
Soul Star
Cannabis Samen
von Dr. Underground
Soul Star Feminisierte Cannabis Samen von Dr. Underground
Soul Star ist eine feminisierte Indica-Sorte von Dr. Underground, die einen ausgewählten Sensi Star Schnitt aus dem Jahr 2004 mit Peyote Purple kreuzt. Das Ergebnis: kompakte, harzüberzogene Pflanzen mit beeindruckenden Erträgen und einem Terpenprofil, das nach frischer Zitrone und Grapefruit duftet statt nach dem üblichen Indica-Muff. Wer dichte, trichombedeckte Buds will, ohne sich mit einem zwei Meter hohen Gewächs herumzuschlagen, ist hier richtig.
Warum Soul Star einen Platz in deinem Growzelt verdient
Dr. Underground hat bei Soul Star zwei Elternsorten zusammengebracht, die jeweils für sich schon einen Ruf wie Donnerhall haben. Der Sensi Star 2004 Schnitt — ein spezifischer Phänotyp, der vor über zwanzig Jahren selektiert wurde — liefert die klassische Indica-Architektur: breite Fächerblätter, enge Knotenabstände und eine Harzproduktion, die man fast schon grotesk nennen könnte. Peyote Purple steuert Farbvariationen und geschmackliche Tiefe bei, vor allem das Zitrus-Zitronen-Terpenprofil, das Soul Star von der typischen erdigen Indica-Monotonie abhebt.
Was dabei herauskommt, ist eine Pflanze, die während des gesamten Zyklus auf einer handhabbaren Höhe bleibt. Mittelgroß, mehr nicht — du musst weder aggressiv toppen noch ständig um Kopffreiheit im Zelt kämpfen. Wofür du allerdings sorgen musst: Stützvorrichtungen. Die Blütenproduktion in der Blütephase ist so massiv, dass Äste unter dem Gewicht einknicken können. Bambusstäbe oder ein SCROG-Netz sind hier kein optionales Zubehör, sondern fester Bestandteil des Plans. Das ist der ehrliche Kompromiss: Du bekommst enorme Erträge, aber die Pflanze braucht Hilfe, sie zu tragen.
Die Buds selbst sind kompakt und leuchtend grün, durchsetzt mit weißen und orangefarbenen Kelchblättern — sie sehen tatsächlich aus wie kleine geschmückte Weihnachtsbäume. Brich eine auf und du merkst sofort: Das Harz ist richtig zähflüssig, klebrig genug, um einen billigen Grinder nach zwei Sessions komplett zu verkleben. Dieses Harz trägt einen hohen THC-Gehalt, und das Terpenprofil geht klar in Richtung Zitrus und Zitrone. Falls du gerne Edibles herstellst: Diese Zitronennoten funktionieren hervorragend in Kuchen, Dressings und Cocktails, wo ein Zitrusaroma tatsächlich etwas beiträgt, statt einfach nur nach Gras zu schmecken.
Spezifikationen der Soul Star Cannabis Samen
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Samenbank | Dr. Underground |
| Genetik | Sensi Star 2004 x Peyote Purple |
| Typ | Feminisiert |
| Dominantes Profil | Indica |
| THC-Gehalt | Hoch |
| Samen pro Packung | 2 |
| Pflanzenhöhe | Durchschnittlich / handhabbar |
| Ertrag | Hoch |
| Terpenprofil | Zitrus, Zitrone |
| Blütenoptik | Kompakt, leuchtend grün mit weißen und orangefarbenen Kelchblättern |
| SKU | CSDU0013 |
Wenn du Soul Star indoor anbaust, gehören ein SCROG-Netz oder Pflanzenstützen zur Grundausstattung — bestell sie, bevor du auf 12/12 umstellst, nicht erst wenn die Äste schon durchhängen. Und ein vernünftiger Grinder mit Pollenfach lohnt sich ebenfalls: Die Trichomabdeckung dieser Buds füllt das untere Fach schneller, als du gucken kannst.
Soul Star feminisierte Samen anbauen: Was dich erwartet
Soul Star bleibt kompakt genug für Growzelte, ohne dass du extreme Trainingsmethoden brauchst. Trotzdem belohnt sie Grower, die ein bisschen vorausplanen. So würden wir es angehen — vom Samen bis zur Ernte.
- Keime deine Soul Star feminisierten Samen mit der Küchenpapier-Methode oder direkt in einem Anzuchtmedium. Die Pfahlwurzel zeigt sich typischerweise innerhalb von 24 bis 72 Stunden bei einer Temperatur von 22–25 Grad Celsius.
- Setze die Keimlinge in ihre endgültigen Töpfe um, sobald das erste Paar echter Blätter sichtbar ist. Ein 10- bis 15-Liter-Topf passt gut zur durchschnittlichen Wuchshöhe dieser Sorte.
- Während der vegetativen Phase fallen dir die breiten Indica-Fächerblätter und die engen Knotenabstände auf. Die Pflanze streckt sich kaum — du kannst dein Licht näher positionieren, als du es bei einer Sativa-dominanten Sorte tun würdest.
- Wechsle auf einen 12/12-Lichtzyklus, um die Blüte einzuleiten. Hier zeigt Soul Star, was sie kann — Blütenansätze erscheinen schnell und stapeln sich aggressiv.
- Installiere Stützen, Bambusstäbe oder ein SCROG-Netz, bevor die Buds schwer werden. Äste werden unter dem Gewicht der dichten, harzigen Blüten absacken und möglicherweise brechen. Warte nicht, bis du das Problem siehst — verhindere es vorher.
- Überwache die Luftfeuchtigkeit in der späten Blütephase genau. Kompakte Buds und starke Harzproduktion bedeuten: Luftzirkulation ist entscheidend. Halte die relative Luftfeuchtigkeit in den letzten 2–3 Wochen unter 50 %, um Schimmel zu vermeiden.
- Ernte, wenn die Trichome von klar zu milchig-weiß mit leichtem Bernsteinton wechseln. Für eine stärkere körperliche Wirkung wartest du, bis 20–30 % der Trichome bernsteinfarben sind. Trockne in einem dunklen Raum bei 18–20 Grad Celsius für 7–10 Tage und cure anschließend mindestens 2 Wochen in Glasgefäßen.
Terpenprofil und Geschmack von Soul Star
Die dominanten Terpene bei Soul Star gehen klar in Richtung Zitrus und Zitrone — aber nicht dieser künstliche Zitronenreiniger-Geruch, den manche Sorten mitbringen. Hier reden wir von einer ehrlich spritzigen, fast grapefruitartigen Schärfe, die durch die erdige Indica-Basis schneidet. Das ist erfrischend auf eine Art, die bei schweren Indicas sonst schlicht nicht vorkommt. Wenn du das Glas nach einer ordentlichen Aushärtung öffnest, trifft dich zuerst diese helle Zitrusnote, gefolgt von einer tieferen, harzigen Süße darunter.
Für Edibles ist dieses Terpenprofil ein echtes Geschenk. Der Zitronencharakter funktioniert wie selbstverständlich in Gebäck, Salatdressings und sogar Cocktails, wo du normalerweise eine Zitrusschale verwenden würdest. Die meisten Indica-dominanten Sorten schmecken im Brownie nach feuchter Erde — Soul Star steuert tatsächlich Geschmack bei, statt dagegen anzukämpfen.
Soul Star im Vergleich zu ähnlichen Dr. Underground Sorten
| Merkmal | Soul Star | Peyote Purple (Elternteil) |
|---|---|---|
| Genetik | Sensi Star 2004 x Peyote Purple | Bubba Kush x Purple Hindu Kush |
| Dominanter Typ | Indica | Indica |
| Geschmack | Zitrus, Zitrone | Erdig, süß, Kaffee |
| Pflanzenhöhe | Durchschnittlich | Niedrig bis durchschnittlich |
| Ertrag | Hoch (Stütze nötig) | Mittel bis hoch |
| Besonderes Merkmal | Zitrus-Terpenprofil mit massiver Harzproduktion | Violette Färbung, Kaffeenoten |
Falls du Peyote Purple schon mal angebaut hast und die Indica-Struktur geliebt, dir aber mehr Ertrag und ein helleres Aromaprofil gewünscht hast: Soul Star ist der logische nächste Schritt. Die Sensi Star 2004 Genetik hebt Harzproduktion und Blütendichte spürbar an, und das Zitrusprofil ist eine echte Abkehr von den erdigeren Tönen der Peyote Purple.
Ehrliche Einschränkungen: Worauf du achten solltest
Soul Star hat ein paar Eigenheiten, die du kennen solltest. Die größte: Stützvorrichtungen sind nicht verhandelbar. Wir haben schon Grower gesehen, die unterschätzt haben, wie schwer diese Buds in der späten Blüte werden — und ein abgebrochener Ast in Woche 7 tut richtig weh. Stütze früh, stütze großzügig.
Die Packung enthält 2 Samen. Das lässt keinen großen Spielraum für Fehler bei der Keimung. Geh sorgfältig mit ihnen um und verwende eine bewährte Keimmethode, statt zu experimentieren. Da es sich um feminisierte Samen handelt, verlierst du keine an männliche Pflanzen — aber 2 Samen bedeuten 2 Versuche, ohne Sicherheitsnetz.
Ebenfalls beachtenswert: Die kompakte Blütenstruktur, die Soul Star optisch so beeindruckend macht, erhöht gleichzeitig die Anfälligkeit für Schimmel in feuchten Umgebungen. Wenn dein Growraum während der Blüte regelmäßig über 55 % relative Luftfeuchtigkeit liegt, investiere in einen Luftentfeuchter oder erhöhe die Leistung deines Abluftventilators. Vorsorge ist günstiger als eine verlorene Ernte.
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