
Cannabis Samen
von Eva Seeds
Monster Feminized ist eine sativadominante Hanfsorte (80/20) von Eva Seeds, die 2009 bei der Spannabis den ersten Platz in der Kategorie Harzproduktion gewonnen hat. Die Genetik liest sich wie eine Weltreise — Mexiko, Kolumbien, Meao Thai, Usbekistan und eine Kreuzung mit G13 Hash Plant — und trotzdem ist diese Pflanze erstaunlich unkompliziert im Anbau. Erträge von 750 bis 1.000 g/m² klingen nach einem Druckfehler, sind aber dokumentiert. Wer Cannabis Samen kaufen will und dabei auf maximale Harzproduktion setzt, kommt an Monster kaum vorbei.
Wir führen Eva Seeds seit Jahren im Sortiment, und Monster Feminized taucht in Kundengesprächen immer wieder auf — meistens geht es um die Harzproduktion. Die Buds kommen regelrecht zugekleistert mit Trichomen aus der Blüte, und zwar nicht nur auf den Blütenkelchen, sondern auch auf den Zuckerblättern und teilweise sogar auf den Fächerblättern in Blütennähe. Genau diese Eigenschaft hat der Sorte 2009 den Spannabis-Titel in der Harzkategorie eingebracht. Wer sich für Haschischherstellung oder Extrakte interessiert, findet hier eine der ergiebigsten Sorten auf dem Markt.
Das Geschmacksprofil bewegt sich in würzig-nussigem Terrain. Eva Seeds beschreibt es als »Gewürze und Holzfässer«, und das trifft es ziemlich genau — denk an schwarzen Pfeffer, Kreuzkümmel und eine leicht eichige Note im Abgang. Keine Fruchtsalat-Genetik, kein Bonbonladen. Das ist ein erwachsenes Aromaprofil, das sich deutlich vom aktuellen Trend zu süßen Sorten abhebt.
Die Wirkung spiegelt die 80/20-Aufteilung wider: Der Sativaanteil liefert einen klaren, aufweckenden Einstieg, während die Indicaseite (G13 Hash Plant) nach etwa 20 bis 30 Minuten eine körperliche Komponente nachschiebt. Bei rund 17 % THC und niedrigem CBD-Gehalt liegt Monster im moderaten Bereich — stark genug, um ernst genommen zu werden, aber kein Knockout für erfahrene Anwender. Laut einer im PMC veröffentlichten Studie ist THC der primäre psychoaktive Wirkstoff in Cannabis, wobei weitere Cannabinoide wie CBD das Gesamtprofil der Wirkung mitgestalten (PMC, Chemical Composition of Commercial Cannabis, 2024). Monsters niedriger CBD-Gehalt bei moderatem THC sorgt für eine geradlinige, unkomplizierte Erfahrung.
Eine ehrliche Einschränkung: Die Buds werden verdammt schwer. Ab der fünften Blütewoche brauchst du Stützen — Bambusstäbe, ein SCROG-Netz oder Pflanzenjojos. Ohne Unterstützung knicken die Seitenäste ein oder brechen komplett ab. Das ist kein Konstruktionsfehler der Pflanze, sondern die logische Konsequenz aus dem absurden Ertrag, den sie produziert.
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Samenbank | Eva Seeds |
| Samentyp | Feminisiert (photoperiodisch) |
| Genetik | Mexiko / Kolumbien / Meao Thai / Usbekistan x G13 Hash Plant |
| Sativa / Indica | 80 % Sativa / 20 % Indica |
| Blütezeit | 65–70 Tage (8–9 Wochen) |
| Ertrag Indoor | 750–1.000 g/m² |
| THC-Gehalt | ca. 17 % |
| CBD-Gehalt | Niedrig |
| Geschmack | Würzig, nussig, Holzfass |
| Auszeichnungen | 1. Platz Harzkategorie, Spannabis 2009 |
| Samen pro Packung | 3 |
Monster Feminized gehört zu den verzeihendsten Sorten, die wir kennen. Eva Seeds hat diese Genetik bewusst pflegeleicht gezüchtet: Die Pflanze verträgt Überdüngung (ein Fehler, der empfindlichere Sorten sofort bestraft), kommt mit minimaler Nährstoffversorgung zurecht und produziert sogar unter Energiesparlampen noch brauchbare Ergebnisse. Gibst du ihr allerdings ordentliches Licht — 600 W HPS oder vergleichbare LED — dann revanchiert sie sich mit Erträgen im Bereich von 750 bis 1.000 Gramm pro Quadratmeter.
Die Blütenstruktur ist eher länglich und leicht luftig statt steinhart kompakt. Das klingt zunächst nach Nachteil, ist aber in der Praxis ein Vorteil: Dichte, kompakte Buds sind in feuchten Umgebungen anfälliger für Schimmel. Monsters lockere Struktur lässt Luft zirkulieren, während die Pflanze trotzdem ordentlich Gewicht auflegt. Jede Oberfläche ist mit Härchen und Harzdrüsen übersät — für Haschproduzenten ein Traum.
Im Vergleich zu Critical+ von Dinafem, die mit 45 bis 50 Tagen deutlich schneller blüht, aber weniger Harz produziert, tauscht Monster zwei bis drei zusätzliche Wochen gegen massiv mehr Trichombedeckung und eine höhere Ertragsobergrenze. Wenn du für Extraktion anbaust, ist Monster die bessere Wahl. Wenn dir Geschwindigkeit wichtiger ist, schau dich woanders um.
Schraubst du ein ausgehärtetes Glas Monster auf, schlägt dir eine Welle von Würze entgegen — nicht die süße Sorte, sondern etwas, das an schwarzen Pfeffer und Kreuzkümmel erinnert, unterlegt von einer nussigen, fast eichigen Basis. Im aktuellen Markt, der von fruchtigen und süßen Genetiken dominiert wird, sticht dieses Profil deutlich hervor. Es riecht nicht nach Gummibärchen. Es riecht nach etwas, das in einem Holzfass gereift sein könnte.
Der Rauch ist dicht und geschmacksintensiv. Beim Einatmen schmeckst du die Würze, beim Ausatmen bleibt die Nussigkeit hängen. Subtil ist diese Sorte nicht — sie füllt einen Raum. In geselliger Runde wird das nicht unbemerkt bleiben.
Eva Seeds beschreibt die Wirkung als »harten Schlag«. Die 80 % Sativagenetik liefern einen aufmunternden, zerebralen Einstieg, während die 20 % Indica (G13 Hash Plant) nach 20 bis 30 Minuten eine körperliche Ebene hinzufügen. Bei 17 % THC liegt Monster im moderaten Bereich — es trifft härter, als die Prozentzahl vermuten lässt. Laut einer im PMC veröffentlichten Studie tragen Terpenprofile möglicherweise zu den unterschiedlichen Wirkungen verschiedener Cannabissorten bei, die über den reinen THC-Gehalt hinausgehen (PMC, Terpenes/Terpenoids in Cannabis, 2021). Monsters würziges Terpenprofil spielt vermutlich eine Rolle bei seiner charakteristisch durchschlagenden Wirkung.
Hier verdient Monster seinen Namen — und seinen Spannabis-2009-Titel. Die Harzproduktion ist außergewöhnlich. Jeder Blütenkelch, jedes Zuckerblatt und sogar einige Fächerblätter in Blütennähe sind mit Trichomen überzogen. Wenn du jemals eine Sorte angebaut und gedacht hast »ganz ordentliches Harz«, wird Monster deine Maßstäbe neu kalibrieren.
Für Trockensieb-Haschisch ist Monsters leicht luftige Blütenstruktur ein Vorteil. Die Trichome lösen sich sauber ab, wenn das Material eingefroren und geschüttelt wird. Für Bubble Hash kann allein der Ertrag aus dem Verschnitt beeindruckend sein. Wir würden so weit gehen zu sagen, dass Monster Feminized die beste Sorte im gesamten Eva-Seeds-Katalog speziell für die Haschproduktion ist — und eine der besten im Angebot jeder Samenbank in dieser Preisklasse.
Du baust Monster Indoor an? Kombiniere diese Samen mit einem kompletten Growzeltset, um die Umgebung vom Keimling bis zur Ernte unter Kontrolle zu halten. Ein Aktivkohlefilter lohnt sich ebenfalls — Monsters würziges Terpenprofil ist während der Spätblüte intensiv. Für die Haschproduktion besorg dir ein Set Bubble Bags oder eine Pollenpresse, um das preisgekrönte Harz optimal zu verarbeiten.
Medizinischer Hinweis. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere vor der Verwendung einer Substanz eine qualifizierte Fachperson im Gesundheitswesen.