
Cannabis Samen
von Exotic Seeds
Georgia Cream ist ein feminisierter Cannabissamen mit indica-dominanter Genetik (60 % Indica, 40 % Sativa), gezüchtet von Exotic Seed aus der Kreuzung Georgia Cry x Cap Junky. Das Ergebnis: kompakte, harzüberzogene Buds mit einem Terpenprofil, das nach buttrigem Mürbeteig riecht, der in Benzin getunkt wurde. Klingt schräg, schmeckt aber genau richtig — süße Sahne, Gas und ein Hauch Zitronenschale zum Abschluss. Wer Cannabis Samen kaufen will, die Geschwindigkeit mit Harzproduktion verbinden, ohne dabei an Optik einzubüßen, sollte Georgia Cream auf dem Zettel haben.
Wir führen Exotic Seed schon eine Weile im Sortiment, und Georgia Cream gehört zu ihren stärkeren Releases. 9 Wochen Blütezeit sind für diese Menge an Trichomen ehrlich gesagt ungewöhnlich schnell — die meisten Sorten mit vergleichbarem Frostüberzug brauchen 10 bis 11 Wochen. Genau da liegt der eigentliche Vorteil: Du opferst keine Bag-Appeal für Geschwindigkeit.
Die Elternlinien von Georgia Cream ergänzen sich, statt sich gegenseitig zu überlagern. Das ist bei modernen Hybriden keine Selbstverständlichkeit.
Georgia Cry liefert den strukturellen Rahmen und das cremige, dessertartige Süßeprofil — Vanilleglasur mit einem leichten Zitrusrand. Von dieser Seite kommt auch das kontrollierte Verzweigungsmuster, das Georgia Cream im Growzelt so handlich macht.
Cap Junky bringt das Gas. Darunter versteht man die dumpfen, kraftstoffartigen Untertöne und einen massiven Harzschub. Cap-Junky-Genetik ist dafür bekannt, Buds zu produzieren, die unter der Trichomschicht fast weiß aussehen — und genau diese Eigenschaft überträgt sich deutlich auf Georgia Cream.
Der 60/40-Indica-Sativa-Split bedeutet in der Praxis: Die Pflanze wächst mit Indica-Struktur — kompakt, buschig, kein übermäßiges Stretching — behält aber genug Sativa-Einfluss, damit die Buds nicht zu dicht und luftundurchlässig werden. Wenn du Indoor growst und mit Luftfeuchtigkeit kämpfst, ist das ein echter Vorteil, den du nicht unterschätzen solltest.
Hier verdient sich Georgia Cream ihren Namen. Brich eine ausgehärtete Blüte auf, und das Erste, was dir entgegenkommt, ist süße Sahne — reichhaltig, fast milchig, mit einer Wärme darunter, die an frisch gebackenen Mürbeteig erinnert. Da ist eine Buttrigkeit, die sich in der Nase festsetzt, bevor das Gas durchschlägt: ein dumpfer, kraftstoffgetränkter Unterton, der die Süße davon abhält, klebrig zu werden.
Beim Ausatmen schneidet dezente Zitronenzeste durch — ein leichter, säuerlicher Touch. Georgia Cream ist keine Zitrusdominante Sorte, aber diese Säure balanciert das Gesamtprofil sauber aus. Wenn du schon Sorten wie Gelato oder Wedding Cake angebaut hast: Die Terpennachbarschaft ist ähnlich, aber Georgia Cream lehnt sich stärker in Richtung Sahne und weniger in Richtung Keksteig.
Ein ehrlicher Hinweis: Das Gas kommt in den letzten zwei Blütewochen deutlich stärker durch. Wenn du in einem Raum growst, in dem Geruch eine Rolle spielt, muss dein Aktivkohlefilter ab Woche 7 zuverlässig arbeiten. Wir haben schon oft erlebt, dass Grower gassige Sorten unterschätzen — und es dann bereuen.
Georgia Cream ist ein unkomplizierter Grow, der solide Grundtechnik belohnt, ohne Expertenwissen vorauszusetzen. Hier die Fakten nach Anbauumgebung.
| Spezifikation | Detail |
|---|---|
| Samentyp | Feminisiert (photoperiodisch) |
| Genetik | Georgia Cry x Cap Junky |
| Indica / Sativa | 60 % / 40 % |
| Blütezeit | 9 Wochen |
| Ertrag Indoor | 400–450 g/m2 |
| Ernte Outdoor | Anfang Oktober |
| Wuchsform | Kompakt, buschig, überschaubare Höhe |
| Samen pro Packung | 3 |
| Breeder | Exotic Seed |
Indoor: Georgia Cream bleibt kompakt genug für ein Standard-Growzelt in 80x80 oder 100x100 cm. Die buschige Struktur reagiert gut auf LST (Low-Stress-Training) und Topping — wir würden empfehlen, einmal während der Vegetationsphase zu toppen, um das Kronendach zu öffnen und Licht an die unteren Blütenstellen zu lassen. Rechne mit 400–450 g/m2 unter einem ordentlichen LED-Setup mit guter Belüftung. Die 9-Wochen-Blütezeit bedeutet, dass du bei straffen Vegzeiten ungefähr 4 Zyklen pro Jahr fahren kannst.
Outdoor: Die Ernte fällt auf Anfang Oktober, was für die meisten süd- und mitteleuropäischen Klimazonen passt. Wer weiter nördlich anbaut, sollte die Luftfeuchtigkeit im Spätherbst im Auge behalten — die dichten, harzbeladenen Buds können Feuchtigkeit einschließen, wenn der Herbstregen früh kommt. Ein Gewächshaus oder Folientunnel gibt dir Absicherung, ohne auf natürliches Licht verzichten zu müssen.
Worauf du achten musst: Die Harzproduktion von Georgia Cream ist wirklich massiv. Das ist großartig für die Qualität, bedeutet aber, dass die Buds in den letzten Wochen klebrig und dicht werden. Gute Luftzirkulation durch das Kronendach ist nicht verhandelbar — stehende Luft plus dichte, trichombedeckte Blüten ist eine offene Einladung für Schimmel. Ein kleiner Schwenkventilator auf Kronendachhöhe löst das Problem.
Wenn du Georgia Cream gegen andere cremige Dessert-Genetiken abwägst, hier ein direkter Vergleich mit zwei Sorten, die wir ebenfalls führen.
| Merkmal | Georgia Cream (Exotic Seed) | Wedding Cake | Gelato |
|---|---|---|---|
| Dominanter Typ | 60 % Indica | 60 % Indica | 55 % Indica |
| Blütezeit | 9 Wochen | 9–10 Wochen | 8–9 Wochen |
| Ertrag Indoor | 400–450 g/m2 | 400–500 g/m2 | 400–450 g/m2 |
| Primäres Aroma | Süße Sahne, Gas, Zitrone | Vanille, Pfeffer, Erde | Süße Zitrus, Beere, Sahne |
| Harzproduktion | Sehr stark | Stark | Stark |
| Schwierigkeitsgrad | Einfach bis mittel | Mittel | Mittel |
Der Vorteil von Georgia Cream liegt in der Kombination aus Geschwindigkeit und Harzdichte. Wedding Cake kann bei den Erträgen etwas höher gehen, braucht dafür aber oft die zusätzliche Woche. Gelato wird einen Tick schneller fertig, erreicht aber nicht ganz die gassige Tiefe von Georgia Cream. Wenn du die cremigste Nase mit ordentlich Fuel dahinter willst, ist Georgia Cream die richtige Wahl. Wenn dir mehr Beere und Zitrussüße liegt, bist du bei Gelato besser aufgehoben.
Wir werden ständig nach Sorten gefragt, die beim Geschmack liefern, ohne beim Anbau ein Albtraum zu sein. Georgia Cream erfüllt beides sauber. Die 9-Wochen-Blütezeit bedeutet, dass du nicht wochenlang Trichome anstarrst, und der Ertrag von 400–450 g/m2 ist solide für eine Sorte mit dieser Harzproduktion.
Aus Growersicht ist der eigentliche Reiz die Konsistenz. Exotic Seed hat diese Kreuzung gut stabilisiert — du wirst keine wild unterschiedlichen Phänotypen in einer Packung erleben. Die Pflanzen wachsen mit einer gleichmäßigen, buschigen Struktur, die das Kronendachmanagement einfach macht. Das zählt, wenn du mehrere Pflanzen im Growzelt laufen hast und eine gleichmäßige Lichtverteilung brauchst.
Für die Genießerseite: Das Terpenprofil von Georgia Cream ist wirklich eigenständig. Die Sahne-Gas-Kombination ist auf dem Papier nicht einzigartig — genug moderne Hybriden zielen darauf ab — aber die Umsetzung hier ist sauber. Die Aromen sind geschichtet statt matschig, und der Zitronenzeste-Abschluss verhindert, dass es eintönig wird. Wenn du einen Cookie-Cross nach dem anderen angebaut hast und etwas aus der gleichen Familie suchst, das trotzdem eine eigene Identität hat, ist Georgia Cream eine starke Option.
Die ehrliche Einschränkung: Wenn du rein auf maximalen Ertrag aus bist, wird Georgia Creams Obergrenze von 450 g/m2 nicht mit ertragsstarken Sativa-Hybriden mithalten, die 500–600 g/m2 schaffen. Aber was du an Rohgewicht abgibst, gewinnst du an Trichomabdeckung und Terpenreichtum. Das ist ein Qualitäts-Cultivar, und er gibt auch nicht vor, etwas anderes zu sein.
Dein Setup vervollständigen: Wenn du Georgia Cream Indoor laufen lässt, bestell dir direkt einen Aktivkohlefilter mit Abluftventilator dazu — die gassigen Terpene werden in den letzten Wochen richtig laut. Eine Juwelierlupe oder ein Taschenmikroskop lohnt sich ebenfalls, um die Trichomreife in Woche 8–9 sauber zu beurteilen.
Medizinischer Hinweis. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere vor der Verwendung einer Substanz eine qualifizierte Fachperson im Gesundheitswesen.