
Royal Queen Seeds
von Royal Queen Seeds
Fat Banana ist ein feminisierter Cannabissamen von Royal Queen Seeds, der eine Kreuzung aus OG Kush und Banana darstellt — mit bis zu 25 % THC und einem Bananenaroma, das den Namen tatsächlich verdient. Keine vage Fruchtigkeit, kein Marketingversprechen: Hier riecht es beim Öffnen des Glases nach reifer Banane mit cremig-süßem Unterton. Die 70/30-Indica-Sativa-Genetik bringt eine ungewöhnliche Wuchsform mit sich — statt buschiger Verzweigung wächst eine einzelne, dominante Hauptcola, die in nur 7–8 Wochen Blüte erntereif wird.
Fat Banana feminisierte Samen gibt es in Packungen mit 1, 3, 5 oder 10 Seeds. Durch den schmalen, eincoladominierten Wuchs passen mehr Pflanzen pro Quadratmeter als bei einer typischen Indica-Buschsorte — in einem 1-m²-Zelt sind 3–4 Pflanzen der Sweetspot. Für den ersten Durchlauf reicht die 3er-Packung. Wer aus einem größeren Pool den besten Phänotyp selektieren will, greift zur 10er. Unser Tipp: Die 5er-Packung bietet das beste Verhältnis zwischen Auswahl und Preis.
Fat Banana entstand durch gezielte Selektion der besten Banana-OG-Phänotypen, die Royal Queen Seeds anschließend mit OG Kush gekreuzt hat. Das Ziel war klar: den fruchtigen Kush-Archetyp so weit wie möglich treiben. Die meisten Sorten, die nach einer Frucht benannt sind, liefern bestenfalls einen vagen Hauch davon. Fat Banana hält tatsächlich, was der Name verspricht — das Bananenterpenprofil wurde durch die Phänotypselektion auf ein Niveau gebracht, das in dieser Deutlichkeit ungewöhnlich ist.
Der 70/30-Indica-Sativa-Split zeigt sich im Wuchsverhalten, aber anders als erwartet. Statt der gedrungenen, buschigen Struktur, die man von Indica-Hybriden kennt, bildet Fat Banana eine einzelne massive Hauptcola, die überraschend hoch werden kann. Indoor bewegt sie sich zwischen 80 und 140 cm, outdoor sind bis zu 200 cm möglich. Diese Eincoladominanz hat eine Kehrseite: Ab Blütewoche 5–6 wird das Gewicht der Hauptblüte zum Risiko. Ein Bambusstab oder ein Trellisnet sollte spätestens dann bereitstehen — besser früher.
| Spezifikation | Details |
|---|---|
| Samenbank | Royal Queen Seeds |
| Genetik | OG Kush x Banana |
| Typ | Feminisiert, photoperiodisch |
| Indica / Sativa | 70 % / 30 % |
| THC-Gehalt | Bis zu 25 % |
| Blütezeit | 7–8 Wochen |
| Höhe Indoor | 80–140 cm |
| Höhe Outdoor | Bis zu 200 cm |
| Ertrag Indoor | Bis zu 400 g/m² |
| Ertrag Outdoor | Bis zu 500 g/Pflanze |
| Verfügbare Packungen | 1, 3, 5 oder 10 Samen |
Fat Banana ist unkompliziert im Anbau, hat aber ein paar Eigenheiten, die du kennen solltest, bevor du die Samen keimen lässt. Die dominante Hauptcola ist gleichzeitig ihr größtes Merkmal und ihre größte Schwachstelle. Wir haben schon Grower gesehen, die ihre beste Pflanze in Woche 7 verloren haben, weil der Stängel unter dem Gewicht der einzelnen Blüte abgeknickt ist. Die Annahme, ein Indica-Hybrid bleibe automatisch kurz und stabil, ist bei dieser Sorte ein Trugschluss. Stütze früh — am besten ab Blütewoche 3.
Indoor eignet sich Fat Banana hervorragend für SOG-Setups (Sea of Green). Ihr schmales Profil erlaubt es, deutlich mehr Pflanzen pro Quadratmeter unterzubringen als bei einer breit wachsenden Indica. LST (Low Stress Training) funktioniert ebenfalls, wenn du die Krone öffnen und sekundäre Blütenstellen fördern willst — allerdings neigt die Pflanze von Natur aus dazu, ihre gesamte Energie in die zentrale Cola zu kanalisieren. In einem 1-m²-Zelt mit 4 Pflanzen unter 400–600 W äquivalenter Beleuchtung kommst du nah an die 400 g/m² heran.
Outdoor braucht Fat Banana Platz und volle Sonne. Unter optimalen Bedingungen — warmes, mediterranes Klima, nährstoffreicher Boden, konstante Düngung — sind 500 g pro Pflanze und 200 cm Höhe realistisch. Die Blüte dauert 7–8 Wochen, was outdoor eine Ernte Ende September bis Anfang Oktober in der nördlichen Hemisphäre bedeutet. Dieses kurze Blütefenster ist ein echter Vorteil, wenn du in einer Region anbaust, in der der Herbstregen früh einsetzt — etwa in Norddeutschland oder den Benelux-Ländern.
Hier hebt sich Fat Banana wirklich vom Rest ab. Öffne ein Glas mit ordentlich gereiften Buds und dir schlägt eine Welle reifer Bananensüße entgegen — nicht synthetisch, nicht bonbonartig, sondern eher wie eine überreife Banane mit cremigem, fast puddingähnlichem Unterton. Darunter liegt ein tropischer Fruchtkorb: Mango, Papaya und eine dezente Zitrusnote, die die schweren Töne nach oben hebt. Die OG-Kush-Basis meldet sich beim Ausatmen mit einer subtilen erdigen, leicht gashaltigen Kante — eine Erinnerung daran, dass hier immer noch ein Kush im Spiel ist.
Das Terpenprofil wird von Myrcen und Limonen dominiert, was sowohl die fruchtige Süße als auch den leichten Zitrusschimmer erklärt. Falls du schon einmal Banana OG angebaut hast: Stell dir diesen Geschmack auf einer Skala von 1 bis 10 bei etwa 8 vor. Die Breeder bei Royal Queen Seeds haben gezielt auf dieses Profil selektiert — es ging nicht nur um THC-Werte, sondern um einen Kush, der geschmacklich tatsächlich heraussticht.
Ein ehrlicher Hinweis: Das Bananenaroma entfaltet sich erst bei sauber getrockneten und gereiften Blüten in voller Stärke. Wer die Trocknung überstürzt oder das Curing auslässt, bekommt einen generischen süß-kushigen Geschmack, der der Genetik nicht gerecht wird. Gib den Buds mindestens 2 Wochen im Glas mit täglichem Lüften — dann kommt die Banane richtig durch.
Mit bis zu 25 % THC ist Fat Banana keine Sorte für zwischendurch. Die Indica-Dominanz liefert eine tiefe körperliche Entspannung, die sich langsam aufbaut und lange anhält. Der Einsatz ist graduell — über die ersten 15–20 Minuten legt sich eine warme Schwere in die Gliedmaßen, gefolgt von einem ruhigen, zufriedenen Kopfraum, der weder rast noch abdriftet. Das ist die Art von Wirkung, die dich auf dem Sofa fixiert, statt dich auf eine mentale Reise zu schicken.
Die 30 % Sativa-Anteil verhindern, dass es komplett sedierend wird. In der ersten Stunde gibt es eine angenehme geistige Klarheit, die für Musik, Filme oder Gespräche gut funktioniert — aber erwarte keine Produktivität. Ab Stunde zwei übernimmt die Indica vollständig. Das ist eine Abendsorte. Plane entsprechend.
Die ehrliche Einschränkung: 25 % THC bedeutet, dass selbst erfahrene Konsumenten die Dosierung respektieren sollten. Fat Bananas Geschmack ist so einladend, dass man gerne nochmal zugreift — und sich dann 45 Minuten später wundert, warum man sich nicht mehr vom Sofa bewegen kann. Fang klein an und warte ab. Der langsame Wirkungseintritt erwischt viele auf dem falschen Fuß.
Wir führen Royal Queen Seeds Genetik seit den frühen Tagen, und Fat Banana gehört zu den Sorten, für die Kunden gezielt wiederkommen. Die Kombination aus echtem Geschmacksunterschied, ernsthafter Potenz und einer überschaubaren Blütezeit von 7–8 Wochen macht sie zur starken Wahl für alle, die etwas bestellen wollen, das tatsächlich anders schmeckt als die übliche OG/Gelato/Cookies-Rotation.
Die Eincolawuchsform ist ungewöhnlich und lohnt sich zu erleben. Der Ertrag von 400 g/m² ist solide, aber kein Rekord — die Qualität dessen, was du erntest, ist aber der Punkt, an dem Fat Banana ihren Ruf verdient. Dichte, harzige Buds, überzogen mit Trichomen, mit dieser unverwechselbaren Bananensüße in jeder Blüte. Wenn du für den Eigengebrauch anbaust und Geschmack dir wichtiger ist als reines Gewicht, wirst du schwer etwas Besseres finden.
Im Vergleich zu Royal Queen Seeds' HulkBerry — die sativaseitig ausgerichtet ist und eine deutlich energetischere, zerebrale Wirkung liefert — steht Fat Banana am anderen Ende des Spektrums: schwer, entspannend, dessertsüß. Wenn du dir eine ausgewogene Sammlung aufbauen willst, geben dir beide Sorten zusammen eine echte Bandbreite an Wirkungen und Geschmacksprofilen. Fat Banana Samen bei Azarius kaufen und selbst herausfinden, was diese Genetik kann — das ist unsere Empfehlung.
Runde deinen Fat Banana Grow mit dem passenden Equipment ab. Ein Growzelt, ordentliche LED-Beleuchtung und ein Aktivkohlefilter holen das Maximum aus dieser Genetik heraus — und den Kohlefilter wirst du brauchen, denn Fat Bananas Terpenausstoß während der Blüte ist intensiv genug, um sich durch Wände zu melden. Wer in Erde anbaut, nimmt am besten ein organisches Nährstoffkit dazu, das den Düngeplan vereinfacht. Alles zum Bestellen findest du in unserer Growshop-Kategorie.
Nein. Fat Banana ist unkompliziert für Grower mit Grundkenntnissen. Achte auf die dominante Hauptcola — stütze sie ab Blütewoche 3, damit der Stängel nicht unter dem eigenen Gewicht abknickt. Die Blütezeit ist mit 7–8 Wochen kurz, und die Sorte braucht keine schwere Düngung.
Nach reifer Banane mit cremiger, fast puddingartiger Süße. Darunter liegen tropische Noten — Mango, Papaya, leichte Zitrus — und eine subtile gashaft-erdige Kush-Kante beim Ausatmen von der OG-Kush-Elternsorte. Das volle Bananenaroma zeigt sich erst nach mindestens 2 Wochen Curing im Glas.
Rechne mit 80–140 cm indoor, abhängig von Topfgröße und Vegdauer. Durch die Eincolastruktur wächst sie höher als die meisten Indica-Hybriden. Outdoor sind bis zu 200 cm möglich. Halte die Vegphase kurz (3–4 Wochen), wenn die Höhe in deinem Zelt ein Thema ist.
Bis zu 400 g/m² indoor bei guter Beleuchtung und Nährstoffversorgung. Outdoor können einzelne Pflanzen unter optimalen Bedingungen bis zu 500 g liefern. Das sind Maximalwerte — dein tatsächlicher Ertrag hängt von Lichtintensität, Topfgröße und Düngung ab.
Ja, für beides. Ihr schmaler Eincolawuchs macht sie zur natürlichen Kandidatin für SOG-Setups, bei denen du mehrere Pflanzen pro Quadratmeter unterbringst. LST funktioniert auch, um die Krone zu öffnen — allerdings kanalisiert sie ihre Energie von Natur aus bevorzugt in die eine Hauptblüte.
Fat Banana ist eine verfeinerte Selektion der besten Banana-OG-Phänotypen, gekreuzt mit OG Kush. Das Ergebnis: ein deutlich ausgeprägteres Bananenaroma, höherer THC-Gehalt (bis zu 25 %) und eine vorhersehbarere Eincolawuchsstruktur. Stell dir Banana OG vor, nur mit aufgedrehtem Regler.
Wir führen Packungen mit 1, 3, 5 und 10 feminisierten Samen. Die 5er-Packung bietet das beste Gleichgewicht zwischen genügend Samen für eine Phänotypselektion und einem vernünftigen Preis für den persönlichen Grow.
Bei einer Blütezeit von 7–8 Wochen liegt die Outdoor-Ernte in der nördlichen Hemisphäre Ende September bis Anfang Oktober. Das kurze Blütefenster ist ein Vorteil in Regionen mit frühem Herbstregen — etwa in Norddeutschland oder den Niederlanden.
Zuletzt aktualisiert: April 2026