
Royal Queen Seeds
von Royal Queen Seeds
Blue Cheese ist ein feminisierter Cannabissamen von Royal Queen Seeds, der die legendäre UK Cheese mit Oregon Blueberry kreuzt und anschließend mit Cheese rückkreuzt — so werden die markanten, fruchtig-würzigen Eigenschaften in der Genetik verankert. Was dabei herauskommt: ein 80-prozentiger Indica-Hybrid, der in 50–55 Tagen durchblüht und kompakte, harzüberzogene Buds produziert, deren süß-moschusartiger Duft sich durch zwei geschlossene Türen bemerkbar macht. Wer schon mal Cheese angebaut hat und den Ertrag mochte, aber mehr Geschmackstiefe wollte — hier bist du richtig.
| Packung | Samen | Geeignet für |
|---|---|---|
| 1 Samen | 1 | Testlauf — erst mal schauen, wie sie in deinem Setup läuft |
| 3 Samen | 3 | Kleines Zelt oder SOG-Versuch mit ein paar Phänotypen zum Vergleich |
| 5 Samen | 5 | Solide Mitte — genug, um einen Quadratmeter Canopy zu füllen |
| 10 Samen | 10 | Voller SOG- oder Hydro-Durchgang mit Spielraum für Selektion |
Alle Samen sind feminisiert — jeder einzelne sollte eine weibliche Pflanze hervorbringen. Wir würden dir die 5er-Packung gegenüber der 3er empfehlen, zumindest für jeden Indoor-Grow. Die zwei zusätzlichen Samen geben dir einen Puffer, falls die Keimrate nicht bei 100 % liegt, und du hast genug Pflanzen, um einen Quadratmeter vernünftig auszufüllen.
Die Genetik der Blue Cheese liest sich wie ein Best-of der Cannabiszucht: Original Cheese — ein Skunk-#1-Phänotyp, der Ende der 90er in Großbritannien für Furore sorgte — gekreuzt mit Oregon Blueberry, einer der meistgefeierten Indica-Sorten aus dem amerikanischen Nordwesten. Royal Queen Seeds hat den Nachwuchs dann ein zweites Mal mit Cheese rückgekreuzt, um die Genetik zu stabilisieren und den unverwechselbaren herzhaft-würzigen Grundcharakter in den Vordergrund zu schieben.
Das Aroma der Blue Cheese ist wirklich eigenständig. Ein paar Wochen nach Blütebeginn fangen die süßen Beerennoten der Blueberry-Elternpflanze an, sich durch die erdige, moschusartige Cheese-Basis zu weben. Dezent ist das nicht — ab Woche sechs ist die Terpenproduktion so intensiv, dass dein Aktivkohlefilter auf Volllast laufen muss. Laut einer Untersuchung in PMC (PMC7819481) korrelieren Geschmacksbeschreibungen wie »Blue Cheese« mit spezifischen Terpenprofilen in Cannabis, was erklärt, warum das Aroma dieser Sorte so sofort wiedererkennbar ist. Dominante Terpene sind typischerweise Myrcen (erdig, moschusartig), Caryophyllen (pfeffrig) und Linalool (blumig-süß). Laut einem Review in PMC (PMC8426550) wurden Pinen und Linalool — beide in Cheese-Linien vorhanden — hinsichtlich möglicher Effekte auf neurologische Parameter untersucht, wobei weitere Forschung nötig ist.
Eine ehrliche Einschränkung zum Geschmack: Die Cheese-Seite dominiert. Wer Blue Cheese kaufen möchte und dabei ein Blaubeer-Bonbon-Profil erwartet, wird enttäuscht. Die Frucht ist da, aber sie spielt die zweite Geige. Stell dir gereiften Stilton mit einer Handvoll Blaubeeren daneben vor — nicht umgekehrt.
Blue Cheese beendet ihre Blütephase in 50–55 Tagen — das ist schnell für einen Indica-dominanten Hybrid, der dieses Gewicht produziert. Indoor erreichen die Pflanzen je nach Vegetationsdauer und Training 100–160 cm. Der durchschnittliche Ertrag liegt bei 500–550 g/m², wobei erfahrene Grower — besonders in Hydrokultursystemen — deutlich darüber hinauskommen.
Die Sorte passt sich den meisten Anbaumethoden an, aber Royal Queen Seeds empfiehlt ausdrücklich eine Sea-of-Green-Konfiguration (SOG) für die besten Ergebnisse. Beim SOG packst du mehr kleine Pflanzen pro Quadratmeter und schaltest früh auf Blüte um, was der natürlichen Verzweigungsstruktur und der kurzen Blütezeit der Blue Cheese entgegenkommt. Der einzige echte Nachteil: Das Blatt-zu-Blüte-Verhältnis liegt leicht über dem Durchschnitt — du wirst etwas mehr Zeit mit Entlauben verbringen als etwa bei einer reinen Skunk-Linie. Aber die Buddichte und die Harzbedeckung machen das mehr als wett.
Ein paar praktische Hinweise, die wir über die Jahre von Growern gesammelt haben:
Im Freien wachsen Blue-Cheese-Pflanzen etwas höher als ihre Indoor-Geschwister und sind Ende September auf der Nordhalbkugel erntereif. Rechne mit Erträgen von rund 500–550 g pro Pflanze, wenn du in guter Erde mit ausreichend Sonnenlicht anbaust. Die kompakte, Indica-dominante Struktur kommt mit Wind ganz gut zurecht, aber die dichten Buds brauchen trotzdem Luftzirkulation — in einem feuchten Klima ist großzügiger Pflanzenabstand nicht verhandelbar.
Das Outdoor-Aroma ist, wie zu erwarten, intensiv. Wenn Diskretion eine Rolle spielt, ist das nicht die Sorte, die du neben einen Gehweg pflanzt. Die moschusartigen Cheese-Terpene tragen mit dem Wind, und draußen gibt es keinen Aktivkohlefilter, der dich rettet.
Blue Cheese liefert eine entspannende, körperbetonte Wirkung, die stark auf ihren 80 % Indica-Anteil zurückgeht. Laut der Sortendatenbank von WebMD wird Blue Cheese als 80/20-Indica-Sativa-Hybrid mit etwa 2 % CBG eingestuft — ein sekundäres Cannabinoid, das laut Forschung zum gesamten Entourage-Effekt beitragen kann. Der THC-Gehalt gut angebauter Blue Cheese liegt bei etwa 19–21 %, wobei einzelne Phänotypen laut Seedbank-Daten bis zu 23 % erreichen sollen.
Das Wirkungsprofil geht eher in Richtung körperliche Entspannung als Stimulation. Physische Relaxation setzt gleichmäßig ein, begleitet von einem ruhigen mentalen Zustand, der nicht in schwere Sedierung kippt — es sei denn, du übertreibst es. Eine gute Abendsorte: die Art, nach der du greifst, wenn alles erledigt ist, nicht bevor du noch produktiv sein musst. Laut einer Studie zu subjektiven Cannabisreaktionen (PMC7819481) korrelieren sortenspezifische Geschmacksprofile wie die der Blue Cheese mit bestimmten berichteten Wirkungsmustern, wobei individuelle Reaktionen je nach Toleranz und Umgebung variieren.
Traditionell werden Indica-dominante Sorten mit diesem Terpenprofil von Konsumenten genutzt, die körperliche Entspannung suchen. Laut der Cannabis-Sortenreferenz von WebMD wird Blue Cheese häufig mit beruhigenden Effekten in Verbindung gebracht, wobei klinische Evidenz speziell für diesen Kultivar begrenzt bleibt.
| Spezifikation | Detail |
|---|---|
| Samenbank | Royal Queen Seeds |
| Genetik | Original Cheese x Blueberry (rückgekreuzt mit Cheese) |
| Typ | Feminisiert, photoperiodisch |
| Indica / Sativa | 80 % / 20 % |
| THC | ~19–21 % (bis zu 23 % berichtet) |
| CBG | ~2 % |
| Blütezeit | 50–55 Tage (7–8 Wochen) |
| Höhe Indoor | 100–160 cm |
| Ertrag Indoor | 500–550 g/m² |
| Ernte Outdoor | Ende September |
| Ertrag Outdoor | 500–550 g pro Pflanze |
| Empfohlene Technik | SOG, Hydrokultur |
| Aroma | Süß, erdig, moschusartig, fruchtig |
| Verfügbare Packungen | 1, 3, 5, 10 Samen |
Du planst einen SOG-Durchgang mit Blue Cheese? Dann bestell dir gleich ein Growzeltkomplett-Set dazu — Belüftung und Aktivkohlefilter sind ab Tag eins Pflicht, sobald diese Terpene anfangen zu arbeiten. Wer in Erde anbaut, fährt mit einem organischen Nährstoffset gut, das die Fütterung simpel hält, ohne diesen moderaten Fresser zu überladen.
Wir verkaufen Cannabis Samen seit Anfang der 2000er, und Cheese-Sorten gehören nach wie vor zu den am häufigsten nachgefragten Genetiken im Sortiment. Das hat seinen Grund: Sie sind zuverlässig, sie liefern ordentliche Erträge, und das Geschmacksprofil ist anders als alles andere im Cannabisbereich. Blue Cheese nimmt diese bewährte Cheese-Grundlage und fügt eine Schicht Beerensüße hinzu, die das Gesamterlebnis abrundet, ohne das zu verwässern, was Cheese überhaupt erst berühmt gemacht hat.
Die 50–55 Tage Blütezeit sind ein echter Vorteil. Vergleich das mal mit so etwas wie Amnesia Haze, die 10–12 Wochen zum Ausreifen braucht — Blue Cheese gibt dir einen kompletten Erntezyklus in ungefähr der halben Zeit. Für Grower, die mehrere Zyklen pro Jahr fahren, summiert sich diese Geschwindigkeit. Und das Ertrag-zu-Zeit-Verhältnis ist ausgezeichnet: 500–550 g/m² in unter 8 Wochen Blüte — das ist schwer zu schlagen, ohne auf Autoflower umzusteigen.
Ein Punkt, auf den du achten solltest: Das Blatt-zu-Blüte-Verhältnis liegt etwas über dem Durchschnitt. Du trimmst mehr Fächerblätter und Zuckerblätter als bei einer Sorte wie Critical, die fast nur aus Bud besteht. Aber die Buds selbst sind steinhart und mit einer dicken Trichomschicht überzogen. Die Harzproduktion macht Blue Cheese zu einem soliden Kandidaten für Hasch oder Extrakte, falls du deinen Verschnitt weiterverarbeitest.
Wenn du bisher Royal Queen Seeds Genetiken angebaut hast und etwas mit mehr Charakter als ein Standard-Skunk suchst, aber weniger Aufwand als eine langblühende Haze — Blue Cheese sitzt genau in diesem Sweetspot. Nicht der exotischste Samen im Katalog, aber einer der verlässlichsten. Und nach über 25 Jahren, in denen wir Grower immer wieder zum Nachbestellen kommen sehen, zählt Verlässlichkeit eine ganze Menge.
Intensiv moschusartig und erdig mit einer süßen Beerenunternote. Der Cheese-Funk dominiert, besonders ab Woche drei der Blüte. Beim Indoor-Anbau den Aktivkohlefilter ab Blütebeginn laufen lassen — ab Mitte der Blüte durchdringt der Geruch Wände.
Ja. Blue Cheese ist fehlerverzeihend, blüht in 50–55 Tagen durch und braucht keine fortgeschrittenen Techniken für einen soliden Ertrag. SOG liefert die besten Ergebnisse, aber sie funktioniert auch gut in einem einfachen Erde-Setup. Hauptsache, du managst die Luftfeuchtigkeit — die dichten Buds brauchen Luftzirkulation.
Der durchschnittliche Indoor-Ertrag liegt bei 500–550 g/m² mit Standardtechniken. Erfahrene Grower mit Hydrokultur oder optimiertem SOG-Setup übertreffen diese Zahl regelmäßig. Outdoor-Pflanzen produzieren eine ähnliche Menge pro Pflanze bei Ernte Ende September.
Zwischen 100 cm und 160 cm, abhängig von Vegetationsdauer und Training. Einmal Topping während der Vegi und Low-Stress-Training halten sie bequem unter 120 cm — das passt in die meisten Growzelte. Outdoor streckt sie sich etwas mehr.
Blue Cheese fügt der klassischen Cheese Blueberry-Genetik hinzu und bringt damit Beerensüße ins Geschmacksprofil sowie etwas mehr körperliche Entspannung. Normale Cheese — wie Royal Cheese Fast Flowering von Royal Queen Seeds — ist auf der skunkig-moschusartigen Seite kräftiger und blüht in einem ähnlichen Zeitrahmen. Blue Cheese ist die bessere Wahl, wenn du mehr Geschmackskomplexität willst.
Auf jeden Fall — Royal Queen Seeds weist ausdrücklich darauf hin, dass Hydrokultursysteme mit Blue Cheese die besten Ergebnisse liefern. Die schnellere Nährstoffaufnahme in Hydro drückt die Erträge über den 550 g/m²-Durchschnitt. Achte nur auf deine EC-Werte: Sie ist ein moderater Fresser und braucht keine hohen Nährstoffkonzentrationen.
Mundtrockenheit und trockene Augen sind die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen bei Indica-dominanten Sorten. Die entspannende Körperwirkung kann bei höheren Dosen schwer ausfallen — also konservativ starten, wenn deine Toleranz niedrig ist. Laut WebMD sind das typische Reaktionen für Sorten im 80-%-Indica-Bereich.
Zuletzt aktualisiert: April 2026