
Royal Queen Seeds
von Royal Queen Seeds
Mimosa ist ein feminisierter, sativadominierter Cannabissamen von Royal Queen Seeds — eine Kreuzung aus Clementine und Purple Punch, die kompakte, harzbeladene Pflanzen mit 22 % THC hervorbringt. Wer auf der Suche nach Cannabis Samen ist, die in einem 60x60-Growzelt genauso gut funktionieren wie im 1,2-Meter-Setup, landet früher oder später bei dieser Sorte. Blütezeit 9–10 Wochen, Wuchshöhe indoor um die 80 cm, Ertrag bis 400 g/m² — und ein Zitrus-Erd-Terpenprofil, das beim Aufschrauben des Glases sofort den Raum füllt. Wir sehen diese Genetik seit einigen Saisons immer häufiger in Bestellungen, und das hat gute Gründe.
Mimosa feminisierte Samen kannst du in Packungen mit 1, 3, 5 oder 10 Seeds bestellen. Die 1er-Packung reicht, wenn du die Genetik erstmal antesten willst, bevor du Platz und Ressourcen investierst. Für einen ordentlichen SOG- oder ScrOG-Durchlauf, bei dem du ein 1,2 x 1,2 m Growzelt gleichmäßig füllen möchtest, ist die 10er-Packung die logische Wahl. Der Sweetspot für die meisten Homegrower liegt bei 3 Samen — genug, um einen starken Phänotyp auszuwählen, ohne dass dir der Platz ausgeht.
Sativadominierte Hybriden haben einen Ruf: große Versprechen, dann wachsen sie dir in der vierten Blütewoche über die Lampe hinaus und drücken gegen die Zeltdecke. Bei Mimosa passiert das nicht. Trotz 70 % Sativa bleibt sie bemerkenswert gedrungen — rund 80 cm indoor, etwa 100 cm outdoor. Das ist kürzer als etliche indicadominierte Sorten in unserem Sortiment. Die engen Internodienabstände sorgen dafür, dass sich dichte Blütenstellen eng aneinanderreihen, statt dass du luftiges Popcorn an langen, dünnen Ästen erntest.
Die Genetik erklärt den Charakter. Clementine liefert die scharfe, spritzige Zitrusnote und den sativalastigen Effekt. Purple Punch steuert die Struktur bei, die Dichte — und wenn du in den letzten zwei bis drei Blütewochen die Nachttemperatur auf 15–18 °C absenkst, die violetten Farbtöne, die jedes Glas wie aus einer Amsterdamer Auslage aussehen lassen. Royal Queen Seeds hat diese Kreuzung stabil hinbekommen. Wir würden Mimosa einer ganzen Reihe der aktuell kursierenden amerikanischen Exoten vorziehen, schlicht weil die Konsistenz stimmt. Du spielst hier kein Phänotyp-Lotto mit jedem Samen.
Ein Punkt, den du im Blick behalten musst: das dichte Blätterdach. Mimosas große Fächerblätter und der enge Wuchs sorgen dafür, dass es im Pflanzeninneren schnell feucht und stickig wird. Wer die Entlaubung auslässt, lädt Schimmel ein — besonders in den letzten Wochen, wenn die Buds richtig anschwellen. Plane mindestens zwei Entlaubungsdurchgänge während der Blüte ein: unteren Wuchs entfernen und das Blätterdach ausdünnen. Das ist bei dieser Sorte keine Option, sondern Teil des Programms.
Schraubst du ein ausgehärtetes Glas Mimosa auf, trifft dich als Erstes helle, süße Zitrusfrucht — wie frisch gepresster Clementinensaft mit einem Hauch Orangenschale. Das ist die Clementine-Elternsorte, die hier durchschlägt. Darunter liegt eine tiefere, erdige, fast holzige Basis, die das gesamte Profil erdet und verhindert, dass es eindimensional wird. Dominantes Terpen ist Myrcen — derselbe Stoff, der in Mangos und Hopfen vorkommt und für den runden, vollen Charakter verantwortlich ist.
Neben den 22 % THC produziert Mimosa nennenswerte Mengen CBG — ein Nebencannabinoid, das ein eigenes Interaktionsprofil mit dem Endocannabinoidsystem zeigt und zunehmend Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen ist. Die Kombination aus hohem THC-Gehalt, CBG und einem myrcenbetonten Terpenprofil ergibt einen Charakter, der in Richtung tiefe körperliche Entspannung geht, gepaart mit einem ruhigen, fokussierten Kopfraum. Denk an einen ruhigen Abend mit Buch, Gitarre oder Skizzenbuch — keine Partysorte, aber eine kreative.
| Spezifikation | Detail |
|---|---|
| Samenbank | Royal Queen Seeds |
| Genetik | Clementine x Purple Punch |
| Typ | Feminisiert, photoperiodisch |
| Sativa / Indica | 70 % Sativa / 30 % Indica |
| THC | 22 % |
| CBG | Bis zu 1 % |
| Dominantes Terpen | Myrcen |
| Blütezeit | 9–10 Wochen |
| Wuchshöhe indoor | Ca. 80 cm |
| Wuchshöhe outdoor | Ca. 100 cm |
| Ertrag indoor | 350–400 g/m² |
| Ertrag outdoor | Bis zu 500 g pro Pflanze |
| Verfügbare Packungen | 1, 3, 5 oder 10 Samen |
Mimosa gehört zu den Sorten, die Grower belohnen, die gern selbst Hand anlegen. Ihr kompakter Wuchs und die gleichmäßige Höhe machen sie zum Naturtalent für ScrOG-Setups — flechte die Äste während der Streckphase durchs Netz, und du bekommst ein flaches, gleichmäßiges Blätterdach, das Licht über jede Blütenstelle verteilt. Auch im SOG funktioniert sie zuverlässig, weil die konsistente Höhe dafür sorgt, dass keine Pflanze ihre Nachbarinnen überragt.
Was Training angeht, verträgt sie sowohl Low-Stress-Training (LST) als auch High-Stress-Techniken, ohne gleich beleidigt zu sein. Topping, Mainlining und Lollipopping — alles kein Problem. Wenn du in einem kleinen Zelt arbeitest, sagen wir 60x60 oder 80x80, ist einmaliges Topping plus LST zur Öffnung des Blätterdachs der effizienteste Ansatz. In größeren Räumen liefert Mainlining auf 8 Colas eine symmetrische Pflanze, die das Ertragspotenzial von 350–400 g/m² voll ausschöpft.
Falls du die Idee einer kurzen Sativa reizvoll findest, aber noch nicht sicher bist, ob Mimosa die richtige Wahl ist — hier der direkte Vergleich mit zwei anderen beliebten kompakten Optionen aus dem Royal-Queen-Seeds-Katalog:
| Eigenschaft | Mimosa | Green Gelato | Sherbet Queen |
|---|---|---|---|
| Genetik | Clementine x Purple Punch | Thin Mint GSC x Sunset Sherbet | Pink Panties x Girl Scout Cookies |
| THC | 22 % | 27 % | 24 % |
| Blütezeit | 9–10 Wochen | 8–10 Wochen | 8–9 Wochen |
| Ertrag indoor | 350–400 g/m² | 500–700 g/m² | 425–475 g/m² |
| Wuchshöhe indoor | ~80 cm | 80–120 cm | 90–160 cm |
| Dominantes Aroma | Zitrus / Erdig | Cookie / Süß | Süß / Candy |
Green Gelato bringt mehr Ertrag und höheren THC-Gehalt, kann aber deutlich höher wachsen und braucht mehr Kopffreiheit. Sherbet Queen wird einen Tick schneller fertig, bleibt aber nicht so kompakt. Mimosa ist die Wahl, wenn du die kürzeste, berechenbarste Pflanze mit einem zitruslastigen Profil suchst — die beste kompakte Sativasorte für Grower mit begrenztem vertikalen Platz.
Du planst einen ScrOG-Durchlauf mit Mimosa? Dann bestell gleich ein passendes Growzelt und einen Aktivkohlefilter dazu. Das Zitrusterpenprofil wird in den letzten Blütewochen richtig laut — ohne vernünftige Abluft merken das auch die Nachbarn. Ein 600D-Mylar-Zelt mit ordentlichem Rohrlüfter hält alles unter Kontrolle und dein Blätterdach gleichmäßig ausgeleuchtet.
Diese Sorte kaufen viele Kunden immer wieder nach. Das Feedback, das wir am häufigsten hören, dreht sich um die Widerstandsfähigkeit — Grower, die versehentlich übergossen, zu aggressiv getoppt oder bei leicht zu hohen Temperaturen gefahren haben, berichten, dass Mimosa sich ohne großes Drama erholt. Diese Robustheit, kombiniert mit der kompakten Größe, macht sie zu einer der ersten Sorten, die wir jemandem empfehlen würden, der gerade von Autoflowers auf photoperiodische Pflanzen umsteigt.
Die ehrliche Einschränkung? Sie ist nicht die ertragreichste Sorte im Katalog. Mit 350–400 g/m² indoor ist sie solide, aber keine Rekordhalerin. Wenn maximales Gewicht pro Quadratmeter dein Hauptziel ist, gibt es Sorten, die mehr liefern. Aber was Mimosa dir dafür gibt, ist Berechenbarkeit, handlicher Wuchs und eine Blütenqualität, die über ihren Ertragszahlen spielt. Die Trichomabdeckung bei gut angebauten Mimosa-Buds ist beeindruckend — frostig, klebrig und duftend. Die Art Blüten, die du tatsächlich fotografieren willst, bevor du sie ins Glas packst.
Rund 80 cm im Durchschnitt. Damit ist sie eine der kompaktesten sativadominanten Sorten auf dem Markt und eignet sich besonders für Growzelte mit begrenzter Höhe. Outdoor erreicht sie etwa 100 cm.
9–10 Wochen ab Umstellung auf 12/12-Beleuchtung. Einzelne Phänotypen werden schon nach 9 Wochen fertig, aber plane sicherheitshalber mit 10 — die zusätzlichen Tage bringen mehr Dichte und Harz.
Ja, dank der Purple-Punch-Genetik kann sie violette Farbtöne entwickeln. Senke dazu die Nachttemperatur in den letzten 2–3 Blütewochen auf 15–18 °C. Das aktiviert die Anthocyanproduktion — rein optisch, ohne Einfluss auf die Potenz.
Hervorragend. Die gleichmäßige Höhe und die engen Internodienabstände sorgen dafür, dass sie ein Netz gleichmäßig ausfüllt, ohne dass ein Ast dominiert. Einmal toppen, Äste spreizen, den Rest erledigt das Netz.
Vorne helle Zitrusfrucht — frische Clementinenschale trifft es am besten — mit erdigen, leicht holzigen Untertönen. Das myrcenbetonte Terpenprofil gibt ein rundes, volles Aroma, das in den letzten 2–3 Blütewochen deutlich intensiver wird.
Bis zu 500 g pro Pflanze bei voller Sonne und ausreichend Wurzelraum. Verwende einen Topf mit mindestens 20 Litern, dünge großzügig während der Blüte und entlaube regelmäßig für gute Luftzirkulation im Blätterdach.
Ja. Die großen Fächerblätter und der enge Wuchs erzeugen ein dichtes Blätterdach, das Feuchtigkeit einschließt. Entferne unteren Wuchs und dünne das Innere mindestens zweimal während der Blüte aus — einmal um Woche 1, nochmal um Woche 3. Ohne das riskierst du Schimmel.
Ja. Du kannst Mimosa feminisierte Samen von Royal Queen Seeds direkt bei uns bestellen — in Packungen mit 1, 3, 5 oder 10 Samen. Versand innerhalb der EU.
Zuletzt aktualisiert: April 2026