
BSF Seeds
von BSF Seeds
Moby-D ist ein feminisierter, sativadominanter Cannabissamen von BSF Seeds, der zwei absolute Coffeeshoplegenden vereint: Jack Herer und White Widow. Das Ergebnis ist eine 80/20-Sativa mit einer Harzproduktion, die man sonst nur von reinen Indicasorten kennt — und einer Blütezeit von 10 Wochen, die bei Sativafreunden erstmal ungläubiges Staunen auslöst. Bis zu 600g/m² Indoor und satte 1.000g pro Pflanze im Freien machen die Moby-D zu einer der ertragreichsten Sativasorten, die du bestellen kannst. Wer Haze-Genetik liebt, aber keine 14 Wochen warten will, ist hier am Ziel.
Die Genetik liest sich wie das Best-of zweier Jahrzehnte Cannabiszucht. Jack Herer liefert den zerebralen, stimulierenden Sativacharakter — diesen scharfen, kreativen Kick, den Haze-Liebhaber seit Jahren suchen. White Widow bringt das Gerüst mit: Harzüberzug, Widerstandsfähigkeit und eine Trichomschicht, die das Trimmen zur klebrigen Angelegenheit macht. BSF Seeds hat beide Elternsorten so gekreuzt, dass eine Pflanze entstanden ist, die kräftig wächst, sowohl in Erde als auch in Hydro problemlos gedeiht und Blüten bildet, die dicht, kompakt und vollständig mit Kristallen überzogen sind.
Wir führen seit Jahren diverse Haze-lastige Sorten im Sortiment, und die ehrliche Schwachstelle bei den meisten ist schlicht die Wartezeit. Zwölf, dreizehn, manchmal vierzehn Wochen Blüte — wenn du ein Growzelt betreibst, ist das verdammt lang. Moby-D drückt das auf 10 Wochen. Und das ist kein Kompromiss zulasten der Qualität: Die Harzproduktion dieser Sorte ist schlicht beeindruckend. Wenn du eine ausgehärtete Blüte aufbrichst, trifft dich das Haze-Aroma sofort — scharf, zitruslastig, mit dieser unverwechselbaren weihrauchartigen Tiefe darunter. Die Art Geruch, die einen Raum füllt und dich sofort zum Drehen animiert.
Aus unserem Laden: Wir würden die Moby-D jederzeit einer klassischen Haze vorziehen, wenn Platz und Zeit begrenzt sind. Die Kombination aus Ertrag, Blütezeit und Aromaprofil ist in dieser Kategorie schwer zu schlagen. Wer bisher mit der originalen Moby Dick von Dinafem gearbeitet hat, wird bei der BSF-Version feststellen, dass die Branchingstruktur kompakter ausfällt und sich indoor deutlich besser trainieren lässt — engere Internodienabstände, kooperativeres Wuchsverhalten insgesamt.
Ein Punkt, den du im Blick behalten solltest: Sie wächst hoch. Das ist eine Sativa durch und durch, und ohne Training streckt sie sich in den ersten Blütewochen ordentlich. Wenn du mit begrenzter Deckenhöhe arbeitest, plane LST (Low-Stress-Training) oder ein SCROG-Netz frühzeitig ein. Outdoor kann sie locker über 2 Meter hinauswachsen — am besten geeignet für Gärten oder Balkone, wo Höhe kein Problem darstellt.
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Samenbank | BSF Seeds |
| Genetik | Jack Herer x White Widow |
| Typ | Feminisiert, photoperiodisch |
| Sativa / Indica | 80% Sativa / 20% Indica |
| Blütezeit | 10 Wochen |
| Indoorertrag | Bis zu 600g/m² |
| Outdoorertrag | Bis zu 1.000g pro Pflanze |
| THC-Gehalt | Sehr hoch |
| Harzproduktion | Hoch |
| Schwierigkeitsgrad | Einfach bis mittel |
| Geeignete Medien | Erde und Hydro |
| Samen pro Packung | 4 |
Moby-D gehört zu den nachsichtigeren Sativas, die du anbauen kannst. Schon als Keimling zeigt sie kräftiges Wachstum mit starker Seitenverzweigung, die hervorragend auf Topping und Training anspricht. In Erde entwickelt sie zügig ein robustes Wurzelsystem — gib ihr einen 15- bis 20-Liter-Topf, und sie füllt ihn aus. In Hydro wächst die Vegetationsphase nochmal schneller, was bedeutet, dass du etwas früher auf 12/12 umschalten solltest, um die Endhöhe im Griff zu behalten.
Indoor ist ein SCROG-Setup dein bester Verbündeter bei dieser Sorte. Flechte die Triebe während der späten Vegetations- und frühen Blütephase durch ein Netz, und du erzeugst eine gleichmäßige Kronenoberfläche, die das Licht optimal auf alle Blütenstellen verteilt. Unter einer ordentlichen 600W-HPS oder vergleichbaren LED sind 600g/m² realistisch — aber du musst die Luftfeuchtigkeit in der Spätblüte im Auge behalten. Diese fetten, harzigen Buds können Feuchtigkeit einschließen. Halte deinen Abluftventilator am Laufen und peile in den letzten Wochen 45–50% relative Luftfeuchtigkeit an.
Outdoor gedeiht sie am besten in warmen, mediterranen Klimazonen. Die Ernte fällt auf der Nordhalbkugel etwa Mitte Oktober. In kühleren Regionen performt sie trotzdem solide, aber die 1.000g-pro-Pflanze-Marke erreichst du nur, wenn sie bis in den September hinein konstant Sonne und Wärme bekommt. Wenn du in Norddeutschland oder Skandinavien anbaust, verlängert ein Gewächshaus oder Folientunnel die Saison und schützt vor Herbstregen — und der ist der eigentliche Feind dichter Sativablüten zur Erntezeit.
BSF Seeds gibt den THC-Gehalt der Moby-D als sehr hoch an. Testdaten verwandter Moby-Dick-Genetiken zeigen THC-Werte von bis zu 27%. Das ist keine Sorte für Gelegenheitsraucher oder Sativaneulinge. Die Wirkung ist intensiv zerebral — ein schnell einsetzender, stimulierender Kopfeffekt, der den Fokus schärft und Kreativität anregt. Sie hält über Stunden an, was Moby-D zu einer soliden Tagessorte macht, wenn du die Potenz verträgst. Erwarte einen klaren, aufhellenden Charakter statt etwas Schwerem oder Sedierendem.
Das Aroma ist klassischer Haze: scharfe Zitrone und Zedernholz im Vordergrund, mit erdigen, würzigen Untertönen, die beim Aushärten an Tiefe gewinnen. Der Rauch ist für eine Sativa dieser Stärke erstaunlich glatt, mit einer nachhallenden Süße beim Ausatmen. Wenn du Jack Herer in einem Amsterdamer Coffeeshop geraucht und diesen harzigen, kiefernartigen Geschmack geliebt hast: Moby-D trägt dieselbe DNA — verstärkt durch die White-Widow-Harzgenetik.
Laut einer in PMC veröffentlichten Studie wurde CBD als antidepressiv wirkend beschrieben und zeigte schmerzlindernde sowie angstlösende Eigenschaften (PMC10285108, 2023). Moby-D ist zwar eine THC-dominante Sorte und keine CBD-Varietät, doch die breitere Cannabinoidforschung zeigt wachsendes Interesse an den unterschiedlichen Wirkungen verschiedener Cannabischemotypen. Laut NIH-gestützter Forschung wird die Untersuchung potenzieller therapeutischer Anwendungen von Cannabis und seinen Inhaltsstoffen kontinuierlich ausgeweitet (NCCIH RFI). Individuelle Reaktionen auf THC-reiche Sativas fallen dabei sehr unterschiedlich aus.
Das Problem mit Sativasorten kennt jeder, der schon mal eine angebaut hat: Rauchen will sie jeder, anbauen will sie keiner. Die Blütezeiten sind lang, der Stretch unkontrollierbar, und am Ende stehen oft luftige Buds, die den Aufwand nicht rechtfertigen. Moby-D löst die zentralen Schmerzpunkte, ohne das zu opfern, was eine Haze-Sorte überhaupt erst anbauwürdig macht.
Zehn Wochen Blütezeit für eine 80%-Sativa — das ist wirklich ungewöhnlich. Die meisten Sorten in dieser Kategorie liegen bei 12–14 Wochen, und manche Old-School-Haze-Linien drücken über 16 Wochen hinaus. Dieser Unterschied von 2–4 Wochen ist enorm, wenn du ein Growzelt betreibst: Es ist der Unterschied zwischen drei Ernten pro Jahr und zwei. Und weil Moby-D indoor bis zu 600g/m² liefert, tauschst du auch keine Menge gegen Geschwindigkeit ein.
Verglichen mit der originalen Moby Dick bietet die BSF-Seeds-Version ein ähnliches Aromaprofil und vergleichbare Potenz, aber mit spürbar besserem Wuchsverhalten für den Indooranbau. Die Verzweigung ist kompakter, die Internodienabstände handhabbarer, und die Pflanze insgesamt kooperativer beim Training zu einer flachen Kronenoberfläche. Wenn du bisher mit schlaksigen Sativas gekämpft hast, ist das hier eine deutlich angenehmere Pflanze.
Du baust Moby-D im Growzelt an? Kombiniere sie mit einem kompletten Growkit inklusive Abluft, Aktivkohlefilter und Beleuchtung — alles, was sie braucht, um die 600g/m² zu erreichen. Für Outdoorgrower lohnt sich eine gute Trimmschere, wenn am Erntetag die harzgetränkten Buds sich stapeln und deine Hände um Gnade bitten.
| Eigenschaft | Moby-D (BSF Seeds) | Typische Haze-Sativa |
|---|---|---|
| Genetik | Jack Herer x White Widow | Variiert (oft Landrace-Haze-Kreuzungen) |
| Blütezeit | 10 Wochen | 12–16 Wochen |
| Indoorertrag | Bis zu 600g/m² | 350–500g/m² |
| Outdoorertrag | Bis zu 1.000g/Pflanze | 400–800g/Pflanze |
| Schwierigkeitsgrad | Einfach bis mittel | Mittel bis schwer |
| Harzproduktion | Hoch (White-Widow-Einfluss) | Mittel |
Ohne Training erreicht sie locker 150–180 cm. Mit Topping, LST oder einem SCROG-Netz hältst du sie in Zelten mit 200 cm Deckenhöhe problemlos in Schach. Schalte bei knappem Platz früh auf 12/12 um — der Stretch in den ersten zwei Blütewochen ist erheblich.
Ja, mit einer Einschränkung. Sie ist robust und wüchsig, verzeiht also kleinere Fehler. Die Herausforderung liegt im Höhenmanagement. Wenn du schon ein, zwei Pflanzen gezogen hast und grundlegende Trainingstechniken kennst, kommst du gut zurecht.
Erde und Hydro funktionieren beide gut. Erde liefert ein etwas reicheres Terpenprofil und ist fehlerverzeihender. Hydro beschleunigt das vegetative Wachstum und kann den Ertrag steigern, erfordert aber ein früheres Umschalten auf 12/12 wegen der Endhöhe.
BSF Seeds stuft sie als sehr THC-reich ein. Verwandte Moby-Dick-Genetiken wurden unter optimalen Bedingungen mit bis zu 27% THC getestet. Das tatsächliche Ergebnis hängt von Anbauumgebung, Nährstoffen und Aushärtung ab — rechne aber mit einem ernsthaft potenten Endprodukt.
Sie wächst, aber die Erträge bleiben unter denen warmer, sonniger Standorte. Die Ernte fällt auf Mitte Oktober, und in Norddeutschland riskierst du Herbstregen, der die dichten Buds beschädigt. Ein Gewächshaus oder Folientunnel ist nördlich des 50. Breitengrades dringend empfohlen.
Klassischer Haze: scharfe Zitrone und Zedernholz im Vordergrund, erdige, würzige Untertöne. Der Rauch ist glatt mit einem süßen, kiefernartigen Ausatmen, das Jack-Herer-Fans sofort erkennen. Ab Blütewoche 6 riecht dein Zelt intensiv — ein Aktivkohlefilter ist keine Option, sondern Pflicht.
Jede Packung enthält 4 feminisierte Samen. Alle Samen sind photoperiodisch — du steuerst den Blütebeginn selbst, indem du den Lichtzyklus auf 12/12 umstellst.
Zuletzt aktualisiert: April 2026