450–500 g/m2 |
| Ertrag Outdoor | 550–600 g pro Pflanze |
| Auszeichnungen | 1. Platz, Canarias Cannabis Cup 2012 |
Laut einer Studie zur morphologischen Charakterisierung von Cannabis sativa variieren Pflanzenhöhe, Blattmorphologie und Trichom-Dichte erheblich zwischen einzelnen Kultivaren — und White Widow ist für ihre besonders starke Trichom-Produktion bekannt (PMC10610221). Die dichte Harzschicht ist auch der Namensgeber: Reife Blüten sehen aus, als hätte jemand Raureif darübergestreut.
Setup vervollständigen: White Widow gedeiht am besten in kontrollierter Indoorumgebung. Kombiniere diese Samen mit einem kompletten Growzeltset — Zelt, Beleuchtung, Lüftung und Aktivkohlefilter in einem Paket. Growzelt schon vorhanden? Ein ordentliches pH-Messgerät und ein CalMag-Zusatz halten diese Sorte während der Blüte auf Kurs.
Wir verkaufen Cannabis Samen seit unseren frühesten Tagen als Smartshop — und White Widow hat kein einziges Mal die Bestsellerliste verlassen. Nicht ein Mal. Diese Art von Beständigkeit entsteht nicht durch Hype, sondern durch Genetik, die unabhängig vom Erfahrungslevel des Growers konstante Ergebnisse liefert.
Der ehrliche Reiz der White Widow liegt darin, dass sie wenig von dir verlangt. Sie schießt dir nicht wie eine reine Sativa in die Lampen. Sie wirft keine Zwitterblüten, wenn du einmal den Lichtzyklus vermasselst. Royal Queen Seeds hat diese Linie so weit stabilisiert, dass du dich schon aktiv bemühen müsstest, um zu scheitern. Indoor bleiben die Pflanzen kompakt bei 80–100 cm — das heißt, du kannst sie in einem 80x80-Growzelt ohne Training laufen lassen, wenn du darauf keine Lust hast. Outdoor, bei einem ordentlichen mitteleuropäischen Sommer, erreichst du bis zu 2 Meter — immer noch handhabbar, immer noch diskret genug hinter einem Zaun.
Eine ehrliche Einschränkung: White Widow wird keine Preise für exotische Terpenprofile gewinnen. Wenn du den neuesten Cookie- oder Cake-Cross mit 15 verschiedenen Geschmacksnoten suchst, ist das hier nicht deine Sorte. Was sie bietet, ist ein sauberer, waldfrischer Geschmack mit erdigen Kiefernnoten und einem Hauch Würze — Old-School-Gras-Aroma, das Coffeeshop-Stammgäste in den Niederlanden seit Jahrzehnten bestellen. Laut einer Studie zu chemischen Profilen jenseits von THC und CBD sind Unterschiede im Terpen- und Nebencannabinoide-Gehalt zwischen Sorten selbst unter standardisierten Anbaubedingungen messbar (PMC9061671). Das Profil der White Widow ist markant in seiner Schlichtheit.
Im Vergleich zu Royal Queen Seeds' Amnesia Haze — die 10–11 Wochen blüht und indoor hoch genug wächst, um Probleme zu verursachen — machen White Widows 9-wöchige Blütezeit und kompakter Wuchs sie zur besseren Wahl, wenn Platz oder Geduld begrenzt sind. Wer noch schnellere Ergebnisse will, kann sich Autoflowering-Sorten ansehen, opfert aber Ertrag und Kontrolle über die Potenz.
White Widow feminisiert gehört zu den besten Sorten für den ersten Indoor-Grow. Royal Queen Seeds hat ihr das Komplizierte weggezüchtet. So kommst du vom Samen zur Ernte:
Wenn du ein ausgehärtetes Glas White Widow öffnest, trifft dich als Erstes Kiefer — sauber, harzig, wie ein Spaziergang durch einen nassen Nadelwald. Darunter liegt eine erdige Basis mit leicht pfeffrigem Gewürz beim Ausatmen. Das ist nicht komplex auf die Art, wie es moderne Dessert-Sorten sind, aber es befriedigt auf eine Weise, die dich immer wieder zurückkommen lässt. Stell es dir als den Espresso unter den Cannabissorten vor: geradlinig, kräftig, kein Sirup nötig.
Die Wirkung beginnt mit zerebraler Stimulation — ein klarer, fokussierter Einstieg, der schnell einsetzt. Nach ein paar weiteren Zügen meldet sich die Indica-Seite mit einer beruhigenden körperlichen Entspannung, die von den Schultern abwärts wandert. Laut einer Studie zu Anwendungsmustern von medizinischem Cannabis und Sortenanalyse wurde das chemische Profil der White Widow in klinischen Forschungskontexten dokumentiert, mit einer messbaren Cannabinoidzusammensetzung, die sich von anderen gängigen Kultivaren unterscheidet (PMC5968020). Die Wirkdauer liegt je nach Konsummethode bei etwa 4–5 Stunden.
Eine In-vitro- und In-vivo-Studie mit Cannabis-sativa-Blättern und -Blütenständen eines White-Widow-Hybrids untersuchte entzündungshemmende Eigenschaften des Kultivarextrakts (PMC11207413). Die Forschung in diesem Bereich entwickelt sich noch, aber das harzlastige Profil der Sorte macht sie zu einem häufigen Gegenstand von Cannabinoidstudien.
»Was ist die beste Sorte für Anfänger?« — diese Frage hören wir mindestens dreimal am Tag im Laden. White Widow gehört zu den vielleicht vier Sorten, die wir konstant empfehlen, und das ist seit unserer Gründung 1999 so. Die Genetik verzeiht Fehler. Der Ertrag ist für den Aufwand großzügig. Und das Endprodukt ist etwas, das du selbst gerne rauchen würdest — und das ist letztlich der einzige Maßstab, der zählt.
Ein Punkt, den wir ansprechen müssen: Wenn du outdoor in Norddeutschland, den Niederlanden oder Großbritannien anbaust, zieh deine Sämlinge ab April drinnen vor und pflanze erst nach dem letzten Frost um. Mit einer 9-wöchigen Blütezeit landest du bei der Ernte Ende September bis Anfang Oktober, je nachdem, wann du umschaltest. Bei einem kalten, nassen Herbst wird das knapp — dichte, harzige Blüten und Feuchtigkeit sind keine gute Kombination. Indoor-Grower haben dieses Problem nicht: 9 Wochen ab Umstellung sind 9 Wochen ab Umstellung, egal was draußen passiert.
Wir würden White Widow den meisten anderen »Klassiker«-Sorten vorziehen, aus einem einzigen Grund: die Konstanz. Wir haben Grower gesehen, die beim ersten Versuch 500 g/m2 rausgeholt haben. Nicht jedes Mal, aber oft genug, dass es kein Zufall ist — das ist die Genetik, die die Arbeit macht.
White Widow beginnt mit zerebraler Stimulation — fokussiert und klarköpfig — gefolgt von beruhigender körperlicher Entspannung, sobald die Indica-Genetik einsetzt. Der Übergang ist fließend, nicht abrupt. Die Wirkdauer liegt je nach Konsummethode bei ca. 4–5 Stunden.
Waldfrische Kiefer dominiert, mit einer erdigen Basis und leicht pfeffrigem Gewürz beim Ausatmen. Klassisches Old-School-Cannabis-Aroma — sauber und harzig statt süß oder fruchtig. Der Geruch intensiviert sich in den letzten Blütewochen deutlich.
Ungefähr 9 Wochen ab der Umstellung auf den 12/12-Lichtzyklus. Das ist schneller als viele Sativa-lastige Hybride wie Amnesia Haze (10–11 Wochen) und bringt die Ernte für Outdoor-Grower in gemäßigten europäischen Klimazonen gut in Reichweite.
Indoor sind 450–500 g/m2 bei guter Beleuchtung und Düngung realistisch. Outdoor bringen Pflanzen unter guten Bedingungen 550–600 g pro Pflanze. Diese Werte setzen einen gesunden Grow voraus — Übergießen, Lichtstress oder Nährstoffsperren reduzieren sie.
Ja — sie gehört zu den fehlerverzeihendsten Sorten auf dem Markt. Royal Queen Seeds hat die Genetik über Jahrzehnte stabilisiert, sodass die Pflanzen kleinere Fehler bei Bewässerung, Düngung und Klimakontrolle wegstecken. Mit 80–100 cm Indoor ist auch der Platz kein Problem.
Diese Samen sind feminisiert — jede Pflanze wird weiblich. Du musst keine Männchen identifizieren und entfernen. Das spart Platz, Zeit und verhindert eine versehentliche Bestäubung deiner Ernte.
Zwischen 80 und 100 cm unter Standardbedingungen. Mit Topping und LST kannst du sie kürzer halten, oder du lässt sie natürlich wachsen — in beiden Fällen passt sie problemlos in ein 80x80-Growzelt oder größer.
Ja, aber zieh die Sämlinge ab April drinnen vor und pflanze nach dem letzten Frost um. Mit 9 Wochen Blütezeit erntest du Ende September bis Anfang Oktober. Achte auf das Wetter — kalte, nasse Bedingungen im Spätherbst laden bei dichten, harzigen Blüten Schimmel ein.
White Widow blüht in ca. 9 Wochen und bleibt indoor bei 80–100 cm. Amnesia Haze braucht 10–11 Wochen und wächst deutlich höher — indoor kann das Probleme machen. Für begrenzte Flächen und weniger Geduld ist White Widow die bessere Wahl.
Zuletzt aktualisiert: April 2026