
Cannabis Samen
von Royal Queen Seeds
Kali Dog ist eine sativadominante feminisierte Cannabissorte von Royal Queen Seeds, die aus einer Kreuzung von OG Kush und Sour Diesel entstanden ist. Über 20 Jahre genetische Selektion in den USA haben eine Pflanze hervorgebracht, die im Growzelt wie eine Indica wächst — kompakt, stämmig, mit dichten Internodien — aber ein Endprodukt liefert, das unmissverständlich Sativa ist: intensiv, langanhaltend und mit einem zitronig-dieseligen Terpenprofil, das beim Öffnen des Glases den ganzen Raum einnimmt. Bei 600 g/m² Ertrag und extrem hohem Cannabinoidgehalt gehört Kali Dog zu den ergiebigsten Sorten im Royal-Queen-Seeds-Katalog.
Kali Dog feminisierte Samen kannst du in Packungen mit 1, 3, 5 oder 10 Seeds bestellen. Für den ersten Testlauf im Growzelt sind 3 Samen die sinnvollste Wahl — genug, um die Genetik kennenzulernen und deine Technik anzupassen, ohne gleich den ganzen Raum zu füllen. Wer einen kompletten Grow plant oder verschiedene Phänotypen selektieren möchte, greift zum 10er-Pack. Jeder Samen ist feminisiert, das heißt: keine männlichen Pflanzen, kein verschenkter Platz.
Die Elternlinien von Kali Dog lesen sich wie ein Who's Who der amerikanischen Cannabisgeschichte. OG Kush — der Klassiker aus Kalifornien — bringt die dichte, kompakte Blütenstruktur und das unverwechselbare Terpenprofil mit Benzin- und Erdnoten. Sour Diesel steuert den Sativa-Stretch bei, die scharfe Zitrusnote und eine Wirkungsdauer, die sich nicht nach einer Stunde verabschiedet. Royal Queen Seeds hat diese beiden Schwergewichte gekreuzt und das Ergebnis über Jahre stabilisiert.
Das Spannende an Kali Dog ist der Widerspruch zwischen Papier und Praxis. Genetisch steht 60 % Sativa auf dem Etikett. Im Growzelt verhält sich die Pflanze aber eher wie eine Indica: kurze Internodien, dicke Stämme, Blüten, die Gewicht ansetzen, als hätten sie etwas zu beweisen. Die Sativa-Seite zeigt sich erst im Stretch der ersten Blütewochen — und dann vor allem in der Wirkung des fertigen Produkts. Eine Sorte, bei der das einfache Sativa-Indica-Verhältnis nur die halbe Geschichte erzählt.
Kali Dog ist eine hungrige Pflanze. Royal Queen Seeds weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Sorte kräftige Nährstoffgaben und starke Blütebooster problemlos verträgt — du kannst also beim Düngen ruhig zugreifen, sobald die Pflanze etabliert ist. Trotzdem: Kali Dog ist kein Selbstläufer. Ein paar Dinge solltest du im Blick behalten.
Hier verdient sich Kali Dog ihren Ruf. Das Geschmacksprofil ist eine Wucht: scharfe Zitrusnoten von Sour Diesel, geschichtet über den erdigen Benzingrund von OG Kush. Beim Ausatmen wird es fast überwältigend — und das ist keine Übertreibung. Wenn du zum ersten Mal ein Glas mit ordentlich ausgehärteter Kali Dog öffnest, füllt sich der Raum mit einem skunky-dieseligen Aroma, das stundenlang an den Fingern hängt.
Den Cannabinoidgehalt stuft Royal Queen Seeds als „extrem hoch" ein — eine Bezeichnung, die der Hersteller nicht leichtfertig vergibt. Die Wirkung wird als intensiv und langanhaltend beschrieben, mit einer körperbetonten Entspannung, die trotz der sativadominanten Genetik schwer in den Gliedern sitzt. Das ist eine Abendsorte, Punkt. Nicht vor dem Einkaufen rauchen, nicht vor der Steuererklärung, nicht vor irgendetwas, das Konzentration erfordert.
Eine ehrliche Einschränkung: Wegen dieser extremen Potenz ist Kali Dog nicht die richtige Wahl, wenn du einen milden, funktionalen Tagesbegleiter suchst. Dafür wäre etwas wie Shining Silver Haze von Royal Queen Seeds besser geeignet — ebenfalls geschmackvoll, aber mit einem klareren, energetischeren Charakter. Kali Dog ist für den Moment, in dem du dich hinsetzt und sitzen bleiben willst.
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Samenbank | Royal Queen Seeds |
| Genetik | OG Kush x Sour Diesel |
| Typ | Feminisiert (photoperiodisch) |
| Sativa / Indica | 60 % Sativa / 40 % Indica |
| Blütezeit | 9–10 Wochen |
| Höhe Indoor | 90–130 cm |
| Ertrag Indoor | 600 g/m² |
| Cannabinoidgehalt | Extrem hoch |
| Dominantes Aroma | Zitronig-dieselig, Skunk |
| Verfügbare Packungen | 1, 3, 5, 10 Samen |
| Sorte | Genetik | Blütezeit | Ertrag (Indoor) | Charakter |
|---|---|---|---|---|
| Kali Dog | OG Kush x Sour Diesel | 9–10 Wochen | 600 g/m² | Zitronig-dieselig, schwere Körperwirkung |
| OG Kush (RQS) | Chemdawg x Lemon Thai x Hindu Kush | 7–8 Wochen | 425–475 g/m² | Erdig-kiefrig, klassischer OG |
| Shining Silver Haze | Haze x Skunk x Northern Light | 9–11 Wochen | 600–650 g/m² | Zitrus, zerebrale Sativa |
Wer bereits OG Kush von Royal Queen Seeds anbaut und sowohl beim Ertrag als auch bei der Intensität eine Stufe höher will, für den ist Kali Dog der logische nächste Schritt. Die 600 g/m² erreichen oder übertreffen die meisten Sorten im RQS-Katalog, und die Geschmackskomplexität durch die Sour-Diesel-Kreuzung bringt eine Dimension, die der reine OG nicht hat. Shining Silver Haze bleibt die bessere Wahl für eine Tages-Sativa — Kali Dog ist für die Abendsession.
Du baust Kali Dog indoor an? Dann bestelle direkt ein komplettes Growzeltset dazu, damit Licht, Belüftung und Klima von Tag eins stimmen. Ein Aktivkohlefilter ist bei dieser Sorte keine Option, sondern Pflicht — der Skunkgeruch in der späten Blüte durchdringt Wände. Ein vernünftiges pH-Messgerät hilft dir außerdem, die Nährstoffe aggressiver zu fahren, ohne Lockouts zu riskieren.
Medizinischer Hinweis. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere vor der Verwendung einer Substanz eine qualifizierte Fachperson im Gesundheitswesen.